Unser gefährliches Spiel an den Gleisen

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Dummheit Vandalismus Neugier Kinder Penzberg

Im Alter von ungefähr neun Jahren hatten drei Schulkameraden und ich (m/34) Langeweile. Man kannte sich aus der eigenen Klasse oder aus den Parallelklassen und unternahm nachmittags immer mal wieder etwas zusammen. Eben was Jungen so machen. Höhlen bauen, etwas ankokeln, Rangeln, Süßigkeiten verputzen oder auch nur ganz wichtiges Zeug bequatschen.
An diesem Nachmittag, nach den Hausaufgaben, trafen wir uns in einem Wäldchen nahe unseren Wohnhäusern. Neben dem Wald verlief das Bahngleis einer Regionalbahn, das frei zugänglich und trotzdem Sicht geschützt, also somit schwer einsehbar war. Jemand, ich weiß nicht mehr wer von uns, kam auf die Idee kleine Metallautos auf das Gleis zu legen, weil die durch den Zug so schön platt gequetscht werden. Ein paar geplättete Autos später legten wir dann die Steine auf das Gleis, mit denen normalerweise das Gleisbett gefüllt wird. Die Regionalbahn donnerte jedes Mal so dermaßen laut darüber, dass es staubte und gewaltig splitterte. Wir hatten riesigen Spaß dabei. Mit jeder vorbeifahrenden Bahn wurde die Menge der Steine auf dem Gleis größer, bis es am Ende mehrere Meter Steine hintereinander waren. Die Regionalbahn hat jedes Mal dauerhaft getutet, und wir haben uns zum Beobachten des Spektakels hinter den Bäumen versteckt.
Nach rund zwei Stunden sahen wir aus Richtung Bahnübergang einen Bahnwärter oder Bahnpolizisten schnell auf uns zukommen. Zum Glück immer noch weit genug weg, um nicht erkennbar zu sein, rannten wir panisch in das Wäldchen zurück. Durch den Wald verlief ein Fußgängerweg, bis zu dem Wir rannten. Und dort stockte uns dann der Atem. Polizeibus, Zivilfahrzeuge und Hundeführer mit jeder Menge schaulustigen Anwohnern im Schlepptau kamen den Weg entlang. Wir vier sind fast zeitgleich in ein Erdloch gesprungen, in der Hoffnung nicht entdeckt zu werden. Man hat uns jedoch gesehen, aber der Sache überhaupt nicht zugeordnet. Man dachte wohl, dass wir nur schaulustige Kinder sind.

Wir blieben im Erdloch, bis die Karawane vorüber war und rannten dann quer über den Fußweg in die andere Hälfte des Wäldchens. Am Waldrand hinter den Häusern versteckten wir uns noch eine ganze Weile, bis wir in unmittelbarer Nähe keine Gefahr mehr vermuteten. Dann trennten sich unsere Wege. Nach Hause ging ich nur sehr zögerlich. Ich war keines von den Kindern, das solchen Unsinn vor den Eltern verheimlichen konnte. Und so erkannte meine Mutter an meinem Gesichtsausdruck, dass etwas im Busch ist. Ich fasse den Abend mit meinen Eltern mal kurz zusammen. Die Standpauke hätte größer nicht sein können, mein Vater hat mich, sicherlich auch zur Strafe, lange hingehalten, ob er mit mir irgendwann am Abend dann doch zur Polizei fahren würde und ich auch dort ein blaues Wunder erleben würde. Hat er dann aber doch nicht gemacht. So enttäuscht, fassungs- und hilflos habe ich meine Eltern meines Wissens nie wieder erlebt. Die anderen drei haben zu Hause nicht gebeichtet und auch sonst wurde die Sache zwischen uns nie mehr besprochen. Von offizieller Seite kam zum Glück auch nie etwas auf meine Eltern oder auf mich zu. Was wohl passiert wäre, wenn sie uns erwischt hätten? Das Großaufgebot der Polizei lag daran, dass anfänglich, wenn man damaligen Gerüchten trauen darf, mehr hinter der Sache vermutet wurde, wie zum Beispiel ein Anschlagsversuch. Deshalb hatte die Polizeikarawane uns wohl auch nicht unter Verdacht und schlicht ignoriert. Warum es allerdings bei einem Anschlagsverdacht rund zwei Stunden dauerte, bis die Polizei kam und auf dem Gleis selbst auch nur ein Bahnwärter oder -polizist dem Tatort näher kam, leuchtet mir bis heute nicht ein.
Das ist das mit großem Abstand dümmste, unnötigste und vor allem gefährlichste, das ich je angestellt habe. Wäre der Zug entgleist... Die Folgen bekommt man gedanklich schon nicht auf die Reihe. Mir hat das hinterher sehr leidgetan und ich habe mich oft gefragt, wie viel Panik und Angst die Menschen im Zug wohl gehabt haben. Meinen Eltern hätte ich diesen Kummer und die Sorgen auch ersparen sollen. Obwohl ich im Grunde kein dummer Mensch war und bin, stelle ich mir heutzutage ab und an die Frage, welcher Teufel mich damals zu so etwas geritten hat. Zum Glück sind weder Menschen verletzt worden, noch sind andere Schäden bekannt geworden.

