Beurteilung schreiben bei der Bundeswehr

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Rache Hochmut Hass Zivi & Bund Budel

Ich wurde gegen meinen Willen zur Zwangsarbeit in die Bundeswehr eingezogen. Habe auf Zivildienst verzichtet, weil dieser einen Monat länger gedauert hätte. Direkt am ersten Tag habe ich alle Soldatengesetze, Rechte und Pflichten durchgelesen und wusste ziemlich genau, was ich mir erlauben kann und was für Sanktionen möglich sind.
Also habe ich keine Angst gehabt, wenn ein Vorgesetzter mich angeschrien hat, sondern habe ihn ausgelacht oder gesagt "Sie brauchen nicht zu schreien, reden Sie normal mit mir, dann verstehe ich Sie besser." Ich habe provoziert, wo es nur ging, habe sie mit Worten auf die Palme gebracht. Es war herrlich: Gewalt durften Sie nicht anwenden, Schreie waren bei mir wirkungslos und ich habe mich stets überlegen gefühlt, weil sie oft die Fassung verloren haben und ich nie. Als ich einen Aufsatz über mein Verhalten schreiben sollte, habe ich einen geschrieben, wo ich es nach wie vor als richtig darstellte und das Konzept der Zwangsrekrutierung (Wehrpflicht) in Frage stellte.

Einer unserer Vorgesetzten (ausgebildeter Einzelkämpfer) behandelte uns sehr schlecht und war allgemein unbeliebt. Als ich wie gewohnt irgendwo im Wald einen Spruch gebracht habe, um die Situation zu lockern und seine Autorität zu untergraben, haben alle gelacht, aber er wurde beleidigend. Mit "wenn der Kuchen redet, haben die Krümel still zu sein" hat er mich sehr verletzt.


Am Ende der Grundausbildung durften wir eine Beurteilung über unsere Vorgesetzten schreiben, die direkt ganz nach oben an die Standortleitung ging. Andere Ausbilder haben teilweise sehr gut abgeschnitten. Für einen, der nett und menschlich war haben die Leute sogar zusammen geschmissen und ein Geschenk gekauft. Ich als einziger habe mich nicht beteiligt. Und jetzt zu meiner Beurteilung des "Einzelkämpfers": Ich habe geschrieben, er mag ein guter Soldat und Einzelkämpfer sein sei aber völlig unfähig mit Menschen zu arbeiten. Er besitze keinerlei Führungsqualitäten und sei als Ausbilder für junge Soldaten gänzlich ungeeignet. Und noch viel mehr, aber stets sachlich und unpersönlich.
Als erstes kam sein Vorgesetzter, völlig aufgebracht und hat mich bedroht und verlangt, dass ich eine neue Beurteilung schreibe. Ich blieb hart, obwohl ich da schon Angst hatte. Dann kam der "Einzelkämpfer" und sagte, dass von diesen Beurteilungen abhänge, ob er als Berufssoldat übernommen werde oder nicht und ich solle bitte seine Zukunft nicht gefährden.
Zum ersten Mal war er nett und zeigte Demut.
Weil er die Einzelkämpferausbildung gemacht hat, hatte er keinen zivilen Beruf erlernt. So war er auf dem Arbeitsmarkt außerhalb der Bundeswehr chancenlos. Und das war mein Triumph! Ich erinnerte ihn an den Spruch mit dem Kuchen und den Krümeln und sagte, wer seine Untergebenen so behandle, habe es anders nicht verdient.


Dann war ich aber gezwungen, meine Beurteilung schriftlich zu begründen. Und so habe ich sie Wort für Wort auseinander genommen und mit Situationen und Beispielen untermalt. Die Begründung umfasste 5 volle Seiten und ist noch härter ausgefallen. Ich weiß nicht, was mit dem Mann danach passierte, weil wir nach der Grundausbildung versetzt wurden, aber ab dem Tag wurde ich von allen Ausbildern mit nötigem Respekt behandelt und in Ruhe gelassen.

Ich musste 9 Monate meines Lebens etwas tun, was ich nicht wollte, musste mich mit Menschen umgeben, die ich nicht kennen wollte und ich bereue es, dass ich es nicht geschafft habe, diesen Dienst zu umgehen.

Beichthaus.com Beichte #00027526 vom 17.02.2010 um 14:41:28 Uhr in Budel (62 Kommentare).

Gebeichtet von Armin_Luck
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Der kürzere Arbeitsweg

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Falschheit Engherzigkeit Missbrauch Partnerschaft Bad Sobernheim

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich mit meiner Freundin die vergangenen 7 Monate nur verbracht habe, damit ich einen kürzeren Arbeitsweg und fast jeden Abend Sex haben kann. Irgendwie fand ich sie nie attraktiv und auch nicht unbedingt super intelligent. Ich fand es manchmal so widerlich mit ihr in einem Bett zu schlafen oder mich mit ihr zu "vergnügen" - was das falsche Wort ist - dass ich froh war, wenn das Licht ausblieb. Jetzt ziehe ich näher an meinen Arbeitsplatz und habe sie verlassen. Tut mir Leid Dich benutzt zu haben! Jetzt versuche ich eine Frau zu finden, die ich lieben kann.

