Die Perserkatze

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Gewalt Hass Boshaftigkeit Lügen Tiere

Ich trage meine Geschichte schon 15 Jahre mit mir herum. Ich kann sie niemandem erzählen und doch geht sie mir nicht aus dem Kopf. Mein Mann und ich haben uns die erste gemeinsame Wohnung eingerichtet, aber etwas fehlte einfach. Wir haben uns entschlossen eine kleine […]
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Beichthaus.com Beichte #00028585 vom 02.02.2011 um 10:41:57 Uhr (83 Kommentare).

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Mein lächerliches Gehalt

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Habgier Neid Ignoranz Trägheit Arbeit Dresden

Ich mache eine Ausbildung in einem Telekommunikationsunternehmen. Nun ist mir die Festanstellung angeboten worden - allerdings mit einem völlig lächerlichen Gehalt. Anfangs war ich überglücklich, den Job zu behalten, da ich verdammt gut bin. Ich hätte für die Firma alles getan, war immer bereit, meinen Urlaub abzubrechen, krank zu arbeiten und war 24/7 für meine Kollegen erreichbar, hatte dadurch zwei Burn-outs, war aber trotzdem zufrieden wegen der Verantwortung. Ich möchte beichten, dass ich seit den Vertragsverhandlungen, die sich keinen Zentimeter in meine Richtung bewegt haben, völlig meine Motivation verloren habe. In meinem Kopf ist nur dieses utopisch geringe Gehalt, der Neid auf die anderen Azubis, die alle (wirklich alle!) mit einem weit höheren Gehalt einsteigen. Ich arbeite nun nach vielen vielen Monaten wieder in einem normalen Tempo, anstatt mich zu Tode zu hetzen. Nach exakt acht Stunden gehe ich nach Hause. Das Handy bleibt in meiner Tasche, auf Anrufe und Mails reagiere ich vor und nach meiner Arbeitszeit nicht mehr. Während der Arbeitszeit gehe ich oft auf die Toilette und spiele mit meinem Handy, wenn ich mir wieder wegen irgendwas den Arsch aufreißen musste, um Dinge gerade zu bügeln, die andere vercheckt haben. Wenn es sich die Firma nicht wert ist, mich angemessen zu bezahlen, sehe ich keinen Grund darin, mein Niveau zu halten, da ich weiß, dass sie auf mich angewiesen sind.

Beichthaus.com Beichte #00028541 vom 20.01.2011 um 12:23:53 Uhr in Dresden (28 Kommentare).

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“Beichte

1.000 Euro für eine Nacht

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Prostitution Habgier Last Night Hamburg

Ich (m/20) habe mich vor ein paar Tagen für Sex bezahlen lassen und zwar von einem Mann. Ich hatte schon mal was mit Männern, da ich bi bin, aber das habe ich zuvor noch nie gemacht. Ich traf ihn auf einer Party und er war schon um die 40, aber sehr gut aussehend. […]
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Beichthaus.com Beichte #00028529 vom 17.01.2011 um 09:22:43 Uhr in Hamburg (28 Kommentare).

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Arbeitskollegin auf Männerjagd

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Zwietracht Lügen Falschheit Kollegen Lübeck

Ich (w/20) habe eine Arbeitskollegin, die mir ziemlich auf die Nerven geht. Sie kommt auf die 30 zu und hatte bisher immer nur Pech mit den Männern - kein Wunder. Sie ist nämlich der Typ Mensch, der ständig von sich selbst redet. Die ganze Welt dreht sich um sie. Es ist einfach unmöglich, irgendwas zu erzählen oder zu kommentieren, während sie noch redet, weil sie einfach weiter quatscht und ihre Geschichten mindestens drei mal wiederholt. Sie selbst hat keine Freunde. Vor ein paar Monaten hat sie sich bei einem bekannten sozialen Netzwerk angemeldet, um ausführlicher zu sein, bei einer Jugendcommunity. Sie hat da verschiedene Kontakte aufgebaut, die so ziemlich nur das eine wollen und das auch klar rüberbringen, z.b. durch provokant perverse Fotos. Sie ist aber davon überzeugt, dass die Männer nur auf Macho machen, aber tief im Inneren nach einer festen und ehrlichen Beziehung suchen. Sie chattet maximal drei mal mit jemanden, bevor sie sich mit denjenigen trifft. Das reicht ihr schon, vorher zu telefonieren kommt ihr gar nicht in den Sinn. Nach jedem Chat mit einem Neuen überträgt sie Fotos aus deren Profil auf ihr Handy und läuft wie auf Wolke Sieben durch die Gegend und zeigt es jeden. Sie sagt jedes mal, sie sei verliebt und plant schon die Zukunft mit ihm. Als sie das erste mal wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurde und sie zur Arbeit kam, dachte ich, es sei irgendjemand gestorben. Sie hat so bitterlich geweint und konnte nicht darüber reden. Nach zwei Tagen hat sie dann wieder jemanden kennengelernt und alles war vergessen. Ich kann schon gar nicht mehr mitzählen, wie viele Typen es waren.


