Überdosis Antidepressiva

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Selbstverletzung Verzweiflung

Der 4. März 2010 war ein kühler, bewölkter Tag, der nicht dazu Beitrug meine Stimmung zu verbessern. Durch die Antidepressiva die ich nahm, ging es mir an diesem Tag nicht wesentlich besser. Hinzu kam, dass ich mich, trotz des festen Vorhabens nicht rückfällig zu werden, wieder massiv selbst verletzte. Der Schmerz brachte mir keine Erleichterung und die Leere in mir, breitete sich zusehends aus. Ich versuchte mich abzulenken, doch die Musik die ich hörte, trug nicht im Geringsten etwas dazu bei, meine Stimmung zu verbessern. Mir war kalt, ich war müde und ich war es Leid, jeden Tag dieselben Qualen durchstehen zu müssen. Ich las den Zeitungsartikel, indem über meine Mutter berichtet wurde und über ihre schwere Krankheit und den damit bevorstehenden Tod. Ich wollte mich diesem Schmerz entziehen, nicht länger zusehen müssen, wie sie langsam und stetig aus dem Leben scheidet. Ich ging in die Küche und holte meine Antidepressiva, öffnete die Packung und nahm davon so viele, wie ich konnte. Bereits kurze Zeit später spürte ich, wie ich müde wurde, mir wurde schwindelig, sämtliche Farbe wich aus meinem Gesicht. Ich hoffte zu sterben, doch ich überlebte es. Das war meine schlimmste Sünde.

Beichthaus.com Beichte #00028041 vom 06.08.2010 um 10:54:44 Uhr (25 Kommentare).

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Handstand

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Lügen Feigheit Kinder Sport Melle

Als ich jünger war (Grundschulalter) habe ich gerne, aber schlecht geturnt. Ich musste immer recht früh ins Bett, und einmal, als ich noch nicht schlafen konnte, habe ich in meinem Zimmer auf dem Teppichboden ununterbrochen Handstand geübt. Natürlich durften meine Eltern das nicht wissen, denn ich sollte ja schlafen. Irgendwann haben meine Kräfte mich dann verlassen und ich bin auf meinem einen Auge gelandet. Das hat höllisch weh getan und ich bin schnell schlafen gegangen.

Am nächsten Tag hatte ich mein erstes Veilchen, und als meine Mutter fragte, woher das denn käme, habe ich glaubhaft behauptet, dass ein bekannter Rüpel aus der Grundschule mich geschlagen hätte. Sie war kurz davor, mit ihm, der Lehrerin oder den Eltern zu sprechen, hat es zum Glück aber gelassen. Sorry, Rotschopf!

Beichthaus.com Beichte #00028040 vom 05.08.2010 um 21:20:03 Uhr in Melle (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Pferdeschweif

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Vandalismus Boshaftigkeit Zwietracht Tiere Eschwege

Ich habe vor fast vier Jahrzehnten als Teenager einer Mitkonkurrentin im Reitstall ihre Dressurprüfung vermasselt, indem ich - zusammen mit zwei Mittäterinnen - dafür gesorgt habe, dass ihr Dressurpferd am Prüfungstag etwas anders aussah als alle anderen Pferde. Susanne war in meinen Augen eine eingebildete Zicke, die aber zugegebenermaßen sehr gut reiten konnte. Aus Rache haben wir ihrem Pferd dann am Vorabend des Reitturniers den liebevoll eingeflochtenen und mit kleinen Schleifen verzierten Schweif eingeschnitten, so dass der dicke Zopf an einigen Stellen aussah wie eine Bürste in der Mitte. Borstig und nach allen Seiten abstehend. Dem Pferd war das egal, aber Susanne war am nächsten Morgen stinksauer und natürlich fiel der Verdacht sofort auf mich. Ich habe alles abgestritten. Nach einigen Restaurationsversuchen lief das Pferd dann doch in der Dressurprüfung mit, wurde allerdings nicht platziert. Ich aber leider auch nicht! An diese Geschichte denke ich oft zurück, wenn ich auf einem Reitturnier eingeflochtene Pferdeschweife sehe.

