Sorgenhotline

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Lügen Morallosigkeit Missbrauch Telefon Berlin

Ich habe letzte Woche bei der Sorgenhotline des Kinderschutzbundes angerufen und erzählt, ich sei von zu Hause ausgezogen, weil meine Eltern sich so viel streiten und würde jetzt seit 3 Tagen in einer Telefonzelle wohnen. Die Frau am Telefon glaubte mir das auch noch und klang extrem besorgt. Dann habe ich gesagt, dass ich jetzt schnell weg müsste, weil ein dicker Mann mir Süßigkeiten angeboten hätte, wenn ich mit ihm mitkommen würde und habe aufgelegt. Mir ist erst danach bewusst geworden, dass sie sich jetzt wahrscheinlich unglaublich Sorgen macht und vielleicht sogar die Polizei verständigt hat. Eigentlich bin ich schon 25 und wohne immer noch sehr gerne bei meinen Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00026980 vom 11.09.2009 um 14:05:54 Uhr in Berlin (32 Kommentare).

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Trillerpfeife

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Rache Zorn Arbeit Telefon

Während meines Studiums habe ich kurz in einem Call-Center gearbeitet. Meine Aufgabe war es Fragen und Probleme mit Abrechnungen zu klären. Das heißt, dass die Leute dort selbst angerufen haben, weil sie etwas wissen wollten und nicht unfreiwillig genervt wurden. Trotzdem wurden die Anrufer oft unangenehm. Wenn es um Geld geht hört der Spaß auf. Wutanfälle, Drohungen und Beleidigungen, wenn auch meistens nicht persönlich gemeint, gehörten zum Job. Ein Anrufer war eines Tages besonders fies und unverschämt. Ihr müsst wissen, dass es den Mitarbeitern dieses Call-Centers verboten war das Gespräch mit Kunden selbst zu beenden. Auflegen war also nur in Ausnahmesituationen gestattet und wurde mitgezählt, was sich wiederum auf das Gehalt auswirkte, also keine Lösung. Ich fühlte mich den verbalen Attacken dieses Mannes regelrecht ausgeliefert. Meine Wut war so groß, dass ich mir seine Telefonnummer, die übermittelt wurde, notiert habe und ihn ein paar Tage später von zu Hause angerufen habe. Der Typ war auch sofort dran. Anfangs habe ich immer aufgelegt. Ungefähr nach dem vierten Mal, er schrie und schimpfte bereits, nahm ich eine Trillerpfeife und trillerte mit aller Kraft in den Hörer. Ein wütender Wut- bzw. Schmerzschrei und dann legte er auf. Wahrscheinlich wusste der Typ nicht wofür das war, aber ich fühlte mich besser. Seit ich selbst im Call-Center gearbeitet habe, bin ich zu allen Anrufern, auch denen, die mir etwas andrehen wollen, immer nett und freundlich.

Beichthaus.com Beichte #00026908 vom 26.08.2009 um 21:51:21 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Telefonterror

