Allein zurückgelassen

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Dummheit Missbrauch Trunksucht Last Night Lutzerath

Ich (m/21) war mit ein paar Kumpels dieses Jahr im Sommer auf einer Feier. Was wir vorhatten, war natürlich klar: Mädels aufreißen. Sex, mehr nicht. Wir hatten abgemacht, dass meine Kumpels erst mal zu mir kommen und mich abholen. Von mir aus wollten wir dann zu der Party, die nur zehn Minuten Fußweg von mir entfernt lag. Sie brachten ein paar Bier mit und wir haben uns warm getrunken. Dann sind wir zur Party gegangen, die schon in vollem Gang war. Wir setzten uns an die Bar und verschafften uns erst mal einen Überblick. Nach zirka 30 Minuten teilten wir uns dann auf und legten uns auf die Lauer. Mir fiel eine echte Schönheit ins Auge, mit der ich es unbedingt diese Nacht treiben wollte. Da ich schon leicht angetrunken war, hatte ich natürlich auch den Mut, sie anzusprechen. Sie saß in einer kleinen Gruppe von Freundinnen. Ich ging hin und fragte sie, ob ich ihr denn einen Drink spendieren dürfte. Sie kicherte, sagte aber zu, teilte mir mit, was sie wollte und ich ging an die Bar und bestellte mir noch ein Bier und ihr den Drink. Wir unterhielten uns an diesem Abend über alles Mögliche, ob sie einen Freund hätte, was sie so mache. Nach vier weiteren Drinks verschwanden wir dann in eine abgelegene, dunkle Ecke und trieben es auf Teufel komm raus. Sie schlief ein und ich dachte mir, dass es so doch perfekt läuft. Es war schon spät, Zeit zum Heimgehen. Das tat ich dann auch. Was sich später als fataler Fehler herausstellte. Ich suchte meine Kumpels, einer hatte noch keinen Stich, die anderen zwei waren glücklich. Wir sind dann alle zusammen zu mir und haben erst mal unseren Rausch ausgeschlafen. Nach zwei Tagen dann kam der Schock. Ich las in der Zeitung, dass an besagtem Abend und bei besagter Party ein Mädchen ausgeraubt und vergewaltigt worden war. Erst einmal konnte ich es kaum fassen. Ich las extra nochmals nach, wo die Party stattgefunden hatte, denn im Sommer gibt es ja nicht nur eine davon. Ich hatte keinen Zweifel daran, dass es "mein" Mädchen gewesen sein musste. Ich bekam Schuldgefühle, als wäre ich mitverantwortlich, da ich sie ja alleine in dieser abgelegenen, dunklen Ecke liegen gelassen hatte. Es verging eine schlaflose, quälende Nacht. Meinen Kumpels erzählte ich das natürlich nicht. Sie sprachen mich aber auch darauf an, ob ich was bemerkt hätte, was ich verneinte.
Am nächsten Tag packte ich meinen Mut zusammen und klapperte sämtliche Krankenhäuser in der Nähe sowie in der näheren Umgebung ab. Ich wusste noch ihren Namen und wollte sie wiedersehen. Beim vierten Krankenhaus wurde ich fündig. Im Zimmer standen ihre Eltern. Ich hatte tierische Angst, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für eine Situation ist. Die Eltern blickten mich sehr wütend und verletzt an. Das Mädchen sah grauenhaft aus. Sie hatte ein geschwollenes Gesicht und ihr Handgelenk war verstaucht. Ich erzählte erst mal den Eltern, was mit uns vorgefallen ist, auch, dass ich sie alleine liegen gelassen habe und heimgegangen bin, dass ich mich aber bei allen entschuldigen möchte. Die Eltern gingen nach einiger Zeit raus und ich setzte mich zu dem Bett, in dem die besagte junge Frau lag. Mir standen die Tränen in den Augen. Sie erkannte mich sofort, auch wenn ihr Sehvermögen etwas eingeschränkt war. Ich sprach mein tiefes Mitgefühl aus und sagte ihr, wie leid es mir doch täte, dass ich sie da alleine zurückgelassen habe. Wir unterhielten uns über den Abend und das, was, nachdem ich weggegangen war, passiert ist. Scheinbar hat uns jemand beobachtet und als ich alleine wegging, hat er die Chance ausgenutzt. Sie verzieh mir und sagte, dass mich keinerlei Schuld trifft, da man so etwas ja nicht vorhersehen kann. Das Ende der Geschichte ist, dass ich mit ihr mittlerweile super befreundet bin, ich begleite sie zu ihrer Therapie und habe auch eine Aussage bei der Polizei abgegeben. Wobei leider die Chancen sehr gering stehen, diesen Drecksack zu finden. Nach dieser Aktion würde ich nie, nie wieder ein Mädchen alleine lassen und das empfehle auch anderen Typen, so etwas niemals zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00030518 vom 02.12.2012 um 12:41:39 Uhr in Lutzerath (23 Kommentare).

