Der böse Neffe und das Kuscheltier

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Vandalismus Boshaftigkeit Kinder Bonn

Ich (m/24) hasse den Neffen meiner Freundin, auf den wir für zwei Wochen aufpassen mussten, weil beide Eltern beruflich bedingt in eine andere Stadt mussten. Das Kind ist vier Jahre alt und bereits jetzt ein großes Arschloch, tut mir leid, aber ich kann es nicht anders sagen, eigentlich mag ich Kinder und passe gern auf sie auf, aber ich habe etwas gegen den Neffen meiner Freundin. Meine Freundin stand lange in der Küche, um diesem Monster etwas zu kochen und was macht er? Kaum steht der Teller vor seiner Nase, schreit er herum, ohne überhaupt probiert zu haben, und wirft dann tatsächlich das Essen umher. Als ich ihm den Teller weggenommen hatte, schrie er weiter und warf dann mit seinem Besteck nach mir.

Ein anderes Mal waren wir in einem großen Kaufhaus, als wir gehen wollten, schrie er das gesamte Gebäude zusammen und warf Waren aus den erreichbaren Regalen. Als ihn ein Mitarbeiter aufgehalten hat, wurde er von dem hysterischen Kind mehrmals getreten. Das Ergebnis? Wir mussten die Waren, die dabei beschädigt wurden, verständlicherweise bezahlen und bekamen drei Wochen Hausverbot erteilt. Nun zu meiner Beichte. Der Kleine hat gestern auf den Teppich im Wohnzimmer geschissen und dabei schadenfroh gelacht, da sind mir die Sicherungen durchgebrannt. Er hatte ein Kuscheltier, ein Hund, an dem er sehr hängt. Da er keinen Respekt vor meinen Sachen hatte, habe ich auch keinen vor seinen. Ich riss dem Kuscheltier den Kopf ab und drückte diesen anschließend in seine Hinterlassenschaften. Natürlich fing er sofort an, lautstark zu schreien, aber dafür hat es sich gelohnt und ich würde es wieder tun. Ich bereue, dass ich nicht ihn in seine Exkremente getaucht habe, denn das arme Kuscheltier musste mit ihm als Besitzer schon genug leiden.

Beichthaus.com Beichte #00040592 vom 04.11.2017 um 12:18:23 Uhr in Bonn (18 Kommentare).

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Geburtstag mit Feinden

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Feigheit Vorurteile Stuttgart

Ich (w/36) habe heute Geburtstag und habe heute Abend einige gute Freunde zum Abendessen eingeladen. Es kommen wirklich alle, auch die weiter weg wohnen. Das finde ich sehr schön. Leider ist es in meinem Alter völlig normal, dass so ziemlich jeder Partner und/oder Kinder hat und diese auch völlig selbstverständlich mitbringt. Manche Partner und Kinder mag ich nicht besonders oder sie sind mir schlichtweg egal. Am liebsten würde ich diese Anhängsel ausladen. Ich beichte also, dass ich meinen Ehrentag mit geschätzt 50 % an Gästen verbringe mit denen ich eigentlich nichts zu tun haben möchte, aber zu feige bin dies so zu kommunizieren.

Beichthaus.com Beichte #00040591 vom 04.11.2017 um 12:15:57 Uhr in Stuttgart (14 Kommentare).

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Warum ein Stehpinkler ein Handtuch braucht

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Unreinlichkeit Stolz

Ich (m/30) bin überzeugter Stehpinkler seit ich ungefähr 13 bin. Manchmal habe ich jedoch das Problem, dass einige Spritzer auf die Brille oder gegen den Klodeckel landen. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich es einfach mit einem Handtuch weg gewischt und hängte es wieder zurück. Die Hände habe ich mir danach auch nie gewaschen. Selbst wenn ich heute noch irgendwo zu Gast bin, nehme ich ein beliebiges Handtuch, wische es weg und hänge es auch wieder zurück. In meinen eigenen vier Wänden habe ich zum Glück ein Pissoir und muss nie meine eigenen Handtücher nehmen. Im Stehen pinkelt es sich halt viel schneller und ich spare erheblich Zeit, als wenn ich mir erst die Hose runterziehen muss.

