Die Flüchtlingspolitik in Deutschland

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Mir hängt die Flüchtlingspolitik zum Hals raus. Weder sind die Wähler dazu befragt worden, ob man Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen wollte noch sind nun nach zwei Jahren echte Lösungen geschaffen worden. Viele der Aufgenommenen sind nicht bei Sprachkursen, machen keine Ausbildung, suchen keine Arbeit, sondern bleiben unter sich und ihrer Kultur und sprechen ihre Sprache ohne Rücksicht auf uns Deutsche. Die wenigsten sind doch Fachkräfte, viele sind traumatisiert und krank. Nichts gegen diejenigen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Aber WIE VIELE treten kriminell in Erscheinung, haben mehrere Identitäten und erzählen dem naiven Behördensystem ihre Geschichte nach eigenen Angaben. Unsereins wird total auseinandergenommen, muss Nachweise über Nachweise bringen, wenn er ein Konto eröffnen will und die Flüchtlinge winkt man quasi durch. Es kann doch nicht angehen, dass bald 300.000 Gerichtsverfahren gegen Abschiebungen laufen und jetzt erst gemerkt wird, dass die Gerichte damit überlastet sind.

Jetzt soll es auch noch Ausreisezuschüsse für diejenigen geben, die das Land wieder freiwillig verlassen. Unser Steuergeld dafür, dass sie wieder gehen, die einige Gutmenschen mit Spenden begrüßt haben. Mit wem auch immer ich mich unterhalte, niemand freut sich über den Zuwachs seit 2015. Bisher habe ich ausnahmslos Flüchtlinge kennengelernt, die sich die Flucht leisten konnten, dafür mehrere Tausend Euro bezahlt haben und mit dem Flugzeug flüchteten. Sowas überhaupt Flucht zu nennen, ist doch Hohn und Luxus in den Ohren der echten Flüchtlinge aus dem 2. Weltkrieg, die unter erbärmlichsten Bedingungen überlebt haben. Und alle dieser Flüchtlinge, die ich kenne, haben Internet, Videotelefonie nach Hause etc., wo doch alles kaputt sein soll. Das nächste, was ich nicht verstehe: Da kommen gesunde, kräftige junge Männer hierher, anstatt für ihr Land einzustehen und es mit aufzubauen! Und noch schlimmer: Die lassen teilweise noch ihre Frauen und Kinder im Krieg zurück, um sich in Sicherheit- oder in Wahrheit- ein bequemeres Leben zu gönnen! Nicht jeder holt sie später nach. Da werden oftmals Kinder mit deutschen Mädels gezeugt, die das Bleiberecht sichern, egal, welche Straftaten begangen werden. Es gibt auch Fälle, wo ein als Moslem Eingereister schnell zum Christentum konvertiert, um der Abschiebung zu entgehen, weil ihm im eigenen Land angeblich eine Verfolgung als Christ drohen würde. Soll das so weitergehen? Ich habe das Gefühl, viele denken so wie ich und trauen es sich einfach nur nicht auszusprechen. Es musste mal gesagt werden.

Beichthaus.com Beichte #00040710 vom 29.11.2017 um 18:47:27 Uhr (21 Kommentare).

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Gefangen in meiner Ehe

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Feigheit Trägheit 50+ Verzweiflung Bünde

Ich bin jetzt seit knapp 20 Jahren verheiratet, habe eine 22-jährige Stieftochter und eine 14-jährige leibliche Tochter. Schon früher war mein Traum alleine in Alaska zu leben. Irgendwie war ich nie wirklich mit anderen Menschen kompatibel. Meine wenigen damaligen Freunde waren sich damals sicher, dass ich irgendwann als Einsiedler irgendwo landen werde. Doch es kam alles anders. Ich lernte 1999 meine jetzige Frau kennen, die damals ihren Mann verlassen hatte und eine kleine Tochter hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick und alles, was ich bis dahin geplant hatte, war vergessen. Wir bauten uns ein Leben auf. 2003 kam dann eine gemeinsame Tochter. Vor knapp 10 Jahren wurde meine Frau befördert und musste geschäftlich viel reisen. Daraufhin entschlossen wir uns, das ich meinen Beruf aufgebe und zu Hause bleibe. Meine Frau verdient gut und uns geht es allgemein auch gut. Trotzdem bin ich nicht glücklich. Ich komme mit meinem Leben nicht mehr klar. Ich bin in einem goldenen Käfig gefangen. Beruflich bin ich komplett raus, sodass ich höchstens als Fahrer oder Hilfskraft etwas finden würde. Doch mir geht hier alles so unendlich auf den Zeiger. Jeder Tag vergeht wie der Andere. Ich habe hier einiges zu tun, da wir ein altes Haus haben und außer Hausarbeit, essen Kochen, Wäsche, Einkaufen usw. auch immer wieder renoviert werden muss.

