Wodka Kirsch

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Fremdgehen Rache Hass Zwietracht Ex Augsburg

Nachdem mein Exfreund mit mir per SMS Schluss gemacht hat (Sry Kleines, ich hab dich mehrmals betrogen und bin mit dem Mädel jetzt zam") bin ich auf einer Party absichtlich gestolpert und habe seiner neuen Freundin Wodka Kirsch über das weiße Oberteil gekippt. Perfektes Getränk, die Flecken gehen nicht mehr raus!. Weil das aber nicht Rache genug war, habe ich meinem werten Ex-Freund dank einiger Beziehungen eine Schlägerei anhängen können, weswegen er in seinem Lieblingsclub jetzt Hausverbot hat. Eigentlich bin ich ja nicht so rachsüchtig, aber in diesem Fall war mir jedes Mittel recht.

Beichthaus.com Beichte #00028742 vom 19.03.2011 um 22:55:40 Uhr in 86169 Augsburg (Firnhaberau) (23 Kommentare).

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Diagnose Hirnhautentzuendung

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Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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Mahlzeit!

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Hass Aggression Zorn Regen

Ich hasse das Wort "Mahlzeit". In der Mensa sagt die Kassiererin beim Bezahlen jedes Mal Mahlzeit und verdirbt mir damit den Appetit. Am liebsten würde ich das Essen dann immer stehenlassen und angewidert weglaufen. Leider kann ich nicht sagen, wo diese Aversion ihren Ursprung hat, ich kann auch nichts dagegen tun. Ein weiteres Wort, das ich hasse, ist Gehirnflüssigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00028740 vom 19.03.2011 um 15:02:57 Uhr in Regen (42 Kommentare).

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Nenenenenene

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Hochmut Hass Arbeit Bahn & Co. Berlin

Vor circa 30 Jahren hatte ich mal Nachtdienst auf dem Umsteigebahnhof Möckernbrücke. Wir waren angehalten, den Fahrgästen der letzten U-Bahn das Umsteigen zu ermöglichen. Beim letzten Zug, den ich abfertigen musste, hab ich gewartet, bis keiner mehr zu sehen war, dann hab ich den Zug abgefertigt - er fuhr los. Anschließend suchte ich meine Schlüssel zusammen, um den U-Bahnhof abzuschließen. Plötzlich kam mir ein betrunkener Mann entgegen. Ich hab ihn rausgelotst, gelockt, begleitet - wie auch immer man das sagen möchte. Er bestand aber darauf, auf die nächste U-Bahn zu warten. Ich erklärte ihm, dass jetzt keine Züge mehr fahren - er solle bitte den Nachtbus nehmen. Soweit war alles noch okay, aber der Typ ging mir ganz fürchterlich auf die Nerven. Als ich nun den Bahnhof abgeschlossen hatte - und der Typ außerhalb des Bahnhofs war, hab ich ihm die Zunge rausgestreckt und gesungen: "Nenenenenene!" Der ist ausgerastet - und ich bin ruhig meiner weiteren Arbeit nachgegangen - aber etwas mulmig war mir am nächsten Morgen schon, als ich den Bahnhof wieder aufschließen musste. Ist der Typ noch da?

Beichthaus.com Beichte #00028739 vom 19.03.2011 um 00:53:10 Uhr in 10963 Berlin (U-Bahnhof Möckernbrücke) (19 Kommentare).

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Mein erstes Bewerbungsgespräch

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich muss etwas total peinliches beichten. Es war vor anderthalb Jahren, als ich mich bei einer Zahnarztpraxis beworben habe. Es ging um einen Praktikumsplatz. Die Praxis war am anderen Ende der Stadt, mindestens 10 km entfernt und ich kannte mich dort überhaupt nicht aus. Ich habe sogar Leute angesprochen und gefragt, ob sie diese Zahnarztpraxis kennen und alle sagten "Nein". Mit einer Verspätung von 30 Minuten kam ich also irgendwie in die Praxis. Ich fand sie erst, als ich eine Kundin 10 Meter vor der Praxis gefragt habe. Natürlich hat sie mich ausgelacht. Mir wurde gesagt, dass ich im Wartezimmer Platz nehmen solle. Nach wenigen Sekunden kamen zwei Damen und schlossen die Wartezimmertür. Ich war total nervös und konnte nichts im Kopf behalten, was 10 Sekunden vorher gesagt wurde. Nach 5 Minuten Geplapper fragte mich die Zahnärztin plötzlich: "Ich finde es für einen jungen Mann aber ungewöhnlich, sich bei einer Praxis zu bewerben, bei der das gesamte Personal aus Frauen besteht!" Ich war total fertig! Mir kam diese Frage so unerwartet und ungünstig! Das war mein erstes Bewerbungsgespräch überhaupt. Ich fand nur noch die Antwort "Ja, das finde ich auch". Das war so peinlich, dass ich nicht mehr hinsehen konnte. Ich meine, natürlich habe ich mich nicht aufgrund der Frauen dort beworben, bin ja schließlich nicht notgeil. Also war das Gespräch nach 5 Minuten zu Ende. Ich hatte mir geschworen, diese Frau nie wieder in meinem Leben sehen zu wollen und war erst mal froh, dass ich am anderen Ende der Stadt wohne.

Beichthaus.com Beichte #00028738 vom 18.03.2011 um 20:49:31 Uhr (16 Kommentare).

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