Die Liaison meines Freundes

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Zorn Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Ich muss etwas loswerden, was mir arg auf der Seele brennt. Ich befinde mich in einem Gewissenskonflikt. Ich (w) habe seit Jahren einen Kumpel, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Wir verstehen uns blind und unternehmen hin und wieder etwas. Ich bin 37 und er ist zehn Jahre älter als ich. Nun hat mein Kumpel eine Liaison mit einem jungen Mädel angefangen. Er erzählte mir von der jungen Dame und zeigte mir auch ein Foto von ihr. Ich fand sie sehr nett und sympathisch. Was mir nicht gefiel, war, wie er über sie sprach. Sehr abwertend und nur aufs Sexuelle bezogen. Er bezeichnete sie als Dreckstück, etc.


Als ich ihn erschrocken darauf ansprach, wie er denn von ihr reden würde, sagte er, eine Dame, die sich so präsentiert wie das Mädel, hätte keine andere Form der Titulierung verdient. Zur Erklärung: sie gibt sich nach außen normal, ist sexuell wohl aber recht aufgeschlossen und in der Findungsphase. Sie lässt es also einfach mal richtig krachen. Er sagt, früher hätte man mit so einer richtig Geld verdienen können. Mich macht das sprachlos und betroffen. Zumal sie nur in den höchsten Tönen von ihm spricht. Sie ist wohl ein bisschen verliebt. Und ist wirklich eine ganz Liebe. Seit dieser Aktion sehe ich meinen Freund mit anderen Augen und empfinde für ihn eine Form von Ekel. Ich weiß, dass ich nichts dazu sagen kann und darf, aber das junge Ding tut mir leid. Am Liebsten würde ich den Kontakt abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00036078 vom 03.07.2015 um 11:25:34 Uhr (8 Kommentare).

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Bier ist ein Genuss

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Trunksucht Maßlosigkeit

Seit einiger Zeit lese ich (m/27) Beichthaus und nun merke ich, dass ich selbst ein Problem habe: Ich liebe Bier. Am Liebsten würde ich den ganzen Tag Bier trinken. Ich sehe es auch als Genuss und nicht als Sucht. Nun ist es so, dass ich heute um fünf Uhr wach wurde, und nichts anderes vorhatte, als zu trinken und mich selbst zu befriedigen. Es wurden drei Liter Bier und vier Mal Selbstbefriedigung. Nun bin ich betrunken bei der Arbeit. Das ist beschämend. Außerdem habe ich den obigen Text durchgelesen und finde keinen Schreibfehler, was mir Angst macht. Ich weiß nicht, ob meine Arbeitskollegen nur freundlich mitmachen oder es nicht bemerken. Auf jeden Fall muss ich damit aufhören. Ich habe noch zwei Bier im Kühlschrank - die trinke ich noch. Und wenn es mehr wird, beichte ich erneut und mache einen Entzug.

Beichthaus.com Beichte #00036073 vom 02.07.2015 um 09:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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Ich könnte seine Ex umbringen!

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Hass Neugier Selbstsucht Partnerschaft Ex

Ich habe zwei Dinge zu beichten:


1. Ich hasse die Ex meines jetzigen Freundes. Hass ist eigentlich kein Ausdruck. Ich würde mich über nichts auf der Welt mehr freuen, als wenn sie sterben würde. Am Liebsten so qualvoll als möglich. Ich hasse sie, weil mein Freund einen schweren Unfall hatte, während sie zusammen waren, und sie sich nicht um ihn gekümmert hat. Leider ist morden illegal, sonst würde ich das wohl tun. Ich frage meinen Freund manchmal über sie aus. Damit ich einfach alles, was sie getan hat, wiederholen und vor allem besser machen kann als sie. Ich hasse sie! Es ist ein richtig krampfhafter Wahn meinerseits. Ich kann aber einfach nichts dagegen tun.


2. Ich bin mit meinem Freund sehr glücklich. Er macht mich zum glücklichsten Menschen der Welt. Wir sind lange genug zusammen, um ernsthaft über unsere Zukunft nachzudenken. Jetzt gibt es da nur ein Problem: Er ist knapp sechs Jahre älter als ich. Das heißt, er hat wesentlich mehr Erfahrung als ich. Ich hätte diese Erfahrungen auch gerne gesammelt. Nicht dass ich, bevor ich ihn kennenlernte, Jungfrau gewesen wäre. Jedoch war ich zum Beispiel nicht einfach im Club und habe mit mehreren Männern oder Frauen geknutscht. Ich habe insgesamt sechs Männern und Frauen geküsst - ich bin bisexuell veranlagt - und auch mit jedem von ihnen geschlafen. Ich weiß nur nicht, ob mir das genug ist. Noch nie hat mich jemand anders überhaupt zum Orgasmus gebracht - außer mein Freund. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Eigentlich sollte ich glücklich sein, aber ich weiß mein Glück nicht zu schätzen. Ich beichte also, dass ich eine hasserfüllte Tusse bin und außerdem darüber nachdenke, meinen wunderbaren und absolut perfekten Freund aufgrund reiner Neugier zu betrügen.

