Die Rentner-Studentin

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Rache Hass Studentenleben 50+

Letztes Semester, etwa im Oktober, standen eine alte Frau im Rollstuhl und ich gleichzeitig vor einer Tür. Sie war vor mir und ich beugte mich vor, um sie zu öffnen und die Frau durchzulassen. Da schlug sie meine Hand weg und bekam einen Anfall von wegen wir Nicht-Behinderten würden sie eh schon genug diskriminieren, sie könne die Tür selber öffnen und ich solle sie in Ruhe lassen. Nun meine Beichte: Wir studieren beide das gleiche Fach (ja, eine Rentner-Studentin, blöde Schmarotzerin) und zufälligerweise haben wir dieses Semester eine gemeinsame Vorlesung. Ich beichte, dass ich es war, die letzte Woche Reißzwecken und Scherben aus weißem Glas unter den Tisch für die Studenten im Rollstuhl gestreut hatte, damit sie einen Platten bekommen. Leider war es vier Stunden vor der Vorlesung und irgendjemand muss es weggemacht haben. Ich beichte weiter, dass ich es so lange versuchen werde, bis ich erfolgreich bin und diese Schnepfe am eigenen Leib erfährt, was es heißt, wenn sie mich demütigt. Ich werde im Saal sitzen und mich zu Tode lachen, wenn die Luft aus ihren Reifen entweicht.

Beichthaus.com Beichte #00028807 vom 07.04.2011 um 18:19:02 Uhr (33 Kommentare).

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Leben auf der Überholspur

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Drogen Trunksucht Sucht Lügen Familie Olsberg

Ich (w/32) habe mein ganzes Leben irgendwie verpfuscht. Mein Vater hat sich das Leben genommen als ich 4 Jahre alt war. Meine Mutter ist daraufhin zu einem nervlichen Wrack mutiert. Sie hat meine Geschwister und mich verprügelt, uns das Leben zur Hölle gemacht. Sie war tablettensüchtig. Wie auch immer. Mein älterer Bruder hat damals meinen Vater nach seinem Selbstmord gefunden. In den darauf folgenden Jahren verging er sich 4 oder 5 mal an mir. Ich war noch klein, fand es also nicht weiter schlimm. Auf eine perverse Art sogar schön. Im Laufe der Zeit sind wir Kinder alle ausgezogen, meine Mutter verstarb. Ich habe angefangen, zusammen mit meinem Bruder unendlich viele Drogen zu schmeißen, wir fuhren auf Goa-Partys, ballerten uns weg und verloren unser Leben - mehr oder weniger. Ich wurde irgendwann schwanger, habe aufgehört zu konsumieren, hatte einen lieben Freund, ein tolles Kind. Ich war glücklich. Dann mutierte mein Freund zu einem eifersüchtigen Fanatiker, der mich wieder auf alle möglichen Drogen brachte. Er schlug mich, dann habe ich ihn verlassen. Darum hetzte er mir die Polizei auf den Hals. Er hatte bei mir auf dem Dachboden Drogen versteckt. Ich kam in U-Haft und meine süße Tochter zu ihrer Oma väterlicherseits. Dort lebt sie bis heute. Ich habe alles verloren: meine Wohnung, mein Geld, alles, was Vergangenheit war wurde von meinem Ex vernichtet. Jetzt bin ich alkoholabhängig, nehme zwar keine Drogen mehr, aber besser macht es das alles nicht. Meine Beichte: Ich habe das Leben mit meiner Tochter aufs Spiel gesetzt, belüge bis heute alle Leute, die mir wichtig sind, damit sie meine Vergangenheit nicht erfahren.

Beichthaus.com Beichte #00028806 vom 07.04.2011 um 16:13:59 Uhr in 59939 Olsberg (Zur Grotte) (36 Kommentare).

