Kostenloser Chauffeurservice

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Polizei Last Night Hamburg

Es passierte eines Nachts in Hamburg im Stadtteil St. Georg unweit des Hauptbahnhofes. Ich und zwei Kollegen waren total besoffen, wollten an diesem Abend mal wieder richtig die Sau rauslassen, was auch ganz gut klappte, war ein geiler Abend. Irgendwann um 3 oder 4 Uhr morgens waren wir dann so fertig, dass wir beschlossen alle zu mir zu fahren und dort zu pennen. Vom Hauptbahnhof wäre man mit der S2 nur 4 Stationen zu mir gefahren, aber wir waren zu breit und fertig um zum Hauptbahnhof zu gehen, Nachtbusse fuhren irgendwie keine und für ein Taxi hatte keiner von uns Geld. Also was tun?

Da hatte der Kollege einen tollen Plan: Ich schnappte mir eine leere Getränkedose aus einem Mülleimer vom Straßenrand und wir warteten. Nach 30 Minuten fuhr dann mal wieder ein Polizeiwagen langsam die Straße lang und ich warf die Dose auf das Auto und traf es am Heck. Die Polizisten stiegen sofort wütend aus, fragten nach Personalien und packten uns ein, merkten aber sofort, das wir breit und ziemlich angetrunken waren. Ich meine noch gehört zu haben wie der Eine zum Anderen sagte: "Lass die mal irgendwo absetzen. Die pissen uns noch das Auto und später die Zelle voll". Und genau darauf wollten wir ja hinaus, dass die uns zu Hause absetzen. Machten sie dann auch und am nächsten Morgen konnten wir nicht mehr vor lachen. Wir beschlossen uns ab jetzt immer auf Staatskosten nach einer harten Nacht nach Hause fahren zu lassen, wenn möglich. Etwa 3 Wochen später bekam ich dann einen Brief von der Stadt samt Rechnung, ich müsse für das Beseitigen der Schramme am Heck 374,76 Euro zahlen.

Beichthaus.com Beichte #00028275 vom 06.11.2010 um 04:12:31 Uhr in Hamburg (Sankt Georg) (39 Kommentare).

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Misslungene Hilfe

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Falschheit Falschheit Selbstverletzung Verzweiflung WG

Hiermit möchte ich (m/27) etwas beichten, dass mich schon seit Monaten sehr belastet und mich in eine tiefe Depression gestürzt hat. Ich war bis vor 2 Monaten noch mit meiner Freundin zusammen, die ich sehr gern mochte, die jedoch letztendlich in gewisser Weise der Auslöser des Ganzen war. Alles begann vor 8 Monaten. Ich hatte einen Mitbewohner, der aus Mangel an Frauen derart depressiv wurde und immer mehr einen Frauenhass entwickelte und das wiederum die Sache nur weiter erschwerte, und somit in einen Strudel aus Nichts führte. Er war mit 26 noch Jungfrau und hatte erst eine positive Erfahrung mit einer Frau gesammelt. Er war derart entschlossen, Selbstmord zu begehen, dass ich mich in meiner Pflicht sah etwas dagegen zu unternehmen! Wenn jemand Dir genaustens seinen Selbstmord beschreibt, wie er E605 einwerfen will und dann von einer 50m hohen Brücke springen möchte, um die Wahrscheinlichkeit des Todes auf quasi 100% zu erhöhen, dann weißt Du, dass Du nicht in irgendeinem Film bist. Ich beschloss ihn auf einer Datingseite anzumelden und gar nicht erst seine Depression und seine Hoffnungslosigkeit zu verschleiern, sondern genau damit auf die Frauenwelt zuzugehen. Ich wollte nicht nur den Erstkontakt herstellen, sondern auch die Kommunikation übernehmen, um eine Frau schon soweit zu bekommen, dass sie ihm wenigstens eine ernste Chance gibt, und nicht schon nach 5 Minuten ihn zum netten Kumpel degradiert. Das Problem war nicht, dass er so scheiße aussah (er sah eigentlich ok aus), sondern, dass er viel zu nett war und ein Sonderling, aber wie gesagt ein sehr liebenswürdiger, der Geschichten unglaublich gut erzählen konnte und aufgrund dessen oft Mittelpunkt von Hauspartys war. Ich wusste, dass nur sehr wenige Frauen auf so ein negatives Profil ansprechen würden, und dass ich nicht ewig Zeit hatte. Es hat "ihn" auch eine angeschrieben, die offensichtlich an einem Helfersyndrom oder Ähnlichem litt. Wir schrieben uns dann immer öfter. Ich hatte ihm bis dahin nichts erzählt und auf seine Anfragen hab ich ihn bewusst belogen, da ich ihm die Überraschung seines Lebens bereiten wollte.