Beichthaus.com Beichte #00036064 vom 01.07.2015 um 14:41:05 Uhr (11 Kommentare).

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Der Unterwäsche-Schnüffler

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Fetisch Schamlosigkeit Erding

Ich (m/38) bin Vater und habe zwei Kinder im Teenageralter verschiedenen Geschlechts. Vor drei Wochen brachte mein Sohn irgendeinen Klassenkameraden nach Hause, um eine Präsentation vorzubereiten. Der Junge sah an sich ganz nett aus und wirkte auf mich vernünftig. Doch weit gefehlt! Als mein Sohn in der Wohnung wild nach einem USB-Stick suchte, machte sich der Junge auf dem Weg ins Badezimmer. Ich bemerkte von der Küche aus, dass die Tür im Badezimmer nicht ganz versperrt war, sodass ein kleiner Spalt es mir erlaubte, heimlich nachzusehen. Und was ich sah, war alles andere als normal. Er durchsuchte den Wäschekorb nach getragenen Unterhosen und roch schon fast notgeil an die Sachen meiner Tochter. Da ich sein Verhalten keineswegs gutheißen konnte, wollte ich ihn anschnauzen, aber als er mich reinkommen sah, wurde er rot. Nach meinen ersten mahnenden Sätzen fing er an zu weinen. Es tat mir irgendwie leid, ihn so sehen zu müssen. Auch ich war in dem Alter, in der man nur an Schweinisches dachte. Damit er mich nicht als bösen Vater des Klassemkameradens in Erinnerung hielt, schenkte ich ihn ein paar getragene Sachen meiner Tochter. Sicher gibt es auf der Welt einige, die mein Verhalten nicht nachvollziehen kann und den Teenie die Leviten gelesen hätten. Bedenkt aber, dass Absicht des Jungen keine Böse war, er wollte nur hormongesteuert seinen Trieben folgen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036063 vom 01.07.2015 um 17:16:02 Uhr in 85435 Erding (Pretzener Weg) (28 Kommentare).

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Mein Ex ist ein Psychopath

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Hass Zorn Gewalt Ex Süderbrarup

Ich (w/28) beichte, dass ich dumm genug war, mich auf meinen gleichgültigen, strunzdummen, beleidigenden und sogar gewaltbereiten Psychopathen von einem Ex-Freund einzulassen. Ich dachte immer, so etwas könne mir nicht passieren, aber es ist mir passiert. Wir waren als Teenager sechs Jahre lang nur befreundet und in dieser Zeit war er nett, lustig und hilfsbereit. Das einzig Negative an ihm war, dass er in der Schule recht faul war, was mich damals aber nicht störte, da ich ja nicht vorhatte, je ein solches Verhältnis mit ihm anzufangen, in dem dies eine Rolle spielen könnte. Als er mir dann seine "Liebe" gestanden hatte - mittlerweile waren wir ca. 20 Jahre alt - entwickelte sich daraus doch allmählich eine Beziehung, denn ich habe ihn nie mit Absicht in die Friendzone gedrängt oder so. Sobald er sich allerdings sicher war, dass ich ihm nicht mehr einfach so davonlaufen würde, zeigte er jedoch sein wahres Gesicht. Das Gesicht eines Monsters. Beispiele gefällig?

Er brachte es so weit, dass er, nachdem er mehrere Schulklassen wiederholt hatte, von der Schule flog - ich hingegen machte nach dem Abi eine kombinierte Ausbildung zur Grafikdesignerin mit einem kaufmännischen Zweig. Seitdem bestand sein Tagesablauf daraus, bis drei Uhr nachmittags zu schlafen und anschließend faul vorm Fernseher zu liegen, sich ständig durch die Kanäle zu zappen und immer fetter zu werden. Geduscht und Zähne geputzt wurde natürlich nur, wenn er das Haus verlassen wollte. Geraucht wurde auch im Bett, aufstehen wäre ja zu anstrengend gewesen. Wenn ich bei ihm war, wollte er, dass ich ihm Essen und Trinken ans Bett serviere. Wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen war, oder ich mich weigerte, beschimpfte er mich brüllend als Arschloch und blöde Sau. Wenn ich ihn küssen wollte, deutete er mir den Mittelfinger. Sex hatten wir nur selten, denn es war ausnahmslos immer schmerzhaft für mich, was er achselzuckend hinnahm und ignorierte. Wenn ich sein Zimmer betrat, ignorierte er mich als Erstes, und wenn ich den Mund aufmachte, brüllte mich wiederum an, dass er jetzt meinetwegen den Fernseher nicht verstanden hätte, was natürlich eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes darstellte.