Beichthaus.com Beichte #00031137 vom 06.05.2013 um 17:40:43 Uhr in Penzberg (7 Kommentare).

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Meine übertriebenen Ausraster

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Aggression Verzweiflung Schwangerschaft München

Ich (w/22) muss mir jetzt mal etwas von der Seele schreiben. Ich möchte mein Verhalten gegenüber meinem Mann beichten. Wir sind ungefähr zwei Jahre zusammen und seit einem Jahr verheiratet. Im Juli erwarten wir unser erstes Kind, ich bin also im Moment in der 30. Woche schwanger. Mein Mann ist der liebste Mensch, den ich kenne. Ich könnte mir keinen besseren Mann vorstellen. Er tut wirklich alles für mich. Er ist mein Mann, Kumpel, Freund, Bruder, mein Ein und Alles. Im Moment raste ich aber ziemlich schnell aus, oft nur wegen Kleinigkeiten. Heute in der Früh, zum Beispiel, habe ich ihm eine halbvolle Thermoskanne Kaffee drüber geschüttet beziehungsweise fast auf ihn geschmissen, weil ich mir kurz vorher selber heißen Kaffee über meine Hand gegossen habe und sein Kommentar darauf war: "Ich muss ja keinen Kaffee mit auf die Arbeit nehmen". Ich wurde innerhalb von Sekunden so böse und habe nur noch Rot gesehen. Oft schreie ich ihn auch einfach so an, weil er zum Beispiel die Milchtüte leer in den Kühlschrank zurückstellt oder seine Sachen im Kleiderschrank total durcheinanderbringt, weil er sich ein einziges T-Shirt herausnimmt. Ich kann mich einfach sehr schlecht kontrollieren und wenn mir etwas nicht passt, sage ich es auch sofort, andernfalls würde ich wahrscheinlich vor Wut platzen.


Ich raste nicht immer so aus, aber manchmal sehe ich einfach Rot. Es fliegen dann auch Sachen durch die Gegend, ich habe Angst, mal etwas richtig Wertvolles durch meine Aggression kaputt zu machen. Heute hatte ich dann beispielsweise Kaffeeflecken an der weißen Wand und die Polster der Eckbank waren nass. Ich sehe meinem Mann auch an, dass er Angst bekommt, oft erschrecke ich auch über mich selbst und mein Mann tut mir dann so leid. Er ist ein ganz Ruhiger und würde mich nie so anfahren oder beleidigen wie ich ihn oder sogar handgreiflich werden. Ich beruhige mich dann aber auch sehr schnell wieder und im Nachhinein tut es mir dann sehr leid. Ich habe es jetzt schon besser unter Kontrolle, allerdings passiert es mir manchmal einfach wieder. Allerdings habe ich in den letzten sechs Monaten einiges an Lügengeschichten aufgedeckt. Mein Mann hat mich in vielen Sachen belogen. Er hat ein zweijähriges Fahrverbot und ist aber trotzdem, natürlich ohne, dass ich gewusst habe, dass er keinen Führerschein hat, mit meinem und seinem Auto gefahren. Er wurde kontrolliert, wir haben jetzt beide eine Anzeige am Hals und müssen Strafe zahlen. Einmal hat er ungefähr 400 Euro von meinem Konto abgehoben, ohne dass ich davon wusste, er hat mein Auto seinem Bruder geschenkt und zu mir gesagt, er hätte es seinem Bruder verkauft und er hat mir von einem Sparkontoguthaben von circa 5000 Euro erzählt, das er nicht hat.


