Ich habe Angst mein Leben zu verschwenden

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Verzweiflung Würzburg

Ich (m/18) habe vor einigen Wochen die allgemeine Hochschulreife erlangt und bin gerade an einem emotionalen und psychischen Tiefpunkt. Ich habe keine echten Probleme, es ist nur eine Sache, die mich seit lngerer Zeit beschäftigt: Wohin wird mich mein Leben hren? Ich wnschte, da re mehr... Ich nschte, mich wrde in meiner Zukunft mehr als eine gute Arbeit, Frau und Kinder, ab und zu eine bisschen Zeit mit Freunden, da und hier mal Urlaub und letzten Endes der Tod erwarten. Wenn man es auf das Wesentliche reduziert, gehen doch die meisten Geschichten so aus. Doch was ist, wenn ich am Ende einen anderen Weg htte einschlagen wollen? Ich bin kein religiser Mensch und we, dass dieses Leben meine einzige Chance ist. Wie kann man sich da sicher sein, dass man mit seinen Entscheidungen richtig liegt? /> /> Es ist alles so leer und vorhersehbar... Manchmal mache ich fragwrdige Dinge, um nur kurz aus dem langweiligen und absehbaren Leben, das ich führe, auszubrechen! Doch das gibt mir einen kurzzeitigen Kick, der wie ein Drogen-Trip schnell vorbeigeht und nach dem ich wieder im Hier und Jetzt sitze. r manche Menschen mag mein Leben abwechslungsreich sein, aber irgendetwas fehlt. Ich fhle mich wie ein Gefangener in Platons Hhlengleichnis. Vielleicht übersehen ich etwas so Grundlegendes und radikal Wichtiges und bemerke es mein Leben lang nicht? Vielleicht ist mein Realitsversndnis verzerrt? Ich wei es nicht. Man ist so machtlos seinem eigenen Schicksal gegenber und ich scheine irgendwie die einzige Person zu sein, die das versteht.

Beichthaus.com Beichte #00039999 vom 06.07.2017 um 22:17:17 Uhr in Würzburg (14 Kommentare).

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Der Traum von der Schauspielerei

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Hass Ungerechtigkeit Selbstsucht Familie

Ich (w/28) möchte beichten, dass ich nicht auf die Hochzeit meines Vaters gegangen bin. Ich bin nicht erschienen und habe nicht abgesagt. Eigentlich sollte es "die Versöhnung" werden. Mit der neuen Frau habe ich schon vor paar Monaten gesprochen (sie sind seit 2014 []
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Beichthaus.com Beichte #00039992 vom 06.07.2017 um 03:59:28 Uhr (52 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ehe fr alle!

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Vorurteile Zorn Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Stuttgart

Mir geht dieses ganze "gay pride"-Tam-Tam tierisch auf den Kranz. Seitdem das "Ehe für alle"-Gesetz verabschiedet wurde liest man nichts anderes mehr. Auch auf den ganzen Foren und Social-Media-Plattformen ist nichts anderes mehr zu sehen. Pltzlich sind alle total tolerant und reden von nichts anderem mehr. Warum spielt das so eine große Rolle? Sobald das Thema auf den Tisch kommt und man deswegen nicht sofort vor Begeisterung aus der Haut hrt, wird man komisch und versndnislos angeschaut. Sogar als Gegner betitelt und teilweise echt übel angegangen. Narlich ist es ein wichtiger Schritt und es ist sicher auch eine gute Sache, aber jetzt mal ganz ehrlich, niemanden hat zu interessieren was sich in fremden Schlafzimmern abspielt und wer wen liebt. Wie soll das zur Normalität werden, wenn jedes Mal so ein riesiger Aufriss darum gemacht wird? Lasst die Leute doch einfach ihr Leben so leben, wie sie es für richtig halten und hört auf euch mit eurer großartigen Toleranz in den Mittelpunkt zu stellen. Ich glaube, dass es viel mehr zur Akzeptanz beitragen würde, wenn deswegen nicht jedes Mal riesige Wellen geschlagen werden wrden. Kmmert euch um euer eigenes Liebesleben und lasst die Leute in Ruhe. Das sind auch nur ganz normale Menschen und keine Sensation, die in ihre Bestandteile zerpflckt werden muss...

