Neun Gründe, aus denen ich meine Mutter hasse

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Verzweiflung Hass Selbstverletzung Münster

Ich (w/18) muss auch mal beichten. In meiner Beichte geht es um meine Gedanken, für die ich mich selbst hasse. Zur Erläuterung: Ich bin seit Jahren schwerst depressiv, leide unter einer Borderlinestörung und seit neustem auch unter einer latenten Form der Magersucht.

Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00024864 vom 30.09.2008 um 03:22:35 Uhr in Münster (35 Kommentare).

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Flugangst

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Feigheit Gewalt Flug & Co. Dresden

Flugangst
Ich hatte panische Angst vorm Fliegen. War und bin aber beruflich viel im Flieger unterwegs. Im Laufe der Zeit hatte ich so starke Flugangst, dass ich mich jedes Mal medikamentös abschießen musste. Auf dem Rückflug aus der Schweiz hatte ich mich im Flughafen-Gebäude […]
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Beichthaus.com Beichte #00024813 vom 23.09.2008 um 16:16:07 Uhr in Dresden (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Prügelei in der Nacht

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Gewalt Aggression Hass Trunksucht Pfullingen

Es tut mir sehr leid, was vor knapp zwei Wochen geschehen ist, ich war auf einer Feier und danach habe ich einen Kumpel nach Hause begleitet. Als ich dann nach Hause gelaufen bin, kamen zwei ältere Damen und ein älterer Herr und haben mich komisch angesehen, dann […]
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Beichthaus.com Beichte #00024811 vom 23.09.2008 um 15:20:27 Uhr in Pfullingen (12 Kommentare).

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Betrogen - gefilmt!

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Fremdgehen Verzweiflung Zorn

Betrogen - gefilmt!
Hallo liebe Gemeinde, ich sitze hier gerade am Computer meiner Freundin, während sie exakt hinter mir auf dem Bett schläft. Wir sind seit fast 4 Jahren zusammen. Ich musste drei Monate lang für ein wichtiges Praktikum in meinem Studiengang weg und bin erst seit einigen Tagen wieder hier. Vor drei Stunden hat mein ehemals bester Freund hier angerufen - natürlich wusste er nicht, dass ich schon wieder hier bin. Genauso war ich auch über seinen Anruf verwirrt. Wie dem auch sei, ich habe von ihm erfahren, dass sie mir mit ihm fremdgegangen ist. Unmittelbar nach dem Telefonat kamen ihre Eltern, mit denen ich BESTENS klarkam und auch oft etwas zusammen unternommen habe, heim (sie wohnt immer noch bei den Eltern). Ich bin also runter und habe mein Herzweh dargelegt.

Irgendwie habe ich aber komische Blickwechsel untereinander aus dem Augenwinkel mitbekommen. Das Ende vom Lied: Sie hat die drei Monate ohne mich nicht ausgehalten und hatte halt "Bock", wie man so schön sagt. Damit es nicht ganz so schlimm ist, hat sie es natürlich mit jemanden getrieben, den ich mag. Mit ihren Eltern war abgesprochen, dass diese den Mund halten und ich davon NIEMALS etwas erfahren soll (jetzt fragt mich nicht warum ihre Eltern davon wissen). Zudem kommt noch, dass ich ihr bald einen Heiratsantrag machen wollte - in einem Jahr habe ich mein Bachelor und kann meine schon zugesagte Stelle antreten und wäre deshalb, genauso wie sie, bereit gewesen zu heiraten.

Das nenne ich Ironie des Schicksals. Ich lese seit geraumer Zeit regelmäßig Beichthaus.com und habe mich stets über mein tolles Leben gefreut und es dadurch auch wirklich zu schätzen gelernt! Nun sitze ich hier und warte auf den ersten Bus der kommt, während ich mich dauernd Frage, wie man mit so einem ruhigen Gewissen schlafen kann. Zu meiner Beichte: Aufgrund einer Missbildung bei der Nasenscheidewand ist meine EX-Freundin dazu verdammt im Schlaf extrem laut und aggressiv zu schnarchen und zu sabbern. Ich habe mich gerade als Regisseur profiliert und werde das Video demnächst in das Intranet ihrer Firma laden.

