Die Beziehung meiner Nachbarn

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Fremdgehen Verrat Partnerschaft Nachbarn Last Night Ludwigsburg

Die Beziehung meiner Nachbarn
Ich (w/19) möchte beichten, dass ich eine Beziehung zerstört habe. Es begann, als ich fünfzehn war und neue Nachbarn in die Wohnung nebenan eingezogen sind. Dass die Wände sehr dünn und hellhörig waren, wussten wir schon vorher. Unsere neuen Nachbarn waren ein recht junges Pärchen, wobei er anscheinend recht erfolgreich als Geschäftsmann war. Sie war Friseurin.
Irgendwann begann es, dass ich in meinem Zimmer öfter gehört habe, wenn die beiden Sex hatten. Damals habe ich mir nicht viel dabei gedacht, eine junge Liebe halt, und einfach immer mit Kopfhörern und Musik geschlafen. Einen Monat vor meinem sechzehnten Geburtstag merkte ich, dass es bei meinen Nachbarn sexuell immer häufiger zur Sache ging, wirklich ausnahmslos jeden Abend, manchmal zusätzlich auch mittags.

Als mein Geburtstag nahte, wusste ich, dass ich sturmfrei haben würde, und habe daheim für eine richtig schöne Party gesorgt. Viel Bier, Pizza, gute Musik. Meinen, mittlerweile nicht mehr ganz so neuen, Nachbarn habe ich nicht gesagt, dass ich feiere, da ich mir dachte, dass ihnen sicher bewusst ist, dass sie auch oft laut sind und sich wegen einer Party nicht beschweren würden.
Es kam, wie es kommen musste, meine Geburtstagsfeier war in vollem Gange und ich hatte schon einige Bier intus und sehr gute Laune, bis auf einmal besagter Nachbar Zorn erfüllt vor der Tür stand und sich aufregte, dass er schlafen wolle und wenn es nicht sofort leiser werden würde, würde er die Polizei rufen, da er ziemlich fertig vom letzten Monat sei. Darauf entgegnete ich, dass es mich nicht wundert, dass er fertig vom letzten Monat sei, da er ja ständig abartig lauten Sex hatte, über den ich mich kein einziges Mal beschwert habe und nun im Gegenzug für einen Abend doch zumindest dieselbe Toleranz erwarten könne.
Daraufhin ist er wortlos gegangen und für mich war die Sache erledigt. Bis zum nächsten Tag. Als ich irgendwann mittags aufwachte, sah ich, dass mein Nachbar am Ausziehen war. Natürlich war ich sehr verwundert, doch kurz darauf erfuhr ich auch wieso. Seine Freundin klingelte bei uns, ich machte auf. Bevor sie irgendein Wort sagte, verpasste sie mir eine richtig heftige Ohrfeige und schrie mich an, wieso ich ihm so etwas verraten hätte, er war den ganzen letzten Monat auf Geschäftsreise in China.

Für seine Partnerin tut es mir nicht leid, dass sie sich getrennt haben. Ihm gegenüber habe ich jedoch ein sehr schlechtes Gewissen, das er vom Fremdgehen seiner Partnerin auf so unangenehme Weise erfahren musste. Manchmal tröste ich mich mit dem Gedanken, dass es besser für ihn war, es so zu erfahren, bevor er sie noch geheiratet hätte oder so. Dennoch habe ich meist ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke. Ich bitte um Absolution, da ich diese Beziehung zerstört habe.

Beichthaus.com Beichte #00031112 vom 01.05.2013 um 12:05:29 Uhr in Ludwigsburg (Reichenbergerstraße) (57 Kommentare).

