Frau Mief

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Boshaftigkeit Zwietracht Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Köln

Ich (w) bin Frauenärztin aus Leidenschaft. Ich liebe meinen Beruf, wenn es darum geht, werdende Eltern zu beraten, Teenager auf ihre kommenden Pubertätsjahre vorzubereiten und sogar den 16-jährigen Mädchen Mut zuzusprechen, wenn ich ihnen sagen muss, dass sie schwanger sind. Mein Beruf hat nur einen einzigen Hacken: Manche Frauen haben von Hygiene absolut keine Ahnung. Ich bekomme (fast wörtlich) das Kotzen, wenn sich gewisse Patientinnen auf den Stuhl setzen sollen. Ich meine mal ganz ehrlich, ist es denn wirklich zu viel verlangt, den sprießenden Urwald mal ein wenig zu stutzen? Oder sich ordentlich zu duschen?
Nun zu meiner Beichte: In meiner Praxis haben wir den Patientinnen Spitznamen gegeben, mit denen wir sie auch in die Terminbücher eintragen. Je nachdem wie sie untenrum aussehen und "duften" haben wir Ihnen einen passenden Namen zugeordnet. Am Donnerstag beispielsweise wird uns wieder mal Frau Mief beehren, am Freitag Frau Samtig-Glatt. Ich weiß, dass dieses Verhalten respektlos ist und ich hoffe, dass so schnell niemand in die Terminbücher schauen möchte, ansonsten haben wir viel auszuradieren (ist ja zum Glück alles nur mit Bleistift eingetragen). Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029339 vom 05.09.2011 um 18:33:57 Uhr in Köln (65 Kommentare).

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Brüderliche Hilfe

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Falschheit Morallosigkeit Schwangerschaft Familie Berlin

Brüderliche Hilfe
Mein Bruder (4 Jahre älter als ich) und seine Frau haben vor circa 15 Jahren versucht, eine Familie zu gründen. Es hat leider nicht geklappt aber die beiden ließen sich nicht entmutigen. Seine Frau ließ sich heimlich testen - warum weiß ich auch nicht. Es kam heraus, dass sie völlig gesund und zeugungsfähig war. Sie ließ auch meinen Bruder testen, jedoch durch ihr Ergebnis nur heimlich. Dabei kam zu Tage, dass mein Bruder zeugungsunfähig war. Sie war am Boden zerstört. Die beiden passten/passen so gut zusammen; gehen gemeinsam durch dick und dünn. Seine Frau war eigentlich eine Sandkastenfreundin von mir und so kam teilte sie mir das Ergebnis seines Tests mit. Ich war traurig für die beiden, dass aus ihrem Wunsch nichts werden sollte. Wir sprachen noch lange weiter und irgendwann kamen wir auf die Idee, dass es mein Bruder nie erfahren musste, und die beiden trotzdem Mutter und Vater werden konnte. Kurzum, ich habe eine genetische Spende für die Familie meines Bruders getätigt und vor kurzem, circa 3 Jahre, eine Zweite.

Heute, 11 Jahre später, sind mein Bruder und seine Frau glückliche Eltern von zwei allerliebsten Kindern (11 und 2 Jahre alt). Ich glaube nicht, dass mein Bruder je etwas über seine Unzulänglichkeit mitbekommen hat, denn es gab nie Andeutungen seinerseits gegenüber seiner Frau oder mir. Er liebt die beiden Kinder von ganzem Herzen und die Ehe der beiden wurde nur noch weiter gefestigt. Ich kann mit der Sache ganz gut leben. Zwar ist es sehr oft äußerst hart für mich, nur der Onkel zu sein, aber ich gönne allen Vier ihr Glück.

Ich bin der Meinung, dass Eltern nicht die Eltern von Kinder sind, weil sie Ihr genetisches Material weitergegeben haben, sondern weil sie Ihnen Geborgenheit und Lieben schenken, sie erziehen und sie am Beginn ihrer Reise begleiten. Daher habe ich auch überhaupt keine Gewissensbisse was meine Spende oder den Akt des Spendens angeht. Das war lediglich eine Hilfeleistung an meinen Bruder und seiner Frau. Meine Beichte bei der ganzen Sache ist, dass ich neulich bei einem Treffen, bei dem mein Bruder und ich anwesend waren, erfahren habe, dass die beiden die Familienplanung nun abschließen und er sich einer Vasektomie unterziehen will um den Sex zu vereinfachen. Die Aussage war kaum heraus, übermannte mich ein dermaßen heftiger Lachanfall, dass ich aufstand und zur Tür raus schwankte. Alle Anwesenden wunderten sich was los sei und fragten mich nach meine Rückkehr, was der Auslöser für meinen Anfall war. Mir fiel leider nichts besseres ein, als Ihnen von einem Witz zu erzählen, der mir gerade eingefallen war. Das haben die mir aber sicher nicht abgekauft. Ich hoffe, dass keiner die 5. Wurzel aus pi ziehen kann (2 plus 2 zu addieren wäre zu leicht für diese Situation) und nichts auffliegt.

