Der Retter in der Bahn

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Gewalt Morallosigkeit Stolz Bahn & Co.

Ich (m/28) möchte beichten, was mir vor einigen Wochen in der S-Bahn passiert ist. Ich bin an einem Samstagabend mit ein paar Leuten feiern gewesen und wir haben uns gegen vier Uhr auf den Heimweg gemacht. Da wir alle in unterschiedlichen Stadtteilen wohnen, haben sich unsere Wege bereits bei der Bahn getrennt. Ich war leicht angeheitert, aber nicht betrunken, als ich in die Bahn gestiegen bin. Da es um die Uhrzeit mehrere Leute nach Hause zieht, musste ich stehen. Nach drei oder vier Haltestellen war es schon deutlich leerer, Sitzplätze waren trotzdem nicht frei. Mir gegenüber stand ein Pärchen. Sie war sehr hübsch, zierlich, und wirkte ein bisschen ängstlich. Er war einer der Marke "Klappspaten", große Klappe, nichts dahinter. Zudem war er ziemlich betrunken. Jedenfalls hat sie, als die Bahn ein Kurve gefahren ist, fast das Gleichgewicht verloren, konnte sich aber noch an einem Haltegriff festhalten. Aus der Situation hat sich dann ein absurder Streit entwickelt, in dessen Verlauf er immer wütender wurde und ihr plötzlich ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat.


Ich war kurz geschockt, weil ich noch nie gesehen habe, dass jemand zu so etwas fähig ist. Er hat dann nur dämlich gelacht, während sie am Boden gekauert und geheult hat. Als er gerade wieder ausholen wollte, bin ich vorgestoßen und habe ihm meinerseits mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Da er an die Tür angelehnt war, hatte er keine Rückzugsmöglichkeit. Ich habe 10 Jahre lang Kampfsport gemacht - unter anderem Thaiboxen, und durch den Schlag habe ich ihm den Kiefer zertrümmert. Er ist dann wie ein nasser Sack zu Boden gegangen und ich habe dem Mädel aufgeholfen, an der übernächsten Bahnstation musste sie auch aussteigen, wo dann schon Polizei und Bahnwache auf uns gewartet haben, da zum Glück jemand den Notruf gewählt hat. Kaum waren wir ausgestiegen konnte ich sie gerade noch zur Seite ziehen, weil ihr "Freund" nochmal auf sie losgehen wollte. Als er dann drei Polizisten auf sich hocken hatte, war der Mist vorbei, und ich bin mit ihr zusammen ins Krankenhaus gefahren. Ich durfte danach dann noch meine Aussage sowie einen Alkoholtest auf der Wache machen - bis dahin waren es übrigens nur noch 0,2 Promille - und wurde dann nach Hause gefahren.


Ein paar Tage später hatte ich dann Post - Anzeige wegen schwerer Körperverletzung. Ich habe natürlich ein bisschen recherchiert, was ich da am Besten tun kann, als jemand bei mir klingelte. Es waren sie und ihr Vater, welcher sehr dankbar war. Der Kerl wäre wohl schon mehrfach unangenehm aufgefallen und hatte seine Tochter wohl massiv bedroht, weswegen sie nicht Schluss gemacht hat, geschweige denn irgendwem davon erzählt hatte. Er meinte nur, ich müsse mir überhaupt keine Sorgen machen, er würde im Falle einer negativen Verhandlung alle Kosten tragen. Vorletzte Woche war dann die Verhandlung. Noch bevor ich meine Version erzählen konnte, wurde ich schon von dem Kasper unterbrochen, der mich während der Verhandlung die ganze Zeit böse angestarrt hat. Ich konnte mir einige Male das Grinsen und Winken nicht verkneifen, was mir fast ein Ordnungsgeld eingebracht hat. Ich bin dennoch sehr ruhig geblieben, habe es dann irgendwann geschafft, die ganze Geschichte zu erzählen und wurde von dem Spinner zum Abschied noch bedroht. Gerade eben kam dann der Anruf von dem sehr netten Polizisten, der mir gesteckt hat, dass das Verfahren eingestellt wurde. Ich möchte beichten, dass ich keinerlei Reue für meine Tat empfinde, und dies das erste Mal war, dass ich überhaupt jemanden abseits des Trainings geschlagen habe. Der Typ sitzt dank anderer Delikte erst einmal hinter Gittern. Und seine Ex-Freundin leistet mir an den Wochenenden sehr nette Gesellschaft.

Beichthaus.com Beichte #00033536 vom 30.06.2014 um 15:58:07 Uhr (28 Kommentare).

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Neue Erfahrungen mit dem Cousin

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Sex Morallosigkeit Neugier Familie

Ich habe, als ich 15 war, des Öfteren mit meinem Cousin geschlafen. Er war da 22. Es war zwar nicht mein erstes Mal mit einem Jungen, allerdings war es mit meinem ersten Freund einfaches Rein und Raus - damit war er dann fertig. Das Ganze passierte, als ich abends bei ihm war und seine Eltern weg waren. Wir haben Fernsehen geschaut und dabei hat er plötzlich seinen Arm um mich gelegt und wir haben uns irgendwie geküsst. Dann hat alles seinen Lauf genommen - beim ersten Mal mit meinem Cousin hat es nur ein paar Minuten gedauert, bis wir beide gekommen sind. Es war einfach der Hammer. Wir haben dann knapp drei Monate lang noch eine Sexbeziehung geführt und sehr viel ausprobiert. Ich denke auch heute noch oft daran. Mittlerweile bin ich zweifache Mutter und glücklich verheiratet und habe auch ein tolles Sexleben. Mein Cousin sehe ich auch öfters, aber über damals haben wir nie mehr ein Wort geredet.

