Ende der Schlagermusik

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Boshaftigkeit Rache WG Musik Bedenbostel

Ende der Schlagermusik
Meine Mitbewohnerin hört jeden Tag wahnsinnig laut ihre Schlagerschnulzen, mindestens zwei oder drei Stunden täglich. Ich habe sie oft gebeten, den Kram leiser zu stellen, weil ich lernen müsse (dass mich dieser Krach aggressiv macht hab ich mir verkniffen), sie aber antwortete dann immer nur sowas wie "Hör dann doch deine eigene Musik per Kopfhörer" oder "Ja sorry, ich bin grad so gestresst, das brauch ich zum Abschalten". Hallo?!? Und auf die Bitte, selbst Kopfhörer zu benutzen, antwortete sie, dass dann der Klang nicht rüberkäme.
Ich habe also innerlich geflucht, geschnaubt und sie gehasst. Letztens kam ich aber morgens um 6 aus der Disco und die ganze Wohnung roch nach Kippen- sie hatte eine Party gefeiert. Ich schaute ins Zimmer rein und ihre verblödeten Schlagerkumpels lagen alle blau (wie der Enzian) auf dem Boden und dem Sofa und pennten. Ein Kotzeimer stand neben der Tür, gefüllt.
Ich also schnell reagiert, auf Zehenspitzen reingeschlichen, den Kotzeimer hochgenommen und auf ihrer Anlage ausgeleert, auch schön in den CD-Wechsler. Mir schlug das Herz bis zum Hals, aber keiner merkte was. Am nächsten Morgen war das Geheule groß, sie suchte den Schuldigen und keiner ihrer Freunde gab es zu (klar) und es gab in der Clique riesigen Krach. Und ich hab meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00025516 vom 05.01.2009 um 20:24:30 Uhr in Bedenbostel (56 Kommentare).

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Der Wichser in der Bahn

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Aggression Gewalt Masturbation Linz

Ich (w/19) bin gestern früh nach der Silvesterparty mit meiner Lebensgefährtin nach Hause gefahren, als eine Reihe vor uns (der Rest der Straßenbahn war leer) ein ca. 30-jähriger Mann seinen Penis auspackt, und zum Schwarteln anfängt. Ich habe ihn, mehr oder minder […]
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Beichthaus.com Beichte #00025501 vom 03.01.2009 um 02:23:32 Uhr in 4063 Linz (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Jugendschutzsoftware auf dem PC meines Vaters

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Rache Boshaftigkeit Masturbation Weihnachten

Jugendschutzsoftware auf dem PC meines Vaters
Heute Abend kriege ich einen Computer geschenkt - bisher habe ich den Laptop meiner Eltern benutzt. Allerdings freue ich mich überhaupt nicht darauf, denn meine Eltern haben "Skip" installiert, somit können sie alle Internetseiten einsehen, die ich mit meinem Computer besuche. Ich konnte natürlich nichts dagegen sagen, aber meine Eltern müssen nicht wissen auf welchen Seiten ich (w/14) mich so rumtreibe. Allerdings blieb zumindest mein Vater nicht ungestraft: ich war neulich im Keller und sein Computer war noch an. Aus reiner Neugierde habe ich die Chronik gecheckt, und siehe da, mein Vater wedelt sich auch gerne mal einen von der Palme statt zu arbeiten. Da habe ich meiner Mutter vorgeschlagen, alle Computer zu "überwachen", und aus Fairnessgründen hat sie eingewilligt - schließlich hat sie sich nichts dabei gedacht. Jetzt kann mein Vater nicht mehr onanieren, ohne dass meine Mutter es merkt. Tja, Rache ist süß!

Beichthaus.com Beichte #00025449 vom 24.12.2008 um 15:53:52 Uhr (65 Kommentare).

