Ich fuhr einfach weiter statt Date mit Dickem

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Ekel Feigheit Dating Bahnhofstr. Iserlohn

Es war eine anstrengende Woche. Sie neigte sich Samstag um 15 Uhr dem Ende zu. Ich (m/28) war 22 und strotzte vor Männlichkeit. Ich hatte eine harte Azubi-Woche hinter mir inklusive Samstagsdienst. Dieses Wochenende war ausnahmsweise frei. Ich startete eine Online-Partnerbörsen-App.
Zwei Stunden später hatte ich ein nettes Mädel mit hübschem Gesicht an der Angel. Sie sah taff aus. Wir machten direkt ein Date für 19 Uhr. Wir trafen uns an einem Park in der Innenstadt. Ich wollte sie mit dem Auto abholen. Danach wollten wir snacken gehen. Das eigentliche Ziel war Vögelei.
Frisch geduscht und schick gemacht fuhr ich los. Ich hatte Bock auf einen geilen Abend. Dann erblickte ich die junge Dame. Ich fuhr einfach weiter. Sie hatte die gleichen schönen Augen und dasselbe hübsche Gesicht. Doch sie wog mindestens doppelt so viel wie ich. Die Seitenwangen meiner Sportsitze wären plattgebügelt worden.
Das Ganze ist sechs Jahre her. Sogar diesen Sommer hatte ich an einem warmen Abend noch ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00042264 vom 20.09.2021 um 22:30:51 Uhr in Bahnhofstr. Iserlohn (0 Kommentare).

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Mit Finger in meiner Cousine aufgewacht

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Wollust Ekel Familie in der büg 27

Ich (m/27) habe mit meiner Cousine geschlafen. Wir waren schon immer extrem eng. Wir halfen uns bei Beziehungsproblemen. Früher besprachen wir unser erstes Mal. Wir redeten offen über Wünsche und Fehler im Bett. Wir gingen zusammen shoppen. Ich kannte ihre Unterwäsche. […]
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Beichthaus.com Beichte #00042256 vom 20.08.2021 um 02:34:14 Uhr in in der büg 27 (Eggolsheim) (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kotze in der Blutwurst

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Unreinlichkeit Kinder

Als kleiner Bub vom Land, dessen Großeltern einen Bauernhof hatten, auf dem noch selbst geschlachtet wurde, ist mir mal ein Malheur passiert. Es begab sich zur Schlachtzeit. Vier der großen Sauen wurden gemetzgert und hingen schon aufgebrochen von der Decke der hofeigenen Metzgerküche. Ich war vielleicht fünf oder sechs, hatte mich noch nicht an den Blut- und Innereiengeruch von aufgebrochenen und ausgenommenen Sauen gewöhnt, und wie die Biester da so vor sich hin ausbluteten in einen Kübel (weil das Blut später mit in die Wurst kommt), hat es mich gepackt. Ich habe unbemerkt, aber hemmungslos losgereihert, in einen der Blutkübel. War zu schüchtern, um es meinem Opa oder dem Knecht zu sagen, also tat ich so, als sei nichts gewesen. Ich sah mit an, wie die Brühe aus Kotze und Schweineblut direkt in den Cutter kam – logisch, dass ich von dem Presssack nichts gegessen habe.

Beichthaus.com Beichte #00042247 vom 29.06.2021 um 10:17:32 Uhr (0 Kommentare).

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Links, ADHS, Borderline und zurück

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Verzweiflung Schamlosigkeit Gesellschaft Düsseldorf