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Telefon Hildesheim

Telefonterror
Meine Racheaktion ist 25 Jahren her. Ich war damals neu in der Stadt und hatte nicht nur ein wunderschönes Haus bezogen, sondern dort auch eine, leicht zu merkende Telefonnummer. Doch regelmäßig, in jeweils der ersten Woche eines neuen Monats riefen ab 7:00 Uhr oder am späten Abend irgendwelche Leute an, die wegen ihrer Abrechnung eine, mir unbekannte Ärztin sprechen wollten.
Irgendwann lernte ich diese Ärztin kennen und erzählte ihr von den Störungen. Es stellte sich heraus, dass auf den Rezeptblöcken irrtümlich meine Telefonnummer gedruckt war, die ihrer Telefonnummer sehr ähnelte. Ich bat die Ärztin, ihre druckfehlerbehafteten Rezeptblöcke einzustampfen und sich neue drucken zu lassen. Sie weigerte sich, weil sie sich zehntausend Rezeptblöcke hat drucken lassen und sie einen neuen Druck selbst bezahlen müsste. Die Druckerei könne sie nicht belangen, denn die Ärztin hat selbst den Fehler verursacht. Sie hatte der Druckerei die falsche Telefonnummer aufgeschrieben, nämlich meine. Ich musste die ignorante Ärztin mehrfach schriftlich dazu auffordern, wenigstens meine Nummer durchzustreichen, wenn sie ein neues Rezept ausstellt oder eine Rechnung schreibt.
Zwei Monate lang war Ruhe, dann bekam ich plötzlich wieder Anrufe von irgendwelchen Privatpatienten, die irgendein Problem mit ihrer Rechnung hatten. In den Gesprächen stellte sich heraus, dass nicht nur auf den Rezepten, sondern auch auf den Rechnungen und im Briefkopf der Ärztin die falsche, nämlich meine Telefonnummer stand.
Im folgenden Monat verwirklichte ich meinen Racheplan und verwandelte mich bei jedem Anruf in einen Arzthelfer: Ich forderte jeden Anrufer dazu auf, dass er doch bitte am Mittwoch in der kommenden Woche pünktlich um 11:30 Uhr in die Praxis kommen sollte. Da würde er das Geld in bar erhalten. Nicht früher, aber spätestens um 12:00 Uhr. Mittwoch ab 12:00 Uhr hat die Ärztin nämlich ihren freien Nachmittag.
An diesem Mittwoch wohl nicht, denn, etwa 60 Anrufer haben sich diese Chance wohl nicht entgehen lassen und der freie Nachmittag fiel für die Ärztin sicher ins Wasser, obwohl das ein wirklich knackig schöner Sommertag war, an dem ich beim Baden an die lange Schlange von Privatpatienten dachte, die alle ihr Geld wiederhaben wollten.
Auf jeden Fall störte mich niemand mehr morgens am Telefon mit der blöden Frage: "Kann ich mal Frau Dr. F. sprechen? Da ist was mit meiner Rechnung." Die einzigen, die mir vergeben sollten, sind die armen Patienten.

Beichthaus.com Beichte #00026894 vom 22.08.2009 um 13:53:56 Uhr in 31137 Hildesheim (Konrad-Naue-Straße 6) (41 Kommentare).

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Bei Hempels unterm Sofa

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Neugier Ungerechtigkeit Last Night Telefon

Bei Hempels unterm Sofa
Aus Langeweile griff ich gestern Nacht um kurz nach halb 1 zum Telefonbuch, suchte eine Familie namens "Hempel" und rief diese an. Trotz der Uhrzeit nahm noch jemand ab. Kurzerhand gab ich mich als Entrümpelungsfirma aus und fragte Herrn Hempel wie es denn in seinem Wohnzimmer, speziell unter seinem Sofa aussehe, denn ich hätte da einige unschöne Details erfahren. Herr Hempel war allerdings nicht sonderlich begeistert.

Beichthaus.com Beichte #00026889 vom 21.08.2009 um 19:35:57 Uhr (70 Kommentare).

Gebeichtet von DieWahrheit
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Sex-Hotline für Oma

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Rache Verschwendung Familie Telefon

Ich (m/39) will Beichten das ich aus Rache an meiner Oma vor 25 Jahren bei einer Sex-Hotline angerufen habe, das sie am Ende des Monats über 700 DM bezahlen musste. Sie hat die ganze Familie gemobbt und meinen Vater fast jeden Tag zu sich bestellt. Er musste immer über eine Stunde mit dem Rad da hin, egal bei welchem Wetter. Oft wusste sie nicht was sie macht und hat es dann vergessen. Die Sex-Hotline war der reinste Hohn und die Stimme von dem einem Typen, die vom Band kam, war exakt die gleiche wie die vom Rennfahrer Michael Schumacher. Ich war deswegen total im Rausch und habe die Nummer über 3 Monate angerufen. Immer wenn ich sie besucht habe, lag sie noch im Bett und da ging es dann sofort ran ans Telefon. Mein Vater hat sich natürlich gewundert und auch mit ihr geschimpft. Das ich das war, da drauf wäre keiner gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00026815 vom 06.08.2009 um 13:45:32 Uhr (12 Kommentare).

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