Die schlimmste Tagesmutter der Welt

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Ignoranz Kinder Maßlosigkeit Berlin

Manchmal wünsche ich mir, ich wäre blind. So müsste ich das von mir verschwiegene Elend nicht sehen. Es gibt Momente, in denen ich mich verachte, schäme und vor mir selbst ausspucken möchte. Immer dann, wenn ich die 40 Treppenstufen hinauf in den vierten Stock steige. Denn ich weiß, dort wird Felix auf mich warten. Sprechen wird er nicht. Er wird mich einfach nur mit seinen leuchtend blauen Augen anschauen, die wie Sterne in der Nacht funkeln. Sein blonder Haarflaum wird wie Gold im Gegenlicht der Flurbeleuchtung schimmern. An den Fingern werden Krümelreste der trockenen Frühstücksbrezel kleben.

Dann spüre ich meine Sünde und weiß: Ich müsste die Behörden informieren. Erzählen, unter welchen Bedingungen Felix bei der Tagesmutter lebt. Keine Spaziergänge bei Sonnenschein. Weder eine arme Jacke noch Mützchen, wenn es stürmt. Drei Mal täglich mit seinen 15 Monate alten Beinchen 40 Treppenstufen erklimmen. "Tragen tue ich diesen schweren Brocken nicht!" so seine Tagesmutter. Es reicht, ihn an seinem kleinen Ärmchen zu zerren. Vielleicht ist es gut, dass sie ihn nicht trägt. So muss er den Atem nicht spüren, der ihrem Mund mit schwarzen, nach Fäulnis stinkenden Zahnstümpfen entweicht. Ich sehe noch mehr und meine Sünde ist, dass ich das Amt nicht informiere.

Beichthaus.com Beichte #00026217 vom 07.05.2009 um 00:16:49 Uhr in Berlin (Neukölln) (43 Kommentare).

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Fotos auf dem Klo

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Ekel Schule Gaildorf

Ich habe meinen Freund, ohne dass er es wusste, in der Schule beim Kacken fotografiert und habe dann das Foto ans Schwarze Brett gehängt. Zum Glück sieht man sein Gesicht nicht und man kann nur erahnen, wer es sein könnte. Aber er selbst hat sich natürlich sofort erkannt!

Beichthaus.com Beichte #00026216 vom 06.05.2009 um 22:14:10 Uhr in 74405 Gaildorf (Schloßstraße 24) (15 Kommentare).

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“Folge

Rutschige Kotze

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Lügen Stuttgart

Letzten Sommer waren wir in mehreren Clubs feiern. Ich (w/19) war sehr betrunken (könnte schon fast eine Untertreibung sein), und musste noch auf die Toilette, habe dort dann den Boden vollgekotzt. Ich wollte dann wieder raus, bin aber in meiner eigenen Kotze ausgerutscht und voll reingeflogen. Als nach 30 Minuten meine Freunde kamen und mich gefunden haben, behauptete ich (und das tue ich bis zum heutigen Tage), dass dies nicht meine Kotze war und ich da ausgerutscht bin, als ich die Tür aufgemacht habe. Sorry Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00026215 vom 06.05.2009 um 21:14:32 Uhr in 70174 Stuttgart (Breitscheidstraße 12) (18 Kommentare).

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Masturbation am Arbeitsplatz

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Masturbation Wollust Arbeit Kollegen

Ich (m/20) masturbiere im Durchschnitt zweimal am Tag - doch Masturbation am Arbeitsplatz war bis dato noch ein Mysterium für mich. Bis jetzt! Endlich habe ich es getan! Der Auslöser waren zwei Arbeitskolleginnen. Die Eine (23) hat mich heute, als wir in der Mittagspause […]
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Beichthaus.com Beichte #00026214 vom 06.05.2009 um 16:08:42 Uhr (47 Kommentare).

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“Beichte

Der behinderte Bastian

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Ignoranz Engherzigkeit Niederlande

Meine schlimmste Sünde ist eher eine sehr traurige Schande. Eine Schande, für die man zwar niemanden wirklich verantwortlich machen kann, aber die dennoch hätte verhindert werden können. Vor genau vier Jahren hatte mein guter Freund Bastian einen schweren Autounfall zusammen mit seiner Freundin. Mit 180 km/h auf der Autobahn. beide überlebten. Bastians Freundin hatte wie durch ein Wunder keine Verletzungen... aber Bastian. Nach einem Jahr im Koma, die Diagnose: Querschnittsgelähnt.

Der gute Bastian gab nicht auf und machte jeden Tag Fortschritte. Er schaffte es wieder zu laufen. Aber die für uns so verständliche Lautsprache, fehlte Bastian plötzlich. Das machte ihm das Leben schwer. Außerdem hatte er alle seine Freunde verloren, zu denen auch ich zählte. Niemand von uns kümmerte sich mehr um Bastian, der vor dem Unfall ein fester Bestandteil von uns war. Er war für uns einfach behindert. Obwohl er so riesige Fortschritte machte.

Im Kopf war Bastian klar. Aber wir konnten einfach nicht mehr mit ihm reden. Er war den ganzen Tag allein und verbrachte seine Zeit mit seiner Gitarre. Niemand konnte es ahnen. Niemand konnte wissen, wie es in ihm aussah. Niemand dachte drüber nach, bis er sich umbrachte. Er brachte sich um, weil er alleine war und wir waren schuld, weil wir ignorierten. Eine traurige Sünde aus der jeder von uns fürs Leben gelernt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026213 vom 06.05.2009 um 15:31:24 Uhr in Niederlande (Sophiastraat, 9724 Groningen) (30 Kommentare).

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