Beichthaus.com Beichte #00040589 vom 03.11.2017 um 23:32:05 Uhr (9 Kommentare).

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Richtig lügen fürs WG-Zimmer

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Lügen

Ich (w) war vor einem Jahr dringend auf der Suche nach einem WG-Zimmer und habe eine Frau kennengelernt, die zufällig gerade ein Zimmer zu vermieten hatte. Sie ist eine typische linkspolitische Queerfeministin mit bunten Haaren, die den ganzen Tag etwas von Ableismus, White Privilege und dem bösen Patriarchat schwafelt. Ein typischer Social Justice Warrior eben. Da ich das Zimmer wirklich dringend brauchte, lud ich sie auf einen Drink ein und erzählte ihr dann, dass ich von bösen weißen Männern unterdrückt werde, mich als Genderqueer/Non-binary identifiziere, wie schlimm der Sexismus in der Gesellschaft ist und dass ich mich in meiner Freizeit gerne mit einem "Refugees welcome"-T-Shirt an den Bahnhof stelle. Sie war begeistert davon und gab mir schon nach wenigen Tagen den Mietvertrag.

Was sie nicht weiß: In Wirklichkeit finde ich diesen ganzen Dritte-Welle-Feminismus dämlich und unnötig. Ich habe mich als Frau noch nie unterdrückt gefühlt und deren erfundenen First-World-Problems gehen mir am Arsch vorbei. Den Genderwahn finde ich auch lächerlich. Es gibt nur zwei Geschlechter und alles andere ist dämliche Spinnerei. Insgesamt verachte ich diese ganze Bewegung und ich wähle die AfD, weil ich die Flüchtlingspolitik kritisch sehe. Ich beichte, dass ich meine Prinzipien verleugnet habe. Aber ich brauchte dringend das Zimmer!

Beichthaus.com Beichte #00040588 vom 03.11.2017 um 20:20:15 Uhr (23 Kommentare).

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Einhörner sind böse!

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Hass Tiere Gesellschaft Wiesbaden

Einhörner sind böse!
Es gibt viele Dinge, die ich (m/26) hasse, Männer, die einen Dutt tragen zum Beispiel. Aber es gibt etwas, das hasse ich besonders und zwar sind es Einhörner. Seit zwei verfluchten Jahren sind diese widerwärtigen Kreaturen im Trend und ich kann die gehörnten Pferde, denn nichts anderes sind sie, nicht mehr ertragen. Egal, in welchem Laden ich bin, überall starrt mich ein ekelerregendes Einhorn an. Es gibt Einhorn-Kondome, Einhorn-Nudeln, Einhorn-Bratwurst, Einhorn-Klopapier, damit man sich auch beim Abwischen des Arsches magisch fühlt, Einhorn-Shampoo, alles ist mit diesen abartigen Figuren vollgestopft. Man muss nur ein Einhorn auf ein Produkt klatschen und schon kaufen diese Zombies den billig produzierten Müll!

Auch in meiner Umgebung höre ich oft den grenzdebilen Satz: „Ich bin ein Einhorn!“, nein, du bist ein ignorantes Subjekt, welches alles macht, was die anderen auch machen und denkt, individuell, witzig und charmant zu sein. Ich bin der Meinung, dass Einhörner verboten gehören, niemand braucht ein Pferd mit einem pinken Horn auf der Stirn, welches wie ein Dildo aussieht. Ich verachte Einhörner und wäre ich ein Diktator, würden alle Produkte, auf denen ein Einhorn ist, von der Bildfläche verschwinden.

Beichthaus.com Beichte #00040587 vom 03.11.2017 um 20:12:48 Uhr in Wiesbaden (20 Kommentare).

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