Leiharbeit in der Legebatterie

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Mord Morallosigkeit Tiere

Ich (m/23) habe mit 18 Jahren in einer sogenannten Legebatterie gearbeitet. Damals war ich ein totaler loser, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommen hat. Da meine Familie finanziell schwach ist, musste ich mir damals Arbeit suchen. Zu Beginn hatte ich die Tagschicht welche recht simpel war. Man konnte problemlos zugedröhnt zur Arbeit kommen und sie trotzdem erledigen. Die Kollegen allesamt Gleichgesinnte mit vielen Problemen in ihrem Leben. Nach ein paar Wochen hab ich dann die Nachtschicht bekommen, was alles geändert hat.

Schon als ich eingelernt wurde, war mir klar, das es nicht einfach wird. Mein Kollege stellte in der Überwachungszentrale eine Flasche Wodka auf den Tisch und forderte mich auf zu trinken. Er meinte das macht es leichter. Ich trank. Wir sind mit einem Käfig durch die Gänge gegangen und packten dort etwa 5 Hühner in den Käfig, die auf seiner Liste standen. Ich folgte ihm in einen kleinen Hinterhof wo nur ein großer Müll Container stand. Er nahm das erste Huhn an den Füßen raus und klatschte es ohne Vorwarnung dreimal auf den Boden. Dann war ich an der Reihe, ich stellte mich am Anfang recht dämlich dabei an aber bei dem Zweiten klappte es dann nach drei Schlägen. Wir warfen die Hühner in die sogenannte Hölle, spritzen den Boden mit einem Hochdruckreiniger ab und gingen wieder zum Tagesgeschäft über. Ich hab mich in dieser nacht übergeben, nicht nur einmal. Das schlimme ist, das wir circa alle zwei Wochen in diesem Hof landeten. Mal waren es mehr, mal weniger. Nach einer Zeit haben wir uns sogar einen Spaß draus gemacht und die Hühner auf verschiedene Art und Weise hingerichtet. Am häufigsten haben wir eins rennen lassen und Messer werfen gespielt. Damals war ich jung und dumm. Ich beichte also, dass es mir sehr leid tut und ich trotzdem zu den billigen eiern greif, weil Bio Eier zu teuer sind. Aber die Kurve hab ich noch bekommen und bin nun in einem anständigen Beruf tätig. Also Leute, kauft Bio Eier wenn ihr den ein oder anderen Euro übrig habt.

Beichthaus.com Beichte #00041572 vom 26.09.2018 um 22:09:02 Uhr (21 Kommentare).

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Der Platz der dunklen Männer

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Vorurteile Hochmut Gesellschaft Karlsruhe

Vor ein paar Tagen war ich (Mitte 20, w) an einem zentralen Platz in der Großstadt unterwegs, in der ich lebe. Ich war unausgeschlafen und schlecht gelaunt und habe mich, als ich von den Rolltreppen der U-Bahn-Station auf den Platz ankam, gleich zur Seite gestellt um in meinem Handy nachzuschauen, wo ich genau hinmusste. Nur 5 Sekunden später sah ich aus dem Augenwinkel einen Schwarzen in einer zu großen Daunenjacke auf mich zukommen. Ich muss dazusagen, dass an diesem Platz häufig dunkelhäutige Männer (meist in zu großen, formlosen Jacken und tief ins Gesicht gezogenen Mützen) herumlaufen, die einen ständig ansprechen und Pfandflaschen, Zigaretten oder einfach Bargeld wollen. Häufig sind sie betrunken und schreien einen an, wenn man sie abweist. Ich bin auch häufiger mit Freunden abends in dieser Gegend unterwegs, und man sieht diese Typen schon von Weitem. Und in 99% aller Fälle laufen sie direkt auf einen zu und bedrängen einen. Einmal musste mein Freund fast handgreiflich werden, als uns einer so nah auf die Pelle gerückt ist und herumgeschrien hat.

Auf jeden Fall habe ich ihn im Augenwinkel kommen sehen und dachte mir schon, oh nee, nicht schon wieder. Wenn man diesen Typen alleine begegnet werden sie auch manchmal anzüglich und noch unangenehmer. Also hab ich kurz, bevor er direkt vor mir stand, mein Handy sinken lassen und habe ihm direkt ins Gesicht gesagt "Ich hab kein Geld für dich, verpiss dich!"