Das ging dann eine Woche so, in der wir uns recht intensiv schrieben. Aus meinen anfänglichen Antworten, die noch auf einen Freund gemünzt waren, wurden immer mehr Antworten, die ganz klar mich beschrieben. Womit ich allerdings überhaupt nicht rechnete, waren die Gefühle, die plötzlich bei mir entstanden. Als ich dann realisierte, in welcher Zwickmühle ich stand, bekam ich ein richtig schlechtes Gewissen. Ich hab damit allerdings nicht aufgehört und nach einer weiteren Woche traf ich sie dann tatsächlich und da sah ich keine Möglichkeit aus der Sache raus zu kommen. Ich verliebte mich in sie und wir kamen zusammen. Ich konnte das alles geheim halten und er bekam nichts davon mit. Einen Monat später verwirklichte er genau das, was er mir so detailliert beschrieben hatte. Von da an ging es mit der Beziehung schlagartig bergab und ich trennte mich eine Woche später von ihr. Das Resultat sind zwei unglückliche Menschen und ein Toter, der womöglich glücklich sein könnte. Das habe ich bisher noch Niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028262 vom 04.11.2010 um 01:01:57 Uhr (47 Kommentare).

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Nie wieder Eine aus dem Internet

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Lügen Engherzigkeit Dating

Vor ungefähr einem Jahr hatte ich (m/22) ein Date mit einer Internet-Bekanntschaft (w/20). Mit dieser Internet-Tusse hatte ich eine Zeit lang gute und unterhaltsame Chat-Dialoge. Vom Schreiben her war sie mir auf jeden Fall sympathisch. Was jedoch fehlte, war ein Foto von ihr. Nach einer langen Woche hartnäckigem Generve meinerseits lud sie dann endlich eins hoch. Das kam mir schon spanisch vor. Was hat sie denn zu verbergen? Was ich dann zu sehen bekam, war nichts anderes als bunter Fasching. Sie hat ihr eigenes Foto mit einem Bildbearbeitungsprogramm so dermaßen verunstaltet, dass man gerade noch erkennen konnte, dass es sich um einen Menschen handelte. Ich lass mir ja eingehen, dass man einen Pickel o.ä. mal schnell wegretuschiert. Das Foto war jedoch übertrieben gelbstichlastig, unscharf, hell und mit einem kindischen Blumen-Rahmen verziert. Da dachte ich mir schon: Oh Gott, was ist das denn für eine. Andererseits dachte ich mir, dass sie halt eventuell nur von Technik und Bildbearbeitung keine Ahnung hätte und ich sie zur Not halt nur einmal bumse und dann auf Nimmerwiedersehen sage.