Nun zu meiner Beichte: Ich Beichte, dass ich ihr jämmerliches Spiel mitspiele. Am Anfang hat sie echt genervt und ich kam schon mit Migräne Abends heim. Irgendwann mal fing ich an, ihr vorzuspielen, total beeindruckt von ihren Stories und voll und ganz ihrer Meinung zu sein, die Männer verändern zu können. Sie fühlt sich total bestätigt in den Sachen. Ich sage ihr immer, das ich total neidisch sei, wenn sie wieder Fotos rumzeigt und das ich sie total beneide. Wenn ein Typ sie wieder abserviert hat, bestärke ich sie darin, den Typen hinterher zu laufen. Sie sei der Meinung, dass die Typen unsicher sind und fängt an zu stalken. Ich habe mir angewöhnt, während sie redet, auf andere Gedanken zu kommen und tue immer so, als ob ich zuhören würde und nicke ständig. In allem was sie sagt, bestärke ich sie und tue so, als sei ich voll und ganz ihrer Meinung und muss mich ständig zurückhalten, nicht in Gelächter auszubrechen. Zwar habe ich keine Migräne mehr, aber sie tut mir Leid und ich nehme mir ständig vor, damit aufzuhören. Aber ständig kommt sie mit irgendwelchen Geschichten, die sind einfach zum brüllen und da kann ich einfach nicht anders. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00028526 vom 16.01.2011 um 21:18:04 Uhr in Lübeck (21 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Spielzeugauto

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Feigheit Ignoranz Ekel Unreinlichkeit Glauburg

Das Spielzeugauto
Vor zwei Wochen war ich im Baumarkt. Meinen Sohn (4 Jahre alt) hatte ich mitgenommen, weil der Baumarkt sein Lieblingsort ist. Er will alle Artikel dort genau erklärt bekommen (stöhn!). Mittendrin musste er aufs Klo. Ich ließ mir an der Information den Schlüssel geben und ging mit ihm aufs Kundenklo. Hose runter, Pippi in die Kloschüssel gemacht. Als wir die Hose hochzogen, klapperte es: eines seiner Spielzeugautos war in die Kloschüssel gefallen. Er hat es gemerkt und verlangte, dass ich das Auto wieder aus der Kloschüssel raushole. Dazu hatte ich keinen Bock, denn die Schüssel samt Abflussrohr war total eingesaut, braune Streifen und so. Deswegen habe ich schnell abgezogen und ihm gesagt, jetzt sei alles weggespült, erledigt. Er heulte auf wie eine Sirene, worauf die Mitarbeiterin von der Information angerannt kam, weil sie dachte, es hätte sich ein Unglück ereignet. Nachdem ich ihr den Sachverhalt erklärt hatte, meinte sie: "Kein Problem!", krempelte sich die Ärmel hoch, fasste in das Abflussrohr, steckte dann bis zur Achsel drin, fingerte eine Weile, sah zu mir hoch, fing an zu keuchen und sagte dann strahlend: "Ich habs!"
Ich bedankte mich überschwänglich, wusch am Waschbecken Hände und Spielzeugauto und machte dann Platz für sie. Sie machte aber nur mit dem Arm ein paar Schwingbewegungen, um die Flüssigkeit abzuschütteln, krempelte sich die Ärmel wieder runter und ging zurück zur Rezeption. Ich möchte mich bei allen Kunden entschuldigen, die ihr danach die Hand schüttelten.

Beichthaus.com Beichte #00028513 vom 12.01.2011 um 19:51:06 Uhr in Glauburg (26 Kommentare).

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