Ungerechte Pflegebranche

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Zorn Arbeit

Warum soll ich noch arbeiten gehen? Ich arbeite jetzt seit unzähligen Jahren in der Pflege und habe ein Festgehalt von knapp 1100 Euro. Ich merke richtig, wie ich meinen Körper ruiniere. Es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange ich das noch machen kann. Vom Geld her ist es eigentlich auch egal, ob ich jetzt noch weiter arbeite oder ob ich gleich Hartz IV beantrage. Und was die Rente betrifft, werde ich auf jeden Fall Grundsicherung benötigen. Ich merke immer öfters, dass ich nicht mehr kann. Und ich will auch nicht mehr den Ungerechtigkeiten einer ewig unfreundlichen Pflegedienstleistung ausgeliefert sein. Die machen mit den Arbeitskräften inzwischen was sie wollen. Freie Tage fallen unter den Tisch, Überstunden sind Standard. Und ich frage mich, wie ich meinem zukünftigen Leben in Armut entgegentreten soll, wenn ich bald selbst einen Rollator oder sogar einen Rollstuhl brauche. Denn dass ich es ohne Gehhilfe schaffe glaube ich inzwischen nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr, und ich bin unglaublich traurig, da mir kaum etwas zum Leben übrig bleibt. Dabei liebe ich meine Arbeit eigentlich - wenn sie nur nicht so hart wäre. Und die Pflegedienstleitung macht das alles noch viel schwerer - denn die leben regelmäßig ihre Launen an mir aus, weil ich der Liebling der alten Leute bin. Warum habe ich die Arschkarte? Am Liebsten würde ich zu dieser PDL nach Hause fahren und ihren Postkasten von oben bis unten voll Kot füllen und beschmieren! Obwohl sich dann ja nichts ändern würde. Aber irgendwie fühlt sich der Gedanke gut an. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032598 vom 20.01.2014 um 14:04:19 Uhr (22 Kommentare).

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Die verpasste Chance bei Rock am Ring

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Dummheit Verzweiflung Musik Arbeit

Ich (m/28) arbeite als Journalist für eine halbwegs bekannte Zeitschrift. Vor ein paar Jahren hatte ich mal die Berufsaufstiegschance und habe sie völlig in den Sand gesetzt. Es ist so, dass meine Zeitschrift mich damals zu "Rock am Ring" geschickt hat, die Musik dort ist absolut nicht mein Fall und entsprechend lustlos bin ich da auch hingefahren. Mir wurde als Vorgabe gesetzt, dass ich ein Interview mit einem wirklichen Rockstar führen soll. Also eine wirkliche Größe der Headliner - natürlich hatte ich einen Backstagepass, wovon viele sicher träumen. Ohne irgendeinen Kontakt zu den Plattenfirmen kann man aber Glück haben, wenn man ein Foto von richtigen Stars bekommt. Nachdem ich mit einigen kleineren Bands Interviews geführt habe, kam am dritten Tag ein Roadie zu mir und hat mich um Feuer für seine Zigarette gebeten. Der Typ schien sehr gesprächig und überaus freundlich zu sein und hat mich sogar auf ein Bier eingeladen.

Ich habe allerdings abgelehnt, mit der Begründung, dass ich noch einige Stars interviewen muss. Wodurch sich seine Laune schlagartig verschlechtert hat und er dann ohne weitere Worte abgezogen ist. Mit der Familie des Roadies in einem verschmutzten Wohnwagen Bier zu trinken, war auch nicht unbedingt das, wozu ich großes Interesse hatte. Ich habe mir eben nichts dabei gedacht, später kam ein anderer Journalist zu mir und war ziemlich aufgebracht. Der Roadie war natürlich in Wirklichkeit ein extrem bekannter Rockstar, wegen der kurzen Haare, dachte ich aber, dass es ein Roadie sein muss. Natürlich wollte der Star mir, als Normaloreporter, einfach nur eine Chance geben. Die Band kennt praktisch jeder und ich war kurz davor, zu heulen. Ich hatte in diesem Sinne auch meine Hausaufgaben nicht gemacht. Mein Chef hatte mir gesagt, ich solle mir die bekannten Gesichter gut einprägen, mich ein bisschen mit der Musik beschäftigen, mich in die Menge einfügen. Dazu hatte ich natürlich keine Lust. Da ich die Story auch voll vermasselt habe, und keines der anderen Interviews abgedruckt wurde, fährt jetzt jedes Jahr jemand anderes dort hin. Es ist sehr schwierig, zu erklären, was da gelaufen ist - es war eine Chance, die man in der Branche nur sehr selten kriegt. So wie das besondere Foto einer einzigartigen Momentaufnahme, das einmal um die ganze Welt geht und mit dem man sich einen Namen gemacht hat. Ich fürchte, dass ich nie darüber hinwegkommen werde, auch weil ich den Fehler gemacht habe, mich nachträglich mit der Musik zu beschäftigen und jetzt ein Fan der Band bin.

