Gefangen im Kino

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Peinlichkeit Dummheit Dating Wien

Mit 19 Jahren hatte ich ein Date mit einem Typen, der dann später mein fester Freund wurde. Wir hatten vor ins Kino zu gehen. Mitten im Film passierte es: Ich sagte zu ihm, ich ginge nur kurz aufs WC und komme gleich wieder. Um ihn mein Vertrauen zu beweisen, ließ ich meine Handtasche bei ihm. Naja, ich ging durch die Tür raus aus dem Kinosaal und war plötzlich in einem Stiegenhaus, wo es kein WC gab! Natürlich wollte ich wieder zurück in den Kinosaal, aber die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Ich merkte, dass die Tür ein Notausgang war und sich von außen nicht mehr öffnen ließ. Ich ging runter und an der Tür nach draußen stand: "Alarm gesichert, Missbrauch wird bestraft." Na toll, dachte ich - ich muss pissen wie ein Elch, dann bin ich noch eingesperrt ohne Handy. Naja nach 20 Minuten (!) überlegen dachte ich mir: Scheiß drauf, was bleibt mir anderes übrig außer durch diese Tür nach draußen zu gelangen?

Gedacht, getan. Ich ging durch diese Tür und nichts passierte, kein Alarm gar nichts. Ich kam mir wie ein Trottel vor. Natürlich hatte ich das Ticket vom Kino in meiner Tasche und dem Typen beim Kinoeinlass mal die ganze Geschichte zu erklären, dauerte ein paar Minuten. Der fand das sehr zum Lachen. Naja heute kann ich auch drüber lachen. Meinem Date erzählte ich danach auch die Story, der fand es auch lustig. Ja, wenn man gerade nicht selbst in der Situation steckt, ist es ja witzig. Ich beichte, dass ich seit diesem Tag nie meine Tasche aus den Augen lasse und deshalb manchmal wie ein Freak rüberkomme.

Beichthaus.com Beichte #00040363 vom 25.09.2017 um 15:10:57 Uhr in Wien (6 Kommentare).

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Flucht aus der Sauna

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Begehrlichkeit Masturbation Feigheit Kollegen Freiburg

Vor circa einem Monat habe ich (m/29) eine neue Arbeitskollegin bekommen, die mein Alter hat. Sie hat eine sehr direkte, offene, lustige Art. Ich habe mich in sie verknallt. Es ihr zu sagen, traue ich mich aber nicht. Neulich waren wir auf einer Schulung in einem Hotel und sie erkundigte sich nach der Sauna. Da bin ich in jeder freien Zeit reingegangen, um sie vielleicht zu sehen. Es hat geklappt. Ich habe sie beim Duschen beobachtet und mich dabei berührt. Dann schämte ich mich plötzlich sehr und als sie die Sauna betrat, bin ich rausgegangen. Jetzt meint sie, ich wäre vor ihr geflüchtet und wundert sich, weil ich ihr kaum noch in die Augen sehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040362 vom 25.09.2017 um 00:56:57 Uhr in Freiburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein neuer Fetisch dank meines Dates

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Begehrlichkeit Ekel Dating Fetisch Görlitz

Bei mir entwickelt sich wohl gerade ein komischer oder merkwürdiger Fetisch. Als ich mich letztens im Hotel mit einem Date getroffen habe, musste ich vor dem Beischlafen noch kurz auf die Toilette. Dort merkte ich, dass wohl entweder die Spühlung nicht gut funktionierte, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040361 vom 24.09.2017 um 23:51:32 Uhr in Görlitz (6 Kommentare).

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Geld gespart: Eine Krankenkassenkarte für zwei Schwestern

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Betrug Geiz Familie

Ich (w/39) teile mir mit meiner Zwillingsschwester eine Krankenversicherungskarte. Da meine Schwester selbstständig tätig ist und zudem die meiste Zeit des Jahres im Ausland verbringt, fällt das nicht auf. Man kann auf dem abgedruckten Bild der Chipkarte keinen Unterschied zwischen uns beiden erkennen. Sie kommt wegen der Arztbesuche extra nach Deutschland. Auf diese Weise teilen wir uns nun schon seit fast 15 Jahren die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung, was summa summarum rund 100.000 Euro ausmacht. Dieses Geld stecken wir seither in unsere separaten Renten- sowie privaten Pflegeversicherungen. Auch wenn wir das noch ein paar Jahre durchziehen könnten, da wir beide kerngesund sind, haben wir uns nun entschlossen in Kürze wieder den normalen, legalen Weg zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00040359 vom 25.09.2017 um 18:30:21 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

