Das tote Kind meiner Schwester

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Verzweiflung Engherzigkeit Familie Schwangerschaft Erfurt

Ich habe soeben erfahren, dass meine hochschwangere Schwester ihr Kind verloren hat. Wir stehen uns eigentlich sehr nah, jedoch hatten wir in letzter Zeit wenig Kontakt, da ich in einer anderen Stadt wohne. Ich bin nicht sonderlich gut darin Gefühle zu zeigen oder mich für andere zu freuen. Als sie freudestrahlend der Familie mitteilte, dass sie schwanger sei, meinte ich nur scherzend: "Das glaube ich erst, wenn ich es sehe." Ich habe mich nicht sonderlich für das Kind interessiert. Die Röntgenfotos sahen alle fast gleich aus und der ewige Babysmalltalk war nervig. Ich dachte, dass es cool sei ein Onkel von einer kleinen Nichte zu sein, aber mit einem Baby konnte ich nichts anfangen. Ich bot ihr trotzdem meine Hilfe an, die sie aber nie benötigte.

Jetzt habe ich Feierabend und sitze hier alleine in meiner Wohnung. Meine Eltern sind bei ihr und haben es mir telefonisch mitgeteilt. Es ergäbe keinen Sinn, wenn ich jetzt auch hinfahre, da sie erst mal alleine sein möchte.Ich fühle mich schrecklich das ich ihr Schwangerschaftsglück so kühl erwidert habe und nun alles vorbei ist. Gesetzlich ist es vorgeschrieben, dass das Kind geborgen und anständig beerdigt werden muss. Ich weiß, dass meine sehr emotionale Schwester das Ganze nicht ohne tiefe psychische Wunden überstehen wird und habe Angst davor, dass sie ein Wrack wird. Ich schäme mich für meine Dummheit und Ignoranz. Und hasse mich für meine Machtlosigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00039971 vom 30.06.2017 um 17:50:16 Uhr in Erfurt (10 Kommentare).

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Geboren, um als Jungfrau zu sterben

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Neid Last Night Familie Stuttgart

Ich (m/21) hasse, beziehungsweise beneide, meinen eigenen Bruder (19) in allen möglichen Hinsichten. Nun ja, seine Gene wurden scheinbar von Gott geküsst und mit allen Reichtümern überschüttet, die er zu bieten hat, während ich Selbstmordgedanken beim Anblick in den Spiegel bekomme. Ich sage nur: Geboren um als Jungfrau zu sterben. Hinzukommt noch, dass mein Bruder extrem sozial ist und extreme Risiken auf sich nimmt, um mich an seinem Glück teilhaben zu lassen. Wenn der feuchte Traum einer jeden Frau, erfolgreich mit einem Modepüppchen aus der Disco heimkehrt, klopft es öfters zu später Stunde an der Kellertür. Und nein, es ist nicht seine Begleitung, die vor der Tür steht, sondern mein Bruder. Er lacht dann immer herzlich und meint, jetzt kommt mein kleiner Zocker auch auf seine Kosten.

Ich begleite ihn in dann zu seinem Zimmer und wenn er mir auf ein Zeichen signalisiert, dass die Luft rein ist, bekomme ich einen tiefen Einblick auf das Schmuckkästchen eines schlafenden Mädchens. Ganz selten zeigt er mit dem Daumen nach oben, dann darf ich sie auch berühren, denn damit meint er, in seinen Worten: "Die Alte ist so blau und schlampig, die checkt das eh nicht, also gönn ich es dir, mein kleiner Zocker." Mein Bruder selbst hat, glaube ich, Mitleid mit mir, weil er merkt wie meine Gehirnzellen tagtäglich Selbstmord begehen. Ich beichte also, dass ich, trotz allem, was mein Bruder für mich tut, ihn extrem zu beneide. Es tut mir auch leid um die Mädchen, doch ich bin trotz all dem auch nur ein Mensch, der nimmt was er bekommt. Es tut mir leid, bestimmt habe ich es verdient fett und hässlich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00039936 vom 23.06.2017 um 17:24:01 Uhr in Stuttgart (21 Kommentare).

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Die Sex-Tapes meiner Schwester

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Masturbation Schamlosigkeit Familie

Ich habe auf dem Laptop meiner Schwester diverse Bilder und zwei Videos gefunden. Die Bilder waren alles eher "sexy" Bilder, aber die Videos zeigen sie beim Sex. Ich habe die Videos jetzt schon über zwei Jahre, hole mir darauf ständig einen runter und finde es sogar geil - aber ich weiß tief im Inneren, dass es falsch ist. ich kann mich auch nicht überwinden, die Videos zu löschen, ich bin einfach zu scharf darauf.

Beichthaus.com Beichte #00039917 vom 20.06.2017 um 10:15:20 Uhr (15 Kommentare).

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Kann eine Tochter die Mutter ersetzen?

