Das Rückgeld der Raucher

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Betrug Diebstahl Morallosigkeit Geld

Ich habe längere Zeit von dem Geld der Raucher gelebt. Ich bekam irgendwann von einem Kumpel diesen Trick gezeigt und habe ihn dann auch ausgeführt. Also habe ich mir einen Schwamm zurechtgeschnitten und diesen dann in den "Rückgeld-Schacht" des Automaten gestopft. Ein oder zwei Tage später ging ich dann hin und steckte das Restgeld der Leute ein. Es war mal mehr, mal weniger - aber heute klappt das sowieso nicht mehr. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032438 vom 21.12.2013 um 03:51:36 Uhr (9 Kommentare).

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Aushilfsmama für meinen Freund

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Zorn Trägheit Verschwendung Faulheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich aus reiner Nachlässigkeit Nahrungsmittel schlecht werden ließ. Der Hintergrund zu der Sache ist, dass ich schon vor längerer Zeit feststellen musste, dass im Haus nichts aufgeräumt wird, wenn ich das nicht Selbst tue. Mein Freund scheint zu glauben, dass er mit einer Aushilfsmama zusammengezogen ist, und nicht mit seiner Freundin. Ich bin jedoch berufstätig und habe genauso wenig Lust, seinen Dreck wegzumachen, wie er meinen wegmachen möchte. Aber wenn ich ihn dann bitte, etwas zu machen, ist das ein richtiger Skandal. Und auf die Idee, mal etwas nur für mich aufzuräumen, kommt er erst gar nicht, schont wohl seine Nerven. Er scheint zu meinen, dass ich seine persönliche Putzfrau bin. Alles reden hilft nichts, manchmal sitzt er einfach tagelang neben einem Haufen Dreck, den er hinterlassen hat. Gern wird auch ein Berg Kartons oder ein Stapel Zeitungen mitten im Raum abgestellt und dort vergessen, damit jeder, der in den Raum kommt, sich die Haxen bricht - jedenfalls, bis ich mich genug ärgere, um ihn zur Seite zu stellen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen nur noch aufzuräumen wenn Besuch kommt, in der Hoffnung, dass er irgendwann mal von selbst auf die Idee kommt, aufzuräumen. Wir versinken also gemeinsam im Müll - aber ich habe wirklich keine Lust seine Putzfrau zu spielen!


Ganz so radikal, wie das jetzt klingt, ist es aber nicht. Ich mache immer noch regelmäßig den Abwasch und räume auch verderbliches Essen weg. Und das ist der Unterschied zwischen uns beiden. Gestern kam mir nämlich etwas dazwischen und ich war fast zwei Tage lang nicht zu Hause. Nach der Arbeit fuhr ich zu meinen Eltern und übernachtete dort, um dann von dort aus wieder zur Arbeit zu fahren. Natürlich war mein Freund darüber informiert, und als ich dann nach Hause kam und total fertig einfach nur ins Bett fiel, ahnte ich nicht, dass mein Frühstück immer noch dort stand und vor sich hingammelte. Ich hatte es in meiner Hektik vergessen und er hatte es nicht einmal geschafft, die Wurst in den Kühlschrank zu räumen, wie ich das sonst auch immer für ihn tat. Mein Freund saß also zwei Tage lang neben einer alten gammeligen Wurst und knochenhartem Brot und störte sich einfach nicht daran. Heute konnte ich unsere Nahrungsmittel also größtenteils wegwerfen. Ich war also blöd genug, zu denken, dass ich mich darauf verlassen könnte, dass ein erwachsener Mann auch mal Verantwortung übernimmt. War wohl selbst schuld. Es tut mir leid, liebe Geflügelwurst.

Beichthaus.com Beichte #00032419 vom 19.12.2013 um 03:37:47 Uhr (23 Kommentare).