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“Beichte

Clubtomanie

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Diebstahl Trunksucht Last Night Berlin

Ich muss gestehen, dass ich immer wenn ich einiges getrunken habe, zum Kleptomanen werde. Bei mir zu hause stapeln sich die Handys, Kameras und Geldbeutel. Alles habe ich in Clubs oder Bars aus unbeobachteten Handtaschen geklaut. In diesen Momenten fühle ich mich immer wie ein Geheimagent, der unbedingt dieses oder jenes aus der Tasche entwenden muss, um die Welt zu retten. Ich benutze das Zeug nicht und verkaufe auch nichts. Die folgenden Tage hab ich immer ein furchtbar schlechtes Gewissen und bereue zutiefst, was ich getan habe. Am Schlimmsten ist der Gedanke daran, was die Leute danach für einen Aufwand haben, die Sachen zu ersetzen, zeitlich sowie finanziell. Ich bin froh, dass ich noch nie erwischt wurde, denn sonst würde ich wohl sofort meinen Job verlieren. Eigentlich seltsam, dass es so einfach ist in Clubs aus Handtaschen zu stehlen. Passt also gut auf euer Zeug auf!

Beichthaus.com Beichte #00028805 vom 07.04.2011 um 05:28:41 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Der Kirschbaum

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Hass Zorn Familie

Ich beichte, dass ich seit ein paar Tagen einen gewissen Hass gegen einen Menschen hege, obwohl ich noch nicht mal selbst weiß, wer dieser Mensch überhaupt ist. Folgende Geschichte: Als ich geboren wurde pflanzte mein Opa einen Sauerkirschbaum in den Garten vor unserer damaligen Wohnung. Dieser Baum war sozusagen immer "mein Baum" und besonders als mein Opa sich das Leben nahm als ich 4 Jahre alt war, hatte dieser Baum für mich eine bestimmte Bedeutung. Als wir damals umzogen, blieb der Baum natürlich wo er war. Neue Leute zogen in unsere alte Wohnung. Als ich nun am Samstag mal wieder dort am Garten vorbei ging, sah ich, dass der Baum weg war. Wahrscheinlich war er zu groß geworden oder was weiß ich, Fakt ist, er wurde weggemacht. In einer gewissen Weise hasse ich die Person, die diesen Baum weg gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00028804 vom 05.04.2011 um 14:32:51 Uhr (28 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Arbeiten wegen den Frauen

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Fremdgehen Wollust Stolz Arbeit Kollegen Zürich

In meinem Betrieb arbeiten vorwiegend gut aussehende Menschen, da wir diese auch nach ihrem Aussehen einstellen. Da ich den ganzen Tag im Büro bleibe, ergibt sich oft die Gelegenheit, die "Mitarbeitergespräche" ein wenig zu vertiefen. Man lernt sich kennen und hört auch schon mal Szenen aus dem Privatbereich. So erfahre ich schnell, in wessen Beziehung es nicht optimal läuft und spiele den aufmerksamen Zuhörer. Logischerweise finden das die weiblichen Angestellten ganz toll. Man kommt sich näher und näher.


Meine Beichte ist nun folgende: Bereits nach dem ersten Monat habe ich es mit der Sekretärin (45) auf der Toilette getrieben, als ich wieder mal Überstunden machte. Ebenfalls nach dem ersten Monat kam eine Mitarbeiterin (23) dazu. Eine weitere Mitarbeiterin (35) vernaschte ich gestern. Jeder Frau erzähle ich, dass dies unter uns bleiben muss, da ein Verhältnis unter Mitarbeitenden ein Kündigungsgrund ist (nach Arbeitsvertrag). So wissen alle 3 nicht, dass ich es noch mit anderen treibe. Jede davon weiß aber, dass ich eigentlich in einer Beziehung bin. Nur erzähle ich jeweils, dass zu Hause sexuell nichts mehr läuft, was gar nicht stimmt. Ich beichte hiermit, dass ich nur noch hier arbeite, weil die Frauen so leicht zu kriegen sind. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00028803 vom 05.04.2011 um 12:37:39 Uhr in Zürich (Paradeplatz) (34 Kommentare).

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