Hypnotisiert

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Morallosigkeit Waghalsigkeit

Bei uns im Freizeitpark konnte man sich mal hypnotisieren lassen und bei mir hat es nicht geklappt. Aus Frustration habe ich mir dann alles dazu durchgelesen und konnte das dann auch nach einer Weile selbst irgendwann. Meine Freunde glaubten mir natürlich nicht und wir haben dann so ein paar Sitzungen abgehalten. Die ersten paar Sachen waren dann auch recht lustig (z.B. hat einer geglaubt er spräche mit Bob Marley), aber irgendwann gingen mir die Ideen aus. Bei einer Freundin habe ich dann gesagt, dass ihr damaliger Freund sie mit einer währenddessen anwesenden Freundin betrogen hätte. Ich hab ihr eingeredet, dass sie sehr sauer sei. Als sie dann aufwachte hatte sie Tränen in den Augen, war emotional aufgebracht und lief zu der und sagte in einem sehr bedrohlichen Ton zu der Freundin: "Wir müssen mal miteinander reden!" Ich hatte Panik, dass sie ihr was antut und dann habe ich das schnell abgebrochen. Es tut mir Leid, dass ich ihr das angetan habe.

Beichthaus.com Beichte #00027677 vom 01.04.2010 um 23:06:19 Uhr (26 Kommentare).

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Schwere Depressionen

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Verzweiflung Selbstverletzung Trägheit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich schwere Depressionen habe und mich eben aufgrund dieser ins Auto gesetzt habe, um mein Leben "frontal" zu beenden. Mein Leben war nie einfach; alles, was ich angepackt habe, hat sich als schwierig dargestellt. Ich war immer Außenseiterin, wurde gemobbt und es fiel mir immer leichter, Beziehungen zu Männern aufzubauen, als eine echte gute Freundin "zu halten". Meine Beziehungen liefen aufgrund meiner Krankheit sehr chaotisch ab, weil niemand damit umzugehen wusste, wie ich war/bin. Vielen meiner Beziehungen trauere ich trotzdem heute noch hinterher. Letztes Jahr im Dezember habe ich bereits einmal versucht, einen sogenannten "Hilfeschrei" an meine Umgebung zu senden und musste deshalb auch ins Krankenhaus. In Therapie war ich erst einmal ein halbes Jahr, weil ich nach einiger Zeit dachte, dass es mir doch viel besser ohne ginge und habe sie schließlich abgebrochen - heute weiß ich, dass das ein Fehler war. Letzte Woche habe ich einen neuen Termin bei einem Psychotherapeuten ausgemacht, doch der ist bis Ende April ausgebucht, sodass ich weiterhin mein Leben an mir vorbeiziehen lassen muss.
Ich klammere mich an meinen jetzigen Freund, mit dem ich jeden Tag Streit habe - einfach aus dem Grund, dass ich sonst niemanden mehr habe und wirklich meine letzte Hoffnung in diese Beziehung stecke. Mein Leben spielt sich nur noch in meinem Zimmer vor dem Computer ab, weil mir die körperliche Kraft fehlt, meinen Zustand zu ändern. Seit Jahren merke ich, wie mir immer mehr die Lebensenergie entweicht, das ist auch der Grund, wieso ich arbeitslos bin und noch zu Hause lebe. Ich habe mehr als ein Jahr lang nach einer Lehrstelle gesucht, ohne Erfolg. Ich habe sogar ein gutes Fachabitur (trotz Lernschwäche) und Nachweise über mehrere Praktika, sowie einige Auszeichnungen. Doch niemand war an mir als Auszubildende interessiert. Ich habe nicht viel Selbstbewusstsein, doch ich weiß, dass ich diese eine Sache wirklich beherrsche und wollte deshalb meinen Berufswunsch danach ausrichten. Umso größer war der Frust über jede einzelne Absage. Diese erneuten Niederlagen haben mich so weit heruntergezogen, dass ich nun in dieser Situation feststecke. In die Psychiatrie möchte ich nicht, weil ich glaube, dass mich das noch weiter herunterziehen würde.

Trotz der ganzen Geschehnisse bin ich wieder aus dem Auto ausgestiegen und ich habe jetzt schon Angst vor dem nächsten Tag, weil ich erahne, dass dieser wieder ähnlich ablaufen wird. Ich wünschte, ich hätte mehr Menschen, die für mich da sind und mich mit raus nehmen. Aber ich schaffe es einfach nicht, eine echte Freundschaft aufzubauen. Es tat gut, das mal aufzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027641 vom 23.03.2010 um 01:43:27 Uhr (51 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Popel im Mathebuch

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Peinlichkeit Ekel Vandalismus Schule Wetzlar