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Wie ich mich selbst überfuhr

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Dummheit Peinlichkeit Hochmut Unfall Auto & Co. Westoverledingen

Ich (w/22) war an einem Freitagabend mit einer Freundin in meinem Auto unterwegs. Wir waren echt deprimiert, dass an diesem Freitag nichts los war, also sind wir einfach sinnlos durch die Gegend gefahren. Irgendwann kam ich dann auf die glorreiche Idee, auf einer geradlinigen Straße das Auto im dritten Gang im Standgas fahren zu lassen und dabei die Tür aufzureißen. So weit, so gut. Außer, dass einige Passanten dumm gegafft und sich wahrscheinlich gefragt haben, was die verwöhnte Göre jetzt wieder vorhat, passierte allerdings nichts. (Ich fahre übrigens einen schicken Audi, auf den ich lange gespart habe.) Wirklich spektakulär ist das natürlich nicht - was ich mir in dem Moment auch dachte und dann auf die tolle Idee kam, einfach mal auszusteigen und neben dem Auto herzulaufen. Da war mir der dritte Gang dann aber doch zu schnell, sodass ich runterschaltete. Ich hielt mich für schlau, als ich vorher noch meine Pumps auszog, und dann auf meiner Strumpfhose zur Tat schritt. Die Tür war ja bereits geöffnet, also hüpfte ich raus und wollte meinen Plan ausführen. Aber bereits beim zweiten Schritt passierte, was passieren musste - ich knickte um, knallte auf die Straße wie der letzte Trottel und zu allem Überfluss fuhr mir das Auto noch mit seinem linken Hinterreifen über den Knöchel.

Da lag ich nun so kauernd auf dem Boden, im ersten Moment verwirrt und wusste gar nicht, wie mir geschah - im nächsten Moment sah ich allerdings mein Auto dahinfahren. Und aus welchem Grund auch immer hielt meine Freundin, die auf dem Beifahrersitz saß, die Karre nicht an! Ich habe mich dann aufgerafft und bin mit meinem Elefantenfuß hinter meinem Auto hergerannt! Und zum Glück habe ich es geschafft! Ich habe mich also auf den Fahrersitz geschwungen und habe das Gefährt sofort gestoppt. Im nächsten Moment war ich aber auch schon wieder aus dem Auto heraus, wo ich mich erst vor lauter Schmerzen von meinem Abendessen verabschieden musste, und mir dann schwarz vor Augen wurde. Das Ende vom Lied war, dass nahezu alle Bänder gerissen oder angerissen waren und ich mehr als nur eine Schürfwunde davongetragen habe. Ich möchte also einfach meine eigene Dummheit beichten. Ich meine, wer hat es jemals geschafft, sich selbst derart anzufahren?

Beichthaus.com Beichte #00032414 vom 17.12.2013 um 18:24:25 Uhr in 26810 Westoverledingen (Neue Straße) (30 Kommentare).

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Meine Sitzungen beim Psychologen

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Falschheit Lügen Neugier Betrug

Meine Sitzungen beim Psychologen
Ich (m/24) interessiere mich sehr für Psychologie, habe aber berufstechnisch einen anderen Weg eingeschlagen. Vor sechs Monaten wollte ich dann mal schauen, was ein Psychologe den ganzen Tag macht, und mein Wissen über die Psychologie erweitern. Ich ging dann zum Hausarzt und habe ein psychisches Problem vorgetäuscht. Er hat mich dann einem Psychologen überschrieben. Bei diesem bin ich nun seit 12 Sitzungen. An dieser Stelle muss ich beichten, dass er seit fünf Sitzungen weiß, dass ich keine psychischen Probleme habe und mich nur für sein Wissen interessiere. Er findet es allerdings sehr interessant, was ich mache und therapiert mich weiterhin. Oft entstehen sehr interessante, angeregte Diskussionen bei unseren Sitzungen. Wir haben es ziemlich gut zusammen. Ich beichte also, dass ich mein Wissen auf Kosten der Versicherungsnehmer erweitere. Zudem genieße ich es, die Arbeit wegen meiner Therapie dann immer etwas früher verlassen zu dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00032410 vom 16.12.2013 um 12:11:21 Uhr (21 Kommentare).

