Getränkepreise im Kino

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Geiz Schamlosigkeit

Wenn ich (w) ins Kino gehe, kaufe ich mir vorher Unmengen an Süßigkeiten und Getränke. Mit gefüllter Tasche gehe ich dann ins Kino und wenn es dunkel wird, packe ich alles aus. Das hat nichts damit zu tun, dass ich kein Geld habe. Nein, die Preise im Kino sind einfach übertrieben hoch.

Beichthaus.com Beichte #00030225 vom 29.08.2012 um 17:36:48 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von jayzee
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Das abgewiesene Mädchen

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Ekel Rache Ungerechtigkeit

Damals als ich noch auf der Grundschule war (mit 9 etwa), gab es nebenan im Kindergarten am Nachmittag immer eine Hordgruppe, in die ich nach der Schule auch ging. Dort konnten wir Hausaufgaben machen, etwas essen und uns beschäftigen. Meine Eltern arbeiteten lange und holten mich dann immer um 16 Uhr nach der Arbeit dort ab. Wir waren eine relativ große Gruppe, die jedoch zum größten Teil aus Kindergartenkindern bestand. Nur etwa 5 Kinder, zu denen ich auch gehörte, gingen zur Grundschule. Zu der Zeit war ich ein ziemlich aufständiges Kind und stellte dementsprechend mit meinen anderen 3 Grundschulkollegen ziemlich viel Blödsinn an. Die 5. im Bunde war ein Mädchen, das wir alle ziemlich komisch fanden. Keiner von uns mochte sich so recht mit ihr beschäftigen und deshalb war sie die meiste Zeit alleine.


Eines Tages, nachdem wir Sie mal wieder abgewiesen hatten mit uns zu spielen, hörten wir ein lautes Brüllen unserer Kindergärtnerin. Sie stürmte in den Aufenthaltsraum und griff sich meinen besten Freund, der damals der schlimmste von uns 4 war. Sie zerrte ihn in die Jungentoilette. Wir rannten hinterher und was wir da sahen, lies uns den Linseneintopf vom Mittagessen hochkommen. Braune Sauce war überall in einer der Kabinen des Jungenklos verteilt. An den Wänden, dem Klodeckel, dem Spülkasten, sogar von außen an der Tür. Man sah deutlich, dass jemand die Fäkalien mit den Händen dort verteilt hatte.
Von uns war es keiner gewesen und die Kindergartenkinder gingen damals immer auf separate Klos. Die Kindergärtnerin verdächtigte jedoch ihn, also bekam mein Kumpel Putzsachen in die Hand gedrückt und durfte alles schön saubermachen. Irgendwann war das Mädchen es wohl Leid gewesen und wollte uns so richtig eins reinwürgen. Ich kann nur vermuten was dort auf der Toilette passiert ist, denn ich kenne nur das Resultat, aber dabei gewesen wäre ich nicht gerne. Ich beichte nun also, dass ich meinen Kumpel die Mädchenscheiße schön habe allein wegmachen lassen. Sorry, aber das ganze war damals einfach viel zu ekelig.

Beichthaus.com Beichte #00030213 vom 27.08.2012 um 16:03:26 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Campingurlaub in Kroatien

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Zorn Engherzigkeit Nachbarn Urlaub Kroatien

