Die polierte Furche

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Falschheit Sex Dating

Ich (m/30) habe einer Frau vor einigen Wochen mehrmals ordentlich die Furche poliert. Leider bin nach dem überaus wundervollen und langatmigen letzten Akt einfach getürmt, da es sich wohl Richtung Beziehung entwickeln würde. Das tut mir sehr leid und ich hoffe, du vergibst mir. Aber jetzt kommt das eigentliche, ich habe ihr nie erzählt, dass ich leidenschaftlicher Jäger bin. Das ist ja auch kein Problem, nur sie ist in der größten Tierschutzorganisation Deutschlands aktiv und Vollzeitveganerin. Somit musste ich eben das eine oder andere verschweigen, um ans Ziel zukommen, denn eine heiße Schnitte ist sie allemal.

Beichthaus.com Beichte #00041029 vom 02.03.2018 um 13:34:31 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Freundin hat mich mit HPV angesteckt

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Dummheit Verzweiflung Intim Gesundheit

Vor ein paar Jahren habe ich mich bei meiner Ex mit Feigwarzen (HPV) angesteckt. Sie wusste zu dem damaligen Zeitpunkt noch nichts von der Infektion. Kurz nachdem wir ein Paar wurden, bemerkte sie es und wir ließen uns beide sofort untersuchen und behandeln. Bei mir dauerte es aber ein paar Monate, bis sich die Infektion ebenfalls bestätigte. Mir war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, welch ein Martyrium seinen Lauf nehmen würde. Diverse Cremes, ätzende Lösungen, Laser- und Kryobehandlungen brachten keinen langfristigen Erfolg. Die noch junge Beziehung litt natürlich darunter. Die wochenlangen Behandlungen, durch die man nicht miteinander schlafen durfte, ließen sich ertragen- immerhin hatte man ja einander und es gibt sicher schlimmeres, als mal einen Monat keinen Sex zu haben. Doch jeder Mensch reagiert anders auf die Infektion. Bei manchen bricht es nie aus, bei anderen sporadisch, wenn das Immunsystem mal geschwächt ist. Andere wiederum werden es nie mehr los. Zusätzlich, können ein paar Typen der HPV Viren auch Krebs auslösen.

Abgesehen von der Scham über die Krankheit und die daraus resultierenden Beklemmungen, besteht also noch die ernstzunehmende Gefahr einer Krebserkrankung. Seit dem wir von der Infektion wussten, benutzten wir zwar Kondome, doch die liefern auch keinen hundertprozentigen Schutz. So kam es dazu das einer von uns beiden immer wieder behandelt werden musste. Die Beziehung ging dann in die Brüche aber wir erkundigten uns regelmäßig nach dem Zustand des anderen. Bei Ihr blieben nach ein paar Monaten die Symptome aus und Sie scheint sich erholt zu haben. Leider ist mir dieses Glück bis heute verwehrt geblieben. In regelmäßigen Abständen muss ich mich untersuchen und behandeln lassen. Ein gesunder Lebensstil (Sport, Ernährung) und Disziplin im Umgang ist zwingend erforderlich, jedoch hilft alles nichts. Selbst nach Jahren bin ich die Krankheit nicht los und habe mich inzwischen damit abgefunden, nie wieder gesund zu werden.

Das führt nun dazu, dass sich meine Lebensplanung verändert. Ich möchte auf keinen Fall einem anderen Menschen das zuführen, was mir durch meine eigene Dummheit geschehen ist. Wenn ich bei meiner Ex von Beginn an konsequent ein Kondom verwendet hätte, wäre ich evtl. nie infiziert worden. Doch selbst das wäre kein Garant dafür gewesen, nicht angesteckt zu werden. In den letzten Jahren dachte ich mir, dass ich schon gesund werde und hatte die Hoffnung eines Tages wieder eine Beziehung führen zu können, ohne meine Partnerin zu gefährden. Inzwischen ist mir klar geworden, dass ich nie eine Beziehung haben kann, ohne eine Gefahr zu sein. Abgesehen von den körperlichen sind es vor allem die psychischen Schmerzen, die damit einhergehen.

Ich vereinsame zunehmend, habe bereits depressive Phasen und eine Antriebslosigkeit entwickelt die mich immer schwerer belasten. Meine Bedürfnisse nach einer Beziehung, Familie und gemeinsamer Zukunft stehen im Kontrast zu der Gefahr die ich für meine potentielle Partnerin darstelle. Die Partnersuche ist so schon nicht leicht und ich darf dann noch irgendwann die Bombe platzen lassen. Der Zeitpunkt dafür ist auch schwer zu finden. Man möchte ja schon ein gewisses Vertrauen aufgebaut haben, bevor man sich offenbart. Wenn man zu lange wartet, könnte die Person aber eine liebestrunkene Entscheidung treffen, die später bereut wird. Ich möchte beichten, dass ich so dumm war ungeschützten Verkehr zu haben und nun eine Gefahr für andere bin, weil ich nicht weiß, ob ich eines Tages die Courage verliere und meine Krankheit ignoriere. Niemand in meinem Umfeld kennt mein Problem, weil ich mich dafür schäme. Ich werde oft darauf angesprochen, warum ich denn single sei und erzähle dann Ausreden.