Beichthaus.com Beichte #00039980 vom 02.07.2017 um 23:44:30 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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Mein neues Ekel-Hobby

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Ekel Morallosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Meine Beichte bezieht sich auf ein komisches neues Hobby, das ich mir wohl irgendwie angelacht habe. Seit einigen Monaten liebe ich den Nervenkitzel und auch den unglaublichen Lach-Flash hinterher, den mir dieses Hobby bietet. Da ich damit aber ziemlich allein dastehe und der Rest der Umwelt mich eher als widerlichen Saubren und/oder als kreative Wildsau bezeichnen wrde, chte ich hier darber beichten und dies hoffentlich als ersten Schritt sehen, um von dieser Aktivit loszukommen. Immer wenn ich auf öffentliche Toiletten muss, geniee ich es so sehr auf die Klopapierrolle zu strullen und diese dann im hohen Bogen in eine der anderen Kabinen zu pfeffern. Die entsetzten Aufschreie von denen die in den Zwischenkabinen sitzen oder stehen und die warmem Tropfen meines Nierensaftes abkriegen, sind schon eine wahre Freude. Aber das wirklich Beste ist, wenn die feucht-warme Rolle voller Strull und Brunz dann ihr Ziel erreicht und jemanden völlig Ahnungslosen trifft und überrascht. <br /> /> Das geht inzwischen so weit, dass ich am Wochenende bewusst im Auto umherfahre, mir dabei literweise Kaffee oder Wasser reinpfeife und dann ffentliche Toiletten ansteuere, auf der Autobahn oder an Bahnhöfen, nur um meiner Leidenschaft zu fröhnen. Weil es doch ein bisschen gehrlich ist, erwischt und vertrimmt zu werden, muss ich immer schnell stiften gehen und ordentlich Fersengeld geben und kann mir das Spektakel nicht komplett anren und ansehen. Trotz der Gefahr fr mich und meine schspritze kann ich nicht damit aufhören. Zurzeit bin ich sogar am Experimentieren, wie ich meinen Mittelstrahl noch scrfer und rziger bekomme. Die Spargelsaison ist da sehr hilfreich... Es tut mir wirklich leid r all die Unschuldigen, die mein Hobby schon getroffen hat. Ich wrde gerne aufhören aber die Befriedigung, wenn einer realisiert von was einem Geschoss er da gerade getroffen wurde, das ist einfach zu schön. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039966 vom 30.06.2017 um 02:03:18 Uhr in Leipzig (14 Kommentare).

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Kindheit hinter Gittern

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Verzweiflung Engherzigkeit Rache