Beichthaus.com Beichte #00033534 vom 30.06.2014 um 09:02:50 Uhr (14 Kommentare).

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Süßigkeiten-Vernichtung im Keller

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Diebstahl Habgier Völlerei Arbeit Shopping

Süßigkeiten-Vernichtung im Keller
Ich (m/20) machte mit 16 ein Praktikum bei einer bekannten roten Supermarktkette. Eine meiner Aufgaben war es, jeden Tag aufs Neue die Lebensmittel, auch wenn sie erst am Tag zuvor abgelaufen waren, im Keller zu entsorgen. Und zwar ganz alleine. Darunter waren dann auch jede Menge Süßigkeiten, die ich vor Ort in meine Tasche packte und sie dann in einer dunklen Ecke im Keller verspeiste. Das machte ich drei Wochen lang jeden Tag. Hiermit möchte ich also beichten, dass all die süßen Waren viel zu wertvoll für mich waren, um sie einfach nur zu entsorgen.

Beichthaus.com Beichte #00033532 vom 30.06.2014 um 03:44:06 Uhr (10 Kommentare).

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Das Klassentreffen der Asozialen

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Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit Feigheit Schule

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich nicht zu meinem Klassentreffen gehen werde. Ich habe einfach keinen Bock, jemanden aus meiner Grundschulzeit wiederzusehen. Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, aus einer bekannten Industriestadt in Österreich. Die Gegend, in der ich aufwuchs, hat einen ziemlich schlechten Ruf. Das Viertel war früher eine Arbeitersiedlung, heute ist es ein Schmelztiegel von Asozialen und Migranten. Ich habe viele Freunde, die einen Migrationshintergrund haben, aber in dieser Gegend strotzte es leider auch von Sozialschmarotzern und Integrationsverweigerern. Die Situation in der dortigen Schule war daher um nichts besser. Meine Schulkollegen waren zumeist Kinder, deren Eltern Alkoholiker, Drogenabhängige, Langzeitarbeitslose oder eben schwach integrierte Ausländer waren. Im Grunde war die zukünftige Laufbahn der meisten schon vorbestimmt, sie hatten nie eine wirkliche Chance. Nun, gut 15 Jahre später, sind bereits zwei aus meiner Klasse an Drogen gestorben. Drei Schulkolleginnen waren mit 16 das zweite Mal schwanger, von verschiedenen Männern wohlgemerkt. Alle drei sind nach der Pubertät völlig abgestürzt und haben ihr Leben nie richtig auf die Reihe bekommen. Eine Weitere hat sogar schon das dritte Kind, wobei ihr diese vor Kurzem, wegen wiederholter Verletzung der Aufsichtspflicht, weggenommen wurden. Zwei ehemalige Banknachbarn saßen drei Jahre im Knast wegen Körperverletzung und Einbruch. Der Rest ist entweder arbeitslos oder versäuft im Moment den heutigen Lohn an der Bushaltestelle.


Jedenfalls hat die Direktorin nun, nach 15 Jahren, zum Klassentreffen geladen. Und zu meinem Erstaunen werden laut meinen Infos auch so ziemlich alle erscheinen. Ich denke aber nicht im Traum daran, dahinzugehen, weil ich mich ehrlich gesagt für etwas Besseres halte. So wurde ich zwar nicht erzogen, und ich weiß, dass sich niemand das Leben so ausgesucht hat. Trotzdem bin ich froh, wenn ich von denen keinen mehr sehen muss. Ich will an deren Schicksal wirklich nicht teilhaben. Ich wüsste nicht mal, über welche Themen ich mich mit ihnen unterhalten soll. Mir wurde als Kind auch nichts geschenkt, aber ich bin durch Fleiß, Bildung und Arbeit diesem Sumpf entkommen, und kann meiner Familie daher heute einen höheren Lebensstandard bieten, als ich ihn damals hatte. Ich beichte daher, dass mir meine ehemaligen Kollegen egal sind, ich mit ihnen nichts zu tun haben möchte, und trotzdem in die Absage-Mail schreiben werde, dass ich auf Geschäftsreise bin, weil ich ja wohl kaum die obengenannten Gründe aufzählen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033523 vom 27.06.2014 um 22:27:18 Uhr (23 Kommentare).

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Spaziergang ohne Oberteil

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Fetisch Schamlosigkeit

Ich (w/29) wohne in Stadtnähe und trotzdem im Grünen auf einem kleinen Hügel. Ab und zu, wenn ich auf meiner Terrasse sitze, habe ich das Verlangen, den frischen Wind auf meiner Haut zu spüren - und nicht nur auf den Beinen. Dann mache ich mich oben herum frei und gehe spazieren. Es tut wirklich gut, nicht mehr eingezwängt zu sein. Ich sehe natürlich zu, dass ich auf weniger bekannten Wegen rumlaufe, aber ab und an läuft mir dann doch die eine oder andere Person über den Weg. Ich möchte beichten, dass mich das teilweise anturnt und dass ich womöglich schon so manchen mit meiner Vorliebe geschockt habe. Wobei natürlich auch schon sehr Begeisterte darunter waren.

Beichthaus.com Beichte #00033522 vom 27.06.2014 um 20:01:55 Uhr (17 Kommentare).

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