Das Geld meiner Oma

19

anhören

Diebstahl 50+ Geld Familie Nürnberg

Eine Sache beschäftigt mich seit Jahren. Ich war etwa 13, keine Anzeigen, keine Randale, kein Alkohol oder Kippen, kein Stress, kurzum ein ganz normales Mädel. Die Beziehung zu meiner Oma (väterlich) war ziemlich gut, ich besuchte sie immer mal wieder. Die Besuche wurden nach und nach weniger, ich hatte eher auf andere Dinge Lust und meine Eltern konnten gesundheitlich nie mitkommen. Bei einem meiner letzten Besuche war meine Oma irgendwo (ich weiß es nicht mehr) im Garten. Ich kramte ein wenig im Schrank - was ich suchte weiß ich ebenfalls nicht mehr - und fand ein paar Hundert Euro (oder Mark - es war so 2001). Keine Ahnung wie ich auf die bescheuerte Idee kam, aber ich nahm mir zwei Scheine, sprich 200. Ich hatte damals ganz normales Taschengeld, wäre also nicht am Hungertod gestorben.
Anfangs bemerkte es keiner und was ich davon kaufte ist wohl auch so unwichtig gewesen dass ich es heute nicht mehr sagen kann. Irgendwann rief meine Oma dann an und erzählte meinen Eltern, dass das Geld verschwunden sei. Ich dementierte weil ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und meine Eltern glaubten mir.


Weihnachten kam sie dann zu uns (es war das letzte Weihnachten was wir miteinander verbrachten) und sprach irgendwann dieses Thema an. Ich wollte Weihnachten nicht vermiesen, nicht an diesem Tag zugeben was ich getan hatte - und so dementierte ich wieder. Meine Oma war ja nicht blöde - sie wusste natürlich, dass ich es genommen hatte und wollte gehen. Irgendwie überredeten meine Eltern sie zu bleiben und "alles war gut". Danach besuchte ich sie glaube ich nicht mehr bzw. ich hatte es vor - doch am Valentinstag starb sie. Ich konnte es nie klären und ich denke oft daran was für eine tolle Frau sie war, dass sie - obwohl sie nie viel hatte - immer alles geteilt und gegeben hat und dass ich das einem Menschen antat, der es am allerwenigsten verdiente. Jedes Mal wenn ich an ihrem Grab stehe versuche ich, dieses so schön wie möglich zu machen, sie liebte Blumen. Ich werde aber nie darüber hinwegkommen. Erzählt habe ich es bislang auch niemandem. Ich würde viel dafür geben diesen Mist ungeschehen zu machen und bereue zutiefst, was aus dieser Sache geworden ist. Jede Deiner Handlungen hat Konsequenzen, auch wenn man diese so nicht bedacht hat. Mir möge vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029533 vom 20.11.2011 um 12:31:28 Uhr in Nürnberg (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Auf der Tischtennisplatte

28

anhören

Wollust Trunksucht Schamlosigkeit Berlin

Ich (w) hatte mein erstes Mal kurz nach meinem 15. Geburtstag auf einer Tischtennisplatte draußen im Dunkeln in einem Innenhof. Er war 18 und es war ein One-Night-Stand. Wir hatten Wodka mit Orangensaft getrunken und ich war so besoffen, dass ich mich kaum mehr erinnern kann. Seinen Vornamen weiß ich noch, aber seinen Nachnamen hat er mir nie gesagt.
Hiermit beichte ich, dass ich so dumm war, mich von ihm abfüllen zu lassen und zu betrunken war um Nein zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00029532 vom 20.11.2011 um 00:22:01 Uhr in Berlin (Jakob-Kaiser-Platz) (28 Kommentare).

