Traumjob: Mutter

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Trägheit Falschheit Feigheit Familie Kinder

Ich (w) bin bald mit der Schule fertig. Das ist ja nicht weiter schlimm, allerdings habe ich danach nicht vor, arbeiten zu gehen. Mir fehlt einfach die nötige Motivation und Disziplin, um jeden Tag mindestens acht Stunden hart zu arbeiten - nur um dann am Ende des Monats mit ein paar Kröten dazustehen. Ich habe schon unzählige Praktika in den verschiedensten Bereichen gemacht. Diese Praktika gingen über mehrere Monate und für mehrere Tage, da dies in meiner Schule so gehandelt wird. Es ist dazu gedacht, uns auf das Arbeitsleben vorzubereiten und ich kann behaupten, dass ich immer nur ausgenutzt wurde. Weder ein Danke noch ein Bitte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es als Azubi anders sein wird! Natürlich könnte ich versuchen eine Ausbildung zu machen und sicherlich würde ich auch genommen werden, aber am Ende würde ich auch wieder den leichten Weg wählen und mich ständig krankschreiben lassen. Dann würde ich gefeuert werden und hätte auch nichts damit erreicht. Ich bin weder dumm noch unhöflich oder unordentlich, ich habe einfach eine andere Vorstellung vom glücklichen Leben. Mein eigentlicher Traum ist es, Mutter und Hausfrau zu sein, was ich am besten kann. Mein Verlobter wünscht sich auch Kinder und er verdient auch genug. Ich beichte also, dass ich zu den vielen unmotivierten Jugendlichen gehöre, die keine Lust haben zu arbeiten, weil sie bessere Pläne haben. Außerdem beichte ich, dass ich es meinen Lehrern, meiner Mutter und allen anderen erst sagen werde, wenn ich schwanger bin, auch wenn ich es gewissermaßen schon angedeutet habe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032669 vom 03.02.2014 um 09:23:17 Uhr (66 Kommentare).

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Von Steuergeldern leben

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Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vollgekackt in der Kaserne

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Verzweiflung Zivi & Bund Traunstein

Ich (m) bin mittlerweile 43 Jahre alt und hatte vor ungefähr 25 Jahren ein schlimmes Erlebnis bei der Bundeswehr. Ich fuhr mit meinem Auto zu meiner Kaserne, als mir schon der "Stuhl" drückte. Ganz von der Fahrt eingenommen dachte ich mir, dass ich es problemlos schaffen würde, mich bis zur Kaserne zu gedulden und dort meine Notdurft zu verrichten. Aber schon, nachdem ich an der Kaserne aus dem Auto stieg, bemerkte ich, dass es kein Entrinnen mehr gab. Ich schaffte es noch, meinen Dienstausweis vorzulegen und stürmte dann in Richtung Kantine, da dort die nächsten Toiletten zu finden waren. Da die Kantine zum Glück absolut leer war, richtete ich schon auf dem Weg meine Hose und versuchte auch die Unterhose in Position zu schieben. Dann passierte es: Mein mühevoll zusammengeschobener Kot explodierte noch auf dem Weg zum WC. Ich konnte nichts weiter tun, als irgendwie darauf zu hoffen, dass ich die Misere nicht direkt auf meinen Klamotten und auf mir verteilte, sondern nur eine dezente Spur in "Richtung Erlösung" hinterließ.

Das sollte natürlich nicht funktionieren - am Schluss war der halbe Weg zu den Toiletten, inklusive meiner Hosen, mit dünnflüssigem Kot beschmiert. Ich konnte nur noch den Rest des ekelhaften Geschmieres in der Kloschüssel deponieren, aber immerhin hatte ich ein Gefühl der Entledigung. Als ich fertig war, kontrollierte ich, ob an meiner Diensthose etwas von dem Dilemma zu sehen war, und spülte meine Unterhose kurzerhand die Toilette herunter. Da die Hose nur wenig abbekommen hatte, schlich ich mich möglichst unauffällig aus der Kaserne. Dieses Gefühl werde ich vermutlich nie wieder vergessen. Ich hatte unglaubliche Angst, dass man mich ertappen könnte, deshalb ließ ich meine Spuren auch einfach in der Kaserne liegen. Zum Glück bin ich niemandem begegnet, bis ich mich reinigen und umziehen konnte. Das Ganze war mir furchtbar peinlich und unglaublich eklig. Ich möchte mich bei dem Reinigungsteam entschuldigen, welches die Misere vor langer Zeit entfernen musste.