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Kein Vertrauen zu meinen Eltern

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Engherzigkeit Habgier Familie Geld

Kein Vertrauen zu meinen Eltern
Meine Eltern lassen sich scheiden. Es war schon seit Jahren unerträglich bei uns Zuhause. Jedes Mal, wenn ich gesehen habe, dass das Auto meines Vaters in der Einfahrt steht und er demzufolge daheim ist, wusste ich bereits, dass das Mittagessen eine Mischung aus Provokationen und Stille sein wird. Ich fand den Auszug meines Vaters, der zwei Monate in Anspruch nahm und währenddessen wir kein Wort wechselten, also nicht überraschend. Dennoch liebte ich meinen Vater. Jetzt jedoch, nach seinem Auszug und weiteren zwei Monaten des Schweigens, rief mein Vater mich an. Ich habe im Rahmen der Scheidung ein Formular unterschrieben, welches meine Mutter dazu berechtigt, die Unterhaltszahlungen meines Vaters an mich zu verwalten. Ich bin volljährig und kurz vor meinem Abitur. Deshalb wollte ich mich auch aus der Schlammschlacht der Scheidung möglichst heraushalten und die Verantwortung abgeben. Mein Vater wollte mir bei unserem ersten Gespräch seit Monaten jedoch einreden, meine Mutter wolle mich über den Tisch ziehen und dass ich ihm doch auch verbunden sei. Ich wusste zu Anfangs nicht, worauf er hinauswollte. Schließlich begann er, mir Angebote zu machen. Ich bräuchte ja, wenn ich studiere, eine Wohnung und er bot mir an, bei ihm zu wohnen. Meine Mutter sei nur auf das Geld aus und wenn ich Geld bräuchte, sollte ich zu ihm kommen.

Ohnehin hätte er meiner Mutter bereits einen größeren Betrag übergeben. Ich stellte meine Mutter zur Rede und sie behauptete, der Geldbetrag sei deutlich kleiner gewesen. Gleichzeitig lässt sie mich völlig im Unklaren. Ich kann meinen eigenen Eltern nicht mehr trauen und habe beschlossen, gleich nach meinem Abitur auszuziehen und mir eine eigene Wohnung zu suchen. Gleichzeitig werde ich versuchen, soviel Geld aus meinen Eltern zu holen, wie ich kann. Ich weiß, das wirkt gierig und egoistisch. Allerdings bin ich der Einzige, dem ich noch vertraue.

Beichthaus.com Beichte #00030844 vom 02.03.2013 um 00:00:14 Uhr (17 Kommentare).

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Jugendliche abfüllen an Karneval

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Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Ich muss etwas beichten, wofür ich mich sehr schäme. Und zwar bin ich, Mitte 30, an Karneval mit einer Freundin, ebenfalls in meinem Alter, feiern gegangen. Unterwegs kamen wir in Kontakt mit einem Teenager, der allein dastand und frustriert war, weil ihn seine Freunde versetzt hatten. Ich habe dem Jungen, der angab, 16 zu sein, daraufhin bestimmt acht Kurze ausgegeben, die er auch dankend annahm. Er ist dann auch mit uns weitergezogen. Wir waren ihm zwar sichtlich suspekt, da wir auch angetrunken waren, aber er hatte bestimmt auch keinen Bock, allein abzuhängen. Vielleicht fand er es auch cool, mit den "Großen" zu feiern. Unterwegs trafen wir dann Bekannte von ihm, die mit uns mitgingen und uns im Vertrauen mitteilten, dass er noch keine 16 sei. Aber es war eh schon alles viel zu spät - für ihn, nicht für uns. Als der Alkohol alle war, besorgte ich Nachschub an Likör und wir alle tranken, als gäbe es morgen nichts mehr. Die Teenies ließen sich nicht lange bitten und hielten wacker mit.


