Wellenreiter

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Vandalismus Waghalsigkeit Neugier Schule Bremen

In meiner Schulzeit war ich als einzige Person auf Toilette und habe mich aus Jux und Tollerei auf die Kloschüssel gestellt, um in die benachbarte Kabine zu gucken. Ich wollte sehen, ob das geht. Obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte, ist in dem Moment das Klo aus der Wand gebrochen und ein mächtiger Schwall aus Wasser und Fäkalien ergoss sich, sodass ich kurzzeitig auf dieser "Welle" surfte, denn ich hatte das Glück auf dem abgebrochenen Klo stehen geblieben zu sein. Ich schaffte es dann, weitgehend trockenen Fußes die Toilette zu verlassen und sah kurze Zeit später, wie der Hausmeister in die Toilettenräume lief. Auch ein Lehrer erschien. Obwohl ich unmittelbar neben der Toilettentür stand, hat mich nie jemand verdächtigt, das Klo aus der Wand gebrochen zu haben. Ich hätte auch keine Lust gehabt, das zu bezahlen.

Beichthaus.com Beichte #00029608 vom 09.12.2011 um 19:29:48 Uhr in 28279 Bremen (Habenhauser Brückenstraße 1) (20 Kommentare).

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Meine Börsen-Spielgemeinschaft

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Habgier Waghalsigkeit Verzweiflung Geld Köln

Ich (m/32) habe mein eigenes Geld und das einiger anderer Leute an der Börse verloren. Es ist in sofern sehr tragisch, da ich mir eigentlich schon sehr viel zusammen gespart hatte. Beruflich habe ich als Fliesenleger sehr viele Überstunden gemacht und während andere gefeiert haben, war ich oft am arbeiten. Angefangen hat es als ich Mitte zwanzig war. Ich habe die Börsenkurse hin und wieder angeguckt und war fasziniert von der Möglichkeit wie viel Geld man rein theoretisch dort verdienen kann.

Den nächsten Schritt zu gehen und wirklich Geld anzulegen habe ich mich aber nicht getraut. Ein ehemaliger Schulfreund war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Wirtschaftsstudium fertig und ich habe ihn dann darauf angesprochen. Er konnte mir wirklich sehr gut weiterhelfen und ich habe mich dann doch getraut. Was soll ich sagen, ich habe mich recht gut informiert und einige Male auch sehr viel verdient. Überstunden in der Firma habe ich dann keine mehr gemacht, mein Chef fand das nicht so toll, war mir aber egal. Mit 28 hatte ich es geschafft das doppelte aus meinem Einsatzkapital rauszuholen. Das hat sich dann auch schnell rumgesprochen und ein paar Arbeitskollegen und Freunde wollten, dass ich ihr Geld auch anlege, habe dafür selber auch kein Geld genommen, es lief alles ganz locker. Es waren jetzt auch nicht so hohe Summen, der höchste Betrag war 860 Euro, aber eben sehr viele Leute. Irgendwann ist es dann nicht mehr so gut gelaufen, habe in eine Firma investiert, die abgestürzt ist. Wollte dann nicht mehr warten bis die sich irgendwann mal wieder erholen und habe weit unter Wert verkauft. Viele Leute wollten dann logischerweise ihr Geld wieder haben und ich musste auch noch andere Sachen verkaufen, teilweise auch unter dem Kaufpreis. Ende vom Lied, es lief noch ein paar Mal schlecht, ich habe jetzt 17.243 Euro Gesamtschulden. Ich habe meinen Job gewechselt, weil mich einfach nur noch alle gehasst haben. Jetzt arbeite ich in einem Baumarkt in der Fliesenabteilung, verdiene dort deutlich weniger. Ich kriege in regelmäßigen Abständen Drohanrufe und persönliche Besuche, einige wollen auch Zinsen. Zwei Gerichtsprozesse laufen noch gegen mich. Meine Eltern können mir finanziell nicht helfen, haben aber zum Glück keinen Hass gegen mich entwickelt. Als ich das letzte Mal feiern gegangen bin, hat mir sofort ein alter Bekannter den Geldbeutel leer gemacht.
Habe daher jetzt bei ihm nur noch 430 Euro Schulden, anstelle von 510 Euro. Einmal habe ich echt logisch und in ganz geordneten Bahnen darüber nachgedacht mich umzubringen. Ich denke ich habe wirklich Vergebung verdient, mein Leben ist total scheiße geworden.

