Pimmelbilder von der Klassenfahrt

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Dummheit Schamlosigkeit Schule Italien

Ich (m, 29) will etwas beichten, was ich vor über 10 Jahren angezettelt habe. Meine Klasse war in der 11. Jahrgangsstufe auf Studienfahrt in Rom wo wir in einem Kloster Herberge bezogen. Abends haben wir da immer schön gefeiert und gern auch einen über den Durst getrunken. Ich weiß nicht was mich geritten hat, als ich heimlich die Fotokamera einer Klassenkameradin entwendete, um zusammen mit drei Freunden unser Gemächt in allen möglichen Posen, erigiert wie unerigiert abzulichten. Im Anschluss legte ich die Kamera wieder heimlich zurück. Nach der Studienreise habe ich über mehrere Ecken erfahren, dass ihr Freund den Film zum Entwickeln gebracht hat und jene Pimmelbilder gleich entsorgte. Ich bin sehr froh, dass er seiner Freundin offensichtlich geglaubt hat, dass sie damit nichts zu tun hatte und sie noch lange zusammen gewesen sind. Ich finde diese Aktion im Nachhinein peinlich (damals hat es uns einen heiden Spaß bereitet), zumal die Klassenkameradin zu denen gehörte, die ich eigentlich gut leiden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00027787 vom 09.05.2010 um 16:24:06 Uhr in Italien (Rom) (27 Kommentare).

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Der neue Personalchef

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Aggression Ungerechtigkeit Zorn Chef Offenburg

Ich (w/20) arbeite seit Oktober 2006 als Aushilfe neben der Schule an einer Autobahnraststätte. Ich kam dort immer sehr gut mit den Mitarbeitern und auch unserem Personalchef klar, es herrschte ein recht familiäres Verhältnis auch wenn hinter dem Rücken oftmals gelästert wurde. Für mich war das kein Problem, was andere sagen kratzt mich nicht und ich habe das Ganze sowieso nur als Job angesehen, den ich nach 8-10 Stunden wieder für ein paar Tage hinter mir lassen konnte. Das ganze Verhältnis änderte sich allerdings vor knapp einem Jahr. Dazu muss man wissen, dass zu unserer Rastanlage zwei Raststätten gehören, das passende Gegenstück befindet sich jeweils auf der anderen Seite der Autobahn. Bezeichnet haben wir die Anlagen jeweils mit "Ost" und "West". Vor circa einem Jahr also wurde mein damaliger Personalchef unvermittelt gekündigt, weil er wohl den Betrieb bestohlen haben musste. Bis dato hatte ich kaum etwas mit den "Westlern" zutun, kannte ihren Personalchef nur durch Erzählungen der Festangestellten Kräfte, welche kein gutes Bild von ihm zeichneten. Als klar wurde, dass wir nun ebenfalls ihn als Personalchef bekommen würden, brach im Betrieb schon leise Panik aus. Ich ging trotz der haarsträubenden Erzählungen der Anderen unvoreingenommen in die Begegnung mit unserem neuen Chef hinein. Leider bewahrheiteten sich diese Erzählungen.
Seit Herr S. bei uns Personalchef ist, hat sich alles ins negative verändert. Jeder hat Angst um seinen Job, jeder schnauzt jeden an. Er kontrolliert einfach alles und jeden, führt sinnlose neue Regelungen ein, verlängert die Schichtzeiten willkürlich und hat festgelegt, dass Überstunden nicht mehr bezahlt werden. Jeder weiß, dass er das eigentlich nicht darf, nur gesagt hat keiner was aus Angst seinen Job zu verlieren.