Ich verabredete mich dann zwei Tage darauf an einem Samstagabend in der Innenstadt mit ihr. Treffpunkt: ein bekanntes und beliebtes Café. Wir schilderten uns gegenseitig, was wir für Klamotten anhaben, damit eine eindeutige Erkennung möglich war. Ich war der Erste und wartete. Plötzlich ging die Tür auf und eine dicke, hässliche, kleine Frau grinste mich blöd an und winkte mir zu. Ich dachte nur: Herr, bitte nein, tu mir das nicht an. Sie sah aus wie weit über 30. So eine Frau würde ich in einer Disco niemals auch nur um Feuer bitten. Ich fragte sie nichts und antwortete auf ihre Fragen nur kurz und knapp mit einem "ja" oder "nein". Auf diesen Schock bestellte ich mir erst einmal ein Kristallweizen. Danach die nächste dämliche Frage: "Bist du etwa Alkoholiker? Mein Ex war nämlich einer und das tu ich mir nicht nochmal an! Bla, Bla, Bla." Alles klar, nur weil ich mir ein Bier bestelle, bin ich gleich ein Alkoholiker. Die Krönung war dann, als sie mich auf mein Muttermal auf der Oberlippe ansprach. Ja, ich habe sowas wie Marilyn Monroe. Aber die meisten Mädels finden das sexy. Nur diese Inbrunst nicht. Sie fände ihn nicht so toll und ob ich mir vorstellen könnte, diesen für sie irgendwann mal weg operieren zu lassen. Da sah ich rot. Ich schreckte auf einmal ganz hysterisch auf und meinte, dass ich zu Hause meinen Gasherd nicht abgedreht habe und somit Explosionsgefahr besteht. "Ich muss dringend weg, tschüss!" Ich packte meine Jacke und verließ fluchtartig das Café ohne mein Getränk zu zahlen. Ein paar Straßenblöcke weiter verabredete ich mich mit meinen Kumpels und wir gingen in unsere Stammdisco, in der ich eine sehr gutaussehende Dame klarmachte und mit ihr einen One-Night-Stand hatte. Fazit: Sucht euch eure Frauen immer nur im realen Leben aus, sonst erlebt ihr die bösesten Überraschungen. Mein Motto lautet jedenfalls seitdem: nie wieder eine aus dem Internet. Es tut mir im nach hinein Leid, dass ich 1.) die Internet-Tusse einfach so eiskalt habe sitzen lassen, 2.) dass sie mein Getränk zahlen musste, ich sie aus der Freundesliste und dem Handy gelöscht habe und mich 3.) nie wieder bei ihr gemeldet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028258 vom 01.11.2010 um 21:12:40 Uhr (38 Kommentare).

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Poster Manie

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Betrug Habgier Shopping Internet

Ich (m/21) habe auch mal was zu beichten. Vor knapp zwei Jahren gab es in einer großen Online Digitaldruckerei eine Aktion. Man konnte sich, den Geschenkcode vorausgesetzt, völlig kostenfrei Poster im Format 40x30cm bestellen. Sogar die Versandkosten wurden übernommen, sodass dieses Poster völlig kostenfrei Zuhause ankamen. Ich habe dann probiert ob der Code mehrmals mit der gleichen Adresse funktioniert und das hat er. Über mehrere Monate hinweg habe ich am Tag bis zu fünf Poster an mich schicken lassen, die ich dann gewinnbringend wieder in einem berühmten Onlineauktionshaus verkauft habe. Über die Zeit habe ich so knapp 200 Poster dort bestellt ohne einen Cent zu bezahlen und gutes Geld damit verdient. Der Postbote hat irgendwann auch aufgehört Fragen zu stellen was die ganzen Kartonrollen sollen. Diese Aktion war aber zeitlich limitiert, denn sonst hätte ich mich bestimmt schon selbstständig gemacht damit.

Beichthaus.com Beichte #00028245 vom 28.10.2010 um 01:33:11 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Im Nobelrestaurant

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Begehrlichkeit Boshaftigkeit Italien

Ich (w/21) möchte auch mal eine Beichte ablegen! Vorigen Sommer waren ich, mein Freund und noch ein anderes Pärchen auf Urlaub in Italien! Am Abend gingen wir essen und fanden ein gemütliches Restaurant und setzten uns draußen hin. Als wir die Speisekarte bekamen, wurde uns klar, dass wir uns hier in ein etwas nobleres Restaurant verirrt hatten. Egal, ist ja Urlaub dachten wir und bestellten! Nach kurzem Warten kam auch schon die Kellnerin mit unserem Essen. Die Teller normal groß, aber die Portionen waren nur so ein kleines Häufchen! Ufff, naja normal für so ein Restaurant. Das Essen selbst schmeckte total langweilig, weil es überhaupt nicht gewürzt war. Nach dieser Enttäuschung verzichteten wir auf die Nachspeise, tranken aus und winkten die Kellnerin zum Zahlen her. Als sie zu uns an den Tisch kam, legte sie uns nur so einen Zettel hin mit irgendeiner Nummer drauf. Nach fragenden Blicken erklärte sie uns wir müssen mit diesem Zettel in das Restaurant gehen um zu bezahlen. Dann verschwand sie auch wieder. Wir Vier schauten uns an und dachten alle dasselbe! So haben wir uns eine saftige Rechnung erspart. Es hat auch keiner gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00028232 vom 24.10.2010 um 06:24:11 Uhr in Italien (Rom) (28 Kommentare).

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