Urin für den Mexikaner

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Dummheit Ekel Last Night Mexiko

Ich muss beichten, dass ich für eine bodenlose Schweinerei verantwortlich bin, die ich in dieser Form eigentlich gar nicht wollte. Vor einigen Jahren war ich wieder mal geschäftlich in Mexiko unterwegs und abends, wie eigentlich immer, in einer Nachtbar, um mir dort eines der unglaublich hübschen Mädchen auszusuchen, mit auf mein Hotelzimmer zu nehmen und dort die Nacht mit ihm zu verbringen. Leider war das Mädchen meiner Wahl blockiert, weil sich ein Mexikaner den ganzen Abend mit ihm beschäftigte und auch zweimal in einem der Hinterzimmer mit der Dame verschwand. Wenn ich mich unter diesen Umständen dem Mädchen genähert hatte, hätte ich damit rechnen müssen, ein Messer zwischen die Rippen gesteckt zu bekommen, denn in solchen Dingen sind die Mexikaner völlig humorlos.

Am späten Abend, als meine Stimmung schon am Tiefpunkt war, ging ich auf die Toilette, und was ich dort sah, war auch nicht gerade dazu geeignet, mich aufzuheitern. In der Mitte des Raumes stand ein riesiger Trog, etwa drei Meter lang, einen halben Meter breit und einen halben Meter tief, voll mit Urin, der an einem Ende über den Rand trat und ins Freie floss. An den Seiten des Troges standen ein paar Männer, die hinein pinkelten. In dem Raum stank es ganz fürchterlich, denn wegen der großen Füllmenge tauschte sich der Inhalt des Troges nicht aus, und der Urin hatte schon angefangen zu gären. Meine Augen tränten. Als ich rein pinkelte, spritzte der vergorene Urin auf meine Hose und meine Schuhe. Das brachte den Kragen bei mir zum Platzen.

Zwei Meter entfernt von mir sah ich dann auf einmal den Kerl stehen, der den ganzen Abend die Kleine blockierte, die ich mir gerne schnappen wollte. In meiner Misslaune ließ ich mich dazu hinreißen, ihn im Vorbeigehen von hinten etwas anzurempeln. Da der Bretterboden durch den verspritzten Urin so glitschig war, fiel er vornüber in den Trog. Ich rannte sofort durch das Lokal ins Freie, stieg hastig in mein Auto und fuhr davon. Bis er aus der Pisse gestiegen war und hinter mir her kam, war ich schon weg. Zum Glück hat mich keiner erkannt, sodass das Ganze für mich ohne Folgen blieb. Es tut mir aber schon leid, dass ich den Kerl so fürchterlich bestraft habe.

Beichthaus.com Beichte #00030674 vom 11.01.2013 um 19:51:17 Uhr in Mexiko (Coatzacoalcos) (26 Kommentare).

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Knöllchen für die Mitschüler

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Rache Falschheit Auto & Co. Schule

Knöllchen für die Mitschüler
Ich habe es mir zum Hobby gemacht, Leute, die auf meiner Berufsschule falsch parken und so den Busverkehr oder die Ein- und Ausfahrt des Parkplatzes behindern, oder mich, selbst Schüler, zuparken, mit einem falschen Knöllchen zu ärgern. Diese habe ich selbst am PC entworfen und für den Notfall immer dabei. Angenommen, ich sehe jemanden, der an meiner Schule falsch parkt - was praktisch jeden Tag vorkommt -, dann klemme ich das Knöllchen einfach unter den Scheibenwischer. Damit das Ganze authentischer wirkt, habe ich mir sogar einen Stempel, welcher unserem Stadtwappen ähnelt, besorgt. Die Knöllchen selber enthalten keine Zahlungsaufforderung, einzig der Betrag ist vermerkt. Anscheinend reicht das schon aus, um in der Schule für ein Gesprächsthema zu sorgen. Letztens habe ich zufällig mitangehört, wie ein Schüler seinem Freund erzählt hat, dass er tatsächlich schon wieder ein Knöllchen bekommen habe.


Die meisten Leute wissen ja nicht einmal, dass die Schule Privatgelände ist und die Knöllchen somit auch gar nicht zulässig wären, aber es ist einfach eine witzige Genugtuung, die teilweise verzweifelten Schüler zu belauschen. Ich kann nur sagen, es trifft die richtigen Menschen. Nämlich jene, die lieber falsch auf dem Schulgelände parken und jemanden behindern, als in die nächste Straße, 50 Meter weiter, zu fahren und dort zu parken.

Beichthaus.com Beichte #00030637 vom 01.01.2013 um 13:53:58 Uhr (20 Kommentare).

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England vs. Deutschland in Thailand

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Gewalt Zwietracht Vorurteile Rache Urlaub Thailand

England vs. Deutschland in Thailand
Ich (m/25) bin Anfang Dezember von meiner 6-monatigen Asien-Reise zurück gekommen und habe wirklich unglaublich viele tolle Sachen erlebt. Ich habe viele Orte in Laos, Malaysia, Thailand, Myanmar, Indonesien und auf den Philippinen gesehen und so viele nette und offene […]
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Beichthaus.com Beichte #00030628 vom 28.12.2012 um 23:24:49 Uhr in Thailand (Patong, Phuket) (20 Kommentare).

