Die Freuden der Selbstständigkeit

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Verzweiflung Waghalsigkeit Arbeit Geld

Ich bin eigentlich ein lebensfroher, ehrgeiziger und sehr motivierter Mensch. Doch seit einer geraumen Zeit verfolgt mich eine Kettenreaktion des Pechs. Ich bin Angestellter in einem Autoteilefachhandel und bin seit 2008 nebenberuflich selbstständig mit einem kleinen Piercingonlineshop. Bis vor zwei Jahren hatte ich ein erfülltes Leben, ich hatte zwar nie viel Geld, aber ich konnte mich gut ernähren. Menschlicherweise wollte ich mein Leben verbessern und beschloss, mit einem Kumpel ein neues Haus anzumieten, bei dem meine Mietausgaben sich natürlich auch erhöhten. Der Piercingverkauf lief gut und ich brauchte eben auch ein gescheites Büro, um mein Kram zu erledigen. Dann fing der Spaß auch an. Da dieses Haus ein Neubau ist, und wie es üblich ist, diese immer den geplanten Start nicht schaffen, saßen wir auf der Straße - übernachteten bei Freunden, mal dort, mal dort. In dieser Zeit hatte ich nicht die Möglichkeit, mich ausgiebig mit meinem Onlineshop zu beschäftigen, was noch bis heute bemerkbar ist. Denn die kräftig zahlenden Kunden, die mir die Piercings regelrecht aus der Hand rissen, sind abgesprungen.

Durch eine Einkommensteuernachzahlung von knapp 5.000 Euro wurde ich dann das erste Mal in die Knie gezwungen. Ich hatte falsch kalkuliert und gestehe diesen Fauxpas. Ich war gezwungen mir Geld zu leihen, um diese Rechnung zu begleichen. Solche Erfahrungen muss wohl jeder mal machen. Also nicht so tragisch, denn dies ist Lehrgeld, was nicht schön ist, aber passieren kann. Da das Finanzamt nun auch zusätzlich Vorauszahlungen haben wollte, für die Einkommensteuer, obwohl das Geschäft nicht gut lief, konnte ich an vielen Monaten meine Miete nicht zahlen, die mein Kumpel dann übernommen hat. Da er ein viel besseres Gehalt hatte als ich, empfand er das nicht als Problem. Also hatte ich in vielen Monaten wieder Schulden gemacht. Nach einer kurzen Zeit war dann ein netter Brief im Briefkasten. Ein Anwaltsschreiben, das mich informierte, dass ich wegen des Wortes "nickelfrei" in meinen Artikelbeschreibungen eine Patentverletzung begangen habe. Ein Unternehmen hat eine Handhabung, einen Edelstahl ohne Nickel zu produzieren, und hat sich das patentieren lassen. Da man so etwas in Deutschland natürlich wissen muss, war ich für den Schaden verantwortlich. Die Firma gab an, deshalb einen Schaden von 80.000 Euro gehabt zu haben, obwohl diese Firma bisher nie ein Piercing hergestellt hat. Sie schlugen mir vor, gegen eine Bezahlung von 6.000 Euro sei alles wieder gut. Da mein Lieferant auf der Startseite seiner Webseite groß stehen hat, dass alles garantiert nickelfrei ist, fühlte ich mich im Recht und war gezwungen, mir einen Anwalt zu nehmen, um mich zu schützen.

Der Teufelskreis ging also weiter. Ich - verschuldet, kein Geld, einen Onlineshop, der nicht läuft, eine Abmahnung mit 6.000 Euro Forderungen - brauchte einen Anwalt, den ich mir nicht leisten kann. Beste Voraussetzungen für ein fröhliches Leben. Der Anwalt hat also die Abmahnung abgewiesen und wir einigten uns für ein Honorar von knapp 1.000 Euro für das außergerichtliche Handeln meines Anwalts. Falls da also Bedarf bestehen würde, müsste ich nichts mehr bezahlen. Und so ging die Sache weiter. Da der Abmahner davon nicht überzeugt war, ging er gleich weiter zu gerichtlichen Maßnahmen, für die das Anwaltshonorar nicht ausgelegt war. Also kommen nun weitere Prozesskosten auf mich zu und ich habe keinen Cent in der Tasche. Nun folgt wohl auch bald ein Gerichtsverfahren und ich ahne irgendwie, dass ich nicht gut aus der Sache komme. Weil es so schön ist, geht es weiter.