Bei meinem Campingurlaub in Kroatien machte auf dem Stellplatz direkt neben mir eine holländische Familie Urlaub. Ich kann gut damit leben, mein Zelt neben einem Zelt mit Holländern zu haben. Aber diese Holländer pflegten es, warum auch immer, auch im Urlaub meist schon vor 8 Uhr, aufzustehen und vor ihrem Zelt alle zusammen zu frühstücken. Dabei haben sie sich so laut auf holländisch unterhalten, dass mich das wirklich richtig aggressiv machte. Drei Tage habe ich das ausgehalten. Dann habe ich mir sehr gute Ohrstöpsel gekauft, bin bereits um 6 Uhr aufgestanden und habe meinen Pfeifkessel bis oben hin mit Wasser befüllt und ihn auf den Gaskocher im Vorzelt gestellt. Dann bin ich mit den Ohrstöpseln wieder schlafen gegangen. Das Pfeifen muss die Holländer wohl schon kurze Zeit später aus dem Schlaf gerissen haben. Ich selbst bin dann nach 2 weiteren Stunden erholsamen Schlafes wirklich sehr ausgeschlafen und mit einer Tasse Kaffee, die ich wieder mithilfe des Pfeifkessels gekocht habe, aus dem Vorzelt gegangen und habe den Holländern freundlich zugeprostet. Am nächsten Tag waren sie wohl wirklich etwas leiser, aber das weiß ich ja aufgrund meiner Ohrenstöpsel nicht. Im Nachhinein tut es mir Leid, sie so früh aufgeweckt zu haben. Ich hätte sie auch einfach bitten können, morgens leiser zu sein. Oder ich hätte einfach direkt die Ohrenstöpsel verwenden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00030212 vom 27.08.2012 um 15:13:40 Uhr in Kroatien (Zaton) (18 Kommentare).

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Maximal 500 Kilo

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Urlaub Türkei

Als ich mit ein paar Freunden dieses Jahr im Urlaub in der Türkei war, gab es einen Aufzug der nur 500 Kilo tragen konnte. Man durfte nur zu viert in diesen hinein, weil er sonst stecken bleiben würde, wenn mehr Leute drin sind. Ich bin mit einem Freund dann zu dem Aufzug gelaufen und habe gewartet bis er kommt. Es hat ewig gedauert. Als endlich, nach 5 Minuten, der Aufzug kam, stiegen drei ältere Deutsche Frauen, die wirklich nicht auf ihr Gewicht geachtet haben, aus und haben uns gewarnt, das wir nicht einsteigen sollten, da sie stecken geblieben sind und der Aufzug ihrer Meinung nach kaputt sei. Ich war wegen einer zu langen Nacht ziemlich genervt und fertig. Ich habe die drei Damen genervt angeschaut, mit meinem Finger auf das Schild gezeigt auf dem stand NUR BIS 500 KILO und gesagt das es klar sei, dass sie stecken geblieben sind und warum sie sich wundern, dass das passiert. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, wie das rüber kam und es tut mir auch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00030205 vom 25.08.2012 um 15:22:54 Uhr in Türkei (Antalya) (19 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Premium Bier ohne Happy End

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Diebstahl Dummheit Auto & Co. Polizei Bochum

Ich war in einem großen Supermarkt und wollte Bier kaufen. Dafür habe ich mir einen Einkaufswagen geholt und habe zwei Kästen günstiges Bier zu 5 Euro pro Kasten in den Wagen gestellt. Ich wollte nicht viel Geld ausgeben. Die Beiden Kisten füllten den oberen Teil des Einkaufswagens perfekt aus. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bekam ich Lust auf ein gutes Weizenbier eines Premiumbrauers. 14,99 für einen Kasten wollte ich aber nicht bezahlen, habe die Kiste aber trotzdem auf die untere Fläche des Einkaufswagens, gestellt. Ich ließ es auf einen Versuch ankommen und ging nun mit den drei Kisten Bier zu Kasse, ließ dort aber alle drei Kisten im Wagen, da sie ja zu groß für das Band waren. Als ich dran kam sagte die Verkäuferin "2 Kästen XY-Bier". Sie sagte das in einem etwas fragenden Ton, ich überhörte das und deutete nur ganz leicht ein Nicken an. Die Kiste die unten stand konnte man aus ihrer Position auch unmöglich sehen. Also bezahlte ich, inklusive Pfand knapp 17 Euro und ging sehr zufrieden mit meinen drei Kisten zum Auto.