Da mir das Klima dort unten seit seiner Einstellung überhaupt nicht mehr zusagte, hab ich schon seit 3 Monaten eine zweite Stelle als Aushilfe in einer Weinstube angenommen, habe aber immer noch dort gearbeitet, auch wenn mir der Umgang und die Behandlung dort unten gewaltigst stanken, weil ich mit dem Verdienst aus der Weinstube einfach nicht auf die erforderlichen 400€ kam, die ich für Auto und Miete benötigte. Nun war es so, dass ich im April wohl in der Raststätte auf dem Plan stand, wovon ich allerdings nichts wusste, weil ich im April Abiprüfungen hatte und besagtem Herrn S. schon im Februar Bescheid gegeben hatte, dass ich den April eben aufgrund der Prüfungen aussetzen musste. Ich erfuhr also zwei Tage vor meinem eigentlichen Arbeitstag durch Zufall von einer Kollegin, dass ich zum arbeiten eingetragen war. Da ich aber sehr kurz vor der ersten Prüfung stand und zudem eine Stimmbandentzündung hatte, also kaum reden konnte, bat ich meine Mutter, Herrn S. anzurufen und ihm Bescheid zu geben, dass ich nicht arbeiten könne. Wie das Telefonat verlief, weiß ich nicht, nur hat sich meine Mutter scheinbar Herrn S. gegenüber im Ton vergriffen, denn als ich gerade eben auf der Arbeit anrief um Bescheid zu geben, dass ich wieder zur Verfügung stünde, meinte mein Chef, dass meine Dienste nicht mehr erwünscht seien, da ihm das Telefonat mit meiner Mutter gar nicht zugesagt hätte. Ich hielt das ganze zuerst für einen schlechten Scherz und versuchte ihm klar zu machen, dass ich in den 3,5 Jahren, die ich dort nun arbeite stets zuverlässig und schnell gearbeitet habe, immer, auch unter dem größten Stress, freundlich zu den Kunden war und auch allgemein beliebt war und dass ich zwar nicht wüsste, welche Differenzen er und meine Mutter haben, aber dass das doch sehr ungerecht wäre, das jetzt auf meine Kosten auszutragen. Alles argumentieren half nichts und der gute Herr S. blieb hart - ich bin meinen Job wohl los. Als dieses ignorante, menschenverachtende und sich-für-was-besseres-haltende Arschloch das zu mir sagte kam der ganze Hass und die ganze Aggression die ich bei diesem Job aufgestaut hatte in mir hoch und ich nannte ihn eine "elende Witzfigur" und einen "ignoranten Penner", bevor ich mich mit den Worten "Tschüss, Arschloch" verabschiedete und auflegte. Meine eigentliche Beichte: Ich sitze jetzt hier mit soviel Wut im Bauch, größtenteils auf mich selbst, weil ich diesem dreckigen Wichser nicht schon viel früher an den Kopf geschmissen hab, was er mir meinetwegen alles lecken oder runterrutschen kann!

Beichthaus.com Beichte #00027784 vom 07.05.2010 um 12:18:59 Uhr in Offenburg (38 Kommentare).

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“Beichte

Zigarettenautomaten geknackt

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Diebstahl Vandalismus Last Night Grevenbroich

Ich möchte beichten, dass ich vor einigen Jahren mit ein paar Kumpels einen Zigarettenautomaten leer geräumt habe. Wir waren auf einer Lan-Party und wollten uns Nachts am Automaten Zigaretten ziehen. An der Türkante am Automaten war ein kleiner Spalt, wo ein Brecheisen Platz hatte. Ein Kumpel hatte arbeitsbedingt (nein, er ist kein Panzerknacker) zufällig ein Brecheisen im Auto und schon machten wir uns ans Werk. Wir haben etwa 80 Packungen Zigaretten aus dem Automaten rausgeholt und uns tierisch über den Fang gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00027782 vom 07.05.2010 um 10:35:35 Uhr in 41515 Grevenbroich (28 Kommentare).

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Spreewälder Gurken

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Rache Ekel Unreinlichkeit Partnerschaft

Mein damaliger Freund hat mich ständig geschlagen. Ich war damals leider zu jung und Familien- und heimatlos, so das ich auf diese Wohnmöglichkeit angewiesen war. Irgendwann hat er versucht mich zu erwürgen. Ich konnte fliehen. Er hat sich zwar später entschuldigt, aber für mich war das Maß voll.
Er aß leidenschaftlich gerne eingelegte Gurken. Ein Glas stand noch in seinem Kühlschrank herum. Als er nicht zu hause war nahm ich es, pinkelte und spukte hinein. Dann stellte ich es wieder zurück. Dieses kleine Ritual machte ich von nun an so lange die Gurken noch im Kühlschrank waren. Jeden Tag ein wenig mehr. Bis ein paar Tage später das Glas verschwunden war. Als er am Abend von der Arbeit kam fragte ich ihn ob er es weggeschmissen hätte. Da sagte er zu mir das er sich das eingelegte Gemüse mit seinem Kollegen, den ich sehe gut leiden konnte, geteilt hat.
Mir war das so unendlich peinlich und es tut mir so Leid das meine Rache den Falschen getroffen hat.

Beichthaus.com Beichte #00027772 vom 03.05.2010 um 22:35:12 Uhr (34 Kommentare).

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Der böse schwarze Mann

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Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
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