Am allerliebsten würde ich bei Nacht und Nebel abhauen, alles hinter mir lassen und einsam irgendwo den Rest meines Lebens verbringen. Einzelhaft wäre für mich keine Bestrafung! Aus anfänglicher Liebe ist Gewohnheit geworden, ein Leben wie Bruder und Schwester. Dazu kommt das meine Stieftochter extrem an ihrer Mutter hängt und trotz ihrer 22 Jahre immer dabei ist, egal was wir zu zweit auch unternehmen wollen. Mein Selbstbewusstsein ist gleich null. So komme ich auch gar nicht gegen meine Frau oder meine Stieftochter an. Ich funktioniere einfach nur noch. Meine leibliche Tochter macht ihr Ding, hat viele Freunde und ist viel unterwegs. Beginnt jetzt dann eine Ausbildung. Wir haben keinen Freundeskreis. Außer ein Hallo zu den Nachbarn gibt es da nicht viel. Meiner Frau kann es auch keiner recht machen, sodass die Freunde, die wir mal hatten, alle vertrieben und vergrault wurden. Ich hätte schon drei Mal mit gutem Grund hier gehen können, hatte aber nie den Mut. Wohin soll ich auch? Ich habe ja absolut nichts mehr, was wirklich mir gehört. Was kann ich tun in meiner Situation, außer es auszuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040709 vom 29.11.2017 um 14:42:24 Uhr in Bünde (18 Kommentare).

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Mobbing hat mich zum Nazi gemacht

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Eitelkeit Vorurteile Gesellschaft Leverkusen

Ich (m/43) habe durch meine Kindheit starke Minderwertigkeitskomplexe, welche ich an unschuldigen Menschen auslasse, die ich nicht einmal kenne. Es fing an, als ich in die Grundschule kam, ich war der einzige Junge, der dunklere Haut und dunkle Haare hatte, mein Großvater war ein Afrikaner, was man mir auch ein wenig ansah, die Farbe war jedoch hauptsächlich Bräune, meine Familie verreiste gern in heiße Länder. Ich wurde täglich gemobbt, man nannte mich Mohrenkopf, Schwarzer oder sogar Neger. Ich habe in der Zeit einen starken Selbsthass entwickelt.

Ich mied jahrelang das Sonnenlicht und trug sogar Bleichcreme für die Haut auf, nach und nach verblasste meine Schokoglasur, die mich zum Gespött gemacht hatte. Es fühlte sich toll an, endlich auch helle Haut zu haben. Endlich war auch ich ein Weißer! Gleichzeitig wuchs mein Hass auf meine Familie, sie alle waren Deutsche, außer mein Vater, zur Hälfte Afrikaner, und ich. Ich wollte auch ein Deutscher sein und beneidete die blonden und blauäugigen Burschen! Ich konnte nur dankbar über meinen deutschen Namen sein und fing an, mir regelmäßig die Haare blond zu färben. Ich trage seit Jahren blaue Kontaktlinsen und bin endlich der Deutsche, der ich im Herzen schon immer war!

Seit der Flüchtlingswelle bin ich wütend. Wütend auf die Menschen, die mein schönes Deutschland mit Füßen treten. Es ist mir egal, ob es unter ihnen eine Minderheit von guten Menschen gibt und ich könnte mit den Füßen stampfen, wenn ich eine blonde, deutsche Frau sehe, die sich mit einem Schwarzen einlässt und Kinder bekommt. Solche Mischlinge werden dann wegen ihren schlechten Genen in der Schule gemobbt, sowieso, Frauen, die mit einem Afrikaner zusammen waren, möchte ich nicht kenne.. Nicht umsonst wurden früher Schilder angebracht, dass Dunkelhäutige draußen bleiben sollen, es war richtig so, denn so konnten die Weißen eben Weiße bleiben.