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Begehrlichkeit Missbrauch Familie München

Ich hatte fast Sex mit der Tochter meines besten Freundes. Es war Mitte Mai und mein bester Kumpel und ich machten ein Grillfest. Seine Frau ist vor drei Jahren an Krebs gestorben. Wir sind beide 45, und kennen uns, seit wir 10 waren. Wir zwei grillten und tranken nicht schlecht - so gegen halb 12 Uhr kam seine Tochter (16) nach Hause und bei ihm ging gar nichts mehr.

Wir haben ihn dann zu zweit ins Schlafzimmer getragen und ich wollte noch mein letztes Bier austrinken. Die Tochter war auch nicht mehr ganz nüchtern und trank noch einen Wein. Sie erzählte mir, dass sie ab und zu Sex mit ihrem Papa hat, um ihre Mutter zu ersetzen. Plötzlich saß sie auf meinem Schoß und holte meinen Schwanz raus. Aber ich war total dicht und es ging eh nichts mehr bei mir. Sie machte es sich dann selbst auf mir. Seitdem suche ich immer wieder das Gespräch mit meinem Kumpel, um herauszufinden, ob das stimmt.

Beichthaus.com Beichte #00039894 vom 15.06.2017 um 13:54:45 Uhr in München (26 Kommentare).

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Die Nikotinsucht meiner Eltern

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Diebstahl Sucht Gesundheit Familie München

Die Nikotinsucht meiner Eltern
Es begann bereits in meinem frühen Kindheitsalter, dass ich mir enorme Sorgen um die Gesundheit meiner Eltern machte. Immer, egal wo, egal wann - sie waren abhängig von diesem Genussmittel. Mich verfolgte dieser beißende Geruch Tag für Tag, sodass ich mit der Zeit sogar einen Würgereiz entwickelte. Jede verfluchte Zigarette die ich sah, hätte ich am liebsten in den Müll geschmissen. Meine Eltern hatten zwar ständig versucht in meiner bzw. in der Nähe meiner zwei Schwestern, das Rauchen zu vermeiden, aber es gelang ihnen (meines Erachtens) kaum.

Im Alter von 13 Jahren erkundigte ich mich erneut, sehr tiefschürfend über die Folgen des Rauchens und ich war mehr als schockiert. Ich empfand eine gewisse Verantwortung gegenüber meinen Eltern und da ich wusste, dass sie nie freiwillig aufhören würden zu rauchen, musste ich mir etwas einfallen lassen.

Geplant war eigentlich: Wenn ich ihnen die Zigaretten heimlich wegnehme oder sozusagen stehle, dann würden sie nach kurzer Zeit merken, dass sie viel zu viel rauchen und das Geld für so einen Mist aus dem Fenster werfen. Damals dachte ich, es wäre der perfekte Plan und dass meine Eltern im Nullkommanichts ihren Rauchkonsum endigen oder zumindest reduzieren.

Naja, der Plan ging vollkommen in die Hose. Ich klaute Zigarettenpackungen ohne Ende und das, bis über einem Jahr. Es half aber rein gar nichts. Hin und wieder stellten meine Eltern Vermutungen auf, wieso sie so wenige Zigarettenpackungen im Haus vorfinden, aber sie gingen dann auch nicht näher darauf ein. Es juckte sie überhaupt nicht und nicht einmal das Geld spielte ein relevante Rolle. Ich gab mir wirklich Mühe so viele Zigarettenschachteln wie nur möglich zu klauen. Meistens verpackte ich diese in Geschenkpapier und verstaute sie in Schränken und Schubladen meines Zimmers. Es gab Phasen in denen ich sehr aktiv war und viel stahl und dann wieder Ruhepausen. Doch irgendwann sah ich wohl keinen Sinn mehr in diesem Belangen und gab es auf. Ich akzeptierte es, dass meine Eltern nichts an der Situation ändern wollten und härtete mich auch ziemlich ab, was Rauchen betrifft.

Nun, kommen wir zur Beichte: Ich (w/17) hatte vor zwei Tagen mein Zimmer wieder komplett auf den Kopf gestellt bzw. wollte es eigentlich nur ein wenig umdekorieren. Was fand ich dabei vor? Geschenke! Tatsächlich hatte ich völlig vergessen, dass sich so ein Theater in unserem Haus einmal abspielte. Ich zählte über 150 Packungen (Marlboro und West). Ich fühle mich jetzt einerseits ziemlich konfus, weil ich nicht weiß, wie ich mit dieser Menge an Zigaretten umgehen soll (zudem weiß ich nicht ob sie ihren Geschmack etc. verloren haben - sie wurden immer trocken gelagert), andererseits fühle ich mich schuldig, dass ich überhaupt auf so eine Dummheit kam und zusätzlich noch meine Eltern belog. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039889 vom 14.06.2017 um 23:18:05 Uhr in München (7 Kommentare).

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