Die beste Freundin aus meiner Jugend

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Falschheit Selbstsucht Engherzigkeit

Ich (m/23) möchte mir etwas von der Seele schreiben. Mit etwa 14/15 Jahren habe ich ein sehr nettes Mädel kennengelernt. Wir verstanden uns auf Anhieb prima und konnten über alles mögliche reden. Mit der Zeit wurden wir ziemlich "dicke", wir haben nächtelang geredet. Sie ist hübsch, klug, hat eine riesige Portion Humor und der zwischenmenschliche Umgang mit ihr war echt leicht, weil sie ein sehr freundliches und warmes Wesen hat. Ich glaube, es war absehbar, dass ich mich in sie verliebe. Und so kam es auch. Zwischenzeitlich hatte sie eine länger Beziehung mit einem Kumpel von mir. Unser Kontakt hatte sich dadurch aber nicht eingeschränkt. Klar hat es wehgetan, sie mit einem anderen zu sehen, oder wenn sie mir davon erzählt hat, aber ich war zu stolz um ihr etwas von meinen Gefühlen zu erzählen. Ehrlich gesagt wollte ich auch nichts sagen, weil mir klar war, dass ich unsere gute Freundschaft riskiere und womöglich ihre Beziehung kaputtmache. Es vergingen qualvolle Monate und irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und ihr alles erzählt. Ihr war es sichtlich unangenehm, weil sie nicht dasselbe für mich empfand. Tausende Male hat sie sich dafür entschuldigt.

Nachdem ich ihr die Wahrheit erzählt habe, flachte unser Kontakt über Monate langsam ab. Irgendwann zog sie wegen einer Ausbildung 100 km weiter weg und so verloren wir uns ganz aus den Augen. Es vergingen ein paar Jahre und ich fing an zu vergessen. Ich lernte meine jetzige Partnerin kennen. Aufgrund einiger Umstände ist die gute Freundin nach ein paar Jahren wieder zurückgezogen. Ich wusste es, hatte aber kein Interesse daran, wieder Kontakt aufzubauen. Eines Tages habe ich aber bei einer von mir geplanten Intrige ihre Hilfe benötigt. Intrige ist hier das falsche Wort. Das was ich plante, plante ich in guter Absicht. Ich schrieb sie an und wir trafen uns - meine Partnerin wusste davon nichts, da sie extrem eifersüchtig ist. Vor allem weil sie weiß, dass da meinerseits vor ein paar Jahren etwas war. Es hat mich gewundert, dass unser Verhältnis nach fast fünf Jahren immer noch so gut war - als wäre sie nie weg gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Beziehungsprobleme und wie bereits damals konnten wir nach wie vor über alles mögliche reden. So trafen wir uns immer wieder Abends und redeten bis tief in die Nacht.

Es hat Spaß gemacht, mich wieder mit ihr unterhalten zu können. Ich habe sie in meinen Freundeskreis integriert, wofür sie dankbar war, da sie nach der Rückkehr hier kaum noch Freunde hatte. Wir trafen uns immer öfter und irgendwann hat natürlich auch meine Partnerin davon Wind bekommen. Es gab natürlich einen riesigen Krach. Meine Partnerin hat sich alles mögliche ausgemalt. Ich muss an dieser Stelle deutlich sagen, dass zwischen mir und der guten Freundin in dieser Zeit nie etwas gelaufen ist - zumindest sexuell. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich mich mit den zunehmenden Treffen wieder in sie verliebte. Um die Beziehung mit meiner Partnerin zu retten, traf ich eine radikale Entscheidung: Ich ließ den Kontakt mit meiner guten Freundin wieder abflachen. Erst langsam und sanft und dann abrupt.

