Zu faul um auf Toilette zu gehen

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Sucht Faulheit Trägheit Peinlichkeit Marktredwitz

Als ich 6-7 Jahre war, wollte ich unbedingt ein bestimmtes PC-Spiel haben. Ich habe es aber nie bekommen. Ich war wirklich süchtig nach dem Spiel. Ich war dann bei einer Freundin, die das Spiel hatte und wir haben es den ganzen Tag gespielt. Es hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich die Aussenwelt vergessen habe. Plötzlich merkte ich, dass ich aufs Klo musste. Aber das Spiel machte mir so viel Spaß, dass ich nicht aufstehen wollte. Also habe ich kurzerhand auf den Holzstuhl von meiner Freundin gepinkelt und nichts gesagt. Als wir später fertig waren und aufgestanden sind, fragte sie mich was das auf dem Stuhl ist. Mir war das so peinlich, dass ich einfach gesagt habe: Ich weiß es nicht!
Sie hat dann Kuchenrolle und Sagrotan geholt und die Schweinerei weggewischt, ohne etwas zu sagen.


Ich war auch schon mit einer anderen Freundin schaukeln und es hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich nicht von der Schaukel wollte, um aufs klo zu gehen. Also habe ich es wieder laufen lassen (Ups, I did it again). Später fragte sie mich dann, warum meine Hose so nass ist und ich habe ihr erzählt, ich würde schwitzen!

Beichthaus.com Beichte #00027436 vom 23.01.2010 um 13:25:31 Uhr in Marktredwitz (19 Kommentare).

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Das Ende eines Zwerghamsters

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Mord Morallosigkeit Verzweiflung Tiere Aachen

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein paar Zwerghamster. Kleine liebe Tiere, die keinem etwas tun und einfach süß sind. - Nun nimmt manchmal die Natur ihren lauf und aus dem Pärchen wurden plötzlich mehr. - Eigentlich respektiere ich das Leben, also habe ich Aushänge "Hamster abzugeben" gemacht und Freunde gefragt, ob die nicht einen Hamster haben möchten. - Keine Chance, ich wurde diese lieben Nachkommen nicht los.
Schließlich habe ich alle regionalen Zoohandlungen angerufen und denen meine Hamster kostenlos angeboten. Eine davon hat diese als Schlangenfutter abgenommen. Es kam wie es kommen mußte: Irgendwann stand ich wieder vor der gleichen Situation: Wohin mit den Hamstern?
Nach langem Überlegen wollte ich diese armen Tiere umbringen. - Aber es sollte eine humane "Sterbehilfe" sein. - Aber wie bringt man einen Hamster um?
-> Ersticken? - Klar, sanftes entschlafen! - Also halbe ich die Tiere in ein luftdichtes Behältnis getan und sich selbst überlassen. - Es hat viele Stunden gedauert bis ich diesen Versuch erfolglos abgebrochen habe.
-> Erfrieren? - Frieren, müde werden, sanft entschlafen und nicht mehr aufwachen. - Ich habe die Tiere ins Eisfach meines Kühlschranks getan. - Nach Stunden habe ich nachgeschaut und ... es ging ihnen gut!
-> Mikrowellen, oh Schande! Es hieß doch immer keine Lebewesen ind die Mikrowelle. Aber der Gedanke: Eiweiß gerinnt sofort, Tier stirb binnen Sekunden. - Aber das tat es nicht! - Es hüpfte hier und da mal komisch, aber sonst... ich habe das schnell abgebrochen.
-> Ertrinken ... ich habe davon gehört, daß Katzenbabies ertränkt werden. Also habe ich Wasser im Waschbecken eingelassen und es unter Wasser gedrückt. Der Todeskampf des Tieres war fürchterlich! Schließlich hörten die Bewegungen auf. Ich nahm das Tier, es tat mir wirklich leid, fing an mit einer Herzmassage. Ich holte es ins Leben zurück! - Tja und nun? - Wieder ab unter Wasser und zwar diesmal entgültig!
Das arme Tier ist an diesem Tag mehrere Tode gestorben oder hat dem Tode einige Male getrotzt!
Seitdem lasten diese Erinnerungen auf meinem Gewissen. Ich wollte dieses Tier weder quälen noch umbringen, und trotzdem habe ich beides gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00027435 vom 23.01.2010 um 12:30:47 Uhr in 52066 Aachen (Bismarckstraße) (84 Kommentare).

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“Beichte

Der Gartenzwergstreit

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Diebstahl Falschheit Nachbarn Hannover

Als ich (w/20) noch etwas jünger war, sprich 8 oder 10, bin ich in einer Gartenanlage über einen Gartenzaun geklettert und hab die wirklich heiß geliebten Gartenzwerge eines garstigen, mürrischen Gärtners genommen (er hat uns spielende Kinder immer angeschrien, ist auf unsere Spielzeugautos getreten und hat uns verscheucht) und sie willkürlich zwei Gärten weiter abgestellt. Einen hab ich mit nach Hause genommen und zu meiner Mutter gesagt, ich hätte ihn gefunden - vermutlich hat sie mir die Geschichte nie abgenommen, trotzdem stand er eine Weile im Flur rum, weil sich wohl niemand erbarmt hat ihn wegzuschmeißen. Ich habe damit einen Streit in einer friedlichen Kleingartenkolonie ausgelöst und hätte mich schlecht fühlen müssen, stattdessen bin ich mit einem Grinsen dran vorbeispaziert, als sich die werten Herren angeschrien und beleidigt haben. Heute denk ich mir doch, dass das sehr gemein war. Zumindest dem willkürlich gewähltem Opfer gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00027434 vom 22.01.2010 um 00:47:39 Uhr in Hannover (17 Kommentare).