Da es ein großer Supermarkt ist, wird das ganze sicher erst spät auffallen und auch nicht auf einen Fehler dieser bestimmten Verkäuferin zurück zu führen sein, da war ich mir sicher. Die beiden Kisten mit dem Billigbier stellte ich nun nebeneinander in den Kofferraum des Autos meiner Eltern. Die dritte Kiste mit dem teuren Bier passte nicht mehr daneben, deshalb stellte ich sie auf die beiden anderen drauf. Ich fuhr los, und war total euphorisch, holte mein Handy raus und rief meine Freunde an, um ihnen von dieser genialen Aktion zu berichten und verabredete mich direkt für den Abend, um das Freibier zu trinken. Abgelenkt durch das Telefonat übersah ich dann plötzlich ein Rechts-vor-Links, wo gerade ein anderes Auto raus kam. Um einen Unfall zu verhindern trat ich schlagartig auf die Bremse, der Wagen stand auch fast sofort. Unfall verhindert, schön und Gut. Aber das Bier! der gute Kasten der oben stand flog durch die Vollbremsung über die Rücksitzlehnen, wurde dann in schräger Position von den Vordersitzen gestoppt. Leider zeigte die Öffnung des Kastens auch nach vorne. Daher wurden die Bierflaschen nicht gebremst, sondern flogen weiter, bis aufs Armaturenbrett, in das neue Radio, ja sogar bis vor die Windschutzscheibe. Ich stieg sofort aus um die teilweise aufgegangenen Flaschen daran zu hindern, komplett auszulaufen. Aber 4 Flaschen waren sogar zerbrochen, und nochmal 3 haben sich durch die Wucht geöffnet. Auto war nun voller Bier und Scherben, und ich hatte nicht mal Taschentücher dabei, um jedenfalls das Lenkrad oder mein Gesicht zu trocknen, das Bier schoss nämlich wirklich Fontänenartig durchs Auto. Also fuhr ich so weiter nach Hause, es gab nun mal kaum eine andere Möglichkeit, meine Eltern würden es sowieso merken, der Biergeruch würde sich nie komplett entfernen lassen. Damit sollte ich auch nach gründlicher Reinigung recht behalten.


Meine Eltern begutachteten nun beide ihr Auto und waren total entsetzt. Dass der Kasten umsonst war, erzählte ich nicht. 7 Flaschen waren ja sowieso schon kaputt und ausgelaufen. Stattdessen erzählte ich, dass mir die Vorfahrt genommen wurde, also ein anderer Schuld an dem Schaden war, und nicht ich selbst weil ich durchs Handy abgelenkt war. Ich wurde gefragt ob ich mir Kennzeichen des "Schuldigen" gemerkt hatte, ich dachte mit schnell ein paar Kennzeichenfragmente aus und sagte dazu, dass es ein roter Kombi war. Ohne das Auto zu reinigen, wir legen nur Handtücher auf die Sitze, fuhr mein Vater mit mir zur Polizei, um den Fahrer des imaginären roten Kombis anzuzeigen. Der Polizist nahm alles auf, erzählte mir noch etwas von Ladungssicherung und Gepäcknetz und sagte, man werde sich bemühen den Halter ausfindig zu machen. Das Auto haben wir dann zu einer professionellen Reinigungsfirma gebracht. Zuhause habe ich dann meine Verabredung abgesagt und bin ins Bett gegangen. Es sollte mir wohl eine Lehre sein, nie wieder etwas ohne es zu bezahlen mitzunehmen, denn das konnte doch alles wirklich kein Zufall sein. Es tut mir Leid für den Supermarkt, dem Bier fehlt, meine Eltern, dessen Auto auch nach der Reinigung wie die letzte Kneipe stinkt, und natürlich für den Polizisten, der nun umsonst nach einem Auto fahndet, was es so gar nicht gibt.

Beichthaus.com Beichte #00030204 vom 25.08.2012 um 14:36:03 Uhr in Bochum (26 Kommentare).

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