Die Büromöbel meines Chefs

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Diebstahl Hass Boshaftigkeit Chef Arbeit Leinefelde

Mein Chef ist ein Arsch! Ich kann und muss ihn einfach nicht mehr sehen, aber mein Hass auf ihn ist immer noch gewaltig. Aber nun erst mal alles der Reihe nach: Ich war bis vor kurzem in einem Logistikunternehmen als Fahrer angestellt. Wir liefern quasi alles für andere Firmen. Vor gut 6 Monaten trafen mich und einige meiner Kollegen eine Gehaltskürzung. Grund war der Mangel an Aufträgen, was soweit noch nachvollziehbar gewesen sein mag. Doch unser Chef kam darauf rasch auf die Idee, die Einsparungen im Firmenhaushalt, die nun scheinbar seit der Gehaltskürzung schon überschüssig waren, in sein Büro zu investieren. Als er dann sein Luxus-Büro komplett eingerichtet hatte (inklusive vergoldetem Wasserspeier im Wert von mindestens 2.000 €), verbündete ich mich mit einem Kollegen gegen unseren Chef und wir beschlossen uns wiederzuholen, was er nun nicht mehr in uns sondern in sein Büro investierte. Das fing damit an, dass wir von Zeit zu Zeit bei den Lieferungen erhebliche Mengen an Waren verschwinden ließen. Das fiel soweit kaum auf. Ich habe mittlerweile ein riesiges Lager im Keller von riesigen Papierstapeln über etliche Autoersatzteile bis hin zu einer Reihe Flachbildfernseher. Mein Kollege hortete ebenfalls bei sich im Keller die ein oder anderen Reichtümer.

Dann zwei Monate später war unser Chef im Urlaub und nur seine Sekretärin hatte einen Schlüssel. Von langer Hand haben wir vorbereitet, ihr diesen "auszuborgen" und eine Kopie davon zu machen, was uns auch reibungslos geglückt ist. Sie hat nichts bemerkt und hatte den Schlüssel wieder rechtzeitig in ihrer Handtasche (ein Vorteil unserer Garderobe...).
Im Vorfeld war uns bekannt, dass in der darauf folgenden Woche, an deren Ende der Chef wieder kommen sollte, eine Lieferung ausgehen sollte, die aus einem uralten Mobiliar einer alten Dame stammte. Wir fuhren die Lieferung auf unser Firmengelände und mein Kollege und ich räumten das gesamte Büro unseres Chefs aus. Hinein kamen die alten Möbel. Der Herr bei der Anlieferadresse guckte nicht schlecht, als er die Luxusmöbel vorgesetzt bekam, machte aber keine Anstalten, sich darüber zu beklagen - im Gegenteil: Er dankte und teilte uns mit, er würde Sie sofort weiter verladen und an einen mir unbekannten Ort liefern. - Jedenfalls unerreichbar für unseren Chef.
Als unser Chef dann zurück kam, wollte er sofort wissen, wer das gewesen sei. Leider hatten die anderen Kollegen handfeste Alibis. Die Folge für uns war nicht nur eine Anzeige sondern gleich auch der Arschtritt vom Chef. Von den Fernsehern und Papierstapeln usw. die über die letzte Zeit verschwunden waren, bemerkte keiner etwas, so konnten wir uns etwas trösten. Dennoch war unser Zutun gerecht. Keiner sollte so mit seinen Mitarbeitern umspringen!

Beichthaus.com Beichte #00027713 vom 15.04.2010 um 13:03:13 Uhr in 37327 Leinefelde (Bahnhofstraße) (35 Kommentare).

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Mein gehbehinderter Mitschüler

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Engherzigkeit Zivi & Bund

Ich (m/20) muss beichten das wir zu meiner Schulzeit, ich war um die 15 Jahre alt, einen gehbehinderten Mitschüler in meiner Klasse hatte. Nicht nur, dass alle ihn hänselten, von Beleidigungen bis Schlägen war alles dabei, und ich einfach wegsah. Nein, eines Tages sagte ich in der Pause zu einigen aus meiner Klasse, dass ich zur Abschlussfahrt niemals mit ihm auf ein Zimmer möchte. Ohne zu wissen, dass er direkt hinter mir stand. Als ich ihn bemerkte und ansah, sah ich in seinen Augen etwas zerbrechen. Dieser Gedanke lässt mich seitdem nicht mehr los und ich bereue zutiefst meine Ignoranz und Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00027712 vom 14.04.2010 um 12:41:00 Uhr (34 Kommentare).

