Die Tagebücher meiner Freundin

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Neugier Masturbation Wollust Eifersucht Partnerschaft

Als ich 18 war hatte ich eine 17-jährige Freundin. Wenn ich alleine in ihrem Zimmer war, habe ich heimlich ihre Tagebücher gelesen. Da standen ihre ganzen sexuellen Erlebnisse sehr detailliert beschrieben drin. Zum Beispiel von ihrem ersten Kuss über das erste Mal, dass sie gefingert wurde oder geblasen hat und wo und mit wem sie es so getrieben hat. Auf der einen Seite war ich total eifersüchtig. Ein paar von den Typen habe ich auch gekannt. Auf der anderen Seite hat es mich total geil gemacht zu lesen, was für versaute Sachen sie schon in jungen Jahren gemacht hat. Ich habe eigentlich jedes mal beim Lesen onaniert. Letztendlich glaube ich aber, dass es unserer Beziehung geschadet hat, weil ich danach noch viel eifersüchtiger war. Im Nachhinein tut es mir auch Leid, dass ich so in ihre Privatsphäre eingedrungen bin, aber andererseits nutze ich das, was ich damals so gelesen habe heute immer noch als Masturbationsphantasie.

Beichthaus.com Beichte #00030171 vom 15.08.2012 um 12:32:17 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von Tabule
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Das erste Mal vorm ersten Mal

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Peinlichkeit Prostitution Neugier Lügen Essen

Als ich (m/24) vor circa fünf Jahren mit meiner noch heutigen Freundin zusammengekommen bin, war ich noch ziemlich unerfahren was das andere Geschlecht anging. Nachdem wir uns ein paar mal getroffen haben und uns auch schon geküsst hatten, stand ein DVD-Abend bei ihr an. Sie schlug schon vorher vor, dass ich ja bei ihr übernachten könnte. Mir war klar, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Sex hinauslaufen würde. Ich wollte mich unter keinen Umständen vor ihr als Jungfrau outen. Jetzt wo ich sie besser kenne, ist mir klar, dass sie das sogar gut gefunden hätte. Ich bin auf die total bescheuerte Idee gekommen, vorher in den Puff zu gehen, um ein paar Erfahrungen zu sammeln. So kam es dazu, dass ich einen Abend vor dem ersten Mal mit ihr, mein erstes Mal mit einer 30-jährigen Russin mit falschen Brüsten hatte. Das Ganze betrachte ich im Nachhinein als den womöglich größten Fehler meines bisherigen Lebens. Das Ganze habe ich niemals jemandem erzählt. Ihr habe ich am nächsten Tag erzählt, dass ich bei meinen bisherigen Erlebnissen immer zu betrunken gewesen wäre und ich deshalb so unsicher und unerfahren wirken würde. Ich habe sie aber danach niemals mehr betrogen oder auch nur angelogen, aber trotzdem muss ich immer wieder daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00030158 vom 08.08.2012 um 18:59:42 Uhr in Essen (Stahlstraße) (33 Kommentare).

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Falsche Kontonummer

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Hass Falschheit Boshaftigkeit Telefon

Leider habe ich vor mehreren Monaten scheinbar an der falschen Stelle meine Telefonnummer angegeben. Dies wird mir seitdem zunehmend zum Verhängnis. Zu Beginn habe ich mich sehr über die Anrufe geärgert, mittlerweile denke ich mir die schönsten Strategien aus, die Callcenteragenten reinzulegen. Wenn sie Glück haben versuche ich ihnen nur eine der von mir entworfenen wunderschönen Lampen anzudrehen. Wenn sie jedoch Pech haben, spiele ich brav mit und gebe ihnen die Kontoverbindungen einer recht bekannten Zentrale für Gebühreneinzug. Deren Anwälte sollten damit ihren Spaß haben. Ich beichte, dass ich Menschen, die vermutlich selbst nur aus Not diesen Job ausüben in den Wahnsinn treibe. Manchmal tut mir das trotz eventuell gewisser Berechtigung Leid.

Beichthaus.com Beichte #00030145 vom 05.08.2012 um 23:06:20 Uhr (19 Kommentare).

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Hier noch jemand zugestiegen?

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Betrug Schamlosigkeit Bahn & Co. Vilsbiburg

Ich stelle mich auf längeren Zugfahrten gerne schlafend oder ignoriere sämtliche "Hier noch jemand zugestiegen?"-Rufe der patrouillierenden Kontrolleure um zu vermeiden, einen Zangenabdruck auf die gnadenlos überteuerte Fahrkarte zu bekommen. Am Zielbahnhof angekommen lasse ich mir das Ticket dann von den freundlichen Mitarbeitern an den Schaltern erstatten. Im Nachhinein habe ich ab und zu ein schlechtes Gewissen, jedoch beruhige ich mein Engelchen auf der Schulter gerne damit, dass die Fahrkartenpreise in keinster Weise gerechtfertigt sind und das Teufelchen auf der anderen Schulter stachelt mich immer wieder an, weil es unglaublich Spaß macht, wenn meine Strategie aufgeht. Dennoch bitte ich um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00030139 vom 05.08.2012 um 08:39:53 Uhr in Vilsbiburg (32 Kommentare).

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Der Social Network Verweigerer

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Eitelkeit Vorurteile Internet

Ich bin nicht bei Facebook oder einem anderen Social Network angemeldet. An und für sich habe ich damit auch kein Problem und nicht im geringsten das Gefühl, dass ich irgendetwas verpassen würde. Einige meiner Freunde sind zwar auf solchen Networks angemeldet aber ich schaffe es trotzdem mit ihnen Kontakt zu halten und weiß, was so in ihrem Leben passiert. Wenn mich Leute fragen, ob ich bei Facebook angemeldet bin und ich dies verneine, gucken sie mich ungläubig an. Ich bin auch gar nicht böse, dass ich keinen Kontakt mehr zu einigen ehemaligen Klassenkameraden, Bekannten usw. habe, da ich der Meinung bin, dass man nicht mit jedem Menschen über eine lange Zeit in Verbindung stehen kann. Bei vielen möchte ich das auch gar nicht und es interessiert mich absolut nicht ob deren Katze das neue Streu nicht mag oder das Mittagessen nicht geschmeckt hat. Bei den Generationen vor uns war es doch auch so - man hat mit besonders guten Freunden Kontakt gehalten und einige wenige Freundschaften hielten bis zum Tod oder zumindest sehr lange und andere hat man dann aus den Augen und dem Sinn verloren. Ich denke nicht, dass es ihnen geschadet hat. Mit den wenigsten Menschen, die man in seiner Freundesliste in solchen Netzwerken hat, ist man auch so eng befreundet, dass sie auch auf selbige gehören.

Vor Kurzem habe ich auf der Homepage eines bekannten deutschen Magazins über den Attentäter aus Aurora gelesen. Die Leute gingen auf die Suche nach Gründen für seine Tat und mussten feststellen, dass dieser Mann auf keinem der einschlägigen sozialen Netzwerke vertreten war, und waren über diese Tatsache entsetzt. Ich allerdings war entsetzt darüber, dass man als social-network-Verweigerer als Sonderling gilt und nun - so wurde es dargestellt - als Verdächtiger gilt. Hiermit möchte ich beichten, dass ich mich trotzdem nicht auf einem sozialen Netzwerk anmelden werde, auch wenn ich nun quasi gefährlich bin.

Beichthaus.com Beichte #00030137 vom 03.08.2012 um 08:51:23 Uhr (33 Kommentare).

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