Dreijährige nachts alleine auf der Straße

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Zorn Dummheit Auto & Co. Kinder

Dreijährige nachts alleine auf der Straße
Es ist zwar schon fünf Jahre her, aber damals war ich (m/35) mit dem Auto unterwegs: mit 30 Sachen in einer normalen 50er-Zone, da ich mich in dieser Straße nicht auskannte. Ich fahre generell sehr umsichtig, aber an diesem Tag war ich wirklich sehr langsam unterwegs. Es war etwa 23 Uhr und dementsprechend leer auf den Straßen. Doch dann sprang ein dreijähriges Mädchen auf die Straße. Man sah sie fast nicht - sie kam aus einer Seitenstraße und wäre mir um ein Haar ins Auto gelaufen. Sie war auch nach dem Bremsvorgang total vergnügt und Quietschfiedel. Es war ja auch nichts passiert, da ich noch rechtzeitig vor ihr scharf bremste und sie nicht erwischte. Anscheinend war das Kind auch nicht unbedingt schreckhaft. Bin dann ausgestiegen und habe die Kleine mit zur nächsten Polizeiwache genommen. Zum Glück kannten die diensthabenden Beamten die Eltern! Sie sind dann mit dem Kind dorthin, und ich kam auch mit. Als wir vor der Tür standen, waren die Eltern keineswegs aufgeregt und schlossen das Kind erleichtert in die Arme, sondern guckten wie Autos - sie hatten nicht bemerkt, dass das Kind aus der Wohnung gegangen war. Der Gesichtsausdruck der Eltern, die wach und im Wohnzimmer waren, machte mich unglaublich aggressiv. Wie kann man so blöd sein und quasi dafür sorgen, dass ein dreijähriges Kind aus der Wohnung geht?! Man schließt die doch ab, wenn man ein Kind in dem Alter hat, und legt den Schlüssel so ab, dass das Kind nicht drankommt!

Ich möchte beichten, dass ich den Eltern auch genau dies ins Gesicht keifte. Es war nicht ganz Brüllen, aber doch schon recht nah dran. Ich war dermaßen fertig, weil ich genau wusste, dass das Kind, wenn ich schneller gefahren wäre, jetzt schwerstverletzt oder gar tot gewesen wäre! Ich wurde zwar nicht beleidigend, aber ich sagte denen doch klipp und klar, was ich von ihnen als Eltern halte. Leidtut es mir nur für die Maus, die dann geweint hat, weil sie hörte, dass ich schimpfe. Ich bin sonst sehr ruhig, aber ich konnte nicht mehr. Für mich waren diese Leute in dem Moment mehr als hirnverbrannt. Sie glotzten mich übrigens nur an, und haben sich letztendlich kleinlaut bedankt. Dann war mein cholerischer Anfall auch wieder vorüber, ich habe ihnen noch empfohlen, in Zukunft mal über den Gebrauch von Wohnungsschlüsseln nachzudenken, und die Sache war gegessen. Trotzdem hoffe ich auf Absolution von dem einen oder anderen.

Beichthaus.com Beichte #00033587 vom 11.07.2014 um 18:30:37 Uhr (16 Kommentare).

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Der Schwarm des besten Freundes

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Trunksucht Begehrlichkeit Morallosigkeit Verrat Last Night

Letztens war ich mit einigen Freunden ein bisschen feiern - natürlich mit viel Alkohol. Wie das so ist, wurden wir im Laufe des Abends immer betrunkener, obwohl sowohl mein bester Freund als auch ich am nächsten Tag arbeiten mussten. Er ist jedoch vernünftiger als ich und fuhr früh und nüchtern nach Hause, während ich mit den anderen weiterfeierte. Der Schwarm meines besten Freundes war ebenfalls da und war auch ordentlich betrunken. Meine eigenen Erinnerungen an diesen Abend sind eher lückenhaft - was ich jedoch aus meinem SMS-Verlauf erkennen kann, ist, dass ich relativ früh angefangen habe, mit dem Schwarm meines besten Freundes zu schreiben. Wir haben uns erst spaßeshalber dazu verabredet, dass wir in der Nacht kuschelnd einschlafen werden, aber irgendwann waren dann tatsächlich nur noch wir beide übrig. Es kam, wie es kommen musste. Ich legte mich neben sie und wir schliefen zusammen ein.