Ich kann mich an die letzte Nachricht von ihr sehr gut erinnern. "Du bist so ein Arsch! Erst integrierst du mich in deinen Freundeskreis und auf einmal meldet sich niemand mehr. Ganz ehrlich, ich verstehe die Situation mit deiner Partnerin, aber du solltest dich auch mal entscheiden, wie wichtig dir unsere Freundschaft ist. Ich habe doch auch mit deiner Partnerin geredet und war sogar auf ihrem Geburtstag. Wenn du den Kontakt willst, melde dich. Ansonsten brauchst du dich nicht melden, weil ich solche Freunde nicht brauche." Nachdem ich diese Nachricht gelesen habe, habe ich für ein paar Minuten kurz inne gehalten und ihre Nummer gelöscht. Logischerweise habe ich mich auch nicht mehr gemeldet. Sie ist irgendwann wieder 300km weit weggezogen und hat eine neue Beziehung angefangen. Das ist jetzt bald ein Jahr her. Ich denke hin und wieder an sie und vermisse unsere nächtelange Gespräche. Ich möchte beichten, dass ich unehrlich zu meiner Partnerin war und dadurch einen Menschen verletzt habe, der mir sehr nahe stand und mir etwas bedeutet hat.

Beichthaus.com Beichte #00040067 vom 20.07.2017 um 16:19:45 Uhr (18 Kommentare).

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Fettsack sucht noch dickere Frau!

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Hass Vorurteile Selbstsucht Begehrlichkeit Dating

Ich (m/22) bin ein hart gefrusteter und quasi-jungfräulicher Single. Leider hat mich Gott nicht mit einem guten Aussehen gesegnet. Zwar wurde ich untenrum gut bestückt, aber das nützt ja nichts, wenn die Verpackung schon unansehlich aussieht. Von meinem an Silvester […]
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Beichthaus.com Beichte #00040064 vom 19.07.2017 um 17:35:39 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Mein Chef hat den Untergang seiner Firma verdient!

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Rache Hochmut Arbeit Zorn Chef Laufenburg

Ich möchte beichten, dass mein Ausbildungsbetrieb den Bach heruntergeht und ich mich darüber jeden Tag mehr freue. Ich mache eine Ausbildung im Büro eines kleinen Handwerksunternehmens und komme demnächst ins dritte Lehrjahr. Das Unternehmen existiert bereits seit mehreren Generationen und ist regional bekannt. Anfangs fühlte ich mich noch wohl, aber schon bald entpuppte sich mein Chef als narzisstischer Tyrann, der mir das Leben zur Hölle machte. In den bisher zwei Jahren meiner Ausbildung entwickelte ich eine Depression und stand vor einiger Zeit auch kurz vor einem Burnout, von dem ich (durch Glück, nicht durch Erholung) wieder wegkam. Mein Chef zeigt einem immer wieder, welche Fehler man hat, was für ein wertloser Mensch man ist und dass dies ihm niemals passieren würde. Lob oder Anerkennung gibt es, trotz meines Einserschnitts in der Schule und meiner guten Arbeitsleistungen, nie.

Doch langsam scheint sich das Blatt für meinen Chef und das Unternehmen zu wenden. Hatte er vor etwa drei Jahren noch ein gut eingespieltes Team aus Mitarbeitern, die schon jahrelang für ihn da waren, so begann diese heile Welt plötzlich zu bröckeln. Plötzlich begannen alle unsere Handwerker zu kündigen - zwei machten sich selbstständig und sorgen seither für Konkurrenz, ein paar andere hatten keine Lust mehr und suchten sich andere Unternehmen. Nur mit Mühe und Not fand mein Chef wieder neues Personal (für dieses Berufsfeld ist gut gelerntes Personal Mangelware) und es schien wieder bergauf zu gehen. Jetzt, ein Jahr später, der Schock - nach und nach kündigen wieder fast alle. Nicht einmal die drei Auszubildenden, die dieses Jahr fertig wurden, bleiben. Unsere Auftragszahlen gehen stark zurück, finanziell rutscht der Betrieb langsam immer weiter hinunter und mein Chef weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ich spiele immer die verständnisvolle beste Freundin und höre ihm zu, wenn er mir sein Leid klagt - schließlich hat er ja nie etwas getan und alle anderen sind so böse zu ihm. Innerlich lache ich mich aber tot und freue mich jeden Morgen, wenn ich sein mittlerweile um Jahre gealtertes Gesicht sehe. Ihm geht es richtig schlecht und das gönne ich ihm von ganzem Herzen. Ich hoffe wirklich, dieses Unternehmen geht bald den Bach hinunter. Um meine Ausbildung habe ich übrigens keine Angst - durch meine perfekten Leistungen in der Schule kann ich meine Prüfung auch vorziehen, wenn ich merke, dass es brenzlig wird. Was auch kommt, ich bin auf der sicheren Seite. Und von der werde ich meinem Chef zuwinken, wenn sein Schiff mit ihm untergeht.