Doch jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, merke ich gerade, dass diese Tat meine Situation auch nicht besser macht. Dann beichte ich eben, dass ich nicht zur "dunklen Seite" wechsel, ich nicht auf ihren Körper irgendwelche Fäkalien versprühe, oder gar ihre Zahnbürste in meinen After schiebe. Ich bleibe so wie ich bin und versuche eine Frau, meinen Vorstellungen entsprechend, zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00024793 vom 21.09.2008 um 05:05:41 Uhr (74 Kommentare).

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“Beichte

Verlogenes Rechtssystem

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Lügen Misstrauen Morallosigkeit

Ich glaube nicht mehr an das deutsche Rechtssystem. Ich habe letzte Woche einen Rechtsstreit vor Gericht gewonnen, den ich unter normalen Umständen nie und nimmer hätte gewinnen dürfen. Als leitender Angestellter hatte ich mit einem Lieferanten, bezogen auf die Firmen, einen Rechtsstreit, den ich verschuldet hatte. Meine Firma hatte mir dazu einen Anwalt aus unserer Rechtsabteilung und einen externen Anwalt zur Verfügung gestellt. Immer wieder in den Vorgesprächen kamen wir zu Punkten, an denen ich sagte, dass der Sachverhalt eindeutig anders läge - nämlich zu meinen Ungunsten. Und immer wieder wiesen sie mich darauf hin, dass es darauf nicht ankäme, sondern einzig darauf, den Gegner zu zerstören und die Schlacht zu gewinnen. Da ich mich schuldig fühlte, dachte ich mir, dass es ja nicht mehr viel schlimmer kommen könnte, und stieg auf die Taktik der Anwälte ein. Bei der Gerichtsverhandlung konnte ich dem Kläger auch nicht in die Augen schauen, weil mir so unangenehm und peinlich war, was meine Anwälte vom Stapel gelassen haben. Zweimal wurde die Verhandlung zu Beratungszwecken unterbrochen. Beide Male war ich kurz davor, das ganze Theater abzubrechen und meine Schuld einzugestehen. Aber ich habe mich aus Feigheit und Angst auf das falsche Spiel meiner Anwälte eingelassen. Dazu gehörte auch, dass ich meine Version der Geschichte vortrage. Ich las genau das ab, was sie mir vorher aufgeschrieben hatten und wovon 70 Prozent definitiv nicht der Wahrheit entsprachen.

Ziel dieses Vortages und der Strategie war, den Kläger aus der Fassung zu bringen, unglaubwürdig zu machen und ihn durchdrehen zu lassen. Und genauso ist es auch gekommen. Am Ende war ich quasi ein Opfer und ein sympathischer Mitbürger und der Kläger ein hitzköpfiger Rüpel, dem alles zuzutrauen ist. Wir reden hier von einem Wirtschaftsrechtsstreit und nicht von einer Kneipenschlägerei. Ich mache es kurz - ich gewann haushoch. Die Klage wurde abgewiesen, er erlitt massiven wirtschaftlichen Schaden und muss noch ein Bußgeld zahlen, weil er im Gerichtssaal außer Rand und Band geriet, rumschimpfte und mir drohte. Jetzt zu meiner Beichte: Ich bin froh, gewonnen zu haben. Aber nicht glücklich über die Art und Weise. Ich habe mich mit dem Teufel eingelassen und schäme mich sehr dafür. Ich habe keinen Respekt mehr vor Rechtsanwälten, weil es die wahren Lügner und Verbrecher sind. Ich habe keinen Respekt mehr vor Richtern, weil sie, meiner Meinung nach, schlecht vorbereitet in die Verhandlungen gehen und sich in Themen nicht hineinarbeiten. Ich habe außerdem keinen Respekt mehr vor unserem Rechtssystem, da es solche Urteile zulässt. Ich habe auch ein Stück weit den Respekt vor mir selbst verloren, weil ich in dieser Angelegenheit moralisch über eine Brücke gegangen bin, die ich eigentlich nie betreten wollte. Da auf Beichthaus gebeichtet und bereut wird, tue ich das hiermit. Danke, dass ich mir das alles Mal von der Seele schreiben durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024780 vom 19.09.2008 um 10:26:30 Uhr (27 Kommentare).

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