Wir hatten am Samstag eine große Aussprache und er hat mir alles gebeichtet, auch seinen Eltern, die er genauso angelogen hat. Ihm ist ein sehr großer Stein vom Herzen gefallen, es geht ihm wieder besser, sein Kopfchaos ist jetzt raus (es ist natürlich anstrengend, seine Lügengeschichten immer zu jeder Zeit und vor jedem parat zu haben). Ich werde auch hinter ihm stehen, egal wie viel Scheiße er baut, ich liebe ihn über alles und werde 100 Prozent für ihn einstehen. Ich habe ihn geheiratet aus Liebe und ich bin der Ansicht, kaputte Sachen wirft man nicht weg, sondern repariert sie. Ich weiß, dass mein Mann manchmal meinen scharfen Ton oder einen Tritt in den Hintern braucht, da es sonst beispielsweise nie zu einer Aussprache zwischen uns und seinen Eltern gekommen wäre, aber um den Ausraster heute früh tut es mir sehr leid. Wir sprechen zum Glück sehr offen über diese Sachen und er weiß, dass ich ihm im Moment schwer vertrauen kann. Trotzdem denke ich mir manchmal, er hat so eine Furie wie mich nicht verdient. Ich hoffe, er wird mir meine Aggressionen verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00031066 vom 22.04.2013 um 13:21:25 Uhr in München (Chiemgaustraße) (37 Kommentare).

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Der überstarke Kaffee

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Boshaftigkeit Kollegen Ernährung Oldenburg

Der überstarke Kaffee
Ich (m/28) arbeite in einer Firma, die einem relativ viele kleine Vorteile bietet, die ich auch zu schätzen weiß. So zum Beispiel Kaffee und Tee, so viel man möchte, täglich frisches Obst, eine nagelneue, sehr hochwertige Mitarbeiterküche. Dieses System muss nur von den Mitarbeitern aufrecht erhalten werden, dann sind alle glücklich und zufrieden. Wir sind im Verwaltungstrakt vielleicht 30 Leute, es geht fast familiär zu, umso motivierter sollte man sein, den anderen keine Steine in den Weg zu legen. Kleine Regeln, wie zum Beispiel, wenn man den letzten Kaffee hatte, dass man dann eben 45 Sekunden Zeit investiert, um neuen aufzusetzen. Und eben genau hier ist der Knackpunkt, der mich zur folgenden, regelmäßigen Handlung hingerissen hat und noch immer hinreißt. Immer, aber auch immer, wenn ich mir mal einen Kaffee holen möchte, ist die Kanne leer, aber neu aufgesetzt hat ihn niemand. Anfänglich hat man sich nichts gedacht; einfach neuen gemacht und gut wars, aber mit der Zeit wurde es immer extremer. Man fand natürlich schnell raus, wer die Übeltäter waren, sodass ich gezielt an meiner Rache arbeiten konnte.