Beichthaus.com Beichte #00029607 vom 09.12.2011 um 18:14:12 Uhr in Köln (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die neue Freundin meines Vaters

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Hass Engherzigkeit Eifersucht Zwietracht Familie Schweitenkirchen

Ich (m) habe ein für mich persönlich sehr großes Problem. Und zwar haben sich meine Eltern schon vor vielen Jahren scheiden lassen, was ich sogar selber begrüßt habe, da ich und meine Schwester schon damals gemerkt haben das es zwischen unseren Eltern nicht mehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00029587 vom 03.12.2011 um 21:35:39 Uhr in Schweitenkirchen (20 Kommentare).

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Der palästinensische Imbiss

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Boshaftigkeit Zorn Hass Nachbarn

Ich (m/34) lebe in einem alten Haus, das nur zwei große Wohnungen und ein Ladengeschäft beinhaltet. Vorher war da ein Musikgeschäft drin. Aber als vor 2 Monaten eine palästinensische Familie einzog, wurde daraus innerhalb von 6 Wochen ein Imbissladen. Das würde […]
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Beichthaus.com Beichte #00029584 vom 03.12.2011 um 12:52:22 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Die Sorgen meiner Tochter

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Ignoranz Feigheit Familie

Ich (w, 46) hatte früher keine besonders liebevolle Mutter, war essgestört und unglücklich und tue mich deswegen heute schwer mit Gefühlen und liebevollem Umgang. Meine Tochter (17) habe ich als kleines Kind versucht nach meinen Wünschen zu drillen. Sie durfte zum Beispiel nicht anziehen was sie wollte, ich habe sie immer wieder zum Skifahren geschickt auch wenn sie geweint hat, weil sie Angst hatte. Auch wenn ich heute erkannt habe, dass sie ein sehr kreatives und eigenwilliges Kind ist und war, habe ich immer versucht ihr diese chaotische Ader wegzuerziehen und war deswegen sehr streng mit ihr. Ich wollte nur das Beste für sie, denn sie versucht immer sich so sehr gegen die Masse zu wehren und macht es sich so schwer. Ich erinnere mich, dass ich ihr im Grundschulalter einmal den Stuhl, auf dem sie saß weggerissen habe, sodass sie auf den Boden fiel, weil sie etwas anderes angezogen hatte, als ich ihr gesagt habe.
Für mich ist es auch schwer auf sie einzugehen und deswegen sage ich oft sensible Sachen. Im Kindergarten erzählte sie mir zum Beispiel einmal, dass sie in einen Jungen verliebt sei und er sie nicht küssen wollte. Anstatt ihr zu erklären, warum habe ich gesagt: "Ja, das hätte ich auch gemacht."


Einmal brach sie morgens vor dem Kindergarten in Tränen aus und meinte, dass jeder sie hasse. Erst in nachhinein meiner ganzen Aussagen, habe ich dann gemerkt, dass man einem Kind sowas nicht sagen sollte und dass es sie möglicherweise verletzt hat. Mittlerweile weiß ich, dass sie deswegen nie Selbstbewusstsein hatte. Als sie aufs Gymnasium kam, litt sie unter ständigen Hautausschlägen im Gesicht, weil sie alles hinunterschluckte, was sie bedrückte, wie ein Arzt meinte. Ihre Noten wurden schlechter und trotzdem habe ich nie mit ihr darüber geredet. Nach und nach hat sie sich immer mehr verschlossen. In der sechsten Klasse hat sie sich geritzt, ich habe mitbekommen wie ihre beste Freundin sie danach fragte. Aber ich habe sie nie darauf angesprochen und irgendwann hat es dann aufgehört. Mit fünfzehn nahm sie zehn Kilo ab und begann vor über einem halben Jahr zu erbrechen. Von ihrer Essstörung habe ich erfahren, weil ich in ihrem Tagebuch gelesen habe und dann, weil eine Menge Lebensmittel verschwanden. Möglicherweise ritzt sie auch wieder.
Ich habe den Fehler gemacht erst einige Monate nachdem ich es erfuhr, sie damit zu konfrontieren. Das war im Sommer. Sie hat mir erzählt, dass mein Verhalten ihr damals sehr zugesetzt hat und sie sich deswegen schon immer hasst. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass dies nie meine Absicht war und ich sie mag wie sie ist.
Sie wollte es dann erst ohne Therapie versuchen. Heute kotzt sie immer noch und ich ignoriere es, das einzige was ich getan habe ist, dass ich ihr ein Buch gekauft habe und die Süßigkeiten verstecke.
Ich fühle mich schlecht und es tut mir Leid, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029581 vom 01.12.2011 um 16:36:29 Uhr (56 Kommentare).

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