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Strenge Erziehung durch meine Mutter

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Zwietracht Mutter Peinlichkeit Köln

Als ich (w/21) sechs Jahre alt war, zogen meine Eltern und ich von Japan nach Deutschland. Der Anfang war schwer, wir konnten nur japanisch und ein wenig englisch. Meine Mutter hatte die Sprache schnell verstanden und schrieb mir jeden Tag Sätze und Wörter auf, die ich ihr am Abend übersetzen sollte, wusste ich etwas nicht, wurde ich mit Schweigen gestraft. Als ich dann auf eine neue Grundschule kam, wurde ich wegen meinen schlechten Deutschkenntnissen ausgegrenzt. Zwischenzeitlich trennten sich meine Eltern, da es immer wieder Streit gab. Ich blieb bei meiner Mutter, die einen kleinen Job als Putzfrau in einem Einkaufszentrum bekommen hatte. Dort reinigte sie die Toiletten, ich musste immer mit zu ihrem Arbeitsplatz, da sie befürchtete, ich würde nicht lernen, wenn ich allein wäre. Jeden Tag musste ich dort lernen, während meine Mutter putzte und sich über die verschmutzten Toiletten beschwerte.

Ich verbesserte mich in der Schule immer mehr, denn meine Mutter verlangte immer gute Noten, als ich einmal eine vier geschrieben hatte, schrie sie mich an und zwang mich, ein ganzes Blatt mit der Zahl vier zu füllen, so konnte ich sehen, was für eine Schande es war. Zusätzlich musste ich mir anhören, dass ich mir mein Leben zerstören würde und ich mit diesen Noten ebenfalls Toiletten schrubben müsste.

Sie arbeitete inzwischen in einem Büro, jeden Tag rieb sie mir unter die Nase, dass man mit viel Arbeit alles schaffen könnte, nur ich würde es nicht wollen. Sehr zu ihrem Missfallen hatte ich es nicht auf das Gymnasium geschafft, stattdessen war ich auf einer Realschule. In der Pubertät wurde meine Mutter immer schlimmer, sie war ein regelrechter Drache, denn bald wäre ich erwachsen und ich würde mir mein späteres Leben ruinieren. Dabei lernte ich genug, aber genug war ihr zu wenig! Wenigstens musste ich nicht mehr zu ihrer Arbeitsstelle und konnte somit ein wenig Freizeit bekommen.

Als sie mich allerdings bei der Selbstbefriedigung erwischte, war ich eine Schlampe, die die Kontrolle verloren hatte. Ich bekam eine Art Babysitterin und durfte die Tür meines Zimmers nicht mehr abschließen. Ich machte meinen Realschulabschluss und suchte mir eine Ausbildung, in der Arbeitswelt läuft es ganz gut, doch meine Mutter ruft mich täglich an und redet mir ein, dass ich mein Abitur nachholen soll. Dabei will ich das nicht, ich hatte bisher immer nur gelernt, nun möchte ich mein Leben genießen. Meine Mutter will noch immer die Kontrolle über mein Leben haben.

Der Grund für meine Beichte ist mein absolut idiotisches Verhalten. Ich war unglaublich wütend, als mir auffiel, wie oft sie mich unter Druck gesetzt hatte. Wir saßen in einem Restaurant, um ihre Beförderung zu feiern. Ein netter Abend, bis sie anfing, auf mich einzureden. Die Diskussion wurde hitziger und lauter, die anderen Gäste starrten uns an, was mir in diesem Moment egal war. Mir platzte der Kragen und ich schrie sie an, dass ich ihre Stimme nicht ertragen könnte und sie meine Kindheit und Jugendzeit ruiniert hätte. Sie hätte als Jugendliche ihren Spaß gehabt, während ich nicht einmal masturbieren durfte. Ich war so in Rage, dass mir die Worte nicht bewusst waren.

Mit den Worten "Ich bin jetzt erwachsen und habe mir gestern einen Dildo gekauft, da guckst du blöd, was?" verließ ich das Restaurant und beendete meinen peinlichen Auftritt. Ich habe nur bestätigt, dass ich keine Reife besitze, wenn ich schon daran denke, möchte ich im Erdboden versinken. Es tut mir leid, dass ich meine Mutter angeschrien und blamiert habe, den Gästen womöglich den Abend verdorben und mich lächerlich gemacht habe. Bei meiner Mutter habe ich mich entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00040357 vom 24.09.2017 um 19:33:38 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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