Beichthaus.com Beichte #00028039 vom 05.08.2010 um 19:04:59 Uhr in Eschwege (24 Kommentare).

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Der gefrorene Kotzfleck

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Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Falschheit Last Night

Ich (m/damals 18) war mit ein paar Freunden bei einem Kumpel zum sinnlosen Betrinken eingeladen. Als mir nach einigen Gläsern Alkohol ziemlich übel wurde, bin ich auf den Balkon gestolpert um schön über die Brüstung zu reihern, was ich dann auch tat. Dummerweise befand sich darunter ein kleiner, alter Schuppen, auf dessen Dach ich mich voll entlud. Es war auch mitten im Winter und arschkalt, aber das war mir in dem Moment alles egal. Ich ging wieder hinein und weiter ging die Feierei. Niemand bekam meine Aktion mit, ich sagte nur, dass ich kurz frische Luft schnuppern war. Irgendwie bin ich dann auch nach Hause gekommen, wie weiß ich nicht mehr. Am nächsten Tag hörte ich von meinem Kumpel, dass sein Vater ihn am folgenden Morgen in aller früh aus dem Bett schmiss, weil er meinen gefrorenen Kotzfleck entdeckte. Er durfte das steinharte Stück mit der Spachtel abkratzen - er war natürlich richtig angepisst. Zu meiner Verblüffung hatte er schon einen Verdacht wer es war, und zwar ein anderer Freund, der ähnlich viel getrunken hat aber glücklicherweise einen Blackout hatte und deshalb meinte dass er das gut gewesen sein könnte. Ich beichte, dass ich sie nicht über meine Tat aufgeklärt habe.

Beichthaus.com Beichte #00028038 vom 05.08.2010 um 01:41:50 Uhr (13 Kommentare).

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Die Frau von der Messe

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Liebe Bremen

Ich bin Vater von drei Kindern und bin Verheiratet. Mir ist so was noch nie passiert und zwar bin ich im vergangenen Jahr auf einer Messeausstellung gewesen und habe meine Traumfrau gesehen. Unsere Blicke trafen sich und um mich war es geschehen. Irgendwie habe ich sie aus den Augen verloren und ich dachte damals und noch Wochen später dran sie über eine Anzeige in der Tageszeitung zu suchen, aber es hätte wohl nichts gebracht. Nun genau ein Jahr später traf ich sie genau dort wieder und nun sprach sie mich an und sagte mir das Sie mich nicht vergessen konnte und erwähnte alle Einzelheiten, die mir und ihr in der Zeit des ersten Treffens passiert sind. Ich war total baff. Sie hat sogar eine Anzeige veröffentlicht um mich zu suchen. Leider damals ergebnislos, wie konnte es auch anders sein. Nun hat sie meine Nummer erhalten und mich gleich am nächsten Tag zu einen verabredeten Zeitpunkt angerufen. Ich musste sie wieder sehen und bin zwei Tage später zu Ihr gefahren und wir haben geredet uns in den Arm genommen und geküsst. Sie küsst so gut und leidenschaftlich ein Traum. Ich weiß nicht was ich machen soll ist es es wert vielleicht für die Liebe seines Lebens eine Familie zu opfern den Kindern vielleicht den Vater zu nehmen und den finanziellen Boden zu nehmen. Ich muss auch wirklich so viel Verantwortung tragen und leiden. Sie ist so eine tolle Frau zwar 10 Jahre älter aber sehen tut man vielleicht drei. Wen ich es tun würde ginge alles den Bach runter was ich mir die letzten Jahre aufgebaut habe. Aber was ich auch manchmal gern eigentlich viel zu oft zurücklassen würde. Leider habe ich keinen guten Freund mehr den ich dies alles erzählen könnte und der mir was raten würde oder der mich rüttelt und sagt tu es oder tu es nicht. Ach ja die Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00028037 vom 04.08.2010 um 21:25:26 Uhr in Bremen (56 Kommentare).

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