Gebeichtet von eleton
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Rote Muster auf weißer Haut

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Selbstverletzung Sucht Verzweiflung Nürtingen

Ich möchte beichten, dass ich mich selbst verletze. Und das schon seit vielen Monaten. Meistens benutze ich mein Messer und schneide mich oft und tief in meinen Arm oder meine Schenkel, bis das warme Blut herunterfließt. Ich tue das aus verschiedenen Gründen. Zum einen für den Stressabbau. Der Schnitt in den Arm mit dem Messer hilft mir, meine Probleme zu vergessen und mich abzureagieren, wenn ich nicht weiß, woran ich meinen Ärger sonst ablassen soll. Sobald ich das Messer spüre ist alles andere vergessen. Es befreit mich von meiner Last und das tut unheimlich gut. Zum anderen sehe ich es als eine Bestrafung für mich. Wenn ich etwas getan habe und nicht zufrieden mit mir bin oder es besser hätte machen können oder wenn ich mir die Schuld an etwas gebe, dann sehe ich es als angemessen mich zu bestrafen. Manchmal tue ich es auch aus Selbsthass. Ich sehe die Selbstverletzung auch als eine Art Kunst. Man kann mich für verrückt halten. Aber die roten Muster, die ein scharfes Messer auf der weißen Haut hinterlässt sind wunderschön. Ich brauche diesen Schmerz um mich besser zu fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00025435 vom 22.12.2008 um 21:51:16 Uhr in Nürtingen (33 Kommentare).

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“Beichte

Skurriles im Krankenhaus

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Ekel Aggression Peinlichkeit Gesundheit Müllrose

Ich wurde vor Kurzem das zweite Mal an der gleichen Stelle operiert. Eine denkbar ungünstige Stelle für einen Eingriff - für mich, nicht für die allgemeine Chirurgie des Hospitals meiner Wahl. So wurde ich also ein zweites Mal am Steißbein operiert. Ich würde mich deswegen in diesem Metier schon als "alten Hasen" bezeichnen. Auf den Eingriff selbst kann und will ich hier nicht weiter eingehen, aber die Geschehnisse davor und danach sind hoffentlich die paar Zeilen und eure Zeit wert. So wurde mir, nach Entdeckung des Befundes von diversen, meist osteuropäischen Chirurgen (was mich schon hätte stutzig machen müssen) versichert, dass die später entstehende Wunde klein, wenn nicht sogar minimal ausfallen würde (im besten Falle hätte genäht werden können und meine Wenigkeit wäre glücklich und zufrieden von dannen gezogen). Dem war natürlich nicht so.

Eher das Gegenteil war der Fall. Auch die Tatsache, dass beide Narkoseschwestern - von denen einer ein Kerl zu sein schien, sich jedoch scheinbar jeglichen männlichen Merkmalen entledigt hatte - bekennende Dortmund-Fans waren und meinem Verein sämtliche Chancen auf den Meistertitel absprachen, machte meine Situation vor der Operation nicht wirklich erträglicher. Auch nach der OP schien meine Glückssträhne nicht reißen zu wollen und ich landete in einem Zimmer, ich nenne es dezent "das Zimmer der lebenden Toten", aus dem ich, selbst noch in nachwirkender Trance der Narkose, zu fliehen versuchte. Die Bettgitter, die besonders aktive Narkosepatienten in Zaum halten sollen, taten ihre Sache gut, für meine erdachten Vorhaben leider zu gut. So lag zu meiner rechten ein Herr, ich schätze ihn auf Mitte 80, der sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen Geräusche von sich gab, die jeder Form menschlicher Natur, ob hier oder in den fernsten Teilen der Erde, entbehrten. Zu meiner linken hingegen lag ein, nicht viel jüngeres Opfer der Zeit, welches mir quasi schon im Hereingeschoben werden ein Gespräch über seine Vergangenheit, seine gegenwärtigen Gefühle und die Zeit nach diesem, unserem Krankenhausaufenthalt auf Station 6, aufzwang. Aber der Schwierigkeitsgrad ließ sich noch erhöhen, denn dieser, mein linker Bettnachbar, kam, wie schon die halbe Belegschaft, aus einem ehemals von uns besetztem Ostgebiet. So versuchte ich Wortfetzen aus polnischer und altdeutscher Sprache, hervorgebracht durch eine mangelhaft arritierte Zahnprothese, zu deuten und konnte mich meist nur zu einem gezwungenen Lächeln und einem leichten Kopfnicken durchringen. Was er scheinbar deutlich als Aufforderung verstand weiter zu sprechen.

