In der siebten Woche schwanger

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Hass Morallosigkeit Schwangerschaft

Ich (w/21), BWL-Studentin im 2. Semester, habe gestern abgetrieben. Meinen etwas älteren Freund habe ich vor einem Jahr im Studium kennengelernt, er ist umsichtig, verständnisvoll und alles, was sich ein Mensch in einer Beziehung nur wünschen kann. Selbst hasse ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030014 vom 26.05.2012 um 23:36:58 Uhr (85 Kommentare).

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Schwanger mit 15

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Morallosigkeit Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich im Alter von 15 Jahren schwanger war und abgetrieben habe. Zu besagtem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Jahr lang eine feste Beziehung, habe ihn nie betrogen, es war ganz sicher sein Kind. Ich hatte das Gefühl, dass alle von mir erwarteten, dass ich das Kind abtreiben lasse. Es kam mir vor, als gäbe es keine andere Möglichkeit. Selbstverständlich war es unter den gegebenen Umständen das Vernünftigste, was ich hätte tun können und wenn man berücksichtigt, dass ich gerade die 9. Klasse eines Gymnasiums besuchte, keine finanziellen Rücklagen hatte, von meiner Familie keine Unterstützung erwarten konnte und meine Beziehung voraussichtlich in dem Alter nicht ewig halten würde, ist meine Entscheidung wohl sogar für viele Abtreibungsgegner nachvollziehbar. Diesbezüglich bereue ich es nicht, jedoch bekomme ich mein schlechtes Gewissen nicht los.
Noch immer, nun schon drei Jahre später, kann ich nicht umhin und heule los, sobald im Fernsehen eine Dokumentation über Geburt, wie Leben entsteht und wie sich das Kind im Laufe der Schwangerschaft entwickelt, sehe. Auch wenn im Biologieunterricht ein Video über das besagte Themengebiet läuft, fange ich vor versammelter Mannschaft an zu flennen und wenn sie es merken, fragen sich alle, warum. Normalerweise weine ich nie und bin eine Spezialistin im Gefühle-unterdrücken, sogar während einer festen Beziehung, jedoch hat sich dieser Vorfall so unglaublich tief hineingebrannt, sodass, obwohl ich mittlerweile die Oberstufe besuche und bald Abitur mache, ich niemals wieder abtreiben würde, nicht einmal, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt schwanger werden würde, obwohl die Umstände sich nicht großartig geändert haben.


Ich habe die Beziehung zu meinem mittlerweile Ex-Freund nach insgesamt 3 Jahren beendet, mit einem Kind wäre das zwischen uns, keine Frage, anders gelaufen. Ich habe mit einigen Frauen (Mädchen) geredet, die eine Abtreibung hinter sich haben und keine von ihnen hat so ein extremes schlechtes Gewissen, wie ich es habe. Lediglich Frauen, die bereits ein Kind haben, leiden vergleichbar ähnlich stark unter der Abtreibung. Ich hasse Frauen, denen so etwas quasi "egal" ist und die das fast ständig machen, weil sie zu dumm zum Verhüten sind. Und wenn ich sehe, welche Mädchen heutzutage Kinder bekommen, die nicht annähernd so reflektiert sind wie ich es mit 15 war, die würde ich am liebsten an den Schultern packen und kräftig durchschütteln. Die eigenen Eltern Hartz IV Empfänger, der Freund, insofern vorhanden, in der Schule oder mitten in der Ausbildung, selbst ohne Abschluss und ohne Plan. Wenn ich so etwas sehe weiß ich genau, ich hätte es geschafft. Es raubt mir bis heute den Schlaf und ich wünsche keiner Frau diese Erfahrung.

Beichthaus.com Beichte #00029953 vom 22.04.2012 um 15:51:23 Uhr (48 Kommentare).

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Betriebsfeier mit Folgen

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Arbeit Schwangerschaft United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt habe. Ich war mit einem tollen Mann zusammen, der mich auf Händen trug, wir hatten gemeinsame Zukunftspläne, mit Kindern, Haus und Hund. Mit meinem Job war ich sehr zufrieden, und im Großen und Ganzen lief alles nach Plan. Zumindest bis zu dem Tag, als man mir von meiner Firma aus anbot, ich könne ein halbes Jahr in England arbeiten. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag, und obwohl es mir nicht gefiel, so lange räumlich von meinem Freund getrennt zu sein, stimmte ich zu. Am Anfang war es auch wirklich toll in England, ich vermisste zwar meinen Freund und meine Familie, lernte aber sehr viele interessante Menschen kennen, doch nach und nach wurde die Arbeit immer stressiger und anstrengender. Ich beschwerte mich dennoch nicht, denn mein Gehalt stieg in schwindelerregende Höhen. Durch die viele Arbeit, oft auch am Wochenende, hatte ich weniger und weniger Zeit, meinen Freund zu besuchen. Teilweise arbeitete ich auch, wenn er frei genommen hatte um wiederum mich besuchen zu kommen. Er sagte mir, dass ich nicht gut aussähe, und ich mich verändert hätte, und bat mich heimzukommen. Ich hörte nicht auf ihn, weil ich an das viele Geld dachte, dass ich in England verdiente, und merkte, dass ich richtig Karriere machen könnte. Nach dem halben Jahr machte mir die Firma den Vorschlag, auf ein Jahr England zu verlängern. Ohne großes Zögern und ohne mich mit meinem Freund abzusprechen sagte ich zu. Meinem Freund erzählte ich, dass man mich mehr oder weniger dazu gezwungen hatte. Er wirkte zwar besorgt, aber auch verständnisvoll, und sagte mir, dass wir das schon schaffen würden.


