Mutter mit Down-Syndrom

23

anhören

Feigheit Selbstsucht Schwangerschaft

Ich habe vor 11 Jahren, als ich 14 war, im Urlaub ein Mädchen (20) mit Down-Syndrom geschwängert. Meine Eltern meinten ich sollte etwas Zeit mit ihr verbringen und aus Mitleid sagte ich zu. Wir waren allein in ihrem Zimmer und unterhielten uns, als sie plötzlich anfing mir in den Schritt zu fassen und zu kichern. Darauf zogen wir uns dann aus und gingen zur Sache. Ich sah sie danach nie wieder und dachte lange Zeit nicht mehr daran, bis ich vor ein paar Monaten sie auf Facebook suchte und ihr Profil fand. Sie hat Zwillinge bekommen, diese sind heute 10 Jahre alt und sehen mir auch recht ähnlich und sind glücklicherweise gesund, trotz der Erkrankung der Mutter. Ich habe nicht vor, mich jemals zu melden und fühle mich furchtbar dafür.

Beichthaus.com Beichte #00040760 vom 13.12.2017 um 15:23:06 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Peinlichkeit arbeitslos zu sein

23

Peinlichkeit Feigheit Nachbarn Vreden

Ich schäme mich arbeitslos geworden zu sein, darum bin ich mindestens bis 16 Uhr so penibel leise, dass mich keiner hört ob ich zuhause bin oder nicht. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit fünf anderen Wohnparteien. Dort ist es überwiegend ruhig, da es hauptsächlich ältere Menschen sind und wir in einer recht konservativen Kleinstadt leben. Und dort verbreiten sich bekanntlich schnell Gerüchte und es wird viel gelästert.

Keiner weiss genau so recht was ich nun beruflich mache, deshalb tue ich so als ob ich nicht zuhause wäre sondern irgendwo auf der Arbeit. Ich stehe extra um sechs Uhr morgens auf um schnell den Müll raus zu bringen, Zähne zu putzen, etwas warmes zu trinken und mich zu waschen. Wenn ich später mal nochmal auf der Toilette Wasser lassen muss spüle ich nicht ab, sondern warte bis zur einem bestimmten Zeitpunkt damit. Ich esse bis dahin nichts warmes um Geräusche von Kochgeräten zu vermeiden. Husten und Niesen versuche ich zu unterdrücken. Bei unwichtigen Anrufen gehe ich nicht ran, und wenn doch dann flüstere ich unter der Decke. Fernseher schaue ich sowieso nicht und konsumiere lediglich Informationen nur mit Kopfhörer am MacBook. Durch die Wohnung schleiche ich mit weichen Pantoffeln.

Beichthaus.com Beichte #00040751 vom 11.12.2017 um 12:07:19 Uhr in Vreden (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Firmen-Weihnachtsfeier mit Singen in der Kirche

22

anhören

Boshaftigkeit Zorn Arbeit Hannover

Ich (m/28) habe mir etwas zu Schulden kommen lassen. Vor wenigen Wochen verkündete mein Vorgesetzter feierlich, dass unser Betrieb einen Auftritt in einer Kirche haben wird. Wir sollten dort singen und Weihnachtsstimmung verbreiten. Zuerst dachte ich, es wäre nur ein schlechter Scherz gewesen, aber bald musste ich feststellen, dass die Ansprache ernst gemeint war. Ich fand die Idee ziemlich affig und verstand auch nicht, warum es eine Pflichtveranstaltung war. Einen Tag später tauchten plötzlich zwei Männer im Büro auf, die mit uns im Pausenraum proben sollten. Ich fühlte mich wie in einer Grundschule, die Männer waren extrem herrisch und beschwerten sich über jeden falschen Ton. Wie erwartet hatten die wenigsten Kollegen Talent, nur eine Kollegin und ein Kollege konnten tatsächlich gut singen. Die beiden bekamen Solos. Jeden Tag probten wir etwa eine Stunde lang. Ich wollte mich nicht krankschreiben lassen, da ich bald Urlaub habe und musste daher die Tortur über mich ergehen lassen.

