Ich hasse meine Mitbewohner

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Zorn Aggression Hass WG Leipzig

Ich gestehe, dass ich meine Mitbewohner hasse! Zum einen diese Tussi, die ein Mitteilungsbedürfnis hat, das unglaublich ist, und zum anderen der Typ, der im Gegensatz dazu nie seinen Schnabel aufbekommt und immer einen auf hammercool macht. Weiterhin verbraucht er, wenn er kocht, und das tut er oft, gleich alle Töpfe und Pfannen, die es hier gibt und wäscht nie ab. Außerdem lässt er ständig Licht an, hab jetzt schon die Birne rausgedreht, der Trottel merkt es nicht mal. Meine Mitbewohnerin ist einfach für alles zu blöd. Sie regt sich z.B. jeden Tag darüber auf wie faul sie ist, dementsprechend sieht die Wohnung aus und lacht unseren gemeinsamen Mitbewohner aus. Und sonst kann sie nichts. Traurig. Wenn ihr Freund hier ist, wird es noch dreckiger, weil er die faulste Kreatur ist die mir je begegnet ist. Räumt nichts weg/auf, obwohl er echt oft hier ist. Ich hasse alle Drei. Ich will hier raus, kann aber nicht. Warum beichte ich? Ich befürchte, dass ich die drei demnächst in einer Welle von Wahnsinn und Gewalt so zurichten werde, dass die sich selbst nicht mehr erkennen. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00029538 vom 21.11.2011 um 19:33:00 Uhr in Leipzig (Merseburger Straße) (16 Kommentare).

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Autobahnterror

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Aggression Zorn Waghalsigkeit Auto & Co. Herzogenaurach

Ich hatte im Mai einen schweren Motorradunfall. Nach der OP kam ich für vier Wochen in eine stationäre Reha-Klinik. Heimwärts konnte ich bereits wieder selbst Auto fahren, war aber aufgrund des Unfalls noch stark verunsichert und von daher mit meinem schwarzen BMW mit nur 90 km/h auf der rechten Spur der Autobahn unterwegs. Erlaubt waren 100 km/h und es regnete stark. Ich fuhr also vor mich hin, als ich plötzlich von einem Corsa oder ähnlichem untermotorisierten Gefährt laut hupend überholt wurde. Zudem zeigt mir die Fahrerin noch den Vogel.
Ich ignorierte die dumme Nutte am Steuer und fuhr weiter. Kurz darauf kam meine Autobahnabfahrt, und siehe da, die nette Dame von vorhin stand an der roten Ampel und wartete. Ich kam hinter ihr zum Stehen und wollte sie zur Rede stellen. Also zog ich die Kapuze meines Pullis wegen des Regens auf und stieg aus. Ich lief vor zu ihrem Auto. Scheinbar hatte die Fahrerin mich bemerkt und Panik bekommen, denn als ich auf Höhe ihrer Türe ankam, trat sie plötzlich trotz roter Ampel aufs Gas und bog ab. Einige andere Autos mussten scharf bremsen, zu einem Unfall kam es zum Glück nicht. Beichten will ich eigentlich nur, dass ich am Wochenende einen vor mir fahrenden Smart so hart penetriert habe, dass er letztlich rechts rangefahren ist, um mich vorbeizulassen. Ich verspreche hiermit, keinen anderen Autofahrern mehr Angst einzujagen und anständiger zu fahren, vor allem auch weil meine Freundin sich das wünscht!

Beichthaus.com Beichte #00029537 vom 21.11.2011 um 14:23:05 Uhr in Herzogenaurach (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schuh-Scheiterhaufen

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Maßlosigkeit Wollust Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mich mit Mitte 30 immer noch benehme wie ein Teenager, was Beziehungen angeht. Ich verknalle mich wahnsinnig oft in irgendwelche Männer, mit denen ich dann eine Beziehung eingehe, nur um sie für den nächsten Hübschen, in den ich mich ein halbes Jahr darauf verliebe, zu verlassen. Schrecklich. Ich hasse es, wenn Alltag einzieht und alles unaufregend und normal wird. Zur Zeit habe ich einen Neunzehnjährigen am Start, der mich aber allerdings auch schon wieder beginnt zu langweilen. Er hat einen wirklich tollen Körper, aber im Bett ist er nicht so der Bringer. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich eine Fitnessstudiokette besitze und dementsprechend mit sehr vielen gut aussehenden Menschen in Kontakt komme. Schlimm wird es immer, wenn ich dann wegen eines anderen Schluss mache. Da gab es schon Dramen beinah biblischen Ausmaßes. Zwei haben sich um mich geprügelt, einer hat meine teure Schuh- und Klamottensammlung auf einen Haufen gelegt und angezündet, und einer hat mein Auto zerkratzt. Verletzte Männer können auch ganz schön rachsüchtig sein. Ich hab sogar schon versucht, mal in Therapie zu gehen, aber selbst der Therapeut hat mir so gut gefallen, dass ich da lieber nicht nochmal aufgeschlagen bin. Sicher ist sicher. Naja, jedenfalls überlege ich jetzt in diesem Moment gerade, meinem Neunzehnjährigen den Laufpass zu geben. In einem meiner Studios hat ein neuer hübscher Sportstudent als Trainer angefangen, habe ich Freitag gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00029536 vom 21.11.2011 um 10:09:58 Uhr (27 Kommentare).