Ich (m/27) schtze mal, dass ich eine nicht so normale Kindheit hatte. Seit ich mich erinnern kann, hat mich mein Vater wirklich mies behandelt. Es fing damit an, dass ich als kleiner Zwerg bei ihm um Erlaubnis bitten musste, wenn ich mit meinen Freunden auf einen Fballplatz gehen wollte. Hinzu kam, dass mein &quot;Ausgang&quot; immer auf eine halbe Stunde limitiert wurde, und dies auch streng berwacht wurde. Ster, als ich auf dem Gymnasium war, war es dann noch schwieriger, irgendwie die Erlaubnis r eine spige Freizeitgestaltung zu bekommen. Entweder wurden mir gar keine Grnde für mein &quot;Ausgehverbot&quot; genannt, oder mein alter Herr war der Meinung, dass ich noch nicht genug für die Schule gelernt habe, und mir deswegen keine Freizeit verdient habe. Auch hat er mir schon in der nften Klasse von seiner glorreichen Zeit auf dem Gymnasium erzhlt, und dass er damals ein richtiger &quot;Mathe-Crack&quot; war. Er hat sein Mathe-Abi übrigens mit einer 1.9 abgeschlossen. (Jemand mit einer Zwei in Mathe ist bei mir beim besten Willen kein Crack...). /> /> Ebenso hatte er wohl damals keine Freunde, denn er lebte nach seinem tollen Spruch &quot;Bis Zwei dabei!&quot;, und damit meinte er nicht 14 Uhr nachmittags... Selbstverständlich musste ich auch Samstag und Sonntag lernen; aber da durfte ich ja großzügigerweise bis 8 Uhr ausschlafen, mir dann ein schnelles Fhstück machen, und dann erst gegen 8:30 Uhr anfangen zu lernen. In seinen Augen hatte ich also sobald ich von der Schule heimkam, bis nachts um zwei Uhr zu lernen, llig egal ob eine Klausur anstand oder nicht. Schlilich hat er es ja auch so gemacht. Da er angeblich als Unternehmensberater arbeitet und so tolle Arbeitszeiten hat (Mo - Fr 9 Uhr - 12 Uhr im Büro, sonst &quot;Homeoffice&quot;), muss ich wohl nicht extra erwähnen, dass meine Ttigkeiten für die Schule streng und penibel überwacht wurde. Ach ja, natürlich hat er ein Arbeitszimmer zu Hause, in welches ich aber noch nie in meinem ganzen Leben ein Fu setzen durfte. War er mal nicht in diesem Zimmer, war es verschlossen, und den Schssel trug er immer bei sich. Also eigentlich habe ich keine Ahnung, wie er sein Geld verdient. Aber Arbeitszeiten von 9-12 halte ich eigentlich r unrealistisch. Vielleicht ist er die ganzen Jahre ja auch arbeitslos gewesen - keine Ahnung.r /> /> Sobald ich mal irgendwelche Widerworte hatte, gab es gleich drastische Strafen, wie beispielsweise Fernseh- oder Computerverbot. Jedoch nicht in den Men, wie man es sich denken kann. Solche Verbote gab es nicht in Stunden oder Tagen, nein &quot;Monate&quot; war die kleinste Zeiteinheit. Und das waren nicht nur leere Worte, er hat diese Sanktionen wirklich knallhart durchgezogen und kontrolliert. Ich hatte also keine Freizeit, durfte mich nicht mit Freunden treffen, nicht fern schauen, oder an den Computer. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin abgehauen. Ich hatte damals einen Schulfreund, den ich aber leider immer wieder angen musste, schließlich kann man so ein Leben keinem erzählen. Ich habe ihm etwas vorgelogen, dass ich Stress zu Hause hatte, und einfach gegangen bin, und jetzt nicht mehr zuckkönne. Seine Eltern sind wirklich warmherzig, hilfsbereit und wirklich nett. Zu meinem Glck haben sie mich zu diesem Thema nie viel gefragt, ich denke, sie haben es irgendwie verstanden, oder sogar geahnt. /> /> So durfte ich bei seinen Eltern und ihm eine Zeit lang wohnen (2-3 Monate, mein Vater fragte sich in dieser Zeit nur, was wohl die Leute von uns denken würden, und gab ihnen nach dieser Zeit mehr als genug Geld als &quot;Entschädigung&quot;). Dass das nicht für immer ist, war mir vollkommen klar, und irgendwann rieten sie mir auch zum Jugendamt zu gehen, und dort meine Situation zu schildern. Also ging ich zum Jugendamt. Um es kurz zu machen: Solange mich mein Vater versorgt und nicht schlgt, können sie wohl nicht