Beichthaus.com Beichte #00040063 vom 19.07.2017 um 14:56:23 Uhr in 79725 Laufenburg (Fridolin-Lauber-Straße) (8 Kommentare).

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Mein Langzeitgedächtnis ist ein Fluch!

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Dummheit Hass Neurosen Stuttgart

Ich (m/48) habe ein extrem gutes Langzeitgedächtnis. Wenn ich mir Fotos aus der Grundschule oder aus dem Kindergarten anschaue, weiß ich meistens noch, wer auf den Bildern zu sehen ist und die Namen von allen. Das klingt zunächst mal wie ein Segen, ist aber zugleich […]
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Beichthaus.com Beichte #00040061 vom 19.07.2017 um 10:35:28 Uhr in Stuttgart (10 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Auf der Suche nach dem besten Sexspielzeug

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Peinlichkeit Vorurteile Arbeit Potsdam

Ich möchte beichten, dass ich Sexspielzeug verkaufe. Der Laden ist praktisch in Familienbesitz. Er gehört meiner Mama, die ihn schon seit Jahren führt. Ich bin also praktisch in den Job hinein gewachsen. Also ich weiß schon seit Langem, dass sie so einen Laden hat und irgendwann fängt man dann natürlich an, sich auch mehr dafür zu interessieren. Bei mir war das in der Zeit, als ich überlegte, welche Ausbildung ich machen soll und welchen Beruf ich später machen möchte. Ich war damals erst 16 und kannte den Laden nicht von Innen und hatte natürlich auch mit Sexspielzeug nicht viel zu tun. Aber da ich ja wusste, was meine Mama so verkauft, kamen wir dann auch darüber ins Gespräch. Anfangs wusste sie nicht so recht, was sie davon halten soll, dass ich denselben Beruf machen will und so haben wir dann beschlossen, dass ich erst mal eine "normale" Ausbildung mache und dann, wenn ich alt genug bin, kann ich mir den Laden ansehen und es mir überlegen.

So machte ich dann meine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel bei einem Modegeschäft und wir kamen aber immer wieder auf das Thema zu sprechen. Als ich dann alt genug war, schaute ich mir den Laden an, und auch was sonst so dazugehört, und fand es am Anfang einfach interessant und aufregend. Nun bin ich 20 Jahre alt und arbeite schon fast ein Jahr bei ihr im Laden. Ich habe sogar eine recht verantwortungsvolle Rolle, weil ich die Augen nach Trends, Außergewöhnlichem und Neuheiten offen halten darf. Irgendwie macht es mich ja stolz, aber irgendwie schäme ich mich auch. Dazu kommt noch dass viele, selbst relativ gute Freunde, es nicht wissen, weil ich Angst vor ihrer Reaktion habe, wenn sie es erfahren. Mein Ex z. B. kam nicht damit klar. Nicht dass ich ihm nachtrauern würde... Er hatte einfach so viele Vorurteile und meinte, er würde sich schämen, wenn seine Freunde oder Familie davon erfahren. Ich hoffe aber, dass er es bereut, mich verlassen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00040059 vom 19.07.2017 um 02:07:22 Uhr in Potsdam (21 Kommentare).

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