Er hat mich komisch angeschaut und in relativ flüssigem Deutsch gesagt "Sorry, ich wollte dich nicht stören! Ich wollte nur wissen wo hier eine Sparkasse ist." Ich war irritiert und hab in die entsprechende Richtung gezeigt, worauf er meinte "OK ok danke" und sich wieder abgewendet hat. Ich muss zugeben, dass ich ein etwas schlechtes Gewissen wegen der Sache habe. Ich habe ihm vermutlich Unrecht getan aufgrund eines Vorurteils. Eigentlich konnte er ja wirklich nichts dafür, nur weil er nicht so schick gekleidet war (ich hab ihn ja erst nur aus dem Augenwinkel gesehen). Hätte er einen Anzug getragen, hätte ich vermutlich aufgeschaut und ihn sein Anliegen vorbringen lassen. Ich beichte, dass ich Vorurteile habe und vermutlich jemanden mit meinem Verhalten verletzt habe, der es nicht verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00041570 vom 26.09.2018 um 13:16:59 Uhr in Karlsruhe (32 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin die Sklavin meines Freundes

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Missbrauch Verzweiflung Partnerschaft Stuttgart

Ich (w/21) beichte, dass ich nicht mehr alle Latten am Zaun habe. Ich bin emotional so abhängig von meinem Freund, dass ich ihn weinend anflehe, dass er mich nicht verlassen soll wenn wir streiten. ich beichte, dass ich ihm regelmäßig einen Blowjob gebe, obwohl ich dass immer abstoßend fand und nie machen wollte. Außerdem schlucke ich immer obwohl das für mich immer das Perverseste überhaupt war. Ich mache alles was er will. Ich lasse mich an den haaren ziehen beim Sex und alles. Beim Sex will er immer dass ich sage, dass er mein Boss sei und ich sein Sklave. Es sei dazu gesagt, dass er mich im Gegenzug nicht lecken will. Ich beichte, dass ich ihm täglich in den Arsch krieche vor allem wenn er ein besonders großes Arschloch zu mir ist.

Ich beichte, dass ich alles mache damit er nicht böse auf mich ist. Außerdem beichte ich, dass ich einerseits ihn verehre und andererseits ihn langsam anfange zu hassen weil er mich so schlecht behandelt. Er droht mir mit Schluss um mich zu verletzen. Er sagt ich bin die dümmste Frau die er je getroffen hat und letztes Mal blamierte er mich indem er mir sagte er mag es nicht, dass ich Arschhaare habe. Zudem sei gesagt, dass er am Anfang mein absoluter Traummann war und ich immer noch an dieser Zeit festhalte. Ich beichte, dass ich fast alles für ihn machen würde und es eine Ehre für mich ist seine Freundin zu sein. Es sei dabei gesagt, dass ich einen eher schwierigen und nervigen Charakter habe und durch die ganze Kritik die ich in meiner Jugendzeit bekommen habe froh bin, dass überhaupt jemand mit mir zusammen sein will. Ich beichte, dass ich meinen gesamten Stolz weg gegeben habe um ihn hörig zu sein und dass ich mich niemals von ihm trennen würde, selbst wenn er mich schlägt oder mit einer anderen Frau betrügt. Und ich beichte auch, dass ich weiß wie dumm ich bin und trotzdem nicht aufwachen kann aus diesem Alptraum.

Beichthaus.com Beichte #00041568 vom 24.09.2018 um 16:17:52 Uhr in Stuttgart (57 Kommentare).

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Wenn die Ehefrau immer wieder Affairen hat

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Ehebruch Fremdgehen Partnerschaft Bielefeld

Meine Frau hat mir im Januar an einem Freitag Morgen eröffnet, dass sie eine Affaire hat, sie am Sonntag den Mann wieder treffen würde, ich daher die Kinder nehmen müsse und sich trenne. Bis Sonntag sei sie bei ihren Eltern. Am Sonntag kam sie dann abends wieder, wir redeten die ganze Nacht und beschlossen, es nochmal zu versuchen. Immerhin lieben wir uns, haben vier Kinder, eine Firma und verstehen uns grundsätzlich ausgesprochen gut.