Nun musste ich am nächsten Morgen eigentlich zur Arbeit. Aber ich wollte nicht weg von dieser wundervollen Frau in meinem Arm und sie schien auch nicht zu wollen, dass ich gehe. Also rief ich auf der Arbeit an und meldete mich krank - Überstunden hatte ich genug. Nun lagen sie und ich immer noch da. Nur wie sie in meinem Arm lag, veränderte sich innerhalb kürzester Zeit extrem. Am Anfang lag ich hinter ihr und hatte einfach meinen Arm um sie gelegt. Am Ende lag ich auf dem Rücken und sie in meinem Arm, als ob wir ein Pärchen wären. Wir unterhielten uns gut und irgendwann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und küsste sie. Sie erwiderte diesen Kuss intensiv und das ging dann über zwei Stunden so weiter. Irgendwann musste sie los und wir verblieben - wenn auch nicht wirklich in beiderseitigem Einverständnis - damit, dass dies eine mehr oder weniger einmalige Sache war, die niemand zu wissen braucht. Ich sollte an dieser Stelle wohl auch erwähnen, dass ich zu dieser Zeit in einer festen Beziehung war. Direkt an diesem Tag habe ich die Sache mit meiner Freundin jedoch beendet und versuche seitdem, diese Traumfrau, an der mein bester Freund schon seit Monaten starkes Interesse zeigt, für mich zu gewinnen. Meine Beichte: Ich habe meine Freundin betrogen, meinen besten Freund hintergangen und hintergehe ihn auch weiterhin. Außerdem habe ich mich schon mit dem Ziel, diese Taten zu begehen, bei der Arbeit abgemeldet. Trotzdem rechtfertige ich das Ganze vor mir selbst, weil ich wirklich verrückt nach dieser Frau bin und ernsthafte Ambitionen habe. Ich wollte meiner Ex übrigens nicht wehtun und habe ihr nichts von der anderen Frau erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00033584 vom 11.07.2014 um 07:24:09 Uhr (13 Kommentare).

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“Folge

Geheuchelte Büroarbeit

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Verzweiflung Trägheit Arbeit

Ich habe mittlerweile fast 10 Jahre kaufmännische Berufserfahrung. Meine Beichte ist, dass ich seit Beginn meiner Ausbildung bis heute fast den gesamten Tag sinnlos im Internet surfe. Meine Aufgaben erledige ich sehr gut und zügig. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es einfach so fürchterlich frustrierend ist, wenn man nichts Ordentliches zu tun hat und der gesamte Tag aus Leerlauf besteht. Selbst an den "arbeitsreicheren" Tagen fühle ich mich, als hätte ich den ganzen Tag nichts gemacht. Ich sehne mich regelrecht nach einer Tätigkeit, welche mir dazu verhilft, dass der Tag schneller vorbeigeht. Ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass ich wirklich etwas vollbracht habe. Ich verspüre höchsten Respekt für Handwerker, die wirklich etwas arbeiten und Dinge zu Ende bringen. Lustigerweise waren alle Büros, die ich besuchen durfte, davon geprägt, dass echte Arbeit geheuchelt wurde. Es ist einfach sehr deprimierend.

Beichthaus.com Beichte #00033570 vom 08.07.2014 um 14:26:09 Uhr (7 Kommentare).