Ich hatte mir vor ein paar Jahren eine Stickmaschine gekauft, um meine nebenberuflichen Tätigkeiten zu erweitern. Ich hatte mich informiert und beraten lassen, dennoch blieb der Erfolg aus, weil ich zu dumm bin, mich mit dieser professionellen Maschine zu befassen, um optimale Arbeiten zu präsentieren. Diese staubte nun 1,5 Jahre im Keller ein, bis ich beschloss, es sein zu lassen und die Maschine zu verkaufen. Bei einem großen Onlineauktionshaus versteigerte ich die Maschine für knapp 2.000 Euro. Das Geld kam mir sehr zugute, um meine Schulden zu tilgen, die ich wegen des Umzugs und Steuernachzahlungen leisten musste. Schade war nur, dass derjenige, der die Maschine gekauft hat, wohl noch weniger Ahnung davon hatte als ich. Dieser wendete sich an den Plattformbetreiber, dass die Maschine nicht funktioniert und ich war gezwungen, die Maschine zurückzunehmen. Da ich das Geld nicht mehr besaß, war ich wieder gezwungen, Freunde anzubetteln, um die Maschine zurückzukaufen. Und der Käufer behandelte die Maschine leider nicht so, wie man mit fremdem Eigentum umgehen sollte, und schmiss Maschine und Zubehör lieblos in den Karton, was zu schweren Bruchschäden führte.

Ich hatte also kein Geld, noch mehr Schulden und eine defekte Maschine. Ich schickte die Maschine zur Reparatur und dort wurde festgestellt, dass die Maschine nur nicht richtig arbeitete, weil die Nadel defekt war. Die hätte man aber ohne Probleme austauschen können. Ersatznadeln gab es massig dazu. Als wäre das nicht schon traurig genug, bekam ich auch die entstandenen Gebühren für den Verkauf nicht zurück, da ich mich beschwert hatte und die Auszahlung an den Käufer verweigerte. Ich hätte es hinnehmen sollen, dass man mit meinem Eigentum so umgeht, und hätte wenigstens die knapp 200 Euro Gebühren wiederbekommen. Ich musste also die Maschine wegen der Bruchstellen viel günstiger verkaufen und siehe da, der neue Käufer kann damit umgehen. Respekt! Was will ich mit dieser Geschichte bezwecken? Ich bin verzweifelt. Innerhalb kürzester Zeit ist mein Leben ein reiner Scherbenhaufen und das alles nur wegen des Geldes. Ich verdiene nicht besonders viel bei meinem Hauptberuf. Gut, man könnte sich einen neuen Job suchen. Aber was ist, wenn ich die Verhandlung verliere und eventuell Insolvenz beantragen muss und es Lohnpfändungen gibt? Welcher Arbeitgeber behält Mitarbeiter, die solche Probleme haben?

Ich arbeite für mein Leben gern und mache abends auch noch eine Fortbildung zum geprüften Wirtschaftsfachwirt, die natürlich auch Geld kostet. Ich bin wegen der ganzen Geschichte seelisch schon ziemlich angeschlagen und privat ein Seelenwrack. Auf der Arbeit blühe ich wieder auf und kann abschalten. In einer Welt, in der kleine Kinder sterben, weil sie nichts zu essen haben, schäme ich mich für die Probleme, die ich habe, denn es gibt Menschen, die würden sich freuen, wenn sie nur solche Sorgen hätten wie ich, aber ich weiß echt nicht weiter. Ich will bzw. muss das Geld meiner Familie und Freunden zurückzahlen. Diese dürfen nicht für mein chaotisches Leben haften. Das kann ich nicht mit meinen Gewissen vereinbaren. Da die Chance wohl gering ist, dass ich von einem Auto erfasst werde, damit meine Lebensversicherung meine Schulden tilgt, muss ich irgendwie wieder auf die Beine kommen.

Beichthaus.com Beichte #00035542 vom 23.04.2015 um 19:29:45 Uhr (16 Kommentare).