Gebeichtet von Upmarket
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Berliner Melange

25

anhören

Unreinlichkeit Ekel Dummheit Drogen Ernährung Berlin

Ich (m/29) möchte etwas extrem peinliches beichten, was schon einige Jahre zurückliegt. Mit 18 traf ich mich am Wochenende häufig mit einem Freund bei ihm zu Hause und wir verbrachten die Zeit damit rumzugammeln und zu Kiffen.
An einem Tag kam, nachdem mein Freund und ich schon ordentlich einen Sitzen hatten, noch ein weiterer Kumpel meines Freundes dazu. Ich konnte den Typen und seine arrogante Art nie ausstehen. Er kam also rein und meinte er sei müde und jemand sollte ihm doch gefälligst einen Kaffee machen. Da ich ihn wie gesagt nicht ausstehen konnte, erklärte ich mich bereit den Kaffee zu machen und etwas zu verfeinern. Ich bereitete also den Kaffee zu und füllte ihn in eine Große Tasse.
In meinem bekifften Kopf kam ich nun auf die grandiose Idee mein bestes Stück in seinen Kaffee zu halten. Damit endete für mich das Wochenende in der Notaufnahme im nächsten Krankenhaus.

Beichthaus.com Beichte #00029531 vom 18.11.2011 um 18:28:15 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Abwaschen ganz einfach

10

anhören

Faulheit Trägheit

Manchmal bin ich so faul, dass ich beim Abspülen einfach solange heißes Wasser auf das Besteck laufen lasse, bis es sauber ist, nur um meine Hände nicht nass zu machen und danach abtrocknen zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00029530 vom 17.11.2011 um 13:16:30 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Mein altes Leben

39

anhören

Maßlosigkeit Wollust Peinlichkeit

Ich (w/24) würde gerne mein früheres Leben ungeschehen machen. Als ich ein Teenager war, habe ich ziemlich exzessiv gelebt: geraucht, gesoffen, und in der Gegend herumgeflirtet. Okay, oft genug ist es nicht beim bloßen Flirten geblieben. Ich habe Jungs angebaggert und mit ihnen geschlafen, das hat meinem Selbstbewusstsein den ultimativen Kick gegeben, und ich habe es genossen. Die meisten waren zwar eher bescheiden im Bett, aber wie gesagt, es hat mein Ego gepusht. Leider habe ich mir damit in meinem Kaff (kleines Bergdorf in Sachsen) den Ruf erworben, sehr leicht zu haben zu sein, um es mal nett zu formulieren. Früher war mir das vollkommen egal, aber mittlerweile werde ich da schief angeguckt und es wird über mich getuschelt. Dazu kommt noch, dass ich seit einiger Zeit einen Freund habe, den ich über alles liebe, und dem ich nie fremd gehen würde. Dummerweise wird er von einigen der Jungs, mit denen mal was lief, oder die es sich zumindest mal gewünscht hätten, öfter angepöbelt und ausgelacht. Außerdem scheuen diese Trottel nicht mal davor zurück, mich direkt vor ihm anzugraben und teilweise darauf anzuspielen, dass sie schonmal was mit mir hatten. Ich werde auch ständig bei Facebook angeschrieben, die Nachrichten da sind oft ziemlich eindeutige und plumpe Anmachen. Mittlerweile reagiere ich darauf noch nicht einmal mehr mit einer sauren und zynischen Antwort, sondern ignoriere sie. Aber es hört einfach nicht auf. Mein Freund ist schon wahnsinnig misstrauisch und wir streiten auch öfter über das leidige Thema. Ich habe ihm aus lauter Angst, dass er mich sofort verlässt, nur marginale Bruchstücke über meine Vergangenheit erzählt und komme jetzt einfach nicht mehr aus der Nummer raus, ohne total vertrauensunwürdig auf ihn zu wirken. Er hat schon mal gesagt, dass er das Gefühl hat, bei mir eine Nummer gezogen zu haben und nur eine temporäre Liebschaft für mich zu sein. Ich möchte aber wirklich mit ihm alt werden. Ich bereue es jetzt wahnsinnig, nicht eher über die Konsequenzen bestimmter Handlungen nachgedacht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00029529 vom 17.11.2011 um 12:02:45 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von guenclau
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000