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Sex statt der großen Liebe

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Selbstsucht Falschheit Engherzigkeit Feigheit Partnerschaft Schellerten

Als ich (m) 17 Jahre alt war, hat mich eine 14-Jährige angebaggert. Nachdem ich nicht darauf einging, hat sie sich an meinen damaligen besten Freund rangemacht und sich schließlich in ihn verliebt. Er kostete ihre sexuelle Freizügigkeit in vollen Zügen aus, mehr war da aber nicht. Drei Jahre später war ich sexuell völlig unausgelastet, was dazu führte, dass ich mich dem besagten Mädchen näherte und tollen Sex mit ihr hatte. Natürlich hatte ich zu dem Zeitpunkt auch meine Erfahrungen gemacht, ich würde aber nicht sagen, dass ich, was Sex angeht, viel erlebt hatte. So genoss ich auch erst einmal den Sex mit ihr. Das Problem war, dass sie daneben noch 10-20 andere Typen hatte, was mich extrem störte. Um das zu unterbinden, spielte ich ihr vor, dass ich mich in sie verliebt hätte - dummerweise so gut, dass sie sich auch in mich verliebte, obwohl sie mir gleichzeitig öfters zu verstehen gab, dass mein bester Freund besser im Bett ist als ich. Das ließ mich wiederum kalt, da ich ja eigentlich nur den Sex wollte, aber trotzdem fing ich dann eine Beziehung mit ihr an. Das ist jetzt gut fünf Jahre her und eine Weile ging es ganz gut. Ich konnte einige tolle Fantasien mit ihr ausleben. Leider spielte sich im Laufe der Zeit immer weniger im Bett ab. Von den versauteren Sachen, die sie früher mitgemacht hatte, wollte sie nichts mehr wissen. Ich wollte sie deswegen auch schon verlassen und habe ihr auch direkt gesagt, was mein Problem ist.


Ich warf ihr vor, dass sie mit anderen so ziemlich alles erlebt hatte, was man in Sachen Sex erleben konnte und nur mit mir eine ruhige Kugel schieben wolle - mit dem Hintergrund, dass sie mich somit um meine tollen, sexuellen Ausschweifungen bringt. Sie entschuldigte sich damit, dass sie nun erwachsen geworden sei, so viel Arbeiten müsse und oft einfach nur müde wäre. Aber vor allem entschuldigte sie sich damit, dass sie jetzt darüber nachdenke, was sie tut. Ihr Sexualleben soll etwas Intimes sein, deshalb wolle sie es nicht mehr draußen machen, wo man gesehen werden könnte. Aber sie gelobte Besserung und wollte auch mir einige tolle sexuelle Erlebnisse bescheren. Leider habe ich davon bis heute nichts bemerkt. Ich möchte beichten, dass ich einem Mädchen seit Jahren die große Liebe vorspiele, weil ich anfangs Sex wollte und es bis heute nicht geschafft habe, ihr das zu sagen. Meine Strafe habe ich schon bekommen. Immerhin bin ich Mitte 20 und habe, außer gelegentlich einer schnellen Nummer im Schlafzimmer, keine sexuellen Erlebnisse vorzuweisen und auch keine Aussicht auf Besserung der Lage. Bis ich endgültig von ihr loskomme und sie aus meiner Wohnung geworfen habe, bin ich wahrscheinlich zu alt, um mich sexuell ausleben zu können, da ich merke, dass die meisten Frauen in meinem Alter ihre Schlampenphase bereits hinter sich haben und eine solide Beziehung wollen. Ich möchte hiermit sagen, dass es mir leidtut und ich hoffe, ich kann einige junge Männer mit diesem Beispiel davor bewahren, einen ähnlichen Fehler zu begehen.