Die nächsten sechs Wochen ging es hin und her mit wilden, häufigen und extrem langen Sex zwischen uns, Treueschwüre usw. - bis sie dann doch wieder zu dem Typen fuhr zum Vögeln. Bis ich nicht mehr konnte, ihr sagte er oder ich, und sie das endgültig beendete. Nicht ohne sich heimlich seine Daten zu sichern. Den Cybersex-Kontakt zu anderen Männern behielt sie heimlich noch ein paar Wochen länger bei. Nun machen wir seit 3 Monaten eine Paartherapie und jeweils beide eine Einzeltherapie. Nur bin ich darüber keineswegs hinweg. Ich fühle mich von meiner Frau massiv permanent belogen und schaffe es nicht, die Sache abzuhaken, zu vergessen oder gar zu verzeihen.

Sie hatte schon mal eine Affaire, vor 7 Jahren. Was ich beichte? Daß ich das alles mit mir machen lasse. Ich bin groß, sehe gut aus, bin intelligent und als Unternehmer erfolgreich - es wäre ein Leichtes, mir ein schönes neues Leben aufzubauen. Aber irgendwie hänge ich an meiner Familie. Schön blöd.

Beichthaus.com Beichte #00041551 vom 14.09.2018 um 17:56:27 Uhr in Bielefeld (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Lieber Hund als Kuh

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Zwietracht Tiere Partnerschaft Berlin

Meine Freundin hat ohne mich zu fragen einen Hund gekauft. Ich war wenig begeistert als ich heim kam und da ein relativ großer Hund war. Meine Freundin wusste, dass ich keinen Hund wollte, das hatte ich vor einiger Zeit deutlich gesagt. Auf jeden Fall hat sie dann so getan, als ob ihr das nicht klar sei. Wir haben den Hund erstmal behalten, aber was ich befürchtete trat ein. Der Hund störte dauernd, war laut und dreckig und man hatte keine ruhige Minute mehr. Was mich besonders nervte, war das meine Freundin das jetzt plötzlich auch alles störte. Ich bin kein Hundehasser - ich möchte einfach nur selbst keinen und würde mir auch keinen hohlen.

Ich habe mich bemüht nett zu dem Hund zu sein - schließlich konnte der nichts dafür. Ich bin mit ihm Gassi gegangen (meine Freundin konnte ihn nicht halten, weil er zu stark war) und habe mich generell viel um ihn gekümmert. Als meine Freundin meinte, ich würde mich anstellen und sollte mich zusammenreißen, während sie selbst sich kaum um den Hund, den sie geholt hatte kümmerte ist mir der Kragen geplatzt. Wir hatten einen riesigen Streit und das ganze eskalierte ziemlich. Am nächsten Tag war es nicht besser, sie heulte rum und sagte, dann solle ich den Hund halt aussetzen oder zurück bringen.

Ich hatte dann irgendwann keine Lust mehr und habe Schluss mit ihr gemacht und sie mitten in der Nacht aus meinem Haus geschmissen. Mir war es auch komplett egal, ob es kalt war oder wo sie schläft. Den Hund hab ich drin gelassen - wie gesagt konnte der ja selbst nichts dafür. Mit meiner Freundin liegt sämtlicher Kontakt auf Eis, den Hund wollte sie nicht mehr. Das Komische an der Sache ist, daß ich mich inzwischen an den Hund gewöhnt habe, weil mein Zeitungsinserat erfolglos war und ich ihn immer noch habe. Ich habe ihn jetzt schon einige Zeit und habe ihn lieb gewonnen. Manchmal denke ich, dass ich einfach hätte warten sollen. Andererseits hat die Wut auf meine Freundin (gab auch noch ein paar andere Probleme) wahrscheinlich verhindert, dass ich den Hund je 100% gemocht hätte. Meine Ex war immer so hektisch, der Hund ist jetzt viel ruhiger. Letztendlich ist mir der Hund lieber als diese Kuh.

Beichthaus.com Beichte #00041546 vom 12.09.2018 um 20:16:41 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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