Im Moment läuft für mich eine Sanduhr ab. So lange ich Menschen in der Familie und dem Freundeskreis habe, denen ich keine Schmerzen zufügen möchte, schwimme ich einfach mit dem Strom und habe die Hoffnung, eines Tages irgendwie wieder glücklich zu sein. Wenn im Laufe meines Lebens die wichtigen Menschen weniger werden, dann werde ich die Gefahr welche von mir ausgeht, selbst beseitigen. Ich bitte um Absolution für meine Dummheit und die Gedanken dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Das ist egoistisches Selbstmitleid, was die Familie und Freunde nicht verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00041028 vom 02.03.2018 um 04:45:07 Uhr (32 Kommentare).

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Der Geruch des Paradieses

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Ekel Unreinlichkeit Intim Berlin

Ich bin jetzt wieder heterosexuell. Es reicht mir! Jahrelang hatte ich jetzt verschiedene Beziehungen mit Männern. Also eigentlich ist mir das Geschlecht völlig egal, aber zufällig waren es meistens Männer und nur selten war ich mit Frauen zusammen. Aber jedes Mal, wenn wir Sex hatten, wurde mir vom Geruch des Hinterausganges oder seines Inhaltes so schlecht, das mir häufig jede Erregung verloren ging. Bei Frauen ist das Hintertürchen ja optional, also man kann entscheiden, ob man so einen Geruch in Kauf nehmen will. Ab jetzt sind nur noch Frauen mein Beuteschema. Da ist nichts abstoßend, vielleicht ist es wirklich so, dass Mann und Frau zusammen gehören und alle anderen Partnerschaften zwar möglich, aber nicht der Sinn unseres Dasein sind.

Beichthaus.com Beichte #00041027 vom 02.03.2018 um 00:05:25 Uhr in 10787 Berlin (Kleiststraße) (20 Kommentare).

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Fahren unter Alkoholeinfluss

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Dummheit Morallosigkeit Studentenleben Trunksucht USA

Ich habe einige Jahre in den Staaten gelebt, zwecks Studium und einer gewissen "Einfach mal weg von zu Hause"-Mentalität. Da ich dort zwar eine kostenlose Bleibe in Form einer 8-Zimmer-Villa bewohnte, die ich mir mit meiner dortigen Freundin, ihren Eltern und vier Geschwistern teilte, musste ich nicht sklavisch neben dem Studium wie ein Lohnsklave arbeiten; es war mir sowieso verhasst und ich habe es damals auch nicht eingesehen. Ergo war alles ziemlich cool und eigentlich wäre die Geschichte somit auch vorbei. Eigentlich. Doch ist es eben so, dass ich damals wie auch stellenweise heute ein ziemliches Arschloch war, habe ich neben dem gratis Futter und dem alltäglichen Tand auch gerne mal ausgiebig gesoffen. Student eben; da ist es egal, wo man sich aufhält.

Nun, die erste Sünde, die ich begangen habe, war wohl die Schwerwiegendste, wenn für mich damals auch eine schlichte Begleiterscheinung. Wir sind angesoffen von der Kneipe, in der wir immer tranken, Abends nach Hause gefahren - so zumindest der Plan. Was aber passierte war, dass wir einen doch recht starken Hunger verspürten uns wir uns deshalb in einem örtlichen Burgerladen gut mit allerlei Burgern eindeckten. Nachdem wir uns das Zeug reingezogen und auch sonst einigermaßen klar im Kopf waren (was wir NICHT waren), wollten wir wieder nach Hause fahren. (Wollten. Konnten zum Glück nicht!) Dumm nur, dass sich auf einmal niemand mehr für den Autoschlüssel verantwortlich zeigen wollte und der Verbleib bis heute ein Rätsel ist. Man vergisst mit Promille gerne mal hier und da etwas, aber etwas so dermaßen Essentielles zu verlieren war schon ziemlich schepps.