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1200 mg Tramadol

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Drogen Missbrauch Sucht Berlin

Ich bin 31 Jahre alt, Mutter von fünf wunderbaren Kindern und Ehefrau von einem tollen Mann. Und ich bin süchtig. Seit zwei Jahren nehme ich Tramadol. An meinen "besten" Tagen nahm ich bis zu 1200 Milligramm an einem Tag. Ich fühlte mich super, high, gut gelaunt […]
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Beichthaus.com Beichte #00030456 vom 15.11.2012 um 12:48:17 Uhr in Berlin (Hochstraße) (40 Kommentare).

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“Folge

Die ausgedachten Titel

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Betrug Lügen Missbrauch Gesellschaft Düsseldorf

Meine Freundin und ich (33 und 36) machen uns einen Spaß daraus, uns falsche Titel zuzulegen. Angefangen hat das vor etwa fünf Jahren. Ich habe mich immer wieder als Doktor ausgegeben, aber nicht um finanzielle Vorteile zu erlangen oder einen Posten zu bekommen, der mir eigentlich nicht zusteht. Auch nicht in meinem privaten Umfeld, wo ohnehin jeder weiß, dass ich diesen Titel nicht habe. Aber wenn ich im Restaurant einen Tisch reserviert habe, habe ich mich immer als Doktor ausgegeben. Es ist mehrmals passiert, dass meine Freundin anrief und ihr gesagt wurde, dass kein Tisch mehr frei sei. Als ich dann anrief und meinen (angeblichen) Doktortitel einfließen ließ, war plötzlich einer frei. Auch wenn ich im Hotel an der Rezeption eincheckte, änderte sich der Ton immer sofort, wenn mein Doktortitel ins Spiel kam. Meine Freundin gab sich oft als Gräfin aus und hatte denselben Erfolg. Nach einiger Zeit ging ich dazu über, mich am Telefon und in Briefen, zum Beispiel an Firmen, Versicherungen und Behörden, als "Geheimrat" zu benennen. Meine Freundin nannte sich "Generalfeldmarschallswitwe". Mehrmals kamen Briefe zurück, in denen in der Anrede diese Titel verwendet wurden, und bei telefonischen Rückrufen wurde gefragt: "Kann ich bitte den Herrn Geheimrat xxxx sprechen?" Vor etwa zwei Wochen reichte ich bei der Krankenversicherung einen Erstattungsantrag ein und nannte mich darin "Geheimer und Wirklicher Rat". In dem Antwortschreiben der Versicherung hieß es dann: "Sehr geehrter Herr Geheimer und Wirklicher Rat Dr. xxxx [...]." Ein bisschen tut es mir leid, dass ich manche Leute so verarsche.

Beichthaus.com Beichte #00030407 vom 29.10.2012 um 23:03:37 Uhr in Düsseldorf (Kopernikusstraße) (32 Kommentare).

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Meine Angst vor der Rechnung

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Betrug Lügen Missbrauch Kinder Telefon Machern

In meiner Jugend, vor zirka 20 Jahren, war ich im Kinderheim untergebracht. Unser Zimmer war ein ehemaliges Büro. Wir hatten also einen Telefonanschluss. Ein Freund schenkte mir ein altes Telefon aus dem Haushalt seiner Eltern und ich schmuggelte das Ding in meiner Schultasche ins Zimmer. Am Wochenende verlebte mein Zimmergenosse die Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag bei seiner Pflegefamilie. Ich hatte das Zimmer also in den zwei Nächten für mich allein und probierte unter der Bettdecke das Telefon mitten in der Nacht aus. Es funktionierte! Ich rief 0190er Nummern an und erlebte interaktive Schatzsuchen oder hörte Fußballhotlines ab, manche auch mehrfach hintereinander, weil ich einige Dinge nochmal hören wollte. Das Telefon versteckte ich eingewickelt, nach ein paar unterhaltsamen Stunden, im Keller im nicht mehr benutzten Wäscheraum in einem alten, vergilbten Holzarzneischrank. Ich wiederholte meine Aktion jedes Wochenende. Das Ganze ging so ein paar Monate. Eines Nachmittags, mitten im Sommer, als ich von der Schule ins Heim ging, bin ich dann aus allen Wolken gefallen.