Kurz vor einem dreistündigen, regelmäßig stattfindenden Meeting, vor welchem sich die meisten nochmal am Nektar der edlen Bohne delektierten, setzte ich einen Kaffee auf, der einem die Schuhe auszog. Es war eher ein Espresso, auf jeden Fall so stark, dass ich beim Einfüllen des Pulvers schon das erste Mal lachen musste. Meine Erfahrung bei zu starker Dosierung ist, dass es relativ zeitnah die Darmperistaltik ziemlich in Wallung versetzt. Ab dem ersten Schluck startet ein innerer Countdown, nach Ablauf dieser Zeit muss ich so dermaßen dringend auf den Zylinder, dass ein Aufschub fast unmöglich ist. Warum sollte dies denn nicht auch bei meinen Kollegen funktionieren. Mit süffisantem Lächeln beobachtete ich also, wie sich kurz vor dem Meeting die zwei großen Kannen in Rekordzeit leerten, kurz danach saßen wir dann im Konferenzraum. Allein der überdominante Geruch des Kaffees, der die Raumluft schwängerte, war auffällig. Die Kollegen ließen sich jedoch nichts anmerken, nahmen sie halt ein Stück Zucker mehr in die Tasse. Nach dem Konsum dauerte es bei einigen Kollegen nicht sehr lange, bis sie nervös anfingen, auf ihren Stühlen hin und her zu rutschen. Die Darmaktivität machte sich bei einigen auch durch lautes Gluckern bemerkbar. Ab und an waberte der Geruch eines Schleichers durch den Raum, da war bei einigen wohl schon das Notventil aufgegangen. Ich hätte losschreien können, durch Beißen auf die Unterlippe konnte ich mich aber gerade noch zusammenreißen. Wie sie es gemacht haben, weiß ich nicht, aber sie haben knapp zweieinhalb Stunden durchgehalten. Der Leiter der Runde hat diese wunderlicherweise frühzeitig abgebrochen, ihn plagte wohl auch ein gewisser Drang, das WC aufzusuchen. Am Ende des Meetings stürmten locker 12 Mann mit spurtähnlicher Gangart Richtung Klo, leider haben wir nur zwei Toiletten und einige Pinkelbecken. Es sah aus wie in einer Disco, die Kabinen waren belegt, Fürze und Grunzen waren bis auf den Flur vernehmbar, davor tummelten sich nervöse Schlipsträger, die auch im Sekundentakt ihren nicht aufzuhaltenden Flatulenzen Freiheit gewähren mussten. Was ein überstarker Kaffee für lustige Wirkungen auslösen kann! Seitdem mache ich dies auf regelmäßiger Basis, der Kaffeekonsum ist spürbar zurückgegangen, gerade vor dem langen Meeting, aber einige lernen es einfach nicht und kämpfen regelmäßig mit der Wirkung des überstarken Gebräus. Es tut mir leid, falls die Produktivität darunter leidet beziehungsweise die Leute sich sehr unwohl fühlen, aber diese Genugtuung gleicht es für mich mehr als aus, dass ich täglich mehrfach vor einer leeren Kaffeekanne stehe.

Beichthaus.com Beichte #00031019 vom 12.04.2013 um 09:42:08 Uhr in Oldenburg (25 Kommentare).

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Ölspritzer, Muffin-Förmchen und Duschgel-Klauer

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Aggression Zorn Hass Diebstahl WG

Ich habe gerade wirklich eine riesen Wut auf meinen Mitbewohner! Er hat vor 4 Tagen gekocht, was bei ihm heißt, er hat sich irgendwas in circa 2 Liter Öl angebraten. Jetzt dürfte dem ein oder anderen klar sein, dass wenn man etwas in solchen Ölmengen anbrät, dass es dann wohl auch gewaltig spritzen muss. Ganz genau. Der komplette Herd ist voller Ölspritzer und sogar kleiner Pfützen, die Pfanne die er benutzt hat, stand bis gestern noch auf der Herdplatte und der benutzte Teller daneben (also ganze drei Tage lang!). Als ich die Pfanne etwas verschoben hatte, weil ich etwas Platz brauchte, war diese durch das ganze Öl sogar schon an die Herdplatte geklebt. Weil mein Mitbewohner immer die halbe Flasche Öl in die Pfanne kippt, hab ich vor einiger Zeit mal einen Fettschmutzreiniger gekauft, den ich ihm nach seiner Kochsession auch hinstellte, damit er es einfacher hatte die Schweinerei wegzuputzen. Die einzige Reaktion, die kam, war allerdings, dass er diesen wieder wegstellte. Da wir uns zurzeit nicht oft sehen und ich jedes mal wenn er den Reiniger wieder weggestellt hatte, ihn wieder auf den Herd stellte und auch nach dem dritten Tag nichts passierte, habe ich ihm einen kleinen Zettel an den Reiniger geklebt, der darauf verwies, dass der Reiniger keine Deko sei und er ihn doch bitte mal benutzen sollte. Aber nein, das Spiel ging so weiter. Ich hab einfach so einen enormen Hass entwickelt! Es ist nicht nur so, dass er immer so kocht und immer ich diejenige war, die das dann wieder sauber gemacht hat, weil es ja sonst keiner macht. Nein, es ist auch so, dass ich jetzt offensichtlich die blöde bin, die sich deswegen so aufregt. Ich finde meine Aufregung verständlich, denn man kann den Herd nicht anfassen, weil er so fettig ist und man kann auch keine andere Herdplatte benutzen außer die, auf der die Pfanne stand, denn die andern sind komplett mit Fett überzogen, das dann natürlich anfängt zu stinken, wenn man die Platte anmacht.