Beichthaus.com Beichte #00033559 vom 05.07.2014 um 20:14:27 Uhr in Schellerten (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zickenkrieg in der IT-Branche

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Ignoranz Faulheit Selbstsucht Kollegen Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich im Büro nur noch das Allernötigste mache. Grundsätzlich mach ich den Kram gern, denn ich bin in der IT-Branche und das ist quasi auch das Einzige, das ich wirklich gut kann. Allerdings gehen mir meine Kollegen so auf den Sack, dass ich mir derzeit einen neuen Job suche, nur noch das Nötigste mache und den meisten Kollegen wünsche, dass sie mal ordentlich versagen. Ich bin jetzt schon einige Jahre dort und anfangs lief es auch gut, ich konnte mich zu neuen Aufgaben vorarbeiten, bis ich dann irgendwann bemerkte, dass einige Angestellte dort ständig über ihre Kollegen herziehen. Jeder, der nicht da ist, ist in Mode. Da hat er das gemacht, da macht er jenes nicht richtig - gut, eigentlich nur anders, als die Herren es gern hätten - und außerdem sind sie die Schlausten und Besten überhaupt. Machen keine Fehler und jeder, der einen anderen Lösungsweg nutzt, ist ein Idiot. Anfangs dachte ich noch, das sei nur in Stresssituationen so und ging davon aus, dass sich das Ganze irgendwann legt, dann dachte ich, dass der neue Chef dann mal Ordnung reinbringt. Aber außer, dass er sich darüber aufregt, unternimmt auch er nichts.


Und jetzt läuft wieder ein Projekt für eine große Umstellung, die alle Anwender betreffen wird. Und trotzdem werden persönliche Kleinkriege geführt, man lässt Kollegen auflaufen und riskiert große Ausfälle, nur um dann zu zeigen, wie geil man doch ist, weil man es ja behoben hat und wieder auf jemanden zeigen kann, der schuld ist. Man versucht irgendwas zu beweisen, anstatt eine andere Lösung zu finden, wenn die beste Lösung, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich ist. Man hinkt dem Zeitplan schon ordentlich hinter her, nichts ist getestet, wichtige Anwendungen werden ignoriert, weil es ja nur zwei User nutzen und so weiter. Manchmal glaube ich, dass ich nicht in einem reinen Männerbetrieb, sondern in einem Mädcheninternat gelandet bin und alle haben gerade ihre Tage. Aber eigentlich glaube ich nicht, dass Frauen so viel tratschen wie die besagten Herren. Lange Zeit wollte ich es irgendwie allen Recht machen und habe jede Aufgabe angenommen, die es gab - bis es zu viele waren. Und alles, was man am Ende bekommt, ist Gepöbel und Getratsche, wie blöd man doch ist. Da mich das irgendwann total belastet hat, habe ich beschlossen, dass ich dort weg muss und, solange ich noch da bin, den ganzen Schlonz möglichst ignoriere oder mich drüber amüsiere. Ist gesünder für mich. Trotzdem hoffe ich, dass die Herren mit ihrem Projekt mächtig auf die Fresse fallen und mal ihre eigenen Waffen spüren. Auch wenn es am Ende eigentlich schlecht für die ganze Abteilung ist und sie sich dann doch wieder rauswinden und andere Schuld sind.


Leidtut es mir nur für die Jungs, die immer alles geben und kollegial miteinander umgehen. Die müssen jetzt nämlich mehr machen, weil ich einfach keinen Bock mehr darauf habe, immer der Idiot zu sein und mir anhören zu dürfen, was der oder jener mal wieder nicht gemacht hat. Natürlich möchte ich nicht mit jedem dick befreundet sein und jedes Wochenende saufen gehen, aber einfach normal miteinander umgehen und ein richtiges Team bilden sollte doch möglich sein. Was die werten Herren natürlich nicht merken, ist, dass sie riesige Löcher in das Boot bohren, in dem sie sitzen. Und sie werden wohl sehr überrascht sein, wenn der Firma das Ganze zu blöd wird und die Abteilung ausgelagert wird. Ich freue mich schon auf den Tag meiner Kündigung. Vermissen werde ich in der Abteilung vielleicht zwei oder drei Leute. Bitte vergebt mir, dass ich faul und selbstsüchtig bin und andere deshalb hängen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00033553 vom 03.07.2014 um 22:00:13 Uhr (10 Kommentare).

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