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Magen-Darm-Grippe

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Hass Zorn Verschwendung Gesundheit WG

Mein Mitbewohner hat irgendeinen Magen-Darm-Kram angeschleppt. Da er fast den kompletten Samstag auf dem Klo verbracht hat, wollte ich das auf keinen Fall geschenkt haben: Also habe ich seit 2 Tagen vor jedem Geschäft die Klobrille mit Sagrotan gesäubert, gleiches gilt für das Waschbecken. Jetzt ist es Montag morgen, kurz vor 8 und ich komme seit einer Stunde kaum vom Thron runter. Warum ich das dann schreibe? Weil er gerade wieder auf dem Klo sitzt und ich mir hier die Arschbacken zusammenkneife! Uni hab ich mir schon abgeschrieben, auf der Arbeit werde ich heute wohl auch fehlen, obwohl man mich dort schon länger vermisst. Ich beichte, den teuren Sagrotan Schimmelentferner grundlos verschwendet zu haben. Nützt doch eh nichts, das Zeug.

Beichthaus.com Beichte #00029535 vom 21.11.2011 um 07:50:55 Uhr (21 Kommentare).

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Einsam auf Drogen

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Drogen Verzweiflung

Ich (32/m) beichte das ich vor vielen Jahren ein größeres Problem mit Drogen hatte. Ich habe viele Jahre ohne durchgehalten aber mittlerweile schlägt der Konsum alle paar Monate wieder durch. Dann nehme ich über eine kurze Zeit von ein paar Wochen relativ viele verschiedene Substanzen zu mir. Indirekt merkt meine Umwelt das natürlich. Auf der Arbeit bin ich dann zum Beispiel recht flott gereizt oder überhaupt nicht konzentriert dabei, weil ich immer nur an abends denke und mich auf den erneuten Konsum und den Rausch freue oder leichte Entzugserscheinungen habe und zu Hause muss ich aufpassen, dass es meine Freundin nicht merkt. Die weiß von dem gelegentlichen Konsum nichts! Die kennt nur meine Vergangenheit, hat aber mit Drogen nichts zu tun und auch noch nie zu tun gehabt! Es ist auch oft kein wirklich toller Rausch weil ich immer ein schlechtes Gewissen und angst habe, dabei erwischt zu werden. Das geht eine gewisse Zeit gut bis ich mich mit einigen Leuten zum Beispiel auf der Arbeit oder mit meiner Freundin soweit in die Köpfe kriege, das ich den Konsum über Monate wieder einstelle damit sich die Wogen etwas glätten bzw. beruhigen können. Denn wie ich schon sagte, ich verändere mich dadurch. Ich hatte früher sehr viele "Freunde". Das waren alles Leute mit denen man seine Drogenzeit verbrachte. Davon übrig geblieben sind nur 2 wirkliche Freunde die dazu auch noch sehr weit weg wohnen, da ich nach meinem Entzug und der Therapie weit weg gezogen bin und hier nie wirklich Anschluss fand. Dann gibts da natürlich noch meine Freundin und sonst eigentlich keine anderen Menschen in meiner Umgebung. Ich lebe sozusagen recht isoliert. Meine Freundin gehört auch eher zu den isolierten Personen da sie so überhaupt gar keine Freunde hat. Sprich es gibt auch keine Möglichkeiten für mich, mich mal abzusetzen und mit irgendwem zusammen den Rausch auszuleben. Das vermisse ich aber so unglaublich! Ich vermisse es mit vielen Leuten zusammen zu sein und Unsinn zu machen oder Nachts durch die Straßen zu ziehen und überhaupt alles was da mit dran hängt. Heute ist es nur aufstehen, arbeiten, nach Hause kommen paar Stunden rumgammeln mit fernsehen oder zocken, aufs Wochenende warten, da das gleiche und wieder von vorne. Weggehen? Sich mit Leuten treffen? Es gibt da einfach keine und wenn wir dann doch mal losgehen, dann kenne ich nur das extreme voll tanken mit Substanzen jeglicher Art. Meine Freundin trinkt ja nicht mal Alkohol! Ich fühle mich einsam und bin sowohl auf Droge als auch ohne völlig unglücklich. Ich will meine "Freunde" wieder von denen ich genau weiß das Sie schlecht sind und ziehe mich auch genau aus dem Grund vor denen zurück eben weil ich es weiß! Eine Normale Freundschaft kriege ich mit anderen Menschen nicht richtig hin, ich weiß, dass ich ziemlich kaputt in der Birne bin, das es zum größtenteils auch an mir selber liegt und auch nach unzähligen Therapien bin ich genau so weit wie vor 16 Jahren als alles anfing. Ich weiß auch das ich morgen nach der Arbeit direkt rüber nach Holland fahren werde und mir erstmal ein bisschen Gras holen werde. Und was danach kommt, mal schauen! Ich bereue es jetzt schon und dennoch habe ich im Magen dieses wunderbare Gefühl das morgen wieder alles besser wird! Wie traurig das doch eigentlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00029534 vom 20.11.2011 um 12:45:37 Uhr (12 Kommentare).

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