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Omega sorgt für Ärger

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Aggression Trunksucht Vandalismus Last Night Aschaffenburg

Ich habe mich vor etwa einem Jahr auf einer Weihnachtsfeier so hemmungslos betrunken, nachdem der offizielle Rummel vorbei war, dass ich quasi "Hangover" nachgespielt habe. Ich habe mich mit zwei Jungs dort gut verstanden und wir haben nach zwei Flaschen Wein und diversen Bieren beschlossen, dass wir uns noch einen Kasten Gerstensaft aus der Küche schnappen und uns in die Stadt verziehen. Das wäre jetzt nicht so das Problem, wenn ich nicht folgende Eigenart hätte: Ich habe ADHS und kenne deshalb kein Mittelmaß. Ich kenne nur ganz oder gar nicht. Soll heißen, mit Alkohol maßhalten fällt mir unglaublich schwer. Wenn ich genug getankt habe, dann kommt in mir eine andere Person hoch. Im nüchternen Zustand ist Alpha da. Ich bin höflich, gut erzogen, manchmal rede ich viel zu viel. Kurzum: Man kommt mit mir aus. Aber wenn Omega da ist, und der kommt immer, wenn ich so getrunken habe, wie an diesem Abend, dann ist Essig mit der Gemütlichkeit. Dann werde ich zum Tier. Ich brülle, pöbele, werde aggressiv und gehe voll auf Konfrontation. Es ist all das, was ich sonst nie machen würde.


Am Tag nach besagter Feier suchte ich meinen Ausweis und fand stattdessen einen Zettel in meinem Geldbeutel von einem Barkeeper einer bekannten Bar, auf dem stand, dass ich 20 Euro für einen Spiegel zu zahlen hätte. Ich ging in die Bar, er sah mich und fing an zu lachen. Auf Nachfrage meinerseits erzählte er mir, dass ich völlig entgeistert auf einem kaputten Spiegel auf dem Klo gestanden hätte. Auf seine Frage, warum ich den Spiegel zerschlagen habe, hätte ich gesagt, dass ich es mir selbst nicht erklären könne. Ich hatte nicht gepöbelt, hatte nicht gereihert und auch sofort meine Bereitschaft zur Ersetzung gezeigt. Ich hatte ihm meinen Ausweis aufgedrängt, damit man mich "finden könne, wenn ich nicht zahlen würde". Draußen ging es dann weiter. Ich wurde mehr und mehr zum Tier. Ich legte mich mit einem der beiden Jungs von der Party mehrfach an und habe irgendwann eine sitzen gehabt. Ich rappelte mich auf und fragte: "Hast du nicht mehr drauf, du kleiner Wichser?" Schon hatte ich die nächste sitzen. Nachdem ich fertig auf dem Boden lag, rief der Schläger panisch, dass ich ihn jetzt anzeigen würde. Aber ich kenne mich. Ich hatte es doch so gewollt, warum sollte ich jemanden anzeigen, der sich zur Wehr setzt? Danach setzen die Erinnerungen komplett aus. Am nächsten Tag wachte ich mit einem Brummschädel, einem Kater, einem zerschnittenen Handrücken, blauen Knien und Auge, dreckigen Klamotten und ohne mein Lieblingszippo auf. Ich beichte, dass ich nicht mit Alkohol umgehen kann und dass ich zum Tier werde, wenn ich zuviel getrunken habe. Ich arbeite daran, aber es fällt mir schwer. Ich habe kein Alkoholproblem, ich trinke am Wochenende mal aber das war es auch schon. Aber ich habe ein Problem mit mir selbst. Ich schäme mich heute noch in Grund und Boden, wenn ich daran denke. Ich einer Woche ist wieder die Weihnachtsfeier. Da werde ich dann mal nachfragen, was genau danach passiert ist und mich bei den beiden entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00030543 vom 05.12.2012 um 12:49:18 Uhr in 63739 Aschaffenburg (Frohsinnstraße) (15 Kommentare).

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Ekel im Solarium

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Kollegen Kaiserslautern

Ich (w/17) arbeite, um neben der Schule etwas Geld zu verdienen, in einem Solarium. Leider gibt es eine ältere Kollegin, die immer das Bedürfnis hat, sich über den größten Schwachsinn zu beschweren. Beispielsweise finde ich ständig Zettel mit unnötigen Kommentaren wie "Die Kopfteile auf den Sonnenbänken gehören andersrum drauf" oder "Den PC erst um 21 Uhr und nicht schon um 20.59 Uhr ausschalten!" Das Ganze auch noch in grenzwertiger Rechtschreibung und Grammatik. Da sie soviel Wert auf Sauberkeit und Genauigkeit legt, trage ich mich im Putzplan immer für die Toiletten ein und da ich weiß, welchen Lappen sie gerne zum Putzen benutzt, tunke ich diesen vor Ladenschluss immer erst mal in die Kundentoilette.

Beichthaus.com Beichte #00030472 vom 21.11.2012 um 00:08:43 Uhr in Kaiserslautern (22 Kommentare).

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