Der Regenwurm

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Ekel Eitelkeit Ungerechtigkeit Morallosigkeit Shopping Adelsheim

Heute habe ich mich mal aufgerafft, meine vielen Pfandflaschen (3 1/2 Säcke) abzugeben. Bevor ich allerdings dazu kam, standen die ein paar Tage im Garten. Als ich reinkam, hat die Frau, die die zählt schon einen gut ablehnenden, fast schon beleidigend verächtlichen Blick draufgehabt. Gut, war mir egal. Dann hat sie angefangen die Flaschen zu zählen und plötzlich höre ich sie schreien und die fast leere Tüte mit Schmackes auf den Boden feuern. Anscheinend hatte sich ein Regenwurm darin häuslich eingerichtet. Die Frau hat sich nicht mal mehr getraut die Tüte anzufassen und etliche Kommentare abgelassen, die darauf hinausliefen, dass ich ungepflegt sei, Würmer in meiner Wohnung hätte. Sie hat extra einen Kollegen geholt, der weitergemacht hat, weil sie kurz vorm kotzen war, wegen einem verdammten Wurm! Besagter Kollege und ich haben die ganze Zeit gegrinst und als ich rausging, musste ich erstmal schallend lachen, genau wie meine Familie, der ich es am Abend erzählte. Ich hoffe, sie hat das mitbekommen!

Beichthaus.com Beichte #00028792 vom 01.04.2011 um 23:08:40 Uhr in Adelsheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Gewürzcola
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Die Frau meines Lebens

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Wollust Begehrlichkeit Fremdgehen Sucht Partnerschaft Riedstadt

Ich beichte, dass ich meine Freundin betrüge. Das Problem ist: Ich kann mich einfach nicht von ihr trennen, denn ich liebe sie über alles. Warum betrüge ich sie denn trotzdem, fragt ihr euch jetzt sicher. Nunja ich versuche das mal zu erklären. Ich verliebe mich sehr schnell in eine Frau, die mir gefällt. Ich kann es selbst auch nicht wirklich erklären, aber wenn mir eine Frau gefällt, dann ist sie an diesem Abend die Einzige für mich. Das hält manchmal nur Stunden, manchmal auch Tage und kritisch wird es dann schon bei Wochen. Bei meiner aktuellen Freundin hält es schon seit 5 Jahren und ich weiß, dass sie die Frau meines Lebens ist. Trotzdem werde ich dieses Problem nicht los. Jedes mal wenn ich weg gehe, verliebe ich mich wieder. Und wenn das Gegenüber das selbe empfindet, kann ich meistens nicht widerstehen und lande mit ihr in der Kiste. Häufig endet es dann so, dass ich mich am nächsten Tag selbst dafür hasse und mit schlechtem Gewissen wieder gehe. Ich dachte mit dem Alter hört dieser Sexwahn auf, aber nein, bei mir ist es genau das Gegenteil, jetzt scheint es erst richtig los zu gehen. Ich komme immer besser und besser bei Frauen an, auch bei denen, welche mich vorher abservierten. Mit mittlerweile 27 fühlte ich mich, wie in der Blüte meiner Jugend. Die Zahl der Frauen, mit welchen ich fremd gehe steigt monatlich immer weiter an und trotzdem liebe ich meine Freundin nach wie vor immer noch am meisten. Sie ist meine Nummer Eins. Besonders hart zu widerstehen sind Frauen, die mir Leid tun. Bei welchen ich merke, dass sie einiges mitgemacht haben, Anerkennung suchen, Spaß haben wollen, da kann ich einfach nicht anders, ich muss ihnen das geben, weil ich mich selbst vor Jahren in ihnen sehe. Mich hätte es damals so sehr gefreut, wenn eine Frau mir zugehört hätte, verständnisvoll gewesen wäre und mit mir geschlafen hätte. Aus welchem Grund sie das getan hätte, wäre mir fast egal gewesen.


Jetzt bin ich an der Reihe, entweder genau so zu sein, wie sie damals zu mir oder ihnen zu helfen, vielleicht ist es auch das, was ich als "verlieben" empfinde in diesem Moment, dass Bedürfnis ihnen wenigstens für eine Nacht Spaß zu schenken und sie wieder richtig fröhlich zu sehen, so wie ich es damals gerne mal gewesen wäre. Das wollen wir doch eigentlich alle sein. Begehrenswert. Mir ist klar, dass ich das nicht so weiter machen kann, denn auf diese Weise könnte ich meine Freundin früher oder später verlieren, denn sie würde das verständlicher Weise nicht verstehen. Auch keiner meiner Freunde oder meiner Familie würde das verstehen, deswegen schreibe ich es hier auf. Ich bereue es, aber ich werde es vorerst nicht ändern können. Den Schlussstrich werde ich aber definitiv ziehen, wenn wir heiraten. Tat wirklich gut das mal aufzuschreiben, während meine Freundin für uns gerade das Essen kocht, aber jetzt geht es mir deswegen erst richtig beschissen, mein Gewissen bringt mich noch ins Grab. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028791 vom 01.04.2011 um 16:59:08 Uhr in Riedstadt (40 Kommentare).