Ich beichte also, dass ich durch das Mobbing in meiner Kindheit fremde Menschen verachte, ohne sie zu kennen und sie auf ihre Hautfarbe reduziere. Ich beichte, dass ich selbst afrikanische Wurzeln habe und deswegen mein Aussehen verändert habe. Ich beichte, dass ich eine arme Wurst bin. Aber ich bin eine deutsche Wurst.

Beichthaus.com Beichte #00040686 vom 26.11.2017 um 12:00:02 Uhr in Leverkusen (34 Kommentare).

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Man muss eine Woche lang nicht duschen

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit

Manchmal dusche ich (w) mich eine Woche nicht. Partner habe ich trotzdem gehabt und mich dann immer schnell geduscht, wenn ich zu ihm ging oder er zu mir. Gemerkt hat mein letzter Partner nichts und die Freunde davor auch nicht, denn wenn ich mit anderen zu tun habe achte ich sozusagen mehr auf mich. So ist allerdings jeder, die einen mehr, die anderen weniger. Deswegen ist es mir egal und selbst wenn sie nicht so wären, aufhören werde und würde ich trotzdem nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040679 vom 24.11.2017 um 23:14:02 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Motorradfahren ohne Limits

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Stolz Waghalsigkeit Auto & Co. Deutschland

Ich wollte gerne einmal zu meiner alten Beichte 00034608 und meiner aktuellen Situation etwas beichten. Ich beziehe mich aber explizit nur auf das Fahren mit dem Motorrad und den Straßenverkehr. Es ist nun einige Jahre her, ich bin älter geworden und habe teilweise andere Interessen und Hobbys. Oftmals sagen die Ärzte: "das wächst raus" - und das kann ich teilweise bestätigen, dennoch muss ich bislang bei meinen alten Gegebenheiten festhalten, auch wenn nicht mehr alles so ist. Ich habe immer noch das gleiche Motorrad, bin aber leider etwas schwerer geworden, dazu älter und auch beruflich ging es weiter. Ich habe also weniger Zeit für mein Hobby und muss ganz ehrlich sagen, dass ich wieder so um die 20 wäre. Nicht wegen dem Alter, sondern wegen dem Kopf!

Ich habe weniger nachgedacht, habe mein Leben genossen und auch Aktionen gerissen. Ich bin gefahren wie ein Wahnsinniger, habe auf der Autobahn Kindern, welche im Kombi bei Mama und Papa saßen, mit einem Wheelie und auch Kunststücken die Autobahnfahrt versüßt (und hoffentlich weitere zukünftige Motorradfahrer angeworben). Ich habe links neben dem Fahrbahnstreifen auf der Autobahn mit mehr als 270 km/h überholt, habe nachts bei Starkregen im Blindflug und mit teilweise Aquaplaning mit über 240 km/h trotzdem Zeiten gut gemacht und bin immer noch gesund und munter. Ich habe Kinder in einer 30er-Zone auf meine Tank gesetzt (Kratzer sind mir egal, aber die Kinder freuen sich immer!) und bin die Straße hoch und runter gefahren. Ich habe mich nur durch das praktische Fahren verbessern können, das habe ich auf der Straße gelernt! Fahrt so viel ihr könnt, immer! Wenn es kalt ist, wenn es regnet! Mach was du willst!

Ich kann jedem nur sagen: Wer sich etwas wünscht muss dafür arbeiten und kann sich anschließend seine Wünsche auch erfüllen. Eigeninitiative ist das Stichwort. Ob ich verrückter geworden bin? Nein, bestimmt nicht. Sobald ihr aber 20 seid, dann unternehmt alles was ihr könnt! Ihr werdet nicht jünger und sonst wäre auch alles langweilig! Kauft euch eine Spritschleuder, haut etwas raus, verballert das Geld und seid höflich, aber nicht langsam! Falls jemand doch langsam auf der Autobahn links fährt, dem sei gesagt: Fahrt bitte rechts, wir können uns unseren Spasß nicht mehr lange leisten und lasst wenigstens noch mehrere Kinder aus dem Heckfenster nach uns winken.

P.S. Papas und Mamas sind auch schon auf dem Parklatz mit mir runtergefahren, nur damit zusammen ein Foto gemacht werden konnte. Und wenn erst einmal so ein kleiner oder kleine 4-Jährige auf dem Motorrad sitzt und nicht mit Mama und Papa nach Dänemark will, dann dauert das auch etwas länger...

Beichthaus.com Beichte #00040675 vom 24.11.2017 um 09:23:03 Uhr in Deutschland (14 Kommentare).

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