Gesprächsnutte für eine Nacht
Beichthaus.com Beichte #00028601 vom 04.02.2011 um 12:56:56 Uhr in Hannover (Am Marstall) (34 Kommentare).
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Ich fand das Ganze im betrunkenen Kopf ziemlich witzig, und bin dann auch drauf eingestiegen. Hab ihm dann erzählt, ich bräuchte das Geld wegen des Studiums, das meine Eltern mir nicht bezahlen wollten und zum Einkaufen und weil ich nur Hartz IV bekommen würde (was zu dem Zeitpunkt nicht mal gelogen war). Der Kerl war so voll und irgendwie hässlich; ich hab nur gehofft, dass er das Ganze nicht besonders ernst nimmt, weil ich ja eben gar nicht die Absicht hatte, seinen vielleicht ungewaschenen oder krankheitsbefallenen, stinkenden Lümmel in den Mund zu nehmen. Er nahm es aber ernst, hatte Mitleid und gab mir dann erstmal 20 Euro fürs Reden, 5 Euro zum Bier holen, 30 Euro damit ich einkaufen konnte, 50 Euro damit ich nach Hause gehe und mich nicht prostituiere und nochmal 10 Euro für Zigaretten. Angefasst hat er mich nicht, nur genervt. Und Geld gegeben.
Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht mit einem Mega-Schädel und dachte darüber nach, ob das ein Traum war. Ich ging also an meine Tasche und sehe darin knapp 100 Euro Bargeld, zwei Schachteln Zigaretten und eine Handynummer mit dem Namen "Michael". Und das nächste was ich gemacht habe, war laut zu lachen. Wie dämlich der doch war! Im Nachhinein tut es mir irgendwie Leid, weil ich meine, keiner kann Geld kacken, aber so hat er sich wenigstens ein paar Krankheiten erspart, die er bestimmt bekommen hätte, wenn er auf dem Straßenstrich an eine Nutte gekommen wäre. Von dem Geld habe ich übrigens meine Schulden bei Bekannten bezahlt und es nicht für irgendwelchen Schwachsinn ausgegeben.