Beichthaus.com Beichte #00027525 vom 17.02.2010 um 12:27:17 Uhr in Bad Sobernheim (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Qualvoller One-Night-Stand

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Wollust Schamlosigkeit Morallosigkeit Last Night Dating

Ich bin eigentlich ein anständiger Kerl aber jetzt habe ich doch etwas zu beichten: Vor ein paar Tagen habe ich eine Bekannte getroffen, die ich schon lange, vermutlich Jahre nicht gesehen hatte. Wir trafen uns abends auf einer Party. Als es leerer wurde, beschlossen wir zu gehen - sie nahm mich mit nach Hause. Im Taxi diskutierte sie noch mit zwei anderen, die mit uns im Taxi saßen, ob das eine gute Idee sei. Als ich mit ihr vor ihrer Haustür stand, wurde mir auch klar warum. In ihrer Wohnung war noch ihr frischer Ex-Freund, von dem sie sich tagsüber erst getrennt hatte. Weil er betrunken war, ist er noch in der Wohnung geblieben. Ich beichte, dass ich so schamlos war, dennoch mit rein zu gehen. Da sie nur einen Schlüssel zur Wohnung hat, musste er uns auch noch aufmachen. Er ging dann wieder ins Wohnzimmer um auf der Couch zu schlafen, während ich mit ihr ins Schlafzimmer bin, wo wir es lautstark getrieben haben. Am nächsten Morgen habe ich mich dann davon gestohlen, nachdem wir noch Mal Sex hatten, ohne ihrem Ex unter die Augen treten zu müssen. Ich habe ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, sie in der Situation so ausgenutzt zu haben und vor allem ihm gegenüber, für den es eine Qual gewesen sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00027524 vom 17.02.2010 um 10:30:25 Uhr (42 Kommentare).

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Hass auf alle Mitarbeiter

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Hass Falschheit Arbeit

Ich (w/18) hasse alle meine Mitarbeiter im Büro! Der eine verhält sich so, als wär er Luft. Er spricht nie! Antwortet nicht einmal auf meine Fragen! Doch auf dem WC... Wir sind ein Einraumbüro und haben auch nur ein kleines WC, abgetrennt durch eine Plattenwand. Man hört jeden Furz von ihm! Er hat irgendwie ein Problem mit seinem Magen, denn jeden Tag hat er Durchfall. Das hört man durch das ganze Büro.
Der 2. Mitarbeiter ist so alt, dass man seinen Verwesungsgeruch schon deutlich riechen kann. Außerdem sitze ich dem gegenüber. Der Neue ist stinkfrech und hochnäsig. Pfeift Lieder nach im Radio obwohl er die Töne noch nie getroffen hat, oder schaut mir über die Schultern und beobachtet/kontrolliert mich, ob ich jetzt am arbeiten bin oder im Internet surfe! Und wenn er einen Kaugummi hat, dann macht er Blasen und es kracht dann so beim zerplatzen. Mein Chef ist die ganze Zeit am fluchen ohne Grund, macht mich für Sachen schuldig wovon ich eigentlich keine Ahnung habe und ist einfach geizig und asozial. Die einzige, die ich mag ist die Kleine. Sie ist genauso alt wie ich. Doch leider schleift sie ihre Schuhe nach, als hätte sie keine Muskeln in den Beinen.
Und die Sekretärin ist die Frau des Chefs. Die meint sie wäre genau gleichgestellt wie er. Doch sie arbeitet erst seit einem Jahr hier, und die führt sich auf als ob die der Boss wäre. Stellt alles um, verändert alles, bestellt plötzlich unser Material woanders, weil sie der Meinung ist, dass es dort besser wäre.
Ich hasse sie einfach alle! Doch ich kann und darf es ihnen nicht sagen, ich muss immer so tun, als fände ich sie nett. Schließlich habe ich im Sommer meinen Abschluss und muss noch bis dann hier arbeiten. Bis dahin verweile ich im Internet und lese hier die Beichten. Und dafür bezahlen sie mich.

Beichthaus.com Beichte #00027523 vom 17.02.2010 um 09:37:22 Uhr (25 Kommentare).

Gebeichtet von Bartle
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Leberwurstbröckchen in den Löckchen

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Rache Ekel Zwietracht WG Lilienthal

Situation damals: mein Mitbewohner (Zweck-WG), ein 18-jähriger Möchtegern-Beau, der zwar betont nett, aber in seinem Horizont doch sehr begrenzt war, ging mir fürchterlich auf die Nerven. Neben seiner Art war es vor allen Dingen auch sein dem schönen Schein so ganz widersinnlicher Umgang mit der Küche. Im Kühlschrank vergammelten regelmäßig seine Wurstvorräte und Käseklumpen. Er ging dann doch meistens bei Mama essen. Wenn er dann doch mal eine Nudelsuppe kochte, dann weichten die Reste so lange ein, bis die Matsche schimmelte und ich sie in den Müll warf, den er auch nie rausbrachte. Umso mehr regte es mich auf, als ich bemerkte, dass meine Kosmetika im Bad langsam schwanden.

Rasierschaum, Duschgel, mein teures Haarshampoo waren dem Herrn nicht zu schade. Auf Thema Küche sowie Bad hatte ich ihn natürlich schon mal angesprochen, aber ohne Erfolg. Als ich mich für eine Woche in den Urlaub verabschiedete, lies ich meine Sachen im Bad. Jedoch nicht, ohne sie vorher zu leeren und mit eigens von mir kreierter Rezeptur neu zu befüllen! Ich nahm dazu zur Hand: sein Glas mit der angegammelten Leberwurst, seine Ajoli-Mayo, die den Kühlschrank schon seit Tagen vollstank, dazu etwas Öl für die richtige Konsistenz. Ich hatte einen Riesenspaß dabei. Erwähnt hat er mir gegenüber nichts, als ich wieder kam, aber ich stelle mir bis heute mit Freude die Leberwurstbröckchen in seinen Löckchen vor.

Beichthaus.com Beichte #00027522 vom 16.02.2010 um 21:12:12 Uhr in Lilienthal (31 Kommentare).

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