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Gefangen im engen Oberteil

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Feigheit Shopping

Ich trage Kleidergröße S und M, je nachdem, wie es ausfällt. Als ich ein Oberteil mit in die Kabine genommen habe, merkte ich beim Anziehen, dass es sehr arg spannte. Es stand zwar Größe M darauf, aber das war nicht möglich, es musste XS gewesen sein, man hatte sich wohl geirrt. Nach kurzer Zeit bekam ich echt Panik - es war so eng, dass ich es nicht vom Körper bekam! Nach elenden 15 Minuten wurde mir klar, dass mir nichts anderes übrig blieb, als das Oberteil mit Gewalt und der Gewissheit, dass es wohl reißen wird, auszuziehen. Und ja, es war danach tatsächlich gerissen. Ich bin dann einfach aus der Kabine raus, unauffällig aus dem Laden und habe diesen seither auch nicht mehr betreten. Ich hatte einfach Schiss, dass ich das Ding letztendlich noch zahlen muss. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00035328 vom 25.03.2015 um 20:56:15 Uhr (7 Kommentare).

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Analsex mit der Ex

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Fremdgehen Falschheit Zorn Rache Ex

Ich habe vor Kurzem rausgefunden, dass meine jetzige Ex mich das ganze Jahr 2014 betrogen hat, also neben mir noch einen Zweitfreund hatte und sonstige diverse One-Night-Stands. Auch die Anzahl ihrer Sexualpartner hat sie runtergeschraubt. Als ich das alles rausfand, stellte ich sie zur Rede, aber natürlich hat sie rumgelogen bis zum Abwinken. Also habe ich einfach mitgespielt und so getan, als hätte ich ihr geglaubt und es kam nach der "Aussprache" zum Sex - auch zum Analsex. Da mein Herz gebrochen wurde, habe ich während des Analverkehrs mit voller Wucht und ruckartig tief in sie reingestoßen. In dem Moment waren ihre Schmerzen für mich purer Genuss. Das Ganze habe ich dann ein paar Stunden später wiederholt. Ich tat so, als würde es mir leidtun, aber mein Grinsen konnte ich nicht ganz unterdrücken. Auch hat sie sich später eingekackt, weil ihr Schließmuskel wohl überstrapaziert und angerissen war. Diesen Vorfall habe ich dann ihren Freundinnen erzählt und ein paar anderen Leuten auch. Ich bereue, dass ich mich auf so ein Niveau runterließ, nur weil mein Stolz und mein Herz angeknackst waren - ich habe der dunklen Seite nachgegeben und konnte der Befriedigung nicht widerstehen. Ich weiß bis heute nicht, ob sich die Sache rumgesprochen hat, oder ob sie sich nicht noch irgendwie rausgeredet hat.

Beichthaus.com Beichte #00035286 vom 20.03.2015 um 19:37:01 Uhr (36 Kommentare).

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Wie das Leben spielt...

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Neid Falschheit Morallosigkeit Lüneburg

Ich (w/29) habe vor zehn Jahren, zugegeben sehr überstürzt, meinen Mann geheiratet. Der Hauptgrund war eigentlich, dass wir gegen unsere Eltern rebellieren wollten. Denn sie hielten nichts von unserer Beziehung. Wir zogen damals dann in eine kleine Wohnung, ich hatte gerade mein Abitur gemacht und fing ein FSJ an, er war da schon ausgelernter Bürokaufmann und arbeitete in Festanstellung. Aber unsere Ehe ist gar nicht das Thema dieser Beichte, viel mehr unsere Freunde. Nach dem FSJ studierte ich, entsprechend war es finanziell immer sehr eng bei uns. Wir waren bald als das arme Ehepaar verrufen, die nie in Urlaub fuhren und vielleicht ein, zwei Mal im Monat mit auf Partys kamen, dann aber auch nur zusammen an einem Cocktail schlürften. Und natürlich waren wir beide etwas neidisch, wenn wieder Urlaubsbilder von Malle oder New York rumgezeigt wurden. Dazu muss man sagen, dass die meisten Freunde von uns noch bei Mama wohnten. Nach fünf Jahren wirklich harter Arbeit, war ich dann fertig mit meinem Studium und Referendariat und kam bei einer Privatschule unter, mit entsprechendem Verdienst.

