Meine Pinnwand

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Manie Wollust Selbstsucht Fremdgehen Maßlosigkeit Wien

Ich (w) hatte schon unzählige Männer im Bett, ich liebe es zu verführen, Sex zu haben und sie anschließend wieder in den Wind zu schießen, da ist es auch nebensächlich ob ich gerade in einer Beziehung bin oder nicht. Ich liebe es, mit meinen Bekanntschaften immer das selbe System durchzugehen, die selben Bars, die selben Leute, die ich ihnen vorstelle und natürlich und - was mich am meisten reizt - immer das selbe Bett und zwar meines. Während dem Sex liebe ich es die Fotos meines ehemaligen Freundes (sie hängen an der Wand neben dem Bett) anzusehen oder meine Pinnwand mit den Kondomverpackungen anzustarren. Von jeder Liebschaft habe ich eine leere Kondomhülle an der Pinnwand. Den richtigen Kick gibt es mir auch mit meinem Freund zu telefonieren, während mich ein Anderer ran nimmt. Es ist krank, das ist mir klar, aber es macht einfach zu viel Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00029784 vom 06.02.2012 um 23:03:37 Uhr in Wien (Simonsgasse) (41 Kommentare).

Gebeichtet von Weltquadrat
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Wirtschaftskrise in Spanien

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Selbstsucht Boshaftigkeit Wollust Begehrlichkeit Ungerechtigkeit

Ich möchte beichten, dass ich schwul bin und unheimlich auf Südeuropäer, insbesondere Spanier stehe. Dies allein ist sicherlich noch nicht verwerflich. Doch leider geht das sogar so weit, dass ich mir sehnlichst eine weitere Verschärfung der Wirtschaftskrise in Spanien mit all ihren negativen Folgen (steigende Arbeitslosigkeit etc.) wünsche. Sodass ich mich gönnerhaft als vergleichsweise wohlhabender Deutscher präsentieren und mir leichter einen knackigen Spanier angeln kann. Allerdings habe ich nach wie vor keinen Schimmer, wie ich eine solche Partnerschaft am besten anbahnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029783 vom 06.02.2012 um 21:22:49 Uhr (26 Kommentare).

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Nähe und Distanz

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Verzweiflung

Ich bin jetzt 25, aber hatte noch nie eine richtige Freundin. Meine Eltern haben mir nie sowas wie körperliche Nähe beigebracht, oder mal gesagt, sie wären Stolz auf mich. Wenn ich als Kind wegen was weinte, wurde ich nicht getröstet, wenn ich Schmerzen hatte, brachte man mich irgendwann zum Arzt. Aber Händchen halten, wenn man beim Zahnarzt war, kannte ich nicht. Bei Füllungen natürlich immer das Billigste, keine 10 DM zu viel zahlen.


Eine Frau sehe ich bei der Arbeit häufiger. Sie hat mir Komplimente gemacht, wir haben sehr viel geredet. Ich habe mich so dermaßen in sie verknallt, verstehe mich mit ihr super. Jedenfalls, als ich sie letztens sah, heulte sie, weil sie eine Prüfung verhauen hatte, aber ich war nicht in der Lage, sie in irgendeiner Weise zu trösten oder sie einfach in den Arm zu nehmen. Mein Inneres baute so eine unglaubliche Blockade auf, dass ich mich in diesem Moment, in dieser Situation, außerstande sah, sie zu berühren, sie zu trösten, obwohl ich es ja eigentlich wollte, aber ich wusste verdammt nochmal nicht, wie ich das anstelle. Stattdessen fragte ich sie was Dummes, ich weiß noch nicht mal mehr, was ich gefragt habe. Ich hoffe, sie verzeiht mir das irgendwann, wenn sie denn meine Freundin werden würde. Aber selbst wenn es nicht klappen sollte, tat mir das sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029782 vom 06.02.2012 um 18:38:48 Uhr (16 Kommentare).

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Die Anzughose meines Mannes

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Vandalismus Rache Boshaftigkeit Schwangerschaft China

Ich beichte, dass ich mich über einen Kommentar meines Mannes zu meiner Figur nach der Geburt unseres zweiten Kindes geärgert habe. Daraufhin habe ich seine Lieblings-Anzugshose zum Änderungsschneider gebracht und sie enger machen lassen. Aber nur ein bisschen. Trotzdem hätte ich es nicht tun sollen.

Beichthaus.com Beichte #00029781 vom 06.02.2012 um 17:04:28 Uhr in China (Beijing) (27 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse Berlin!