Vorgestern hatten wir unseren Auftritt in der Kirche, ich hatte nicht erwartet, dass tatsächlich jemand kommen würde, um sich den schiefen Gesang anzuhören. Ich stand in der vorletzten Reihe, welche für die Kollegen vorgesehen war, die absolut nicht singen konnten. Als das erste Lied anfing, gingen mir die unzähligen Beschwerden und Schimpftiraden der beiden Männer durch den Kopf, die uns auf den Auftritt vorbereiten sollten. Nicht nur die Beschwerden, auch die verschwendete Zeit und die verlogene Weihnachtsstimmung. Mir brannte die Sicherung durch und ich wollte mich rächen

Die perfekte Gelegenheit war das Solo meiner Kollegin, als sie anfing zu singen, lief ich in die erste Reihe und sang mit. Sichtlich irritiert sahen mich die Zuschauer an, zufrieden über die Aktion ging ich einen Schritt weiter. Ich rannte durch die Sitzreihen und imitierte verschiedene Tierarten. Der Affe und der Esel waren mir besonders gut geglückt. Einige Zuschauer hielten mich für einen armen Irren und flüchteten zum Eingang, die restlichen Besucher vergraulte ich, indem ich einen Stuhl hochhob und damit herumrannte, nebenbei brüllte ich noch. Ich habe riesigen Ärger bekommen, letztendlich habe ich den Besuchern den Abend verdorben und mich lächerlich gemacht. Ernstgenommen werde ich verständlicherweise nicht mehr und ich schäme mich. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040746 vom 09.12.2017 um 17:12:23 Uhr in Hannover (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Leben als kostenlose Matratze

18

anhören

Maßlosigkeit Wollust

Vor einigen Jahren war ich (w/32) nach einer unfreiwilligen Trennung krass unterwegs und hatte wochenlang parallel zueinander Bettgeschichten mit fünf Typen aus Albanien und dem Irak laufen, die nichts davon wussten, sich aber teilweise untereinander kannten. Es ging um wilden Sex, oral, vaginal, anal, einfach alles außer Liebe und Beständigkeit. Jede Zuwendung war mir recht und ich bildete mir ein, erhaben, unabhängig und begehrt zu sein. An einem Tag suchten mich mal gleich drei von ihnen auf, einer vormittags, einer nachmittags und einer am Abend. Für mich war die Organisation solcher Treffen der totale Kick, ich platzte jedes Mal fast vor lauter Vorfreude. Es kam zum Glück nie raus bzw. habe ich nichts davon zu spüren bekommen. Es war nicht immer mit Kondom, aber wenigstens mit der Pille.

Ich habe dann einem nach dem anderen den Laufpass gegeben und bin bei einem hängen geblieben, mit dem die Beziehung ein paar Monate hielt, bis ich mich von seinem Bruder verführen ließ. Der wiederum hatte einen Kumpel... Und so ging das Leben als kostenlose Matratze noch ein Weilchen weiter. Ganz schön dämlich und riskant, sage ich mir heute, wo ich wieder mehr Respekt vor mir selbst und mein Borderline-Verhalten herunter gefahren habe. Glücklicherweise waren keine Krankheiten im Spiel. Das war eine Phase, die scheinbar zu meiner Entwicklung gehörte, denn inzwischen lebe ich ziemlich zurückgezogen und ganz ruhig, was Sex angeht. Wenn ich daran zurückdenke, kann ich kaum glauben, wozu ich mich hergegeben habe und wofür, denn geblieben ist davon nichts außer der Erinnerung. Ist wohl auch besser so.

Beichthaus.com Beichte #00040740 vom 07.12.2017 um 22:29:31 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Nackt vor den Hotelgästen

15

anhören

Waghalsigkeit Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (w/19) wohne seit einiger Zeit gegenüber von einem Hotel in einer relativ gut besuchten Stadt. Vor allem, wenn in meinem Zimmer Licht brennt, können die Hotelgäste, welche unter der Woche im Alltag meist Geschäftsmänner sind, gut mein Zimmer einsehen. Anfangs hatte ich deswegen abends immer die Vorhänge zugezogen. Doch jetzt habe ich eine neue Vorliebe für mich entdeckt: Ich ziehe mich gerne vor meinem Fenster um. Natürlich nicht komplett, ich mache auch nichts Wildes. Nur hin und wieder "zufällige" Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass ich schnell mein Oberteil wechsle und dann eben kurz im BH am Fenster stehe, weil ich "vergessen" habe, dass man mich sehen kann. Oder ich komme nach dem Duschen mit einem Handtuch bekleidet ins Zimmer, stelle mich mit dem Rücken zum Fenster und lasse das Handtuch fallen, während ich nur einen Slip drunter trage.

Tatsächlich habe ich auch schon den einen oder anderen Mann dabei erwischt, wie er mich dabei beobachtet hat. Dann grinse ich ihn an und ziehe die Vorhänge zu. Eigentlich bin ich im Alltag doch eher lieb und daher würde keiner, der mich kennt, vermuten, dass ich so etwas absichtlich mache. Aber die Vorstellung, dass mich jemand heimlich beobachtet und dabei vielleicht sogar ein wenig geil wird, erregt mich schon irgendwie. Und in gewisser Weise tue ich den Herren damit ja auch einen kleinen Gefallen, der ihnen den Tag versüßt, oder?

Beichthaus.com Beichte #00040730 vom 05.12.2017 um 17:33:46 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000