Und irgendwann brach der arme Junge auf einer Parkbank zusammen und übergab sich mehrfach, einmal sogar haargenau in die Tasche meiner teuren Jacke, treffsicher auf mein Handy. Ich habe ganz schön blöd geguckt, als ich dieses aus der Tasche nehmen wollte und plötzlich Kotze unter den Fingernägeln hatte. Ich passte noch auf, dass sein Kopf richtig lag und er nicht am Ende am Erbrochenen ersticken würde und versuchte, ihn zu beruhigen, aber er bekam echt nichts mehr mit. Schließlich stand er nach einer halben Ewigkeit auf, torkelte benommen zur nächsten Bank, legte sich dort nieder und erbrach sich erneut. Die anderen Jugendlichen machten voll die Panik, zwei Mädels heulten wie die Schlosshunde. Eines der Mädchen sagte sogar: "Hoffentlich kriegt der daheim keine Schläge, wenn die Eltern mitkriegen, wie blau der ist." Meine Freundin und ich haben dann die Ordnungshüter gesucht, die ungefähr 30 Meter entfernt Streife gingen. Wir machten ihnen höflich klar, dass ein Stück entfernt ein betrunkener Jugendlicher liegt, nach dem sie bitte sehen sollten und machten uns dann eilig davon. Ich schäme mich zu Tode dafür, dass ich den Jugendlichen mit einem gewissen Vorsatz abgefüllt habe - ich weiß echt nicht, was mich da geritten hat - und hoffe, dass der arme Junge nicht wirklich daheim Prügel bekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030786 vom 12.02.2013 um 21:29:02 Uhr in Köln (Cäcilienstraße) (23 Kommentare).

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Blackout mit Folgen

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Drogen Peinlichkeit Verzweiflung WG Kassel

Ich (w/20) war vor einiger Zeit aus und jemand sprach mich an. Ich plauderte ein wenig und trank ein einziges Getränk. Danach kann ich mich an nichts mehr erinnern. Jemand hat mir wohl, während des Gesprächs, etwas in das Getränk gemischt. Aus Erzählungen weiß […]
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Beichthaus.com Beichte #00030767 vom 07.02.2013 um 11:00:04 Uhr in Kassel (Breitscheidstraße) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das gestohlene Leben

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Aggression Ungerechtigkeit Familie Eifersucht Köln

Meine eineige Zwillingsschwester klaut mir mein altes Leben! Ich (w/21) bin Ende letzten Jahres wegen meinem Studium weit weg von Familie und Freunden gezogen. Und jetzt, ein paar Monate später, stelle ich fest, dass meine Schwester sozusagen meinen Platz in meinem Freundeskreis eingenommen hat. Eigentlich war meine Schwester immer der typische Einzelgänger, ohne wirkliche Freunde. Vor meinem Studium habe ich sie halt öfter mit raus genommen, damit sie auch mal unter Menschen kommt und nicht den lieben langen Tag daheim ist. Und wie das eben so unter Schwestern ist, telefoniert man hin und wieder miteinander. Da erzählt sie mir dann immer begeistert, dass sie mit meinen Kollegen dies und das gemacht hat. Anfangs hat es mich nicht gestört, aber mittlerweile macht sie jedes Wochenende was mit ihnen. Und als wäre das nicht schon genug, ist sie jetzt neuerdings auch noch mit einem meiner besten Freunde zusammen. Nur weil sie nicht in der Lage ist, sich eigene Freunde zu suchen. Hiermit beichte ich, dass ich es zutiefst bereue, sie jemals mit zum Feiern genommen zu haben. Versteht mich nicht falsch, ich mag meine Schwester, aber ich komme nicht damit klar, dass sie zu Hause mein Leben weiterlebt und ich hier drüben scheinbar einfach vergessen werde. Die einzige, die mich anruft, ist meine Mutter. Wenn ich mal mit Leuten von daheim spreche, ist das vielleicht ein Gespräch von weniger als zehn Minuten. Und da bekomme ich dann auch nur zu hören, wie toll doch meine Schwester ist. Ich hätte niemals weggehen dürfen!

Beichthaus.com Beichte #00030748 vom 03.02.2013 um 21:48:40 Uhr in Köln (Büchnerstraße) (22 Kommentare).

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