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Fahrradbremsen durchgeschnitten

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Gewalt Waghalsigkeit Verzweiflung Kinder Familie

Ich bin sauer auf mich wegen dieser Sache und ich werde es mir wohl nie verzeihen können. Ich muss das jetzt loswerden. Mein Bruder und ich haben uns als Kinder viel gestritten. Wir haben uns auch oft streiche gespielt, harmlose Kinderstreiche. Aber es war klar, dass irgendwann einer von uns zu weit gehen würde. Und das war in diesem falle ich. Ich schnitt seine Fahrradbremsen durch. Es war nicht so böse gemeint, nein, das war es nicht, wirklich nicht, höchstens ein bisschen. Er fuhr einen Berg herunter und er konnte nicht anhalten. Es kam ein Auto. Ich habe es gesehen. Ich habe es alles mit angesehen. Und es war meine schuld! Und ich konnte nicht helfen. Mein Bruder ist seit seinem siebten Lebensjahr querschnittsgelähmt. Der Autofahrer brach sich beide Arme. Ich pflege meinen Bruder heute. Das ist das einzige, was ich tun kann, um ein bisschen mein gewissen zu beruhigen. Um einen kleinen Teil der großen Schuld loszuwerden, die ich auf mich geladen habe, mit einem dummen, unüberlegten Kinderstreich. Und es ist die einzige gerechte Strafe für mich. Denn jedes mal, wenn ich meinen Bruder sehe, sehe ich ihn wieder, diesen Unfall. Nur sehen, immer nur sehen, nie etwas tun können. Immer das gleiche. Sehen ändert nichts. Man muss etwas tun. Wenn ich das nur damals gewusst hätte. Ich hasse mich dafür, was ich getan habe, und ich hasse mich dafür, was ich nicht getan habe. So sehr. so so so sehr. Ich will am liebsten sterben. Mich nicht mehr selbst zerfleischen für das, was nicht mehr zu ändern ist. Doch ich kann nicht sterben, das kann ich meinem Bruder nicht antun. Es wäre selbstsüchtig, schon wieder. Immer bin ich selbstsüchtig, egoistisch. Und ich will das nicht mehr sein. Nie wieder. Nein, niemals wieder.

Beichthaus.com Beichte #00027705 vom 13.04.2010 um 01:53:48 Uhr (46 Kommentare).

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Der Campingplatzbesitzer

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Ehebruch Fremdgehen Wollust Begehrlichkeit Urlaub Frankreich

Ich (w) wollte unbedingt vor meinem 15. Geburtstag entjungfert werden. Ich habe im Juli Geburtstag. Da es vorher nicht geklappt hatte, sollte es also in den Sommerferien passieren. Wir (mein Bruder, meine Eltern und ich) machten wie jedes Jahr 3 Wochen Urlaub auf einem Campingplatz in Südfrankreich. Ich traf dort in den Jahren zuvor immer viele Leute in meinem Alter und so machte ich mir keine Sorgen, dass es dort nicht klappen würde. Schon nach zwei Tagen lernte ich einen gut aussehenden Engländer kennen. Er war 16. Wir saßen abends am Strand und ich fragte ihn, ob er mein erster Mann würde sein wollen und so verschwanden wir in den Dünen. Es wäre eigentlich eine perfekte Nacht gewesen, aber er hat aus irgendeinem Grunde keine Erektion bekommen. Nach einer Stunde brach ich den Versuch entnervt ab. Wie sich später herausstellte, hatte er auch noch keinerlei Erfahrungen. Ich suchte also weiter und kam relativ schnell an eine Truppe Biker, die auf einer Rundreise durch Frankreich waren und auf jedem Campingplatz nur 2-3 Tage blieben. Doch auch das klappte nicht. Abends, beim Grillen, füllten die mich nur ab, ich sollte strippen (was ich auch tat) und die spielten Tutti-Futti mit mir. Glücklicherweise haben irgendwie mein Bruder und mein Vater davon Wind bekommen und mich gerettet. Es gab tierisch Ärger. So vergingen die Tage.