Unterbrochen wurden wir zum Glück von einer Schwester, die ihm das karge Frühstück servierte. Zwei trockene Brötchen und eine Birne. Nun eine der skurrilsten Szenen meines Aufenthalts in diesem Hospital. Der alte, zierlich wirkende ältere Mann, polnischer Herkunft fing an die Schwester, ob seines abwechslungsarmen Frühstücks, in seiner Landessprache zu beschimpfen. Danach folgte ein verbaler Disput in unsere Sprache, den ich liebend gerne wiedergeben würde, mich aber leider nicht an alle Einzelheiten erinnern kann. Darum nur eine gekürzte Fassung um wenigstens den Inhalt (sofern es ihn denn gibt) des Gesprächs wiederzugeben:

Alter Mann: "Is nix haben zwei trocken Brotchen."
Schwester: "Das haben sie gestern so bestellt."
Alter Mann: "Nix bestellt das Brotchen!"
Schwester: "Sie haben gestern zwei trockene Brötchen ohne Auflage und ein Teil frisches Obst bestellt."
Alter Mann: "NIX!! NIX IS HABEN DAS...MIT NUR TROCKEN!!! IS EST EGAL...NIX VERSTEHST! IS ESSEN!"
Schwester: "Das geht auch ruhiger und freundlicher! Hier liegen noch andere Patienten!...Möchten sie für morgen Auflage?? Marmelade???"
Alter Mann: "Jaaaaa...das...Marmelade! Jaaaja...!"
Schwester: "Wurst?"
Alter Mann: "Jaaaaaaaaa..ja."

Leider kann man die Situationskomik nicht so gut rüberbringen, weil ich weder den Akzent des Mannes noch die grenzenlose Unsinnigkeit seiner Worte schriftlich zum Besten geben kann - leider. Aber das war eindeutig ein Highlight meines Krankenhausaufenthaltes.
Die beiden Herren wurden aber zum Glück am nächsten Tag entlassen und ich dachte, ich würde übers Wochenende wohl ein schönes Einzelzimmer bewohnen. Weit gefehlt. Erst kam ein ca. 40 Jahre alter Kiffer (wie er mir später stolz erzählte) und später der 82 Jahre alte Herr Voigt mit seiner 54 Jahre alten Liebschaft Agathe auf mein Zimmer. Doch zu beiden später mehr. Denn nun war der Zeitpunkt gekommen, meine Wunde das erste Mal zu versorgen. So suchte ich die Dusche auf, zog mich aus, nahm den Verband ab und zog die Tamponage aus der offenen Wunde (Tja, war doch nicht klein genug, um genäht zu werden - welch Wunder). Nach kurzzeitigen Schwindelgefühlen und dem dringenden Bedürfnis, mich zu übergeben, sah ich mir das volle Ausmaß an und mich überlief ein leichter Schauer. Das Leiden, das mich zum zweiten Mal zu einer OP zwang, "eröffnete" sich mir in einer doppelt so großen Wunde, wie sie mir schon vor einigen Monaten zu teil wurde. Doch das konnte mich nicht schocken, tapfer spülte und tamponierte ich sie aus.

Das zweite Mal ausduschen wurde auch zu meinem zweiten, wenn auch zweifelhaften Highlight, meines Zwangsurlaubs. Denn unter der Dusche angekommen spürte und sah ich dann, dass meine Tamponage, mein Wundabdeckungspolster und ein guter Teil meines überaus ansehnlichen Krankenhaushemdes voller Blut war. Das allein schockierte mich noch nicht vollends, als ich mich aber zur Wand und wieder zurückdrehte, meinen Blick über die Schulter schweifen ließ und die vorhin weiße Wand, als rot gesprenkelt erkannte, stieg doch eine gewisse Panik in mir auf. Noch einmal im Kreis gedreht, die Backen zusammengepresst und wieder lockerlassen, hatte ich dann dem Rest des Badezimmers den gleichen Anstrich wie zuvor erwähnter Wand gegeben. Ein letzter kontrollierender Blick in den Spiegel überzeugte mich, dass tatsächlich eine kleine Blutfontäne aus dem Loch überhalb meines Afters kam. Das versetzte mich, gelinde gesagt, doch etwas in Panik. Zum Glück gab es in jedem Raum den "Schwestern-Knopf". Ich versicherte mich mit ein, zwei gezielten Faustschlägen, dass ich diesen auch wirklich betätigt hatte. Nach nagenden Minuten des "Backen-Zusammenpressens" tat sich jedoch leider nichts. So ging ich mit leicht watschelndem Gang zur Tür, wohlgemerkt splitterfasernackt, und rief erst leise und flehentlich und danach doch etwas lauter und ich glaube mit einigen Flüchen versehrt, das diensthabende Personal. Einige "verfickte Scheiße!" und "meine Fresse kommt ma ran hier eeeey" später schlug die erste Schwester auf. Trotz der Notsituation, in der ich mich augenscheinlich befand, traf der erste Blick der Pflegerin zielgerichtet mein Glied, (stutzig macht mich, dass ich scheinbar ihrem ersten Blick gefolgt sein muss, da ich es sonst ja nicht hätte weitergeben können) was ich sonst relaxt über mich hätte ergehen lassen, wenn da nicht der Springbrunnen unterhalb meines letzten Rückenwirbels gewesen wäre. Ihr zweiter Blick, deutlich professioneller, erfasste dann die Situation bis ins kleinste Detail und sie riet mir, ein Handtuch fest auf die Wunde zu drücken. Ich war kurz davor zu sagen: "Hey Schatz, toll das du da bist, haste nicht noch so einen Geistesblitz auf Lager?!" Doch die Situation, man höre und staune, verschlug mir doch etwas die Sprache.