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Ich habe meine Schwägerin geschwängert

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Ehebruch Fremdgehen Selbstsucht Lügen Dummheit

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Ehe zerstört und mit der Schwester meiner Ex-Ehefrau ein Kind gezeugt habe. Es begann alles damit, dass ich dieses süße Mädel kennenlernte und wir zusammenkamen. Ich hatte sie sehr gerne, aber es gab auch Schwierigkeiten. Sie konnte schwer Vertrauen fassen und war mehr als oft gereizt und mies drauf. Später kamen aber noch andere Dinge dazu. Beispielsweise hat sie oft etwas an mir zu beanstanden gehabt, und wenn ich das Verhalten dann nicht sofort änderte, war Madame tagelang auf Streit gebürstet. Meistens resignierte ich dann, weil ich den Stress nicht mehr aushielt. Irgendwann, einige Jahre später, setzte sie mich dann plötzlich unter Druck, dass sie Kinder wollte, obwohl ich eigentlich vorhatte zu studieren. Mein Bildungsweg hatte nicht den gewöhnlichen Verlauf genommen und ich war schon lange nicht mehr zufrieden mit den Gelegenheitsjobs. Aber sie wollte jetzt ein Baby. Ihre Schwester hatte schon vor Jahren damit angefangen, Kinder in die Welt zu setzen, und sie wollte das nun endlich auch - sie sei schließlich alt genug und wolle sich binden. Sie setzte also die Pille ab und stellte mich vor die Wahl: Entweder Kinder oder keinen Sex. Nun muss ich dazu sagen, dass der Sex ohnehin nicht der Knaller war. Es lief immer die gleiche Routine ab, sie war empfindlich und verklemmt, und es wurde mir ziemlich bald langweilig.


Trotzdem hing ich an dieser Frau und wollte sie nicht verlassen. Ich renovierte ein Haus mit ihr, in dem wir leben wollten, und plante sogar die Hochzeit mit. Ja - ich plante nur mit, denn eigentlich drängte sie mich in die Heirat hinein. Ich unternahm jedoch nichts dagegen, sondern heiratete sie. Doch in der Nacht davor hielt ich die zwiespältigen Gefühle und den Druck nicht mehr aus. Ich traf mich mit ihrer Schwester zum Reden, mit der ich mich sehr gut verstand, da diese sehr locker drauf war und immer unverhohlen ihre Meinung sagte. Ich hatte mir schon oft gewünscht, meine zarte, schüchterne Freundin hätte mehr "Eier" abbekommen, so wie ihre Schwester, die auch mal den Mund aufbekam, wenn ihr etwas nicht passte. Wir tranken und rauchten gemeinsam, und redeten in diesem stockfinsteren Zimmer - die Worte flossen nur so aus mir heraus. Ich sagte ihr alles, redete mir den Frust einfach runter. Ich weiß nicht mehr, wie es kam, jedoch fand ich mich irgendwann auf dem Bett wieder, und sie auf mir - nackt. Meine Freundin hatte nie derart frivol mit mir gespielt, wie ihre Schwester es dann tat. Ich war wie ein Ausgehungerter, der sich unverhofft einer opulenten Mahlzeit gegenüberfand. Ich konnte nicht mehr denken. Ich wehrte mich halbherzig, konnte aber nicht lange widerstehen. Die Rechnung kam einige Wochen später. Ich hatte meine Freundin geheiratet, und ihre Schwester, die nun gemerkt hatte, dass sie schwanger war, sprengte diese Ehe, indem sie bekannt gab, wer der Vater war. Ich beichtete alles und kurz darauf leiteten wir alles Nötige zur Scheidung ein.


Meiner Frau brach das Herz. Ich hörte es noch lange, wenn sie mich anrief, um etwas zu klären. Wie ihr die Stimme brach und sie das Weinen kaum unterdrücken konnte. Aber damit nicht genug. Auch die Schwester redet heute nicht mehr mit mir, und ich muss mich ständig damit rumärgern, mein Anrecht auf die Zeit mit meinem Kind geltend zu machen. Denn nachdem alles kaputt war, dämmerte ihr, dass sie sich mit ihrer Familie zusammenrotten musste, und so verdrehte sie natürlich ihren Anteil an der Sache und erzählte, ich hätte sie schon fast mit Gewalt dazu gedrängt. Natürlich hassen mich jetzt alle Frauen aus dieser Familie, und zwar im Kollektiv, und ich darf auch noch zahlen. Mir kommt noch immer die Galle hoch, wenn ich daran denke, wie das gelaufen ist. Aber im Grunde weiß ich ja, wer das in den Sand gesetzt hat. Ich war so ein Vollidiot.

Beichthaus.com Beichte #00032408 vom 17.12.2013 um 06:17:01 Uhr (20 Kommentare).

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