Der Abschiedsbrief meines Ex

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Fremdgehen Ex Selbstverletzung Darmstadt

Ich (w/34) möchte beichten, dass ich meinen Exfreund vom ersten bis zum letzten Tag unserer Beziehung betrogen habe. Schon als wir zusammenkamen hatte ich zwei bis drei weitere Freunde, mit denen ich gekifft habe und immer wieder - meist ungeschützten - Sex hatte. Mit meinem Exfreund kam ich nur zusammen, weil er ein sehr lieber Junge war, der mich schon vergöttert hat, seitdem ich 14 war. Unsere Beziehung dauerte fast 9 Jahre und war geprägt von hunderten Lügen, teilweise log ich, um andere Lügen zu decken. Ich habe meine beste Freundin, meinen Bruder und meine Cousins so manipuliert, dass sie ebenfalls meine Lügen gedeckt haben. Die Freundschaft zu meiner besten Freundin ist daran zerbrochen.

Als mich mein Exfreund nach seinem Studium heiraten wollte, sagte ich zunächst "JA" und merkte dann, dass ich fast niemanden aus meinem Freundeskreis oder meiner Familie hätte einladen können, weil alle die Wahrheit kannten. Also trennte ich mich - unter fadenscheinigen Gründen - von meinem Verlobten. Schuld empfand ich keine. Ich warf ihm vor, mich als Mensch nicht zu schätzen und mich nicht wirklich zu begehren. Ich warf ihm sogar vor, dass er nie eifersüchtig gewesen wäre, selbst wenn ich hunderte Male mit Schulfreunden, Studienkollegen oder anderen Leuten feiern war, während er selbst studierte und arbeitete um uns ein schönes Leben zu finanzieren. Er war seit dem Ende der Beziehung bemüht befreundet zu bleiben, wir treffen uns ca. fünfmal im Jahr. Er war beruflich äußerst erfolgreich, heiratete eine ebenfalls erfolgreiche Frau, bekam zwei Kinder und baute ein Haus auf dem Grundstück, auf dem wir als Jugendliche spielten.

Weil unsere Beziehung schon fast 10 Jahre vorbei ist, habe ich ihm an Silvester die ganze Wahrheit gestanden. Ich habe nach all den Jahren jemanden gesucht, mit dem ich über meine Fehler reden kann. Er beging 4 Wochen danach Selbstmord, was ich selbst zu diesem Zeitpunkt nicht damit in Verbindung brachte. Seine Witwe schrieb mir nun einen Brief mit einer Kopie seines Abschiedsbriefes. Ich bin schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00041823 vom 28.04.2019 um 14:25:25 Uhr in Darmstadt (38 Kommentare).

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Zahlarztpatienten

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Zorn Gesundheit Gesellschaft München

Ich (w/26) arbeite in einer Zahnklinik als Rezeptionistin. Der Job an sich ist toll, wären diese speziellen Patienten nicht da. Ich merke, dass ich mit der Zeit ziemlich misanthropisch geworden bin. Die schlimmsten Patienten sind für mich Araber, Türken und Privatpatienten! Araber/Türken kommen NIE zur Vorsorgeuntersuchung, wollen aber sofort einen Notfall-Termin. Wenn ich alleine an der Rezeption bin, schicke ich das Gesindel meistens in die Notfallzentrale. Privatpatienten rufen beim Schmerz meistens Nachmittags an und wollen an diesem Tag kommen, weil Ihnen der Zahn abgebrochen ist. Wenn es keinen freien Termin gibt, werden Sie patzig und beleidigen einen. Leider kann ich dieses arrogante Pack nicht so leicht wegschicken, weil sie uns viel Geld miteinbringen (wurde mir so eingetrichtert).

Gestern ruft ein langjähriger Privatpatient an und meint, er möchte SOFORT kommen, weil sein Zahn abgebrochen ist. Leider war meine Ärztin außer Haus. Notfall ist, wenn man Blutungen, Schwellung oder einen Unfall hat! Leider wollen sie ewig mit mir diskutieren und hören nicht auf zu reden. Ich bin eh unterbezahlt und sehe es nicht ein mir unnötige Kopfschmerzen zu bereiten. In dem Moment rede ich wie, als würde ich einen Flüchtling den Weg beschreiben, ganz langsam und mit tiefer Stimme sag ich: ARZT. NIX DA HEUTE. KEIN. TERMIN. Und wiederhole es, solange bis der Patient aufhört zu diskutieren. Ich verachte jedes arrogante Miststück und vergebe denen meist keinen Termin, obwohl etwas frei ist. Ich behalte die offenen Termine für die netten Patienten, die mit einem respektvoll umgehen, egal ob sie per Kasse oder Privat versichert sind. Ich bitte um Absolution, weil ich sehr viele Privatpatienten meines Chefs vergrault habe.

Beichthaus.com Beichte #00041821 vom 26.04.2019 um 13:22:12 Uhr in München (26 Kommentare).

