Verzweifelte Frauen beim Casting

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Selbstsucht Dummheit Falschheit Medien

Ich arbeite seit vier Jahren für eine große TV-Produktionsfirma, die vor allem durch eine gewisse Castingshow ihr Geld macht. Da ich dort Backstage mit einem Klemmbrett und Headset rumlaufe, kommen zahllose junge Frauen auf mich zu, weil sie wohl denken, ich hätte etwas zu sagen, was das Auswahlverfahren betrifft. Viele von ihnen sind extrem hohl hinter der Stirn, was zur Folge hat, dass sie alles machen würden, nur um eine Runde weiterzukommen. Ich sage ihnen immer wieder, dass ich nichts versprechen kann, aber entweder verstehen die das nicht, oder sind zu dumm, um es zu verstehen. So oder so bekomme ich in der Zeit, in der die Aufnahmen für die Sendung anstehen, viele eindeutige Angebote, auf die ich selbstverständlich eingehe, wenn mir die Optik der Dame zusagt. Einige dieser Damen, die dann auch in den Liveshows einen auf braves Mädchen von nebenan machen, sind in Wirklichkeit die größten Schlampen, die alles für ein paar Minuten Ruhm machen.


Am besten in Erinnerung ist mir eine junge Frau geblieben, die es eigentlich gar nicht nötig hatte, denn Singen konnte sie recht gut. Blöd nur für sie, dass sie alles in den Sand gesetzt hat und jetzt nur noch Schlagzeilen macht, wenn sie in anderen Trash-Formaten auftaucht, von einem anderen Z-Promi schwanger ist oder in Boulevardsendungen über ihre Schönheitsoperationen spricht, nur um ein paar Euro zu verdienen. Ich freue mich schon auf die nächste Staffel.

Beichthaus.com Beichte #00037622 vom 17.02.2016 um 12:13:18 Uhr (6 Kommentare).

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Die schlimmsten Nachbarn der Welt!

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Verzweiflung Unreinlichkeit Hass Vorurteile Nachbarn

Ich ärgere mich tierisch über meine Nachbarn! Ich wohne in einem Zweifamilienhaus und unter mir zog vor etwa einem Jahr eine Flüchtlingsfamilie ein. Eigentlich ist mir total egal, wer da wohnt, oder welche Nationalität derjenige hat, aber diese Leute treiben mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00037598 vom 13.02.2016 um 18:15:55 Uhr (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Liebesfilme in der fünften Klasse

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Peinlichkeit Neugier Kinder Schule

Als ich (w/23) in der fünften oder sechsten Klasse war, sollten wir am Anfang des Schuljahres jeder einen kleinen Steckbrief abgeben, damit man sich besser kennenlernen konnte. Unter anderem waren auch Lieblingsfilme anzugeben. Früher habe ich dummerweise so gut wie nie fernsehen dürfen und habe somit immer nachts den Wecker gestellt, um Serien heimlich in der nächtlichen Wiederholung zu schauen. Natürlich habe ich auch generell durchgezappt. Hier und da mal das Ende eines Films oder eine Szene. Mangels Angaben, die ich machen konnte, weil ich ja kaum TV sah, blätterte ich also ein paar Tage danach zur Recherche das TV-Heft durch und kam zu dem Schluss, dass "9 1/2 Wochen in Paris" nach einem schönen, romantischen Titel klang.


Also wanderte er unter die Rubrik Lieblingsfilme für meinen Schulsteckbrief. Als ich den fertigen Steckbrief dann stolz meiner Mutter zeigte, hat sie nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, ich solle den Film da wieder rausnehmen. Lange wusste ich nicht, warum, und war echt sauer auf sie, bis ich dann vor ein paar Wochen erfuhr, dass es sich um einen Erotikfilm handelte. Ich bin nur dankbar, dass Mutti das gefordert hat. Die anderen Kids hätten es genauso wenig gewusst, aber die Lehrer hätten sich wohl sonst etwas dabei gedacht.

Beichthaus.com Beichte #00037589 vom 12.02.2016 um 12:22:04 Uhr (5 Kommentare).

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Alte Säcke mit Nutten und Wein

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Neid Zorn Arbeit

Ich bin Kellner in einem Sternelokal. Hier sind oft solche alten Säcke zu Gast - alt und stinkreich, mit der Sekretärin oder Edelnutte im Schlepptau. Wenn ich die schon sehe, kriege ich so einen Hals, aber ich muss natürlich immer freundlich bleiben und vor denen katzbuckeln. Der Wein, den die bestellen, ist meistens teurer als das, was ich als Tagesverdienst habe, und sie tun sich dann furchtbar wichtig damit und tun so, als ob sie sich beim Wein auskennen würden. Ich habe schon hin und wieder den Bordeaux ausgetauscht - gegen einen Wein vom Aldi für knapp vier Euro, und die haben sich fast überschlagen vor Begeisterung und rumgelabert, von wegen Aroma von Johannisbeeren und Schokolade und was für einen Wahnsinnsabgang der Wein hätte.


Aber ein innerer Reichsparteitag ist für mich, wenn ich mir ihre Begleiterin greifen kann und sie dann knattere. Das geht manchmal ganz leicht, die haben meist gar keine Lust, mit so einem fetten alten Thromboselurch oben im Hotelzimmer noch in die Kiste zu steigen. Nur ein ganz kurzer Blick, ein kurzes Lächeln, ein Zettelchen mit meiner Handynummer scheinbar versehentlich auf dem Tisch liegen gelassen, und nach Mitternacht kommt ein Anruf. Dem alten Sack ist das sogar meistens egal, wenn die Dame zu mir fährt. Voll gefressen und gesoffen kriegt er sowieso keinen mehr hoch, im Grunde hat er das Mädchen nur zum Schmuck mitgenommen. Aber so ganz sauber ist das ja auch nicht, was ich da mache, oder?

Beichthaus.com Beichte #00037566 vom 10.02.2016 um 03:02:11 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Mister Perfect

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich möchte einen Mann, der eine Mischung aus Macho, Gentleman und Romantiker ist. Denn ich möchte als Frau wahrgenommen werden. Auch mit alten Rollen, wie sie der Macho liebt, komme ich zurecht. Ich putze, wasche und koche. Denn bevor ich jemanden immer wieder darauf aufmerksam machen und stundenlang erklären muss, was man wie machen muss, mache ich es lieber selbst. So bleibt mir auch mehr Zeit für mich und diesen "Mister Perfect". Er soll mich als Frau sehen und nicht als billige Putze oder Eigentum. Genau da fängt das Problem an, denn die meisten Männer schätzen diesen Service nicht oder sehen es als selbstverständlich, dass diese Aufgaben eine Frau übernimmt.


Genauso wie die Frau für die späteren Kinder "Bereitschaftsdienst" hat und die Beine breit machen soll, wann immer der gnädige Herr dies wünscht. Und dies natürlich nur für den eigenen Mann, denn eine Frau ist schon eine Schlampe, wenn sie auch nur einen anderen Mann schräg anschaut. Sofort wird sie des Betrugs bezichtigt, aber bei dem Mann ist das natürlich etwas anderes, denn wenn die Frau nach ein paar Kindern etwas mitgenommen ausschaut und sie nach ihrem Beruf, ihren Kindern, und ihrem Haushalt etwas müde erscheint, darf selbstverständlich der Mann eine andere Frau zum "Abreagieren" besitzen. Was für eine wunderbare Doppelmoral die Gesellschaft hat!

Beichthaus.com Beichte #00037563 vom 09.02.2016 um 15:56:36 Uhr (23 Kommentare).

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