Auslachen gilt als Beamtenbeleidigung

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Rache Ekel Boshaftigkeit Polizei Bochum

Neulich bin ich im totalen Stress auf zwei gelangweilte Polizisten gestoßen. Ich sollte zwei Freunde zum Flughafen fahren, musste aber dank toller Terminplanung länger als geplant und vereinbart arbeiten. Dementsprechend bin ich auch etwas schneller als sonst nach Hause gefahren, sprich 65 statt 50 Stundenkilometer. Hinter mir fuhr plötzlich ein Streifenwagen, der mich auch ohne zu zögern aufforderte ranzufahren. Schon die Begrüßung "Na, haben wir da mal wieder einen Verkehrssünder?!" vom dicken Wachtmeister und der Vorwurf, ich sei Schlangenlinien gefahren, machten mir deutlich, dass es sich hier um chronisch gelangweilte Blaumänner, die ausschließlich für den ergonomischen, platt gesessenen Bürostuhl in Kombination mit Donuts, Kaffee und Süßigkeiten geeignet sind, handelt.
Nachdem ich insgesamt dreimal in zwei verschiedene Alkoholtester pusten durfte, dachte ich, ich könne endlich weiterfahren, da mir die Zeit ja davonrannte. Fehlanzeige. Ein Drogenschnelltest müsse auch noch gemacht werden, da ich ja nicht nüchtern sein könne bei meiner Fahrweise. Ich entgegnete, dass ich unter Zeitdruck stehe und meine Kollegen sonst ihren Businessflug verpassen. Das tangierte den Herrn mit den schweren Knochen nur wenig. Gut, dachte ich, wie du mir, so ich dir.

Nachdem ich also ein wenig brauchte, bis mein kleiner Freund Gas gegeben hat, füllte ich den Becher doch recht ordentlich. Ich drehte mich um und wollte dem Dickerchen den Becher geben, als ich Tollpatsch doch tatsächlich aus Versehen über meinen eigenen Fuß gestolpert bin. Der gesamte Inhalt übergoss sich also über die neue blaue Uniform des werten Herren. Und über sein Gesicht, was mich ein wenig an diesen aggressiven Rage-Comic-Gesichtsausdruck erinnerte.
Auslachen empfinden Polizisten als Beamtenbeleidigung, was zu einer Anzeige, die sich auch auf Körperverletzung bezog, führte und mich hinterher 450 Euro gekostet hat. Aber das war es allemal wert. Ich würde es immer wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00031268 vom 24.05.2013 um 08:51:48 Uhr in Bochum (Dorstener Straße) (19 Kommentare).

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Die Frau vor dem Freudenhaus

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Lügen Falschheit

Die Frau vor dem Freudenhaus
Neulich war ich (m/42) wieder mal im Puff. Denn, was muss, das muss, und es war auch echt geil. Als ich gut gelaunt auf die Straße trat, maulte mich doch tatsächlich eine Tante Ende 40 an, dass es doch furchtbar sei, wenn ein Mann Geld für Liebe zahlen müsse, das sei ja so arm und erbärmlich. Ich habe ihr dann ganz nett erklärt, dass ich kein Geld für Liebe zahle, sondern hier lediglich hübsche Körper miete. Und zu Hause kriege ich durchaus Liebe, aber dort habe ich leider keine heißen Latinas für einen Dreier. Ich behauptete weiter, dass ich nun zu meiner Frau nach Hause fahren würde, um sie schön durchzuvögeln. Und das vor allem in den Hintern, was sie überhaupt nicht mögen würde. Und weil ich ja gerade schon zwei Stunden Sex hatte, wäre das eine ganz, ganz lange Sache. Die Tante war kurz vor einem hysterischen Anfall. Ihre Gesichtsfarbe sah auch gar nicht mehr gut aus. Wieso können sich Menschen aber auch über Sachen, die sie rein gar nichts angehen, so aufregen? Ich möchte also beichten, dass ich gelogen habe, denn ich bin endlich wieder Single und auf Analsex stehe ich auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031262 vom 23.05.2013 um 12:33:48 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Der alberne Aberglaube

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Misstrauen Vorurteile Dresden

Ich halte Moslems für verdächtig. Ich selbst bin nicht religiös und grundsätzlich skeptisch gegenüber Menschen, die sich selbst als Anhänger irgendeiner Religion bezeichnen. Bei den meisten Christen, die mir bisher begegnet sind, geschieht das aber eher aus Gewohnheit, als aus tatsächlicher Überzeugung. Und die wenigen Moslems, die mir an der Universität begegnen, machen auch nicht gerade den Eindruck von Fundamentalisten. Nach Terrorattacken wie in Boston oder in London, bei denen zuvor harmlos erscheinende Muslime zu Mördern wurden, beschleicht mich aber immer so ein Gefühl des Misstrauens gegenüber bekennenden Muslimen. Ich wünschte mir ehrlich, sie würden alle ihrem albernen Aberglauben abschwören oder ihn zumindest nicht aktiver ausleben, wie die meisten Christen hierzulande - also ein bisschen Fasten und zum Ende des Ramadan mal in die Moschee gehen und den Rest des Jahres nichts auf Religion geben. Wenn ich richtig schlechte Laune habe, wünsche ich mir auch schon mal, dass man sie aus Europa hinauswirft und in Länder schickt, in denen sie ihren Islam unter Gleichgesinnten ausleben können. Meine Beichte besteht also darin, dass ich vielen Menschen mit Misstrauen begegne, obwohl sie das vermutlich auch nicht mehr verdient haben, als jeder andere Fremde, dem man begegnet. Es wird normalerweise besser, wenn ich die Menschen besser kenne.

Beichthaus.com Beichte #00031260 vom 23.05.2013 um 10:02:18 Uhr in Dresden (23 Kommentare).

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Zu früh gefreut

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Eifersucht Neid Selbstsucht Familie

Ich habe meinem Vater zu Weihnachten ziemlich coole und vor allem sehr teure Konzertkarten geschenkt. Natürlich habe ich gesagt, dass er sich aussuchen könne, mit wem er hingehen wolle. Seitdem hat er immer angedeutet, dass ich mitkommen soll und ich habe mich natürlich mit jedem Tag mehr auf das besagte Konzert gefreut und mir schon extra freigenommen. Gestern Abend erzählte mir meine Mutter, die es eigentlich hasst, auf solche Veranstaltungen zu gehen, dass sie sich mit meinem Vater einen schönen Konzertabend machen würde. Hiermit möchte ich beichten, dass ich irgendwie wirklich enttäuscht von den beiden bin.

Beichthaus.com Beichte #00031254 vom 22.05.2013 um 15:42:18 Uhr (12 Kommentare).

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“Folge

Die Prinzessin von Saba

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Hass Zorn Aggression Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich meinen Freund im Grunde nicht leiden kann. Er ist ein arroganter, verzogener und wichtigtuerischer kleiner Arsch, der sich teilweise aufführt wie die Prinzessin von Saba. Und er kann sich verstellen, das glaubt einem kein Mensch! Vor meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031252 vom 22.05.2013 um 14:01:51 Uhr (21 Kommentare).

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