Eines Tages fand jedoch eine Betriebsfeier statt, bei der es ziemlich feuchtfröhlich zu ging. Mein direkter Vorgesetzter machte sich sehr gründlich an mich heran, und obwohl er eigentlich überhaupt nicht mein Typ war, ließ ich schließlich im Vollrausch zu, dass er in einem der Konferenzräume mit mir schlief. Auf Verhütung achtete ich damals nicht, da ich meinen Freund ja so gut wie nie sah. Es kam also, wie es kommen musste: Ich wurde schwanger. Mein direkter Vorgesetzter tat, als er es erfuhr, hinter den Kulissen alles um mich loszuwerden, was er schließlich auch schaffte. Ich kam erst zurück nach Deutschland und wurde anschließend unter einem Vorwand gefeuert. Das Kind abzutreiben kam mir erst gar nicht in den Sinn. Natürlich war mein Freund wahnsinnig enttäuscht. Er versuchte es trotzdem nochmal mit mir, aber er meinte bald ich hätte mich zu sehr von ihm entfremdet. Wir trennten uns schließlich. Derzeit bin ich arbeitslos und beziehe Unterhalt von meinem Ex-Vorgesetzten. Ich kann mir einfach selbst nicht verzeihen, mich in diese Lage gebracht zu haben. Arbeitslos mit einem Kind, das mich immer an den schrecklichsten Tag meines Lebens erinnert, zu Hause zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029912 vom 04.04.2012 um 11:12:14 Uhr in United Kingdom (London) (43 Kommentare).

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Die Anzughose meines Mannes

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Vandalismus Rache Boshaftigkeit Schwangerschaft China

Ich beichte, dass ich mich über einen Kommentar meines Mannes zu meiner Figur nach der Geburt unseres zweiten Kindes geärgert habe. Daraufhin habe ich seine Lieblings-Anzugshose zum Änderungsschneider gebracht und sie enger machen lassen. Aber nur ein bisschen. Trotzdem hätte ich es nicht tun sollen.

Beichthaus.com Beichte #00029781 vom 06.02.2012 um 17:04:28 Uhr in China (Beijing) (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unfruchtbar

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Zwietracht Engherzigkeit Fremdgehen Schwangerschaft Berlin

Meine Geschichte liegt schon ein paar Jahre zurück. Ich war gerade mit meinem Studium fertig geworden, und mein Freund, mit dem ich seit 5 Jahren zusammen war, begann das Thema Kinder anzusprechen. Ich war auch grundsätzlich nicht abgeneigt. Also setzte ich die Pille ab und wir versuchten unser Glück. Als sich nach 2 Jahren immer noch nichts tat, drängte er mich, einen Arzt aufzusuchen, an ihm könne es schließlich nicht liegen, da er schon einen Sohn aus einer vorhergehenden Beziehung hatte. Also auf zum Arzt. Nach längeren Untersuchungen, die rein gar nichts ergaben, wurde mir einfach geraten, stressfrei zu leben. Das war aber leichter gesagt als getan. Mein Freund machte mir vermehrt Vorwürfe, dass ich mich nicht genug anstrengen würde und nicht dieses oder jenes Präparat zu mir nehmen wollte.
Irgendwann kam es zu einem Riesenstreit, in dem mir die Worte "vertrocknete Jungfer" und "genetische Sackgasse" an den Kopf geworfen wurden.


Noch in der gleichen Nacht packte er seine Sachen und verschwand zu einem Kumpel.
Besagter Kumpel klingelte 3 Tage später an meiner Tür, um noch ein paar Sachen meines Exfreundes einzusammeln.
Ich muss wohl ausgesehen haben wie ein Wrack, denn er blieb noch ein paar Stunden, weil er sich Sorgen um mich gemacht hatte. Nachdem ich mich ausgeheult hatte, brach er wieder auf und setzte meinen Ex eine Woche später vor die Tür.
In den folgenden Monaten sahen wir uns häufiger und kamen letzendlich auch zusammen. Ein Jahr später wurde ich schwanger von ihm. Meinem Ex wurde klar, dass ich vielleicht nicht ganz so unfruchtbar bin, wie er dachte. Mittlerweile hat sich auch herausgestellt, dass sein vermeintlicher Sohn ihm untergejubelt wurde. Ganz ehrlich gönne ich ihm all sein Leid. Der Kleine hat ihm echt viel bedeutet und jetzt musste er auch noch feststellen, dass er seinen eigenen Worten nach "nur ein halber Mann" ist.
Mit seinem Kumpel bin ich mittlerweile glücklich verheiratet und das schon seit 4 Jahren. Demnächst erwarten wir übrigens eine kleine Tochter.

Beichthaus.com Beichte #00029755 vom 29.01.2012 um 12:59:39 Uhr in 13403 Berlin (Antonienstraße) (34 Kommentare).

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