viel dagegen machen. Sie machten zwar einen Termin mit ihm aus, aber dass dies absolut nichts gebracht hat, kann sich wohl jeder denken. Also musste ich wohl oder bel wieder zurück. Und es kam, wie es kommen musste: Es wurde schlimmer. Ich hatte ab da nicht nur immer Fernseh- und Computerverbot (die Strafen fr Widerworte wurden selbstverstndlich summiert), ich wurde auch fr jede Kleinigkeit verantwortlich gemacht. <br /> /> Wirklich jede Kleinigkeit, selbst die, mit denen ich absolut nichts zu tun hatte. Gab es einen tropfenden Wasserhahn im Haus, war ich schuld, weil ich den Hahn immer zu fest zugedreht hatte. Natrlich gab es dafr eine Strafe. Habe ich ihn sonntags nicht pünktlich zum Presseclub (er fängt um 12 Uhr an) aus dem Bett bekommen, war ich schuld und es gab eine Strafe. Ist mal das Netzwerkkabel kaputtgegangen, war ich schuld, weil ich zu oft auf das Kabel getreten bin. Richtig, auch hier gab es Sanktionen. Hat das Mittagessen mal nicht gereicht, war ich schuld, da ich zu viel gegessen hatte. Hat es mal in ein offenes Dachfenster reingeregnet, war ich schuld, schlielich war es meine Aufgabe darauf zu achten, und das Fenster zu schlien. Das sind zwar nur ein paar wenige Ausschnitte aus meiner Kindheit und Jugend, und ich nnte noch viel mehr erzhlen, aber dann würde ich wirklich den Rahmen sprengen. /> /> Inzwischen rede ich wirklich nur noch das tigste mit ihm, habe nach der Schule eine Ausbildung angefangen (nicht studiert) und verdiene inzwischen circa 3.500 Brutto. Jedoch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass ich das nicht ihm zu verdanken habe, denn er wollte, dass ich studiere, am besten noch so ein Fach wie er damals (BWL). Ich bin berzeugt, dass ich mindestens genau das Gleiche geschafft hätte, wenn ich eine normale und glckliche Kindheit gehabt htte. Inzwischen habe ich so viel Freizeit wie ich chte und kann tun und lassen, was ich möchte, jedoch habe ich wirklich einige Probleme damit, soziale Kontakte zu knüpfen. Ich kann Menschen nicht vertrauen, habe keine Ahnung, wie man andere Leute kennenlernt, bin mir nicht mal sicher, ob man das überhaupt muss. Von Frauen will ich erst gar nicht anfangen. Ich bin natrlich keine Jungfrau mehr, aber Beziehungen bekomme ich beim besten Willen auch nicht auf die Reihe. Wie denn auch? Ich war ja fast mein ganzes Leben lang von allem und jedem isoliert.<br /> /> Ich kann es mir auch nicht vorstellen irgendwann mal zu heiraten oder Kinder zu bekommen. Was ist, wenn ich genauso werde wie er? Bei dem Gedanken ekelt es mich und mir wird einfach nur schlecht. Und jetzt zu meiner Beichte: Wenn mein Vater mal in dem Alter ist, in dem er sich nicht mehr selbst versorgen kann, und ich für seine Pflege aufkommen muss, werde ich ihn in die billigste Absteige von Heim stecken, die ich im Umkreis von 200 km finden kann. Dabei gibt es selbstverständlich nur das Nötigste, unter anderem keinen TV im Zimmer, und selbstverständlich kein Internet. Dann hat er genug Zeit zum Nachdenken. Unter anderem darüber, was er denn gemacht hat, damit er sich so einen Lebensabend verdient hat. Ebenso darf er dann ganz alleine auf seinen Tod warten. Wenn er dann endlich mal verreckt ist (ich hoffe wirklich, dass das Sterben lange dauert und möglichst schmerzhaft ist), werde ich alles mir gliche unternehmen, um kein teures Grab (inklusive Beerdigung) auf dem Friedhof arrangieren zu müssen. Ich werde ihn eischern lassen, und dann in irgendeinen Gully oder WC streuen. Dann muss er sich damit abfinden, dass er für sehr lange Zeit bei den örtlichen Klrwerken in irgendeinem Filtersystem steckt. Ich überlege aber noch, ob ich ihm das beim Sterben ins Ohr flüstern soll, oder erst gar nicht dabei sein soll, wenn er stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00039961 vom 29.06.2017 um 09:51:55 Uhr (9 Kommentare).

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