Jetzt werden bestimmt auch viele denken, dass ich mich übertrieben aufrege und es einfach selbst sauber machen soll. Darüber habe ich auch schon so oft nachgedacht, aber mir reicht es einfach. Ich hab zwei Mitbewohner, wovon einer nur die halbe Woche da ist. Er ist zur gleichen Zeit wie ich eingezogen, was jetzt 10 Monate her ist. In dieser Zeit hat er nicht ein einziges Mal den Flur, die Küche oder das Bad gestaubsaugt. Er kauft nichts ein, was wir alle benutzen (Spülmittel, Toilettenpapier etc.) und besitzt auch nicht die Höflichkeit, wenn er seine Teller abspült, mal ein Messer abzuspülen, das noch von wem anders in der Spüle lag. Ich bin in unserem Haushalt die Einzige, die die gemeinsam genutzte Arbeitsfläche, den Herd und den Backofen sauber macht.

Mein anderer Mitbewohner (von dem schon vorher die Rede war) macht solche Dinge zwar ab und an, dabei kann er bei andern Punkten nicht gerade trumpfen. Er nimmt sich was er gerade will, ob es ihm gehört oder nicht. Gefragt wird dabei natürlich auch nicht. Er steht auch morgens meistens sehr früh auf und macht sich dann natürlich Frühstück. Nur sieht das bei ihm so aus, dass er allerhand Zeug in den Mixer schmeißt und das dann püriert. Dazu gehören auch gefrorene Beeren. Stattdessen könnte er auch Steine in den Mixer schmeißen, das wäre weniger laut. Es interessiert ihn nicht die Bohne, ob er damit andere Leute aufweckt, die noch ein Bisschen hätten schlafen können, Hauptsache seine Bedürfnisse sind befriedigt. Zudem ist er eine männliche Schlampe, hat ständig neue Weiber zu Hause, die es ihm gleichmachen und rege alles nehmen und benutzen, was ihnen unter die Finger kommt. Und da ich die einzige Frau im Haushalt bin, ist ja klar, wessen Sachen sie nehmen. Den einzigen Luxus, den ich mir gönne, sind meine Dusch-Utensilien. Irgendwann merkte ich, aber dass meine Duschgels, Shampoos und Spülungen sehr schnell leer werden, schneller als üblich. Mit kleinen Tricks kam ich schnell dahinter, dass sie nicht nur von mir benutzt werden. Ich hab sehr oft darüber hinweg gesehen, da es auch irgendwann weniger wurde. Vor einiger Zeit jedoch wurde das Ganze wieder rege mitbenutzt. Daraufhin forderte ich, dass der Schuldige mir entweder Ersatz oder das Geld dafür geben solle, da ich weder das Geld noch das Interesse habe, mich um die Hygiene seiner Weiber zu kümmern.

Unsere Wohnung ist auch was Haushaltsgegenstände betrifft noch lange nicht fertig ausgestattet. So hab ich als ich eingezogen bin einiges gekauft, wovon ich dachte, dass es ja eh nur ich benutze, weil es ja vorher nicht gefehlt hat. Ich kaufte zum Beispiel eine Schöpfkelle, die ich selbst lange Zeit nicht benutzte und deswegen auch das Schild daran hängen lies. Nach einigen Monaten sah ich, dass mein Mitbewohner sie benutzte und meinte, dass wenn er das schon täte, dann ja wohl auch das Schild abmachen könnte. Daraufhin erfuhr ich, dass der andere Mitbewohner diese fast täglich nutzte, aber beide wahrscheinlich das Schild nicht abgemacht haben, weil sie nicht wollten, dass ich mitbekomme, dass sie meine Sachen benutzen. Ich muss auch sagen, ich ärger mich nicht darüber, dass sie die von mir gekauften Sachen benutzen dafür sind sie ja schließlich da, aber wenn sie das schon machen, können sie ja zumindest das Schild abnehmen. Die anderen Haushaltsgegenstände benutzen sie auch immer heimlich, damit ich es nicht merke. Ich hab schon wirklich viel gekauft, was auch wirklich nicht billig ist und ich habe alles für jeden zugänglich in die Küche gepackt, damit es eben jeder benutzen kann, wenn er den Gegenstand braucht. Mein Mitbewohner hingegen schließt seine Sachen, die er gekauft hat, weg. Das sind so banale Sachen wie Tassen, Gläser und Besteck. Ich hab das mal durch Zufall rausgefunden und da auch eine Muffin-Form liegen sehen. Ich habe eine Zeit lang wirklich viele Muffins gebacken, hatte allerdings weder eine Muffin-Form noch Silikonförmchen und deshalb waren diese immer voll aus der Form. Aber dass der gute Herr, der noch die gebacken oder gar mal was anständiges gekocht hat, mir mal seine Muffinform ausgeliehen hat, das kam natürlich nicht in Frage.