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Lehrer in der Zwickmühle

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Begehrlichkeit Wollust Verzweiflung Schule

Ich (27) bin Lehrer an einer Realschule. Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich der Überzeugung bin, dass Schule wichtig ist, zumal man ohne Abschluss sowieso keine oder ganz geringe Chancen hat. Ich möchte einfach, dass die Schüler was bei mir lernen. Ich gehe gerne zu meiner Arbeit und komme auch mit den Schülern gut zurecht. Was ich jedoch immer stärker an mir feststelle, ist die Tatsache, dass ich die weiblichen Schülerinnen extrem anziehend finde. Ich kann auch nichts dafür, das ist einfach so. Manche sehen einfach nur hammergeil aus, obwohl sie erst 15 oder 16 sind. Keine Sorge, die "kleinen" Kinder der unteren Klassen interessieren mich nicht in der Hinsicht. Aber natürlich ist es mir strengstens verboten, mit einer Schülerin was anzufangen oder sie irgendwie anzumachen. Deswegen fällt es mir mit jedem Tag schwerer, in die Schule zu gehen. Ganz schlimm ist es im Sommer. Da sitzt einem irgendeine heisse Schülerin mit kurzem Röckchen und tiefem Ausschnitt gegenüber und man ist machtlos. Das ist wie wollen und nicht können. Ich wirke nach außen hin immer seriös und man merkt mir meine "finsteren" Gedanken nicht an. Aber tief in mir kocht es. Oh, wenn ich könnte wie ich wollte. Aber so muss ich jeden Tag im Klassenzimmer rumlaufen, die heißen Mädels ansehen und mir dabei denken: "Du darfst nicht, du darfst nicht. Scheiße Mann, du darfst du nicht". Ich habe zur Zeit keine Freundin und da ist das ganze natürlich noch viel schlimmer. Ich glaub ich bekomme mal nicht Burnout, weil die Schüler so frech sind, sondern weil sie so geil sind und ich sie nicht erreichen kann. Glücklicherweise bin ich kein Sportlehrer, das würde mir wohl den Rest geben. Also, an alle Nicht-Lehrer da draußen: Verdammt, es ist hart! Beschwert euch nie wieder über Lehrer! Ich gehe durch die Hölle, damit eure Kiddies was lernen!

Beichthaus.com Beichte #00027433 vom 21.01.2010 um 18:06:59 Uhr (84 Kommentare).

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“Beichte

Meine mich hassende Mutter

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Hass Zorn Verzweiflung Familie Frankfurt

Ich bin zerfressen von Hass! Nach dem Tod meine Mutter habe ich ihren Nachlass aufgeräumt und u.a. uralte Tagebücher von ihr gefunden. Ich hatte nie ein wirklich gutes Verhältnis zu ihr. Es war kühl und distanziert. Richtig wohl habe ich mich in ihrer Nähe nie gefühlt. Trotzdem war ich daran interessiert die Tagebücher zu lesen. Es war der größte Schock meines Lebens. Ich war das Ergebnis ihrer großen Liebe zu einem GI, der sie sofort verlassen hat als sie schwanger war. Sie hat zweimal versucht mich abzutreiben. Beide Male wäre sie dabei fast gestorben. Dafür und für die zukünftigen Leiden und eine Leben welches sie nicht wollte hat sie mich schon als Fötus gehasst. Die beiden Tagebücher der Schwangerschaft haben auf jeder einzelnen Seite Hasstiraden gegen mich, wie sie mich hasst und mit aller Gewalt ablehnt. Ihre größte Hoffnung war dann noch, dass ich bei der Geburt sterbe. Es kam anders. Es war wohl eine lebensbedrohliche und sehr gefährliche Geburt an der sie beinahe gestorben wäre. Meine Mutter war fast ein halbes Jahr deswegen im Spital. Ich kam in eine Säuglingsstation und später in ein Heim. Erst mit 3 Jahren kam ich wieder zu meiner Mutter. Meine wirklich schreckliche Kindheit und das Verhältnis zu meinem Stiefvater erspare ich Euch. Ich habe durch die Tagebücher herausgefunden warum sie so kalt und abweisend zu mir war. Dadurch habe ich das letzte bisschen Zuneigung und Liebe zu ihr auch noch verloren. Wie kann man sein Kind nur so hassen? Das ist unverzeihlich. Ich beichte, dass der Hass meiner Mutter auf mich übergegangen ist. Ich hasse kleine Kinder. Ich hasse Männer. Schlafe nur mit Frauen, hasse die aber eigentlich auch. Kann keine Beziehung führen. Jetzt weiß ich endlich warum.

Beichthaus.com Beichte #00027432 vom 21.01.2010 um 17:46:27 Uhr in Frankfurt (48 Kommentare).

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