Heute ist ein Tag, wo es Zeit wird euch mal meine peinlichste Situation in meinem bisherigen Leben zu erzählen. Ich war damals kein besonders guter Schüler in Mathe, also versuchte mein Vater meine Noten durch Nachhilfestunden bei einer russischen Mathelehrerin zu verbessern. An dem besagten Tag war es sehr kalt draußen als ich wiedermal meinem Matheverständnis auf die Sprünge helfen musste. Ich war an diesem Tag nicht der Einzige in dem Raum, sondern andere Hilfsbedürftige wurden ebenfalls unterrichtet. Kaum im Raum angekommen, begann meine Nase fürchterlich an zu laufen. Ich hatte leider keine Taschentücher und die anderen anwesenden Personen auch nicht. Also nahm ich einfach Platz und packte meine Unterlagen auf den Tisch. Wir saßen alle nebeneinander und die Lehrerin ging dann immer von Person zu Person. Bei mir angekommen, packte sie ihr Mathebuch aus und versuchte mir etwas zu erklären. Meine Nase lief währenddessen immer noch, also wischte ich mir ständig mit der Hand über die Nase, weil eben keine Taschentücher vorhanden waren. Als dann das Fragezeichen immer größer in meinem Kopf wurde, musste ich dann doch mal eine Frage stellen. Ich nahm meinen Finger, zeigte auf die betroffene Stelle im Buch und stellte meine Frage. Als ich dann den Satz beendet hatte, nahm ich meinen Finger wieder weg. PLÖTZLICH entdeckte ich einen riesigen Popel in IHREM Mathebuch. Wir starrten beide wie ein Auto auf dieses fette Ungetüm und ich wusste nichts anderes zu machen, als einfach "oh Entschuldigung" zu sagen und krampfhaft versuchen dieses klebrige Etwas von ihrer Seite zu entfernen. Nachdem ich zweimal vergebens versuchte dieses Ding zu entfernen, gelang es mir dann endlich beim dritten Anlauf im Pinzettenstil mit meinen Fingern. Meine Lehrerin antwortete aus Verlegenheit, "Macht nichts" und blätterte schnell weiter. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, ich schämte mich so sehr und wollte nie wieder dorthin. Doch der Wille meines Vaters war stärker, also nahm ich auch wieder an der nächsten Unterrichtsstunde teil. Nach der normalen Prozedur, kam dann irgendwann auch wieder meine Nachhilfe bei mir an. Sie schlug ihr Mathebuch wie gehabt auf und wollte das verpatzte Kapitel vom letzten Mal nochmals aufgreifen. Doch als sie dann versuchte auf die Seite zurückzublättern wollte es ihr nicht so ganz gelingen. Die zwei Seiten waren nämlich aufgrund meines Made-by-myself-Sekundenklebers leicht in der Mitte zusammengeklebt. In diesem Moment fühlte es sich so an, als hätte mir eine 1000 Bar Pumpe das Blut in den Kopf gepumpt, ich wurde so rot, dass mir fast schon wieder schwindlig wurde. Sie ließ sich nichts anmerken und fuhr fort. Von diesem Tag an war ich immer so gut in diesem Thema vorbereitet, damit sie bloß nie wieder auf dieses Kapitel zurückgreifen musste.

Beichthaus.com Beichte #00027595 vom 08.03.2010 um 03:03:22 Uhr in Wetzlar (20 Kommentare).

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Einkaufswagen geklaut

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Faulheit Diebstahl Shopping Heilbronn

Ich muss beichten, dass ich letztes Wochenende jemandem den Einkaufswagen geklaut habe. Es war Freitag Abend, der Kühlschrank staubtrocken, die Geschäfte voll zum Erbrechen und ich hatte noch einige Termine und von daher keine Zeit. Ich bin also in den Laden rein und da das Geschäft zweistöckig ist und es oben nur Alkohol, Kaffee und Ramsch gibt, lassen die meisten ihren Wagen unten an der Rolltreppe stehen. Ich hab mir also einen Passenden ausgesucht, schnell ein paar Artikel ins Regal gestopft die ich nicht haben wollte und bin damit zur Kasse gewandert. Ich habe meinen Wocheneinkauf für eine circa vierköpfige Familie binnen 10 Minuten abgefertigt wofür der mittelbare Besitzer wahrscheinlich eine knappe Stunde gebraucht hat. Es tut mir zwar Leid und ich werde es nicht wieder tun (vor allem da rund 20% Ausschuss waren) aber ich muss trotzdem herzhaft lachen wenn ich an das Gesicht der Person denken muss wenn sie feststellt, dass die komplette letzte Stunde vom Feierabend für die Katz war.

Beichthaus.com Beichte #00027587 vom 05.03.2010 um 13:59:42 Uhr in Heilbronn (21 Kommentare).

Gebeichtet von die_da
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Beim Shoppen in die Hosen gemacht

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Shopping

Ich (w) war vor vielen Jahren mal mit einer Freundin shoppen. Weil wir die ganze Zeit unterwegs waren, hatte ich keine Zeit auf die Toilette zu gehen. Als wir dann in einem kleinen Laden standen, kam der Drang plötzlich wieder, und zwar so stark, dass ich unmöglich weggehen konnte. Und bevor ich mich versah, machte ich mir in die Hosen. Der Urin lief an meinen Beinen herunter und eine Pfütze bildete sich neben meinen Schuhen. Als das eine Verkäuferin bemerkte, war ich schon einen Schritt zur Seite getreten und guckte beschämt weg. Da machten die Anwesenden - GOTT SEI DANK - den kleinen Hund eines Kunden verantwortlich und ich kam aus der Sache gut raus. Ich musste mir eine neue Hose kaufen, mich in einem öffentlichen Klo waschen und umziehen. Außer meiner Freundin weiß das niemand. Leute, geht aufs Klo so lange ihr könnt!

Beichthaus.com Beichte #00027529 vom 17.02.2010 um 23:06:31 Uhr (32 Kommentare).

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