Beichthaus.com Beichte #00029334 vom 02.09.2011 um 23:58:35 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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“Beichte

U-Bahn-Surfer

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Dummheit Waghalsigkeit Bahn & Co. Berlin

Meine Beichte liegt schon etwas länger zurück. Genau genommen über 30 Jahre, es war in den 70ern. Ich war ein typischer Jugendlicher und wollte den üblichen Spaß haben, kennt man ja. Als Großstadtkind bin ich jeden Tag mit der U-Bahn zur Schule und zurück gefahren. Und wie es damals noch üblich war konnte man die Türen der Bahn immer öffnen, selbst wenn der Zug noch am Abbremsen war. Also machten meine Freunde und ich uns immer auf dem Schulweg den "Spaß" bei der abbremsenden U-Bahn eine Tür aufzumachen und während der Fahrt rauszuspringen, der Zug fuhr noch circa 20-30 km/h, die Sache war also nicht ganz ungefährlich. Und so kam es eines Tages auf dem Nachhauseweg, dass ich, toll wie ich sein wollte und aus jugendlichem Leichtsinn die Tür besonders früh öffnete und sprang. Bei der Landung habe ich mir natürlich ordentlich weh getan, irgendwas am Knöchel. Aber so dumm wie man als Jugendlicher war wollte man natürlich nicht doof dastehen und zugeben sich verletzt zu haben, sondern lief völlig locker den Rest der Woche herum, zumindest äußerlich, in Wirklichkeit tat es weh wie die Sau. Hiermit beichte ich, aus jugendlichem Leichtsinn, mir den Fuß verstaucht zu haben, da wir uns gegenseitig zeigen wollten, wie toll wir doch von der fahrenden Bahn springen konnten. Außerdem hat meine Mannschaft beim all-nachmittäglichem Fußballspiel vier mal in Folge verloren, da es ihrem Spielmacher zu peinlich war, eine Verletzung zuzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00029232 vom 06.08.2011 um 04:57:46 Uhr in Berlin (Leopoldplatz) (15 Kommentare).

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Mail an meinen Chef

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Zwietracht Hass Dummheit Waghalsigkeit Chef Cuxhaven

Vor einigen Jahren war ich (w/30) im Vertrieb einer Firma angestellt. Dort habe ich auch meine beste Freundin kennengelernt. Uns haben die anderen Mitarbeiter (ausnahmslos) überhaupt nicht gefallen, wir waren unzufrieden und wollten eigentlich nur noch weg. Wir haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00028722 vom 12.03.2011 um 23:54:06 Uhr in Cuxhaven (Hauptstraße) (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der misstrauische Alte

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Dummheit 50+ Polizei Auto & Co. Stuttgart

Ich (19) bin ein ziemlich sarkastischer Mensch, ebenso kann man sagen, dass ich keinen dummen Spruch unversucht lasse. Vor circa einem Jahr wollte ich zu einer Freundin fahren und lud daher einiges in mein Auto ein. Ich war ziemlich im Stress, da ich noch zur Apotheke musste, um etwas für meine Eltern zu besorgen. Ein älterer Herr kam zu mir, sah mir zu wie ich einlud und sagte dann in einem ziemlich herablassenden Tonfall und in breitestem Schwäbisch zu mir: "des is bestimmt net Ihr Auto junge Dame!". Meine Reaktion darauf war ein knochentrockenes "Nein, das ist nicht mein Auto. Den eigentlichen Besitzer habe ich erschlagen und die Papiere sowie den Schlüssel habe ich dann der Leiche abgenommen." Meine Antwort darauf war nicht böse gemeint, sie kam mir einfach ohne viel nachzudenken aus dem Mund geschossen. Zu meinem Bedauern kam (natürlich wie auch anders in so einem Augenblick) genau in diesem Moment ein Streifenwagen der Polizei um die Ecke gefahren. Der ältere Herr fing an nach dem Wagen zu schreien, ich sei eine Mörderin und sie sollten stehen bleiben. Das taten sie natürlich auch. Das Ende vom Lied war, dass die Polizistin versucht hat den alten Mann zu beruhigen und der Polizist mich ausfragte. Personalausweis und sonstiges hatte ich allerdings in der Wohnung gelassen, da ich ja noch zur Apotheke musste (circa 100 m von meinem Wohnhaus entfernt) und danach sowieso noch in die Wohnung gegangen wäre. Der Polizist musste erstmal herzhaft lachen und bat mich dann in den Wagen einzusteigen, er fuhr mich zur Apotheke und bat mich meine Einkäufe zu erledigen. Ich werde nie das dämliche Gesicht der Verkäuferin vergessen, als ich auf die Frage ob ich eine Bestellung abends abholen könne mit einem Blick auf den Streifenwagen meinte, dass dies wohl nicht möglich sei. Letztendlich habe ich bloß meinen Personalausweis und meine Papiere zeigen sowie klarstellen müssen, dass ich meinen Vater (mein Auto ist sein Zweitwagen) nicht umgebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028653 vom 19.02.2011 um 21:43:25 Uhr in Stuttgart (19 Kommentare).

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