So wurde dann nach kurzem Zögern, die diensthabende Ärztin zurate gezogen. Da stand ich also im Bad mit einer durchaus attraktiven Ärztin, einer noch attraktiveren Schwestern - nackt - und mit sprudelnder Wunde knapp über dem Arsch. Noch nicht skurril genug, die Szene?! Stimmt! Kurz nach eingehender Betrachtung der ganzen Szenerie, d.h. das komplett rot gesprenkelte Bad, der verwirrten Schwester und dem nackten Jugendlichen, der sich jetzt lediglich das Handtuch vor das Gemächt hielt, damit die junge Ärztin Platz zum Siagnostizieren hatte, fing ebendiese lauthals an zu lachen. Und auch die Schwester viel wenig später in das Gelächter ein. Auch ich konnte mir dann ein Schmunzeln nicht verkneifen. Laut Frau Doktor war nur ein kleines Äderchen geplatzt, das "viel Lärm um nichts machen würde" das heißt ich war deutlich außer Lebensgefahr, in der ich mich natürlich nur gefühlt befand. Trotz alledem musste die "undichte Stelle" genäht werden, was auch prompt im Bad erledigt wurde. Ich stand leicht vorgebeugt mit einer Hand aufs Waschbecken gestützt (die andere Hand hielt das Handtuch) während die Ärztin mit Nadel und Faden das kleine Äderchen bearbeitete. Die Schwester stellte dann, im Zuge ihrer Untätigkeit, die allerbeste Frage, die sie unter diesen Bedingungen hätte stellen können: "Kann ich auch etwas halten?" In dem Moment sah die Ärztin auf und unsere Blicke trafen sich im Spiegel und trotz oder gerade wegen der vielen Antwortmöglichkeiten (die ihr euch sicher denken könnt) mussten wir beide so dermaßen loslachen, dass die Ärztin sogar das Nähen kurz einstellen musste. Diese Situation werde ich meinen Lebtag nicht vergessen.

So verbrachte ich dann noch zwei weitere Tage ohne große Zwischenfälle auf meinem Zimmer und musste mir von dem Kiffer stolz erzählen lassen, dass ihm die dreifache "Dröhnung"(=Narkose) verabreicht werden musste. Zudem erklärte mir Agathe, die Freundin meines 82 jährigen Nachbars, der übrigens beim Saunagang abgeklappt war und die Notarztbelegschaft beim Abtransportieren komplett vollkotzte, dass sie eigentlich bei ihrer Mutter hätte Rasen mähen müssen, aber ihr aufgrund des Wetters die Hände gebunden waren. Da dachte ich quasi: ALTER, WAYNE. BITCH! Mir schoss gestern eine verfickte Blutfontäne aus dem Arsch, aber ich binde es dir auch nicht auf die Nase! Meine Beichte: Ich hasse Krankenhäuser und will nie wieder eines von innen sehen. Was mir aber definitiv nicht vergönnt sein wird!

Beichthaus.com Beichte #00025392 vom 15.12.2008 um 18:46:52 Uhr in Müllrose (50 Kommentare).

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