Auf der Flucht vor meiner Familie

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Lügen Diebstahl Waghalsigkeit Missbrauch München

Ich habe drei Jahre meine Eltern mit Noten belogen. Anfangs aus Minus ein Plus gemacht. Ich habe Klassenarbeiten und Zeugnisse geflscht. So professionell, dass ich an anderen Schulen geflschte Klassenarbeiten fr 25 Euro das Stck anbot. Ich hatte sieben bis acht Stammkunden. Durch die guten Zensuren sahen meine Eltern keinen Grund, zum Elternsprechtag zu gehen. Da meine Noten in real immer schlechter wurden, irreal stabil supergut blieben und ich einen blauen Brief erhielt, mussten meine Eltern ran. Der blaue Brief war kurioserweise fr das falsche Fach adressiert, mir gelang es, den neuen Brief abzufangen. Ich flschte die Unterschrift. Irgendwie gelang es mir, den Lehrer hinzuhalten und mit besseren Leistungen zu beeindrucken.<br /> <br /> Nach drei Jahren, ich war in der 9. Klasse, wollten meine Eltern zum Elternsprechtag. Knnte man mal wieder hin. Mein Vater ging hin, zum Englischlehrer. Meine Versetzung war in den Fchern Mathe, Franzsisch und Englisch gefhrdet. Morgens sa ich im Unterricht und freute mich, dass ich bald sterben wrde. An jenem Tag unternahm ich einen Selbstmordversuch. Er misslang. Ich ging nach Hause. Weinte schrecklich, bis ich nach einigen Worten verstand: Der Lehrer hatte sich derartig zweideutig ausgedrckt, dass mein Vater von den schlechten Zensuren nichts erfahren hatte. Ich musste mir rasant am Kchentisch eine neue Geschichte einfallen lassen.<br /> <br /> Da die Hoffnung auf eine Versetzung in die 10. Klasse rasant schwand, musste ich im Mai 2005 handeln. Es stand ein Sprechtag bevor, dieses Mal wollte meine strengere Mutter vorbeischauen. Vorbereitend flschte ich ein Tagebuch, um die Polizei auf eine falsche Spur zu fhren. Dort erfand ich eine Freundin, die ich nie hatte. Ich klaute die Waffe meines Vaters, die ich als Kind beim Suchen nach Weihnachtsgeschenken gefunden hatte, packte sie in meinem Rucksack. Ich sah meine Mutter in der Innenstadt zur Schule gehen. Nach einigem Nachdenken - Suizid oder Abhauen - haute ich von zu Hause ab. Ich war insgesamt sechs Wochen auf Flucht. Selten blieb ich am selben Ort, lernte ich jemanden kennen, verlie ich den Ort. In Bad Reichenhall fiel ich auf einen Typen rein, der mir Nahrung anbot. Ich a mich satt, ich wusch mich rein, dafr gab es einen Handjob. Irgendwie redete ich mich aus der Wohnung raus.<br /> <br /> Ich klaute ein Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen tourte. Irgendwann erreichte ich Mnchen. Das Rad stellte ich mit einem Zettel in einem Vorort von Mnchen ab (&quot;Dieses Rad ist aus sterreich, Salzburg, es tut mir unendlich leid.&quot;) Ich stahl vor allem in Tankstellen. Ich sa an der Theresienwiese und malte. Ich stahl mir alles. In einem Park wurde ich sexuell missbraucht. Ich erhielt dafr 10 Euro und eine Lebensberatung, wie wichtig Familie sei. Manchmal schauten mich Passanten in den U-Bahn-Stationen an. Die Zahnspange begann zu schmerzen, eigentlich sollte sie lngst raus. Ich unternahm einen Versuch, sie selbst zu entfernen, was mir teilweise gelang. Auf einer Toilette einer S-Bahn-Station.<br /> <br /> Kurz darauf wurde mir mein Rucksack gestohlen. Ich schlief auf Zeitungen in einer Parkanlage. Ich zog mir eine schlimme Zahnfleischentzndung zu. Ich klaute im Hertie-Kaufhaus einige Flaschen Fruchtsaft. Ein Ladendetektiv erwischte mich. Man brachte mich in eine Jugendeinrichtung. Am nchsten Tag besuchten mich meine Eltern. Die Schule plante meinen Rauswurf, den die schulpsychologische Beratungsstelle unterband. Davon erfuhr ich erst Jahre spter. Ich habe berlebt, aber es brauchte sehr lange, bis ich Sex genoss.