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Hass Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft Berlin

Ich hasse Berlin!
Seit Februar 2011 wohne ich aus beruflichen Gründen in Berlin. Der Job ist eigentlich ganz gut. Aber ich verachte inzwischen die arroganten Berliner, egal ob zugezogen oder gebürtig. Jeder Berliner hat grundsätzlich Recht und alle Wessis erstmal nicht. Fehler machen ausschließlich die anderen, daran gibt es in deren Augen keinen Zweifel. Ich habe viel mit Menschen zu tun, aber ich habe noch keine Ausnahme getroffen. Erschreckend! Auch haben die Berliner immer noch die Mauer in den Köpfen. Es gibt Kunden, die nicht bei mir kaufen würden, wenn ich Ossi wäre – und umgekehrt. Auch gibt es Exemplare, die gar nicht in den Ost- oder Westteil Berlins fahren oder gehen und sich einfach weigern. Da sind Leute dabei, die nicht verstehen, wieso man nach Pankow oder Charlottenburg zieht. Tja, aber die Berliner sind ja so multikulti, so weltoffen, so vorurteilsfrei. Hallo? Die Mauer ist seit 23 Jahren verschwunden!

Ich habe sogar Personen getroffen, die stolz darauf sind, damals für die Stasi gearbeitet zu haben. Oder zumindest deren Ehepartner. Unfassbar. Jedenfalls erklärt sich damit, warum so viele Berliner so gerne bei Ämtern, Obrigkeiten und Chefs petzen gehen. Wie oft ich schon den Kopf deswegen schütteln musste. Ich kann es nicht beziffern. Mein Hausmeister sagte mir als erstes nach meinem Einzug: Erwarte von den Berlinern nicht zu viel. Damals habe ich gedacht, was er wohl für ein frustrierter Mensch sein mag. Tja, er hat absolut Recht. Die Berliner sind meist nur Blender und Schaumschläger. Es wird viel geredet und versprochen, was man könne und machen werde. Ist es dann soweit und fordert die Taten der voluminösen Worte ein, platzen die Luftblasen schneller als man blinzeln kann. Erbärmlich. In meiner Heimat sagt man: In Westfalen gilt sein Wort. Dort habe ich schon teure Premiumprodukte per Handschlag verkauft und jedes einzelne wurde pünktlich bezahlt. In Berlin werden 10 bis 15 Prozent der Aufträge storniert. Soviel dazu.

Sie bilden sich tatsächlich ein, in der tollsten Stadt der Welt zu leben und blenden die offensichtlichen Probleme und Missstände, die in Berlin existieren, vollkommen aus. Die extrem hohe Arbeitslosenquote und die mit sich bringenden Probleme an Gewalt- und Aggressionspotential. Man kann ja nicht mal mehr tagsüber in Sicherheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, ohne von Betrunkenen, Asozialen, Obdachlosen, Bettlern und Jugendlichen angebettelt oder angepöbelt zu werden. Auch die Fußgängerbereiche rund um die Stationen und Bahnhöfe sind einfach nur furchtbar. Allein auf dem Weg vom S- und U-Bahnhof Friedrichstraße bis zur Nobel-Meile Unter den Linden wird man an guten Tagen von mindestens fünf Bettlern der Osteuropa-Mafia, von obdachlosen Verkäufern von Straßenmagazinen oder aufdringlichen Promotion-Teams, die sich einem frech in den Weg stellen, aufgehalten und belästigt. Durch diesen notwendigen Slalom-Lauf verlängert sich der Weg von 200 Metern ganz erheblich.

Von vielen Berlinern habe ich den Eindruck, dass sie entweder nur faul oder blöd sind. In vielen Fällen sind sie beides. Der Staat zahlt ja schön Hartz IV und man kann ja ganz gut leben. Deswegen ist in Berlin die Hartz IV-Quote auch doppelt so hoch, wie im Bundesdurchschnitt. Was man hier für asoziale Figuren trifft. In Hamburg ist das im Vergleich definitiv nicht so. Hinzu kommt, dass der Berliner Dialekt oder Slang auch noch unglaublich doof klingt und die Berliner eben dumm wirken lässt. Einigen von denen scheint es selbst auch schon aufgefallen zu sein, dass sie bemüht versuchen Hochdeutsch zu sprechen. Das ist traurig, aber wahr. Nur wenige schaffen es erfolgreich diesen Slang abzulegen.

Widerlich ist auch die extreme Verbreitung von Tattoos und Piercings bei jungen Leuten. Kaum einer, egal ob Männlein oder Weiblein, ist nicht zugehackt und gelöchtert. Weil es ja so cool und so schön ist. Habt ihr mal daran gedacht, dass der Mist im Alter einfach nur noch peinlich, billig und schäbig aussehen wird? Im Fitnessstudio bin ich als jemand, der keine Tätowierungen oder Piercings hat, ein absoluter Exot. Ach ja, ins Solarium gehe ich auch nicht. Hier scheint auch so selten die Sonne in Berlin. Trotzdem sieht man so viele Brathähnchen auf den Straßen.

