Frauen müssen gut aussehen!

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Peinlichkeit Boshaftigkeit Hochmut Eitelkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass ich mich für etwas Besseres halte. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich gehe durch die Stadt, sehe die ganzen - Pardon - unzumutbaren Gestalten und denke mir immer wieder aufs Neue: Wieso sind so wenige wie ich? Ist es denen nicht peinlich, so rumzulaufen? Mir ist es sogar schon peinlich, mit einer A*di-Tüte gesehen zu werden, weshalb ich stets mit meiner Handtasche einkaufen gehe. Ich habe ein gepflegtes Äußeres und bin immer gut gekleidet. Und ob ihr es glaubt oder nicht, die Blicke, die mir zugeworfen werden, sind die Mühe morgens im Badezimmer wert. Ich kann echt nicht verstehen, wie andere Frauen auf diese Blicke verzichten können. Eine Frau ist da, um gut auszusehen. Am Schlimmsten sind die Frauen, die sich unglaublich hässlich finden - meistens ja auch berechtigt - sich aber morgens nicht einmal im Spiegel anschauen, geschweige denn ihre Haare pflegen oder Schminke benutzen!

Beichthaus.com Beichte #00034514 vom 05.12.2014 um 18:21:45 Uhr (34 Kommentare).

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Süßigkeiten-Verbot

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Falschheit Morallosigkeit Familie Kinder Espelkamp

Meine Nichte und meine Neffen (13, 11 und 10) dürfen von ihren Eltern aus nicht Fernsehen und nichts Süßes essen. Wenn sie mit den Eltern irgendwo sind, z.B. bei uns oder bei Oma und Opa, dürfen sie das auch nicht. Wenn sie aber mal alleine irgendwo sind, dann kriegen sie alles, was sie wollen. Sie stopfen sich voll mit Süßkram, bis es nicht mehr geht, der Fernseher läuft so lange sie wollen und sie dürfen Konsole spielen. Sie sind zum Glück so intelligent und erzählen es daheim nicht, denn meine Schwester und ihr Mann sind fest davon überzeugt, dass es so etwas auch in ihrer Abwesenheit nicht gibt. Sie weisen uns nämlich immer mehrfach darauf hin. Fernsehen wollen ihre Eltern bis zum 18. Lebensjahr nicht erlauben und bei Süßigkeiten sind sie am Überlegen, ob die Ältere vielleicht langsam ein bisschen was essen darf. Kinder sind ihrer Ansicht nach noch nicht in der Lage, Grenzen zu kennen. Ich beichte also, dass ich einen Vertrauensbruch begehe und dass ich auf ihre Vorgaben scheiße - was sie nicht wissen, macht sie nicht heiß. Sie haben übrigens selbst keinen Fernseher - sie sind extrem-öko. Ich durfte damals auch keine Kinderküche aus Plastik verschenken. Sie musste unbedingt aus Holz sein.

Beichthaus.com Beichte #00034513 vom 05.12.2014 um 18:16:28 Uhr in Espelkamp (28 Kommentare).

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Keine Ahnung was ich beruflich machen soll

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m) mit 27 Jahren immer noch nicht weiß, wo es beruflich hingehen soll. Es ist so, dass ich noch nie wusste, was ich mal werden möchte und das macht mich fertig. Vor allem, weil ich eine eigene wundervolle Familie habe und meine Frau und mein Kind gerne stolz machen würde. Stattdessen bin ich stets unglücklich im Beruf und verliere auch schnell die Lust daran. Wenn junge Leute mit 18 Jahren schon ganz genau einen Karriereplan aufgestellt haben, bewundere und beneide ich sie dafür zugleich. Nach dem Fachabitur habe ich eine kaufmännische Ausbildung bei einer Bundestagsabgeordneten abgeschlossen, in diesem Job wäre ich gerne geblieben. Leider gab es diese Möglichkeit damals nicht, da sie nicht erneut angetreten ist. Also hat es mich in den Landtag eines anderen Bundeslandes verschlagen, dort hielt man mich zuerst hin und ließ mich nach drei Jahren fallen, dabei hat man sehr von meiner Arbeitsmoral und -kraft und meinem Einsatz profitiert. Diese menschlichen Abgründe in der Politik haben mich ausgelaugt und dazu bewogen, etwas anderes zu machen, wobei ich bei einer Chance, wieder im Bundestag zu arbeiten, sicherlich zugesagt hätte - aber einmal raus, immer raus. Nun ja, das Geschäft ist schnelllebig. Zurück in der Hauptstadt heuerte ich bei einer Stiftung an, um ein wenig Abstand vom direkten Politikbetrieb zu bekommen. Die Konditionen waren gut, die Kollegen waren sehr nett, nur der Arbeitsaufwand war in der regulären Arbeitszeit einfach nicht mehr zu bewältigen. Also begann ich auch samstags alleine im Büro zu arbeiten.