Beichthaus.com Beichte #00040642 vom 13.11.2017 um 19:35:01 Uhr in München (17 Kommentare).

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Tyrannen in der Familie: Wie der Vater, so der Sohn

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Gewalt Familie

Ich hasse meinen Opa abgrundtief und bin froh, dass er jetzt mit 83 endlich verstorben ist. Er hat meine Oma so schlecht behandelt, geschlagen, erniedrigt und angeschrien. Auch mich und meinen Bruder hat her sehr oft nach alten Manieren gezchtigt. Bei seiner Beerdigung []
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Beichthaus.com Beichte #00040641 vom 14.11.2017 um 07:35:24 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Geld fr die nicht vorhandene Hauskrankenpflege

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Drogen Habgier Geld Wien

Ich war mehrfach wegen drogeninduzierten Wehwehchen in der Wiener Rudolfstiftung. Die Chefrztin der Neurologie hat mir eine Hauskrankenpflege verordnet, wohl in der Absicht, meinen Drogenkonsum zu unterbinden. Zum Glck konnte ich den Leiter der Hauskrankenpflege []
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Beichthaus.com Beichte #00040640 vom 13.11.2017 um 01:50:29 Uhr in Wien (Juchgasse 25) (28 Kommentare).

Gebeichtet von reuigerAtheist aus Wien
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Angst vor Rolltreppen

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Feigheit Neurosen Berlin

Ich (m) habe mir als Kind mal in einem groen Berliner Kaufhaus den Fu in der Rolltreppe eingeklemmt und dabei die Zehen gebrochen. Gottseidank hat die Rolltreppe sofort automatisch gestoppt und ein Mechaniker konnte mich schnell befreien. Ich wurde direkt ins Krankenhaus gebracht und operiert. Bis ich 16 war, betrat ich keine Rolltreppe mehr. Ich habe immer noch riesige Angst davor habe. Ich fahre aber lieber mit der Rolltreppe, wenn es nicht direkt einen Lift oder eine Treppe nebenan gibt, da ich keine Lust habe in Kaufhusern erst den Lift oder das Treppenhaus zu suchen. Wenn es eine Treppe nebenan gibt, nehme ich die. Auerdem kann ich es nicht vor meinen Freunden zugeben, wenn wir zusammen unterwegs sind.<br /> <br /> Ich beichte also, dass ich 23 bin und wahnsinnig Angst vor Rolltreppen habe. Auerdem sehe ich auf Rolltreppen immer wahnsinnig dmlich aus, wenn ich mich an beiden Gelndern festhalte und die Leute die laufen wollen, nicht durchkommen. Zudem halte ich oft alle auf, da ich, wenn ich an der Rolltreppe stehe, ewig zgere bis ich drauf steige.

Beichthaus.com Beichte #00040639 vom 13.11.2017 um 00:34:32 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Entscheidungsfrage: Ich oder das Baby?

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Schwangerschaft Partnerschaft Konstanz

Ich (28) bin zur Zeit schwanger. Ich habe meinen Mann gefragt, was er tun wrde, wenn es bei der Geburt Probleme gibt und er sich zwischen mir und dem Kind entscheiden muss. Darauf antwortete er, ohne zu zgern, fr mich. Da er ohne mich nicht leben knnte und er mich ja lnger kennen wrde, als das Baby, und mit mir ein neues Baby machen knnte. Seither habe ich meine Zweifel, ob er ein guter Vater wird.

Beichthaus.com Beichte #00040638 vom 12.11.2017 um 18:03:47 Uhr in Konstanz (33 Kommentare).

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