Beichthaus.com Beichte #00032596 vom 19.01.2014 um 18:18:24 Uhr (24 Kommentare).

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Der junge Gott im Bus

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Begehrlichkeit Masturbation Wollust Bahn & Co.

Ich (w/20) bin heute Morgen mit dem Bus zur Arbeit gefahren. Es war 7:30 und ein junger, übertrieben gut aussehender Mann ist in den Bus gewankt. Er war ziemlich besoffen, ich denke er hat die ganze Nacht gefeiert. Er hat mich gefragt, wo ich aussteige. Mir kam das erst komisch vor, aber ich sagte ihm dann, wo ich aussteigen würde. Da seine Haltestelle vier Stationen vor meiner lag, bat er mich, ihn zu wecken, falls er einschlafen würde. Er hat sich direkt vor mir hingesetzt und ist auch sofort eingeschlafen. Er sah einfach so unglaublich gut aus. Ich habe heimlich an seinem Nacken gerochen und er roch auch total lecker. Jedenfalls habe ich ihn dann geweckt und er ist aufgestanden, hat mir einen Kuss auf die Wange gegeben und sich ganz artig bedankt. Ich schiebe das auf den Alkoholkonsum, ich denke nämlich nüchtern wäre ich nicht sein Beuteschema gewesen. Mir gingen schon im Bus die wildesten Fantasien mit diesem jungen Gott durch den Kopf. Ich habe sogar ernsthaft überlegt, ihn einfach mit zu mir zu nehmen, um ihn weiter abzufüllen und dann mit ihm zu schlafen. Aber so etwas traue ich mich nicht. Er ist mir auch auf der Arbeit nicht aus dem Kopf gegangen. Meine Beichte ist jedenfalls, dass ich, seit ich Feierabend habe, schon ungefähr 15 Mal masturbiert habe und mir vorstelle, wie mich dieser Typ nach allen Regeln der Kunst durchnimmt. Meine Vagina ist schon ganz rot und ich habe extreme Schmerzen, aber ich kann irgendwie nicht aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00032592 vom 18.01.2014 um 17:34:38 Uhr (21 Kommentare).

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Shampoo mit Zusätzen

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Rache Feigheit Ekel Unreinlichkeit Wien

Als ich (w) 16 war, kam ich in ein betreutes Heim für schwer erziehbare Jugendliche, da es bei mir zu Hause sehr heftig zuging. Trotz aller Probleme, die ich mit meinen Eltern hatte, hatte ich vor meinen Mitbewohnern in diesem Heim Angst und traf dann auch gleich den Nagel auf den Kopf: die mir zugeteilte Mitbewohnerin war ein richtiges Ekel. Sie war fett, vorlaut, hatte ständig fettiges Haar und liebte es, mich fertigzumachen. Verschüchtert und verängstigt, wie ich war, konnte ich mich nicht wehren und litt sehr unter ihren Gemeinheiten. Als ich ein paar Wochen nach meinem Einzug weinend im Badezimmer saß, weil sie mal wieder grundlos fies zu mir gewesen war, kam mir ganz plötzlich eine geniale Idee: Ich griff mir ihr Duschgel und pisste in die Tube. Dasselbe tat ich im Laufe der Monate mehrmals - auch mit ihrem Shampoo und ihrer Bodylotion. Ja, ich weiß, das war eine sehr feige Art der Rache und hat mir im Grunde nichts gebracht, aber ich habe einfach eine befriedigende Genugtuung verspürt, wenn sie dasaß und sich ihren Körper mit meiner Pisse einschmierte. Ich hoffe man kann mir diese feige Rache verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00032587 vom 19.01.2014 um 00:30:58 Uhr in 1180 Wien (Dammstraße) (8 Kommentare).

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Ungeteilter Exhibitionismus

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Fetisch Selbstsucht Ignoranz Partnerschaft

Ich (m/29) möchte beichten, dass ich zwar eine lange, schöne und erfüllte Beziehung mit einer echt umwerfenden Frau führe, mir aber trotzdem etwas fehlt. Ich gehöre zu den Menschen, die gerne schöne Erlebnisse mit anderen teilen. Durch ihre Mitfreude werden diese schönen Erlebnisse noch mal um einiges aufgewertet. Nur leider darf ich unseren echt schönen und wirklich versauten Sex nicht teilen. Schmutzige Filmchen davon aufzunehmen ist ebenso tabu, wie sich von anderen beobachten zu lassen. Selbst mit Freunden darüber reden ist tabu. Meine Freundin erfüllt alle meine Wünsche und teilt alle meine Vorlieben, nur leider meinen Exhibitionismus nicht. Ich bitte um Absolution für meine Undankbarkeit, denn bei all dem Glück, das mir mit dieser Frau widerfahren ist, stört mich trotzdem diese eine Kleinigkeit, mit der ich nun einfach leben werde.

Beichthaus.com Beichte #00032582 vom 17.01.2014 um 12:05:38 Uhr (10 Kommentare).

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