In der Öffentlichkeit waren Küsse und Händchenhalten verboten, da er nicht wollte, dass ihn jemand Gefühle zeigen sah - dass ich seine Freundin war, posaunte er jedoch begeistert herum, damit jeder wusste, wie gut er bei Frauen ankommt. Wenn ich ein ernsthaftes Gespräch mit ihm führen wollte, wurde ich dümmlich grinsend entweder über die gewaltige Größe seines Genitals oder der seines letzten Stuhlgangs informiert, was er für wahnsinnig witzig hielt. Das eigentliche Gesprächsthema wurde brav ignoriert. Alle meine Hobbys waren Dreck in seinen Augen. War er krank, sollte ich mich um ihn kümmern, war ich krank, ekelte er sich vor mir. Von mir wünschte er sich zum Geburtstag teures Zubehör für sein Handy, mir schenkte er nichts, mit der Ausrede, er hätte nicht gewusst, was mir gefiele.

Ich könnte die Liste seiner Taten noch ewig fortsetzen. Etwa ein halbes Jahr hielt ich das aus, dann fasste ich mir ein Herz und trennte mich - nachdem er mir grinsend die Nase blutig geschlagen hatte. Als ich ihm sagte, dass ich die Beziehung beenden wollte, wurde er plötzlich, aus Angst mich zu verlieren, wieder der liebste und netteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Noch einmal ließ ich mich jedoch nicht täuschen und zog den Schlussstrich. Daraufhin folgten endlose SMS, Anrufe bis in die Nacht hinein, er bezog Stellung vor der Wohnung meiner Eltern, und stalkte mich, wenn ich das Haus verließ. In unserem Bekanntenkreis erzählte er herum, dass wir weiterhin ein Paar seien und ihm fiel nicht einmal auf, dass ihn alle deswegen auslachten. Mir hatte er bei unserem letzten Gespräch, bei dem ich ihm gesagt hatte, das ich mich trennen wollte, erklärt, unsere Beziehung sei erst zu Ende, wenn er es wollte und nicht, wenn ich es sagte.

Das Ganze hatte erst ein Ende, als ich meinen nächsten Freund, der mittlerweile mein Ehemann ist, hatte. Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen und mein Leben verläuft großartig, ich bin glücklich verheiratet, habe einen Job, in dem es sich in jeder Hinsicht aushalten lässt, und viele Hobbys, die mir Freude bereiten. Mein Ex ist immer noch arbeitslos, eine neue Freundin hat er nie gefunden, ich war wohl die Einzige, die dumm genug war, auf ihn reinzufallen. Jedoch hat er mittlerweile ein halbes Haus, ein nagelneues Auto und einen Haufen Geld geerbt und sitzt weiterhin auf seinem dicken Hintern, ohne einen Finger zu rühren. Obwohl ich eigentlich mit diesem düsteren Kapitel abschließen und mein mittlerweile tolles Leben ohne Bitterkeit genießen möchte, kann ich nicht umhin, ihn immer noch mit Inbrunst zu hassen. Je besser mein Leben verläuft und je liebevoller mein Ehemann zu mir ist, desto mehr wächst mein Hass auf meinen Ex, da dadurch für mich immer deutlicher wird, wie mies er mich eigentlich behandelt hat.

Das Einzige, worauf ich stolz bin, ist, dass ich mir diesen faulen Drecksack nicht lange angetan habe, wie viele Menschen, die sich aus Angst vorm Alleinsein oft eine katastrophale Beziehung antun. Dass ich mich selbst, aus eigenem Antrieb von ihm getrennt habe. Trotzdem wünsche ich mir fast jeden Tag, dass er endlich mal die Quittung für sein Verhalten bekommt. Es soll ihm endlich irgendwas Schlimmes passieren, am Besten wäre natürlich, er würde sich verlieben und genauso schlecht behandelt werden. Sollte ihn irgendwann ein Schicksalsschlag treffen, werde ich wahrscheinlich selig lächeln und mir eine Flasche des teuersten Champagners kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00036052 vom 30.06.2015 um 13:22:26 Uhr in Süderbrarup (9 Kommentare).

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