Etwa Mitte meines Studiums kam unser Freundeskreis auf die grandiose Idee, endlich mal zu Hause auszuziehen. Dazu muss ich sagen, dass ich von einem Kern von 3-4 Leuten spreche, die die besten Freunde meines Mannes waren, seit der Kindheit. Sie waren alle in befristeten Verhältnissen und zwei noch in der Ausbildung, zwei brachten noch ihre Freundin mit und sie mieteten sich in ein wirklich schönes Loft ein. Sie fragten uns auch, ob wir nicht Bock darauf hätten, aber ich brauchte meine Ruhe. Ich nahm mein Studium sehr ernst und wollte meinem Ehemann nicht unnötig lang auf der Tasche liegen. Aber trotzdem kamen wir regelmäßig vorbei und feierten dort auch so manche Party mit. Nach zwei Monaten ging dann der Streit los. Keiner wollte sich an den Putzdienst halten, es verschwanden Sachen und auch viele der neuen Möbel waren nach kurzer Zeit ganz schön ramponiert, was nicht zum Frieden beisteuerte. Bald hatten wir regelmäßig jemanden bei uns sitzen, der sich bei meinem Mann auskotzte.

Der Höhepunkt kam aber erst ein Jahr später, als es eigentlich schon wieder harmonisch geworden war. Einer der Kumpels meines Mannes hatte eine Banklehre gemacht, wurde aber nicht übernommen. Zwar bekam er etwas Arbeitslosengeld, aber nicht genug, um den Anteil seiner Miete zu zahlen und auch die Unterstützung seiner Eltern wurde eingestellt. Also zog er aus. Keine zwei Wochen später trennte sich das eine Pärchen, beide zogen aus und die Miete wurde pro Kopf zu hoch. Wir wurden förmlich angebettelt, einzuziehen, aber für uns war die Miete zu teuer. Und auch die Suche nach neuen Mitbewohnern gestaltete sich als schwierig. Da wir in einer Studentenstadt leben, meldeten sich eben auch nur Studenten und für die war die Miete pro Kopf auch zu hoch. Schließlich kündigte der Hauptmieter, ohne den Anderen etwas zu sagen, den Mietvertrag und stellte sie drei Monate später vor vollendete Tatsachen.

Neben dem Stress der Wohnungssuche kam der Streit über die Gemeinschaftsmöbel hinzu. Die hatten sie grandioserweise zusammengekauft und konnten sich nicht einigen, wem was gehört. Es war wirklich eine turbulente Zeit, auch weil oft versucht wurde, uns auf bestimmte Seiten zu ziehen. Ich versuchte mich zwar rauszuhalten, aber mein Mann litt in der Zeit sehr viel unter dem Streit seiner besten Freunde, sodass ich auch immer mitgerissen wurde. Ich hatte zu der Zeit gerade mein Referendariat angefangen, also eigentlich auch mehr als genug eigenen Stress, versuchte dann aber trotzdem zu schlichten und kam durch Studienkontakte zu einigen WG-Angeboten für die Freunde. Wie gesagt, es war wirklich stressig für mich und ich machte drei Kreuze, als ich meine zweite Prüfung bestand und auch sofort zum neuen Schuljahr eine Anstellung fand.

Es ging also bei uns bergauf, bei unseren Freunden bergab. Ich kann nicht mal mehr sagen, wer von ihnen es war, doch von heute auf Morgen tauchte ein Blog im Internet auf - über die WG. Und es waren echt krasse Dinge darin zu lesen und noch krassere Bilder. Der Link wurde an alle verschickt, Vermieter, Kollegen, Mitbewohner. Wer auch immer es war, er hat also auch sein Leben zerstört. Und hier komme ich zu meiner ersten Beichte: Ich habe es richtig genossen, als ich sah, wie die Freundschaften zerbrachen. Und dafür schäme ich mich sehr, irgendwie waren es ja auch meine Freunde. Aber wir haben uns immer viel Kritik über unseren Lebensstil anhören müssen - früh heiraten, obwohl man kein Geld hat. Ich studiere, arbeite aber nicht nebenbei. Und dann auch noch Grundschullehramt, obwohl es ein Grundschulsterben gibt. Ob ich deswegen so eine Genugtuung empfand, kann ich nicht sagen. Gesprochen habe ich darüber mit niemandem. Meine zweite Beichte ist, dass ich einen dieser Freunde extra sabotiert habe. Sein Neffe sollte unbedingt bei uns auf die Schule gehen, also bat er mich, ein gutes Wort einzulegen. Als Privatschule haben wir strenge Auswahlverfahren und alles wird bei richtigen Konferenzen besprochen. Als es zu seinem Neffen kam, sprach ich mich gegen ihn aus. Ich nannte zwar keinen Grund, aber meist reicht ein Nein aus, damit jemand aussortiert wird. Als die Absage bei seiner Schwester ankam, rief er mich an. Ich sagte, dass ich alles gegeben hätte, er aber nicht unseren Ansprüchen genügt hätte.