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Schminksession in der Höhle

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Eitelkeit Peinlichkeit Kindergarten Kinder Eglharting

Ich (w) beichte, was ich im Kindergarten meiner ersten Liebe angetan habe. Dort gab es eine Art Höhle, wo man sich zurück ziehen konnte. Gerade hell war es da drin auch nicht. Ich war stolze Besitzerin eines tollen Lippenstiftes meiner Mutter, den sie mir geschenkt hat, sie brauchte ihn ja nicht mehr. Diesen trug ich immer in einem kleine Kosmetiktäschchen mit mir. Da ich mit meiner besagten "ersten Liebe" fast alles zusammen machte, kam ich auf die glorreiche Idee ihn zu schminken. Nur ein bisschen Lippenstift, das schaut doch toll aus! Die Kindergärtnerin suchte uns schon und fand uns natürlich in der Höhle. Sie zog ihn am Arm heraus und schaute ihn fassungslos an. Damals hatte ich mir nichts dabei gedacht, aber wo sie das gesehen hat, war mir das schon peinlich. Zur Strafe wurde mir für diesen Tag mein Täschchen und Lippenstift abgenommen und dürfte es auch nicht mehr mitbringen. Im Nachhinein muss ich echt drüber lachen, aber er tut mir schon Leid. Ich hoffe für ihn, dass es keiner mehr weiß!

Beichthaus.com Beichte #00028790 vom 01.04.2011 um 16:31:40 Uhr in 85614 Eglharting (Xaver-Hamberger-Weg) (15 Kommentare).

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Aus die Maus

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Mord Ungerechtigkeit Verzweiflung Tiere Kinder München

Als ich (w) acht Jahre alt war sah ich fast täglich wie meine Katze Mäuse fing und sie genüsslich quälte und fraß. Ich als großer Tierfreund und total begeistert von Mäusen wollte ihr zuvorkommen und kaufte eine Lebendigfalle. Ich dachte, ich könnte einfach alle Mäuse bei uns fangen und wegbringen, damit meine Katze sie nicht kriegt.
Ich stellte also über Nacht die Falle auf. Dummerweise hat es in dieser Nacht geschneit und am Morgen musste ich die Falle ausgraben, da sie komplett im Schnee verschwunden war. In der Falle befand sich eine kleine, gefrorene, fast schwarze Maus und das brach mir das Herz. Ich legte sie auf die Heizung, aber lebendig wurde sie dadurch nicht. Ich bin jetzt also schuld am Tod einer Maus. Das verfolgt mich heute noch.
Einige Zeit später im Sommer fand ich auf dem Gehweg eine Babymaus. Die Sonne schien sehr stark und die Maus hatte noch nicht mal die Augen geöffnet und taumelte herum. Ich dachte, das wäre meine Chance meinen Mord wieder gut zu machen, aber obwohl ich sie pflegte starb sie 2 Tage später. Ich rede mir manchmal ein, dass ich ihr wenigstens einen schönen Tod möglich gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028789 vom 01.04.2011 um 14:04:55 Uhr in 80336 München (Schillerstraße) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Tratschtante

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Zwietracht Rache Vandalismus Nachbarn Mettlach-Orscholz

Ich (m/21) wohne in einem kleinen Dorf in dem leider sehr viel geklatscht und getratscht wird. In unserer Straße ist es besonders schlimm, weil dort wirklich haufenweise Hausfrauen wohnen, deren Lebenssinn einzig und allein aus Kaffeeklatsch besteht. Eine gewisse Frau ist wirklich ein Extremfall, nennen wir sie einfach mal Frau Maier. Sie mischt sich in alles ein, was sie nichts angeht und will immer auf dem neuesten Stand sein, was bei den Einwohnern unserer Straße so abgeht. Als sich meine Tante (die Schwester meiner Mutter) vor circa 2 Jahren aufgrund einiger Depressionen in Therapie begeben hat, hat Frau Maier irgendwie Wind von der Sache bekommen. Wahrscheinlich hat es meine Mutter im Vertrauen irgendeiner anderen Tratschliese erzählt, die ihre Klappe nicht halten konnte. Daraufhin hat Frau Maier in unserer ganzen Straße herum telefoniert und wollte genauere Details herausbekommen, was mit unserer Tante los ist. Natürlich ging es ihr nicht um meine Tante persönlich, sie wollte einfach nur mitquatschen. Dementsprechend wussten es immer mehr Leute in unserer Straße bis ich und meine Familie sogar von einigen Leuten darauf angesprochen wurden.
Natürlich haben wir Frau Maier damit konfrontiert und wollten von ihr wissen, was das bitteschön soll. Sie entgegnete aber nur "Von euch kriegt man ja eh nie was raus. Bei euch bin ich sowieso immer die letzte, die etwas erfährt." Es ist eine absolute Frechheit, was diese Frau sich einbildet!
Also habe ich eines Nachts gegen 3 Uhr eine Kanne sehr starken Kaffee gekocht, bin anschließend mit der Kanne die Straße runtergelaufen bis ich beim Haus dieser Hexe war und habe den kompletten Inhalt über ihr silbernes Auto geschüttet, das am Straßenrand geparkt stand. Wenn sie ja so auf Kaffeeklatsch steht. Zum Glück ziehe ich bald aus, ich kann diese Menschen schon lange nicht mehr ertragen.

Beichthaus.com Beichte #00028788 vom 01.04.2011 um 13:42:28 Uhr in Mettlach-Orscholz (23 Kommentare).

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