Jedenfalls kam es dann so, dass wir müde, vollgefressen und ziemlich dicht waren und nur noch nach Hause wollten. In eine 12,5 Meilen entfernte Stadt. Die Alternative, durch die Nacht zu wandern, erschien uns ziemlich abartig und nach langem Rütteln und Fluchen habe ich einfach das verdammte Fahrerfenster mit einem Stein aufgeschlagen, die Stecker der Verriegelung nach Oben gezogen und wir sind eingestiegen. Das Dumme war nur, dass wir dann im Auto saßen, aber nicht losfahren konnten, weil der Schlüssel fehlte. Super Idee! Wir haben dann kleinlaut bei einem Abschleppdienst angerufen, der uns nach Hause brachte. Dort saßen wir dann am Frühstückstisch.

Bilanz: Ich hätte beinahe das Fahren unter Alkoholeinfluss in Kauf genommen, wäre der Schlüssel nicht abhanden gekommen (unverzeihlich - hier bitte keine Absolution) und habe ein nicht gerade billiges Auto um seine Fahrerscheibe erleichtert. Pure Idiotie. Natürlich musste ich die Reparatur bezahlen, ebenso meine beiden Begleiter. Anschiss gab es auch. Der Dad fuhr uns später zur Polizeiwache und dort haben wir uns "freiwillig" zu einem Kurs "Dont drink & drive" angemeldet, den wir für einige Wochen besuchten. Rechtlich passierte nichts, aber es war uns eine Lehre. Seither habe ich nie mehr Bourbon getrunken. Diese Story geistert mit immer wieder mal im Kopf herum. Ich erbitte Absolution für jugendlichen Leichtsinn.

Beichthaus.com Beichte #00041026 vom 28.02.2018 um 15:45:06 Uhr in USA (Warrenton) (7 Kommentare).

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“Beichte

Er darf nur eine gute Freundin haben!

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Eifersucht Rache Selbstsucht Leipzig

Ich habe nicht sonderlich viele Freunde und habe vor anderthalb Jahren über ein Forum jemanden kennengelernt, der auch auf der Suche nach Freundschaften war und nach einiger Zeit des Schreibens treffen wir uns schon seit Monaten ein bis zwei Mal pro Woche und unternehmen etwas zusammen. Er war für mich dann sozusagen mein bester Freund und es war auch etwas mehr als Freundschaft, weil wir manchmal auch auf dem Sofa gekuschelt haben. Ich war so froh, endlich jemanden gefunden zu haben, bei dem ich mich wohlfühle und ich habe das schon als richtige Seelenverwandtschaft angesehen. Bis ich vor ein paar Wochen mitbekommen habe, dass er über dieses Forum noch andere angeschrieben hat. Da hatte er sich mal verplappert und so kam es heraus. Ich habe ihn dann dazu befragt und er hat noch fünf andere Frauen angeschrieben, bei vieren brach der Kontakt ab, aber es gibt noch eine, mit der er sich seit ca. vier Wochen immer einmal in der Woche trifft. Angeblich würden die nur Kaffee trinken gehen. Als wir das letzte Mal zusammen ferngesehen haben, hat sie ihm aber andauernd Nachrichten geschickt.

Ich habe schon mehrfach mit ihm darüber gesprochen, das mir das nicht gefällt, dass ich dachte, ich wäre die Einzige oder zumindest die beste Freundin, aber da kommt dann nichts Brauchbares von ihm, da meinte er, er würde nicht zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden oder so ein Kram. Er hat auch gemerkt, dass ich das traurig macht, aber er sieht es nicht ein, sich nicht mehr mit der zu treffen. Ich bin echt eifersüchtig und sauer auf die beiden - auf ihn, dass ich ihm offenbar nicht reiche und dass er unbedingt diese andere treffen muss und auf sie, dass sie sich in meine Freundschaft hineindrängt. Ich will ihn nicht mit einer Anderen teilen. Ich hätte mir ja gewünscht, dass er aus Rücksicht auf mich den Kontakt zu ihr sein lässt, weil wir uns schon länger kennen. Macht er aber nicht.

Weil er von sich aus den Kontakt zu ihr nicht beendet, habe ich diese Frau nun ausfindig gemacht, über dieses Forum, wo immer noch ihre Anzeige, dass sie Freunde sucht, online ist. Ich habe sie nun unter falschem Namen angeschrieben (aber die kennt mich eh nicht) und so getan, als wöllte ich sie kennenlernen. Sie hat auch angebissen und mir geantwortet. Ich habe zwar etwas ein schlechtes Gewissen dabei, aber irgendwie ist es auch ein Wink des Schicksals, dass ich sie da gefunden habe und daher habe ich meine Chance genutzt. Ich weiß noch nicht, was ich nun konkret damit bezwecke; vielleicht frage ich sie nur ein wenig aus, keine Ahnung. Aber der Gedanke, dass sie eines Tages neben ihm vorm Fernseher kuschelt, der frisst mich auf, das muss ich verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00041020 vom 25.02.2018 um 12:06:38 Uhr in Leipzig (40 Kommentare).

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