Am vorletzten Abend, die Aufregung hatte sich beruhigt, war mir alles egal. Ich ging zum Junior-Chef des Campingplatzes (circa 30 Jahre alt, verheiratet, Frau arbeitet auch dort) in sein Büro und sagte ihm, dass ich sofort in dieser Nacht mit ihm schlafen wolle. Er willigte ein, schloss sein Büro ab, machte eine Flasche Wein auf und wir fingen auch gleich an uns zu küssen. Er war sehr zärtlich zu mir als er mich auf seinem Schreibtisch zur Frau machte. Es war jetzt nicht so besonders toll, aber es hat auch nicht geblutet. Als er fertig war, zogen wir uns wieder an und tranken Wein. Ich fühlte mich wie berauscht. Ein Glas Wein später überkam mich eine vorher noch nie gekannte Lust und ich wollte noch mal Sex. Aber richtig. Ich wollte die Hundestellung ausprobieren, er streifte sich wieder ein Kondom über und nahm mich von Hinten. Diesmal hatte ich sogar einen Orgasmus. Es war mein erster Orgasmus mit einem Mann und es war unsagbar gut. Mit weichen Knien, aber total glücklich schlich ich mich später zurück in mein Zelt. Seit dem, und es ist schon viele Jahre her, treffe ich mich immer wenn ich in Frankreich bin mit ihm für eine Liebesnacht. In den Folgejahren waren es die Sommerferien mit meinen Eltern, später bei Urlauben mit Freundinnen. Inzwischen habe ich selber eine Familie (Mann 2 Kids) und wir machen immer Urlaub auf diesem Campingplatz. Und in jedem Urlaub schleiche ich mich einmal zu ihm um das Feuer meiner ersten Nacht wieder aufleben zu lassen, möglichst gleich am Anfang der Ferien. Denn danach fühle ich mich richtig erholt und kann das Leben genießen. Inzwischen sind wir richtig gut geworden und es ist nach wie vor der beste Sex den ich habe. Nicht falsch verstehen, ich liebe meine Familie und meinen Mann auch der Sex mit ihm ist schön und befriedigend, ich möchte mit keinem anderen Mann zusammenleben. Ihr glaubt, ich sei eine Schlampe? Eine Ehebrecherin? Ja und nein. Ich tu niemandem weh, es ist nur Sex. Ich liebe den anderen nicht. Kann auch kaum etwas über ihn sagen. Wir wissen wenig Privates voneinander. Ich bin, bis auf diese wenigen Stunden einer einzigen Nacht, das ganze Jahr über zu 100% gedanklich und mit Leib und Seele bei meinem Ehemann, den ich über alles liebe. Das war meine Lebensbeichte.

Beichthaus.com Beichte #00027699 vom 09.04.2010 um 17:57:20 Uhr in Frankreich (St.Tropez) (85 Kommentare).

Gebeichtet von steve112
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“Beichte

Mobbing in der Schule

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Schule Goslar

Vor vielen Jahren, damals in der 7. Klasse, hatten wir ein Mädchen in unserer Klasse, das wir alle nicht leiden konnten. Sie hatte zwar niemandem etwas getan, aber trotzdem mochten wir sie nicht. Sie wohnte mit ihrer Mutter (schwer krank, Vater war gestorben) und ihrem kleinen Bruder auf einem nahen Campingplatz. Sie musste sich um alles kümmern, auch um die Erziehung ihres Bruders. Durch die allgemeine Situation war kaum Geld da. Markenklamotten - Fehlanzeige. Und wie Kinder nunmal so sind, haben wir sie mit allem aufgezogen. Dass sie keine richtigen Klamotten hatte (Karottenhosen waren damals nunmal sooo out) und dauernd stinken würde. Es ging soweit, dass wir ihr Wasser übergekippt oder sie bzw. Sachen von ihr mit Deo, Duschgel oder sonst was besudelt haben. Wir haben uns damals alle im Recht gesehen. Sie war ja auch nervig und hat gemüffelt. Ich selbst bin mal zu ihr hingegangen und habe gesagt: "Du darfst dir da nichts draus machen, wenn die anderen dich nicht mögen." Sie fragte dann wieso, und ich antwortete, dass ich sie auch nicht möge, und sie somit eh die ganze Klasse gegen sich hätte. Das war damals echt fies und gemein. Sie ist nach der 7. Klasse von unserer Schule abgegangen. Es tut mir jetzt echt Leid, was wir damals gemacht haben. Im Nachhinein muss es für sie echt beschissen gewesen sein. Kinder können echt grausam sein.

Beichthaus.com Beichte #00027694 vom 08.04.2010 um 14:50:58 Uhr in Goslar (47 Kommentare).

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