Da es sich um eine neue Abteilung handelte, wurden neue Aufgaben überwiegend an mich delegiert. Ich schaffte es nicht mehr und hatte auch keine Freude mehr an der Tätigkeit. Ich wollte weg. Also musste ich mich weiterbilden und erhielt einen Studienplatz. Leider habe ich das Studium einfach ins Blaue hinein begonnen, um einfach eine Veränderung zu erzwingen und habe es letztendlich einfach nicht mehr finanziert bekommen - ich musste also schnell wieder aufhören. Nach einigen geringwertigen Minijobs und dem Gefühl, von ganz oben nun wirklich ganz unten angekommen zu sein, studiere ich nun wieder und würde danach im gehobenen Beamtendienst tätig sein. Die Studieninhalte sind so schwierig und viel, dass ich wieder einmal voller Sorgen vor mich hin grüble und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich schaffe es nicht, alles unter einen Hut zu bringen und mittlerweile ist der Lernzug schon abgefahren. Ich beichte, dass es mir noch nie an einer gesunden Arbeitseinstellung gemangelt hat und ich stets viel Herzblut investiert habe, damit alles läuft, aber meiner Familie einfach nicht gerecht werde. Meinem Gefühl nach bin ich dabei selbst oft zu kurz gekommen, oder ich habe meine Zufriedenheit einfach nicht finden können. Nun sitze ich da und weiß wieder mal nicht, was ich tun soll. Als Büromensch bin ich zu lange aus dem Beruf. Jeder hat früher gedacht, dass aus mir mal etwas wird. Aber ich vermute, dass ich irgendwo als Verkäufer enden werde.

Beichthaus.com Beichte #00034508 vom 05.12.2014 um 10:22:34 Uhr (16 Kommentare).

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Die Strafe für den Raubkopierer

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Rache Begehrlichkeit Hass Kollegen

Mir (m/19) ist bekannt, dass hier viele Menschen beichten, die Rache geübt haben. Ich habe auch etwas getan, was vielleicht überzogen war. Wir sind in meinem Betrieb, einem mittelständischen Softwareentwickler, zwei Azubis. Ich bin im zweiten Lehrjahr und mein Azubi-Kollege […]
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Beichthaus.com Beichte #00034496 vom 04.12.2014 um 07:49:40 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Überflutete Toiletten

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Studentenleben

Ich (m/24) weiß auch nicht, was mit mir los ist. Immer, wenn ich auf einer öffentlichen Toilette bin, werde ich zum Schwein. Schon während ich das Klo betrete, achte ich darauf, ob jemand mit mir in der Toilette ist. Sobald ich mir hundertprozentig sicher sein kann, dass ich alleine bin, geht es los: Wie wild geworden beginne ich wahllos neben das Urinal, auf die Klobrille oder auf den Boden zu pinkeln. Hauptsache es geht so wenig wie möglich in das eigentliche Ziel. Manchmal, wenn ich mir ganz sicher sein kann, dass niemand kommen wird, laufe ich beim Pinkeln sogar durch die Gegend und bespritze die Wände und Türen der Toiletten. Bei mir an der Uni gibt es auch diverse Pissoirs, von denen ich weiß, dass ihr Abfluss verstopft ist und nicht richtig abläuft.
Manchmal pinkele ich absichtlich in und um diese Pissoirs und spüle dann so oft, bis das Ganze überläuft und sich über den kompletten Toilettenboden verteilt. Dies ging sogar schon einige Male so weit, dass die Toiletten wegen mir den ganzen Tag gesperrt wurden. Das ist dann oft immer Tagesthema in den Gesprächsgruppen, wo ich mich dann nur empört über die Situation und den Täter äußere und den Kopf schüttele. Insgeheim lache ich mich natürlich tot.


Ich weiß auch nicht, wieso ich das jedes Mal tue. Ich will eigentlich niemandem schaden. Auch sexuell bin ich vollkommen normal und stehe nicht auf Natursekt oder irgendwelche Ferkeleien. Ich habe einfach immer dann Drang, alles zu fluten und so viel wie möglich meiner Umgebung unter Wasser zu setzen, wenn ich auf öffentlichen Toiletten bin. Außerdem amüsiert es mich total. Neulich habe ich beobachtet, dass ich während des Rituals durchgehend ein leichtes Grinsen auf den Lippen hatte. Außerdem bin ich danach immer total gut gelaunt und fühle mich super. Auch zu Hause oder bei Freunden bin ich total normal. Ich setze mich dann auch immer zum Pinkeln hin. Es eskaliert nur auf den öffentlichen Toiletten. Im Moment habe ich aber eigentlich nicht vor, mein Verhalten zu ändern, vielleicht liegt das aber daran, dass ich bisher noch nie dabei erwischt wurde. Hiermit möchte ich mich bei allen Putzkräften entschuldigen, die wegen mir ihre Schicht verlängern mussten - so wie bei allen Leuten die nach mir eine öffentliche Toilette besucht haben.

Beichthaus.com Beichte #00034491 vom 03.12.2014 um 23:21:29 Uhr (9 Kommentare).

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