Warum haben eigentlich alle jungen Männer bis 30 Jahre fast kahlrasierte Schädel. Soll das besonders männlich wirken? Blöd, dass viele einfach dumm aussehen mit Ihren noch sichtbareren Segelohren und Eierköpfen. Und warum müssen fast alle jungen Frauen bis 30 Jahre gefärbte Haare haben? Entweder ganz blond oder pechschwarz. Diese Färbungen sind übrigens die, bei denen man die Unnatürlichkeit sofort und schon aus der Ferne erkennen kann. Langweilig und billig. Auch der extrem verbreitete Tussi-Style mit langen, bunten und gemusterten Fingernägeln, hautengen Klamotten (auch bei Übergewicht!! Bäh!) und Schminke wie Kriegsbemalung ist doch einfach nur abstoßend und nicht sexy. Wie heißt es von offizieller Seite? Berlin arm, aber sexy! Wenigstens mit dem ersten Teil der Aussage hat der regierende (homosexuelle und Party-)Oberbürgermeister recht. Die Berliner lieben ihn. Obwohl er seit Beginn seiner Amtszeit 6.000 Polizisten eingespart hat und somit für die gefährlichen und gesetzlosen Zustände auf den Straßen unserer Hauptstadt verantwortlich ist. Unverständlich. Das zeigt einfach nur wie engstirnig und oberflächlich das Volk hier ist. Ich kann es als weltoffener und selbständig denkender Mensch nicht nachvollziehen.

Auch halten die Berliner nix von Pünktlichkeit. Weder privat noch beruflich. Dann beschweren sie sich aber noch, dass man bei ihrer 1,5-stündigen Verspätung keine Zeit mehr für sie hat. Vielleicht sollte ich lernen, dass sich jeder Berliner für den wichtigsten Menschen der Welt hält! (Ironie!) Die Straßen hier in Berlin sind allesamt, auch in den besten Gegenden, so schlecht, löchrig, wellig und ruiniert, dass ich manchmal Angst um mein sportliches und kultiges Auto habe. Vermutlich würde es deswegen in ein paar Jahren auseinander fallen. Außerdem ist es hier eine extrem gefährliche Unsitte, überall in zweiter Reihe zu parken. Die Leute sind einfach zu faul, sich eine Parklücke zu suchen oder zu blöd darein zu kommen. Ich vermute letzteres. Nervig ist das ständige Ausweichen und man muss eigentlich immer auf der linken Spur fahren, was natürlich die Staugefahr extrem erhöht. Wieder so ein eigenverschuldetes Ego-Problem der Berliner.

Was nutzen denn einem die hippen Clubs und Restaurants? Die obercoolen Veranstaltungen für die Prominenz und die, die sich in dessen Schatten ergötzen und scheinen möchten. Solche scheinheiligen Blender eben. Die Szene hier (beispielsweise in Kreuzberg oder Friedrichshain) ist ja so stolz auf ihren alternativen Anstrich. In manchen Clubs oder Konzert-Räumlichkeiten lässt sich der Ekel kaum beschreiben! Alles dreckig, vollgeschmiert und vollgesprayt, mit dämlichen Aufklebern zugepflastert, dass man die ursprüngliche Wandfarbe nur noch raten kann. Die sanitären Einrichtungen sind dann logischerweise nur noch gesundheitsgefährdend. Abartig. Ich weiß absolut nicht, was daran cool sein soll. Wohnen die regelmäßigen Besucher dieser Szene-Lokale auch zu Hause unter diesen Umständen? Das würde mancherorts in der Tat den desolaten Zustand der Gebäude erklären. Traurig.

ABER: Ich bin trotzdem glücklich! Ab April wohne ich wieder in meiner alten, westfälischen Heimat (kein Dorf), wo die Straßen sauber, sicherer und überwiegend im guten Zustand sind. Wo man sich auf die meisten Aussagen seiner Mitmenschen verlassen kann, wo man nur wenige Minuten fahren muss, um ins Grüne zu kommen. Und damit meine ich nicht diese Pseudostadtparks wie hier in Berlin, wo man hinter jedem Busch einen verendeten Junkie vermuten muss. Zwar gibt es dort weniger Clubs und Restaurants, in die man jedoch bedenkenlos reingehen kann. Meine Freude konnte ich gar nicht in Worte fassen, als mir mein zukünftiger Chef Ende Januar die Jobzusage gab und damit der Startschuss für meinen Wegzug aus Berlin fiel.

BERLIN: Einmal und nie wieder! Ich wünsche Dir alles erdenklich Schlechte. Du hast es Dir verdient! Hoffentlich erstickst Du in Deinem Dreck und Deinem Smog! Die Umzüge haben mich leider viel Geld gekostet. Aber egal. Ob John F. Kennedy heute immer noch sagen würde: Ich bin ein Berliner? Wohl kaum!

BERLIN. Ich hasse Dich!

Beichthaus.com Beichte #00029780 vom 06.02.2012 um 14:29:53 Uhr in 10117 Berlin (Friedrichstraße) (97 Kommentare).

Gebeichtet von Trigger77 aus Neuenkirchen
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