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Frauen einen Korb geben

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Boshaftigkeit Begehrlichkeit Dating Hamburg

Ich (m/Mitte zwanzig) beichte, dass ich Spaß daran habe, Frauen abzuservieren. In den letzten Jahren habe ich mich optisch zum Positiven verändert. Ich habe abgenommen, mache Krafttraining, kleide mich besser und bin gepflegter, was auch bei den Frauen gut ankommt. Dementsprechend werde ich öfter angestarrt oder man macht sich auf andere Art und Weise an mich heran. Ich ignoriere sie jedoch immer oder gebe ihnen zu verstehen, dass sie mir auf die Nerven gehen und oft ist es Ihnen dann peinlich oder sie sind verärgert. Da ich Single bin, wäre ich eigentlich gerne in einer Beziehung, aber ich kann auf dieses wunderbare Gefühl, Frauen zu demütigen einfach nicht verzichten. Ein weiterer Grund, weshalb ich dies tue, ist, dass Frauen sich immer darüber beschweren, dass sie belästigt werden, aber wenn ihnen ein Kerl gefällt, haben sie natürlich kein Problem damit. Deshalb möchte ich, dass sie mal ihre eigene Medizin schlucken.

Beichthaus.com Beichte #00041819 vom 25.04.2019 um 15:50:22 Uhr in Hamburg (Neuer Wall) (29 Kommentare).

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Meine Mutter hat Brustkrebs

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Trägheit Ignoranz Familie Frankfurt

Meine Mutter ist gesundheitlich sehr angeschlagen. Ihr macht der Brustkrebs sehr zu schaffen. Seit ihrem 48. Lebensjahr wirkt sie wie eine sehr alte Frau. Sie war schon immer ausgesprochen schlank. Inzwischen wiegt sie bei einer Größe von ca. 1,67 m jedoch knappe 38 kg. Ihr Kopf wackelt und sie kann keine 40 Meter mehr gehen. Das macht mich fertig. Wenn ich meine Beichte zusammenfassen müsste, würde ich sagen, dass ich sicher teilnahmslos rüberkomme, als wäre es mir egal. Meine Mutter wirkte immer wesentlich jünger, war cool, mitfühlend und liebenswert. Letzteres ist sie noch heute. Nur haben wir uns nicht mehr wirklich was zu sagen. Wenn sie mich anruft, erzählt sie mir von ihrem Tag, also was sie gekocht hat, ob sie Buntwäsche oder Helles gewaschen hat und dergleichen. Ich höre zu und rede nicht wirklich viel. Außerdem habe ich den Eindruck, monoton zu klingen. Diese Gespräche ziehen sich wie Kaugummi und ich weiß nicht genau, wann unser inneres Band gerissen ist. Meine Mutter hat mein komplettes Mitgefühl.

Allerdings bin ich seit Jahren psychisch angeschlagen, kraftlos und erschöpft. Im Alltag muss ich darauf achten, dass ich anderen nicht ohne Mimik begegne. Wenn ich lächle, ist es gespielt. Ich möchte mich aber nicht so erstarrt zeigen, wie ich mich fühle. Immerhin können andere nichts dafür und ich versuche ihnen möglichst offen zu begegnen. Zeitweise wird dieses taube Seelengefühl durch heftige Heulkrämpfe und einer unbeschreiblichen Verzweiflung durchbrochen. Ich weine oft, wenn ich an meine Mutter denke. Das Leben hat ihr ständig ordentlich eingeschenkt, leider nichts Gutes. Mir gelingt es nicht im geringsten für sie da zu sein. Es ist, als laufe ich durch zähen Matsch. Keine Therapie hilft. Ich mache alles, was mir empfohlenen wird. Es ist zäh. Ich weiß einfach nicht, warum ich meiner eigenen Mutter nicht zeigen kann, dass sie mir wichtig ist, obwohl ich es versuche. Das kann ich mir nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00041818 vom 24.04.2019 um 14:48:37 Uhr in Frankfurt (18 Kommentare).

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Beförderung: Hochgeschlafen

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Morallosigkeit Chef Frankfurt

Ich (m/27) bin hetero und momentan Single. Vor drei Jahren habe ich mein Studium beendet und arbeite seitdem in einer großen, konservativen Firma. Mein oberster Chef (direkt unter der Geschäftsführung) leitet einen Geschäftsbereich von ca. 700 Leuten. Er ist homosexuell und lebt dies offen aus, was von den Mitarbeitern akzeptiert wird. Bei einer Afterworkparty unserer Abteilung (ca. 30 Leute) war er auch dabei. Wir waren die beiden letzten in dem Lokal und ich war total betrunken. Ich vertrage nicht viel Alkohol. Irgendwie kam ich auf die dumme Idee ihn Komplimente zu machen. Er nutzte die Situation aus und nahm mich mit zu sich nach Hause. Nachdem ich ihn einen geblasen habe zog er mich aus und legte mich in sein Bett. Am frühen Morgen wurde ich wach, als er auf meinen Brustkorb saß und ich seinen Penis im Mund hatte, anschließend onanierte er auf mein Gesicht. Ich ließ alles geschehen. Am nächsten Tag hatte ich alkoholbedingt Urlaub.

Er gab mir am übernächsten Tag in meinem Büro (als er mich küsste) zu verstehen, dass er sehr mit meinen beruflichen Leistungen zufrieden ist und er mich gerne fördern möchte. In drei Jahren geht er in die Rente. Ich fühle mich so irgendwie zwischen Vergewaltigungsopfer und Prostituierte. Soll ich mich hochschlafen oder normal Karriere machen? Wie würdet ihr Euch verhalten?

Beichthaus.com Beichte #00041809 vom 12.04.2019 um 21:47:24 Uhr in Frankfurt (30 Kommentare).

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