Hilfe, mein Vater ist kriminell und meine Mutter schlägt mich!
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Nun zu meiner Mutter. Sie ist das komplette Gegenteil meines Vaters, jedoch nicht besser. Täglich jammert sie herum, ihr Job wäre scheiße, ihre Kollegen, einfach alles. Ich habe aufgehört, ihr zuzuhören, denn mir hört sie auch nie zu. Egal, was ich mache, wenn sie mal wieder wütend auf mich ist, verwendet sie es gegen mich. Sie würde sich täglich hart arbeiten, während ich nur faul zu Hause sitzen würde. Dass ich momentan Ferien habe, ist ihr wohl noch gar nicht aufgefallen. Ich habe auch noch eine ältere Schwester, zu der sie keinen Kontakt mehr hat. Als sie sich noch nicht gestritten haben, wurde meine Schwester bevorzugt. An Weihnachten ging meine Mutter nach der Arbeit zu meiner Schwester, ich (damals 12) war allein zu Hause. So war es immer. Seit die beiden keinen Kontakt mehr haben, falle ich meiner Mutter plötzlich wieder auf und solange ich sie nicht verärgere, ist sie freundlich. Aber sobald ihr irgendetwas nicht passt, fängt sie an, mir Vorwürfe zu machen. Dass ich mir jeden Abend Dinge ausdenken würde, um sie zu quälen, dass ich sie kontrollieren würde. Das stimmt nicht. Sie hat mich schon immer fertiggemacht, wenn sie wütend war.
Ich beneide meine Freunde, deren Eltern sind nämlich liebevoll. Für meine Eltern empfinde ich kaum etwas, meine Mutter ist für mich nur eine Frau, mit der ich zusammenleben muss. Meinen Vater sehe ich nur, wenn er mal wieder etwas von mir will und obwohl er ein absoluter Soziopath ist, hat er mich wenigstens nie beleidigt oder geschlagen. Anders als meine Mutter. Danke an meine Eltern, durch euch bin ich genauso krank wie ihr geworden. Ich nehme langsam die soziopathischen Züge meines Vaters an, meine Emotionen sind genauso gestört wie die meiner Mutter, nur schlimmer. Es tut mir für die Menschen leid, die mich tatsächlich noch mögen, ich bin eine schreckliche Person und werde mich deswegen irgendwann therapieren lassen. Ich habe dieses beschissene Leben satt und hasse mich für diesen Text, der förmlich vor Selbstmitleid trieft. Sobald ich achtzehn bin, ziehe ich aus. Noch zwei Jahre.