Beichthaus.com Beichte #00032658 vom 02.02.2014 um 16:34:14 Uhr in 83278 Traunstein (9 Kommentare).

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Das Dilemma in der Medizin

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Studentenleben

Ich möchte etwas beichten, das mir schon seit Längerem tierisch auf den Zeiger geht. Und zwar geht es um die deutsche Hochschulpolitik im Bereich der Medizin. Nachdem ich letztes Jahr mein Abitur mit 2,2 bestanden hatte und Medizin studieren wollte, kamen nach der Bewerbungsphase, wie nicht anders erwartet, nur Absagen. Motivations-Schreiben, Mediziner-Test und Losverfahren - alles für die Katz. Klar bekommt man irgendwann in den nächsten fünf Jahren einen Platz, kann versuchen sich einzuklagen oder eine Ausbildung im medizinischen Bereich machen. Aber ich verstehe einfach nicht, warum man dieses Studienfach so stark in Abhängigkeit des Abiturs stellt. Selbstverständlich weist ein hoher NC daraufhin, dass man wohl in der Lage ist, sich Lernstoff gut einzuprägen, aber mein Gott, dieser Faktor ist alleine doch nicht verantwortlich dafür, ob man ein guter Arzt wird oder nicht. Letztlich konnte ich mir meinen Wunsch noch erfüllen - ich studiere zwar im Ausland und auf Englisch und werde nach meinem Studium sehr hoch verschuldet sein, aber das ist mir in Anbetracht dessen, dass ich endlich studieren kann, was ich möchte, mehr als egal. Was ich beichten möchte? Seit ich angefangen habe zu studieren, verfolge ich die Ärzte-Situation in Deutschland sehr genau und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich unglaublich schadenfroh bin, wenn ich lese, dass immer mehr Stellen mit ausländischen Ärzten besetzt werden müssen. Da bietet man in Deutschland ein Medizinstudium für lau an, und letztlich gehen diese Leute dann ins Ausland und der deutsche Markt wird mit zweitklassigen Medizinstudenten gefüllt. Das klingt vielleicht herzlos, und mir tut es vor allem für die Patienten leid, die dann vielleicht nicht ideal behandelt werden. Aber die verantwortlichen Politiker sind selbst schuld, wenn man bei 50.000 Bewerbern auf ungefähr 9.000 freie Plätze größtenteils nach Abitur sondiert und man nach dem abgeschlossenen Studium fast nichts verdient. Da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn die gut ausgebildeten Leute das Weite suchen.

Beichthaus.com Beichte #00032656 vom 01.02.2014 um 19:19:29 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Die Disziplin der Fahrgäste

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Engherzigkeit Zorn Bahn & Co. Wien

Die Disziplin der Fahrgäste
Ich bin seit fast zehn Jahren Straßenbahnfahrer. Ich fahre gerne, was mich aber stört, ist die Disziplin der Fahrgäste. Ich versuche jeden, der noch angerannt kommt, mitzunehmen - bloß irgendwann muss auch ich mal losfahren. Es gibt Haltestellen, an denen könnte ich fünf Minuten lang stehen und es würden immer noch Leute angerannt kommen, die unbedingt noch mitfahren wollen. Einfach weil sie keine drei Minuten auf die nächste Straßenbahn warten können. Die Fahrzeiten sind ohnehin schon sehr kurz bemessen und meine Pause verlängert sich durch die Wartezeiten an der Haltestelle auch nicht unbedingt. Und fährt man dann doch los, nachdem man noch den siebten angerannten Fahrgast hat einsteigen lassen, kann man sich von dem "Zurückgelassenen" - aber oft auch von den Fahrgästen im Zug - die nettesten Dinge anhören. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, die Fahrgäste zu disziplinieren. Solche, die rücksichtslos bei Rot über die Straße laufen, oft sogar noch ihre Kinder an der Hand haben und damit andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst massiv gefährden, nur weil sie unbedingt noch mitfahren wollen, lasse ich über die Straße, und wenn sie dann vor der Tür stehen, fahre ich los. Ich werde nie verstehen, dass man sich absichtlich in Gefahr begibt, nur weil man nicht noch drei Minuten warten kann. Es tut mir leid, da ich mit meinem Verhalten bestimmt viele Menschen verärgere, aber ich denke in der heutigen Zeit kann man nur so einen Lerneffekt bei den Menschen erreichen. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032651 vom 30.01.2014 um 10:51:54 Uhr in 1070 Wien (Kaiserstraße) (26 Kommentare).

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