Mein Leben lief schon immer mehr schlecht als recht. Die für mich relevanten Schicksalsschläge zogen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Ich war immer ein Optimist, denn wer einmal (oder mehrmals) ganz unten war, ist sich darüber bewusst, dass melodramatisches Rumheulen einen nicht aus dem Sumpf bringt, sondern noch tiefer rein. Meine Schulzeit war die Hölle. Ich wurde täglich gemobbt, versteckte mich in der Bücherei, um den Schlägen und dem Hass der anderen zu entgehen. Ich komme aus gutem Elternhaus, und dementsprechend wurde die Schule, auf die ich damals ging, auch nur von gut Betuchten besucht. Was keine Rolle spielt, denn in der Masse sind meiner Meinung nach alle Menschen gleich energisch, wenn es darum geht, einen Willen zu brechen. Meinen haben sie nicht gebrochen. Ich schwänzte – 6 Wochen. Flog von der Schule und fand mich in einer Hauptschule wieder. Tägliche Schlägereien unter den Mitschülern waren keine Seltenheit, um sich in der Hackordnung nach oben zu arbeiten. Den Lehrern war es egal. Die Schüler waren auf dem Schulhof aufgeteilt wie in Gangs: Russen und Polen auf der einen Seite, Araber, Türken usw. auf der anderen, Nerds in irgendeiner Ecke und die Neonazis an der Tischtennisplatte. Ich war lange Zeit bei den Nerds, bis ich bei einem Streit von einem Nazi beschützt wurde. Er integrierte mich. Die Ideologie fand und finde ich bescheuert, aber ich brauchte den Schutz. Also tat ich bis zur 10. Klasse Dinge, die ich tun musste, um mich zu retten. Kein Kommentar dazu. Nach der Schulzeit (FOR mit Quali) fing ich eine Lehre an, die ich aber nach 3 Monaten abbrach. Der Bau war nichts für mich. Ich arbeitete lange ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, um wenigstens die Lücke im Lebenslauf zu füllen. Danach machte ich eine Ausbildung im sozialen Bereich (der Kontakt zu rechten Konsorten, war schon lange abgebrochen, war nur Mittel zum Zweck) und lernte dort meine erste wahre Liebe kennen. Zu dem Zeitpunkt war ich 19 Jahre alt. Wir waren 3 Jahre ein Paar, bis sie sich die Pulsadern senkrecht in der Badewanne durchtrennte. Im Abschiedsbrief stand, dass sie es nicht ertragen könnte, mich zu verlieren, aber nur das Schlechte in der Welt sehen kann und es beenden will, solange wir glücklich sind. Auf dem Brief lagen 3 Kastanien, die wir vorher gesammelt hatten. Ich fand sie. Manchmal besuche ich ihr Grab, aber nicht oft. Ich liebte sie sehr. Dann kamen die Depressionen, dann das Cannabis. 5 Jahre in Rauch aufgelöst. Ich schloss mich in dieser Zeit linken Zellen an, um die Ungerechtigkeit der Welt zu bezwingen, zumindest dachte ich, das schaffen zu können. Pustekuchen. Hamburg, G20 – alles war dabei – frei nach dem Motto: "Wir wollen unter uns keine Sklaven sehen und über uns keine Herrn." Schöner Traum, aber leider nicht mehr als das. Der Mensch ist gierig, nahezu bösartig egoistisch. Dann die Diagnose: Borderline. Meine Welt war voller Chaos, und alles, was ich liebte, war auch das, was ich hasste: Chaos. Selbstmordversuche, alles dabei. 4 Jahre war ich in der Therapie wegen Borderline. Dann, vor 6 Monaten, wurde ADHS festgestellt. Ein Arzt hatte sich meine Akte angesehen und den Fehler eines anderen Arztes widerlegt. Borderline wurde als Fehldiagnose ausgestellt (bzw. festgestellt, dass es eine Fehldiagnose war). Ich hatte ADHS: Reizüberflutung all die Jahre. Ich bekam die passenden Medikamente und alles, was mich überschattet hatte, war weg. Depressionen: Weg. Selbstzweifel: Weg. Konzentrationsschwäche: Weg.

Politische Ansichten waren wie aufgelöst. An diesem Tag wurde ich neugeboren. Es ist wie in dem Film "Matrix", als Neo anfängt, die Welt zu verstehen. Unbeschreiblich dieses Gefühl.

Nun bin ich egoistisch geworden. Genossen von früher interessieren mich einen Dreck. Mein altes Ich war ein erbärmliches Dasein, das jeder benutzen konnte wie einen Hund. Ich habe mich stets für "die Gerechtigkeit der Welt" eingesetzt, armseliges Hippie-Gefasel. Ich sehe die Welt, wie sie ist und wie sie immer war. Ich bin egoistisch geworden, liebe eine wunderschöne Frau und bin bereit, jeden, der mich versucht zu unterdrücken, in die Hölle zu schicken. Ich habe meine Genossen verraten, aber ich genieße die Macht, die ich nutzen kann, seit ich mich endlich konzentrieren kann. Das, was ich beichten kann, ist, dass ich keine Reue empfinde, ein Verräter zu sein. Lenin würde sich im Grabe umdrehen. Ich fühle mich gut dabei. Ich will Geld. Ich will Macht. Und ich hole sie mir – Stück für Stück. Und weil ich, objektiv betrachtet, im Kontrast zu früher meine Persönlichkeit derart verändert habe, möchte ich es beichten, damit ich, wenn ich doch einen Moment der Reue erleben werde, es entspannt weglächeln kann, denn auf Beichten folgt hoffentlich Absolution. Ich bin ein Verräter meiner Klasse.

Beichthaus.com Beichte #00042243 vom 07.06.2021 um 14:00:08 Uhr in Düsseldorf (0 Kommentare).

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Faustschläge gegen meinen kleinen Bruder

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Als mein Bruder etwa sieben bis zehn Jahre alt war, haben wir uns oft richtig geprügelt. Da ich drei Jahre älter war, trafen ihn meine Fäuste dabei häufig am Kopf. Wenn ich ihn zu Boden gebracht hatte, schlug ich seinen Kopf sogar gegen den Boden, bis er weinte […]
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Beichthaus.com Beichte #00042239 vom 23.05.2021 um 05:04:55 Uhr in Frankfurt (0 Kommentare).

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