Auf dem Hof stand ein Auto von einem Telekommunikationsunternehmen. Ich spielte den Nichtsahnenden und ging in mein Zimmer, zwei Minuten später wurde meine Zimmertüre aufgerissen und mein Heimleiter, zwei Erzieher und fremde Handwerker überfüllten unsere kleine Stube. Man fragte mich, ob und wie ich hier telefoniert hätte und wo das Gerät stünde. Ich spielte weiter den Ahnungslosen und blieb auch beim Nachhaken standhaft unehrlich. Ich kam mir vor wie ein Mörder, dem man seine Tat beweisen will und der danach lebenslang im Knast verschwindet, wenn er nur ein Detail zugibt. Die Leute verschwanden. Mein Heimleiter kam später wieder und sagte mir, dass das alles kein Spielchen sei. Es gehe um 5.000 Mark. Er wüsste, dass ich den Anderen was vormache und er würde es mir eines Tages nachweisen und dann würde ich mit einer richtig heftigen Geldstrafe rechnen müssen. Seine letzten Worte waren: "Den Fremden kannst Du was vormachen, aber mir nicht." Dann verschwand er wieder. Ich hatte danach Angst. Ich räumte gleich das Telefon aus dem Arzneischrank im Keller weg und steckte es in die Schultasche, um es am nächsten Tag meinem Kumpel zurückzugeben. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis man mich überführen würde. Jedes Mal, wenn ich meinen Heimleiter sah, ahnte ich, dass das der Tag ist, an dem er mich kriegen würde. Ich bin ihm immer aus dem Weg gegangen, was auch ziemlich lästig war und bei Anderen Stirnrunzeln verursachte. Im Heimleben versuchte ich mich ab da an zu einem netten Jugendlichen zu entwickeln, der lernt und Keinem auffällt. Der Heimleiter hat mich niemals wieder auf das Thema angesprochen. Eines Tages hat er mich mit seinem Auto von der Schule abgeholt und ich dachte, dass es einen guten Grund dafür geben müsse, aber er wollte mich nur mitnehmen und redete mit mir über meinen Schulunterricht. Ich plapperte wie ein Wasserfall, aus Angst, dass uns die Themen ausgehen und er mit dem Telefon anfangen würde. Aber er freute sich nur wegen meiner schulischen Erfolge. An diesem Tag dämmerte es mir, dass inzwischen Gras über die Geschichte gewachsen sein muss. Nur mein Kumpel mit dem Telefon, zugleich einziger Mitwisser, zieht mich hin und wieder mal auf, ob denn schon die Rechnung von dem Telefonanbieter angekommen sei.

Beichthaus.com Beichte #00030398 vom 28.10.2012 um 14:39:33 Uhr in Machern (11 Kommentare).

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“Beichte

Der Trainer hilft in allen Lagen

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Missbrauch Begehrlichkeit Sport Köln

Ich möchte beichten, dass ich (m) früher beim Sex immer an meinen ehemaligen Jugendtrainer aus der Fußballmannschaft gedacht habe. Nicht, weil ich eventuell schwul wäre, sondern, um bei den Mädels einfach länger aushalten zu können. Später habe ich gelernt, mich zu beherrschen, aber für die ersten Male war es doch eine gute Hilfe, die jungen Mädels nicht allzu sehr zu enttäuschen. Danke Herr ***, Sie haben dem ein oder anderen Mädchen die Nacht halbwegs versüßt. Es tut mir leid, Sie für so etwas ausgenutzt zu haben und ich bereue, aber ich verspreche Ihnen, dass ich Sie Stolz gemacht habe und wenigstens hier gute Leistung erbracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030379 vom 25.10.2012 um 00:57:49 Uhr in Köln (Cäcilienstraße) (14 Kommentare).

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