Mittlerweile bin ich schwanger und wir sind vor einigen Wochen in ein großes, spießiges Reihenhaus gezogen, allerdings nur zur Miete. Bei dem Umzug waren auch einige dieser Freunde anwesend und sie rissen sich sogar richtig zusammen. Trotzdem merkte man ihnen an, wie neidisch sie sind. Das Krasseste war jedoch, als einer von ihnen fragte, wie ausgerechnet wir uns denn so eine Bude leisten können. Mir fiel wirklich alles aus dem Gesicht, aber auch hier sagte ich, wie viel zu oft schon, nichts. Meine dritte Beichte ist also, dass ich immer noch nicht verstehen kann, wie man so oberflächlich und dabei so blöd - oder eher naiv - sein kann. Und ich verstehe mich selbst nicht, dass ich diese Typen immer noch so in mein Leben lasse, obwohl ich seit meiner Hochzeit nur Frust und Ärger mit ihnen hatte und meinem Mann immer noch nicht gesagt habe, dass es nicht infrage kommt, dass einer dieser Idioten Patenonkel meines Kindes wird.

Beichthaus.com Beichte #00035217 vom 08.03.2015 um 09:57:56 Uhr in Lüneburg (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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Kriminelle Wirtschaftsflüchtlinge

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Politik

Wegen einer kürzlich veröffentlichten Beichte (00035057) möchte ich nun auch um Absolution bitten. In meinem Ort wurden diverse Häuser, die eigentlich abgerissen werden sollten, um Platz für die Infrastruktur zu schaffen, für Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge komplett renoviert und von lokalen Firmen sowie Unternehmern mit nagelneuen Möbeln ausgestattet. Die sogenannten Flüchtlinge - bei uns aus Syrien - verhalten sich ebenfalls wie die größten Arschlöcher. Nicht nur, dass in der Nachbarschaft eingebrochen, geklaut und Vandalismus vom Feinsten betrieben wird, nein - die netten Leute zerstören auch noch mutwillig das ihnen zur Verfügung gestellte Mobiliar - drücken Zigarettenstumpen an den Möbeln aus, brechen Latten in den neuen Betten, demolieren Schranktüren und so weiter. Zudem werden lokale Anwohner - vor allem Frauen - ständig belästigt und blöd angeredet, sodass man wirklich Angst haben muss, nachts auf die Straße zu gehen.


Dazu muss man sagen, dass ich auf dem Land wohne und so etwas in meiner ganzen Lebenszeit noch nicht erlebt habe. Bevor die "Wirtschaftsflüchtlinge" aufgetaucht sind, konnte man die Haustüre offen und den Schlüssel im Auto stecken lassen. Nun reicht nicht mal mehr absperren! Ich möchte beichten, dass ich generell ein sehr hilfsbereiter Mensch bin, ich finde, dass den Leuten, die wirklich in Not sind, geholfen werden muss - aber ich bin eben auch der Meinung, dass beim kleinsten Maß von Kriminalität oder der Weigerung, sich in die Gesellschaft zu integrieren, hart durchgegriffen werden muss, da helfen nur drakonische Strafen. Uns wird sowieso ein Leben lang hinterhergesagt, dass wir Nazis wären und das wird sich auch nicht ändern. Dann auf schlechtes Gewissen machen und einen Freifahrtschein geben ist einfach nicht drin! Auch beschuldige ich nicht die Leute, sondern die Politik, die so etwas zulässt und sichtlich auf den Nasen der Bürger herumtanzt. Es ist absolut kein Wunder, dass Unruhe im Volk, Ausländerfeindlichkeit und Hass immer mehr geschürt werden!

Beichthaus.com Beichte #00035198 vom 05.03.2015 um 08:30:32 Uhr (7 Kommentare).

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