Ich hasse es mit solchen respektlosen und egoistischen Menschen zusammenzuleben.Ich bin es einfach leid die Putzfrau zu spielen. Beide meiner Mitbewohner sind deutlich älter als ich aber man sollte meinen sie besitzen die Reife von Kindergartenkindern. Ich hab auch schon überlegt auszuziehen, aber das kann ich mir einfach nicht leisten, da ich im Moment so wenig Miete bezahle wie sonst nirgendwo. Ich hoffe, dass meine Bitten doch irgendwann einmal fruchten und die Beiden einfach mal einsehen, dass sie nicht mit einer Shampoo verschenkenden Putzfrau zusammenleben.

Beichthaus.com Beichte #00031015 vom 11.04.2013 um 16:51:53 Uhr (35 Kommentare).

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Sauna Check in Dänemark

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Dummheit Schamlosigkeit Ekel Urlaub

Sauna Check in Dänemark
Ich möchte beichten, dass ich mit 13 Jahren mit meiner Familie im Dänemark-Urlaub war und es dort ein wenig übertrieben habe. Wir waren eigentlich schon auf der Rückreise und haben auf einem Luxus-Campingplatz eingecheckt, um dort die letzten beiden Tage vor der endgültigen Rückfahrt zu verbringen. Ich ging dort in die Schwimmhalle. Nach ein paar Bahnen, sollte der nächste Gang dann zur Toilette führen. Es war dann auch schon ganz schön dringend. Vorher wollte ich aber nochmal kurz in die Sauna schauen, nur um mal Größe, Hitze und Besetzung abzuchecken. Kleine Sauna, 85 Grad, niemand drin. Und jetzt die fatale Entscheidung: Ich habe absolut grundlos sicherlich fast einen halben Liter Urin auf die offenen und höllenheißen Saunasteine geschifft. Kaum hatte der erste Tropfen den Stein berührt, zischte es nur so und es fing sofort an, bestialisch zu stinken. Beim Atmen hatte man das Gefühl, dass die Lunge erstmal den Urin aus der Luft filtern musste. Nach 2 Sekunden fing ich bereits an, die Luft anzuhalten und die Augen zu kneifen. Warum auch immer, habe ich alles bis auf den letzten Tropfen auf die Steine losgelassen. Keine halben Sachen, ganz oder gar nicht. War ja auch niemand sonst in der Sauna, der mich freundlich hätte ermahnen können. Kaum war ich fertig, bin ich schnell los, um vom Ort der Schande zu verschwinden und möglichst nicht mit der dreisten Tat in Verbindung gebracht zu werden. Allein das Öffnen der Saunatür Richtung Männerumkleide hat gereicht, um die gesamte Umkleide zu verpesten. In dem Moment ist mir das Lachen dann im Halse stecken geblieben und mir wurde bewusst, dass ich im Falle des Auffliegens einen fetten Anschiss abkriegen würde.


Die Sauna hatte eine direkte Verbindung sowohl zur Umkleide der Männer als auch zum Schwimmbad, in welchem sich ungefähr 40 Personen aufhielten, samt Bademeister. Der Bademeister hat den Schuldigen gesucht, aber niemanden gefunden. Ich war mittlerweile schon auf der Hüpfburg und habe alles getan, um nicht verdächtig zu wirken. Ich hatte wirklich Glück, dass niemand in der Umkleide war und meine Flucht beobachten konnte. Ich möchte beichten, dass ich mich wie die Sau benommen habe und die Schwimmhalle sicherlich erstmal gelüftet werden musste. Es tut mir Leid. Und es wird nicht wieder vorkommen. Sorry auch nochmal an den Bademeister mit Bierbauch und roter Kappe. Ich glaube, mein Alter wäre ihm in dem Moment egal gewesen, so gnatzig wie der war.

Beichthaus.com Beichte #00030890 vom 15.03.2013 um 19:12:46 Uhr (14 Kommentare).

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